Ratsinformationssystem
Einbringung - 2025/191
Grunddaten
- Betreff:
-
Personalhaushalt und Stellenplan 2026
Beantragte neue Stellen für den Stellenplan 2026
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Einbringung
- Federführend:
- Hauptamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Gemeinderat
|
Einbringung
|
|
|
|
14.10.2025
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Ortschaftsrat Warmbronn
|
Vorberatung
|
|
|
|
24.11.2025
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Sozial- und Kultusausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
03.12.2025
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Planungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
04.12.2025
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Finanz- und Verwaltungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
10.12.2025
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Gemeinderat
|
Entscheidung
|
|
|
|
16.12.2025
|
Beschlussvorschlag
1. Der Gemeinderat nimmt die Darstellung der Strukturdaten (Stand 30. Juni 2025) zur Kenntnis.
2. Der Gemeinderat nimmt die finanziellen Auswirkungen der von der Verwaltung angemeldeten neuen Stellen für das Haushaltsjahr 2026 zur Kenntnis. Die einzelnen Stellenbedarfe werden im Haushaltsjahr 2026 in Einzelvorlagen eingebracht, beraten und beschlossen.
3. Die finanziellen Auswirkungen für Stellenmehrungen sind i. H. v. 577.300 Euro im Budget der Personalaufwendungen für Haushaltsplan 2026 einzuplanen.
4. Dem Stellenplan 2026 und dem voraussichtlichen Personalaufwand wird zugestimmt. Die dargestellten Stellenübersichten Teile A bis D sowie die Anlage der KU- und KW-Stellen für das Haushaltsjahr 2026 und Anlage der Aufwandsentschädigungen für das Haushaltsjahr 2026 (Anlage 1) werden Bestandteil des Haushaltsplans 2026.
Sachverhalt
Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung
Stellenplan
Der Stellenplan ist Bestandteil des Haushaltsplans und damit die Grundlage für die Personalplanung und den Personaleinsatz des Haushaltsjahres 2025.
Teil A stellt dar, wie viele Beamtenstellen vorhanden sind. Hierbei ist zu beachten, dass aus rechtlichen Gründen für alle Beamt*innen in Elternzeit bzw. mit voller oder teilweise befristet gewährter Beurlaubung sogenannte Leerstellen im Stellenplan ausgewiesen werden müssen. Dies resultiert aus dem im Beamtenrecht verankerten Rechtsanspruch aller Beamten auf eine Vollzeitstelle.
Teil A des vorliegenden Stellenplans enthält 4,75 solcher Leerstellen. Diese sind nicht besetzt. Personalkosten fallen nicht an und sind im Querbudget Personal nicht eingeplant.
Am Stichtag 30.06.2025 sind mit den drei Bürgermeister*innen 39 Beamtinnen und 18 Beamte im aktiven Dienst in Voll- oder Teilzeit. 19,05 Beamtenstellen sind mit Beschäftigten besetzt. 16,3 Beamten-Stellen werden in Beschäftigten-Stellen umgewandelt, da diese dauerhaft mit Beschäftigten besetzt sind.
Teil B stellt die Beschäftigtenstellen untergliedert nach Stellen im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) sowie Stellen im übrigen Bereich der Stadtverwaltung dar.
Die hier vorliegende Vorlage bezieht sich ausschließlich auf den Personalbedarf und Personalbestand der Stadtverwaltung. Für die beiden Eigenbetriebe Stadthalle und Stadtwerke werden eigene Stellenpläne im Rahmen des jeweiligen Wirtschaftsplans aufgestellt und die voraussichtlichen Personalkosten dargestellt. Auch die Berechnung der Altersteilzeitquote hat für Beschäftigte der Eigenbetriebe gesondert zu erfolgen.
Entwicklung der Personalkosten:
Grundlage der Hochrechnung der voraussichtlichen Personalkosten im Haushaltsjahr 2026 sind die für den aktuellen Personalbestand erforderlichen Mittel. Personalkosten für nicht besetzte Stellen und neu beantragte Stellen sind eingerechnet. Erfahrungsgemäß sind in jedem Jahr mehrere Stellen über einen längeren Zeitraum nicht besetzt. Bei neu hinzugekommenen Stellen wurde in der Planung für das Haushaltsjahr 2026 mit 7 von 12 Monaten kalkuliert.
Mit der Tarifrunde 2025 standen Tarifverhandlungen für den gesamten Bereich der Beschäftigten des TVöD an. Diese Tariferhöhung umfasst auch den Bereich SuE. Die Eckpunkte der Einigung sind folgende:
01.04.2025: Erhöhung der Entgelte um 3,0 Prozent
01.04.2025: Auszubildende, Erhöhung um 75 Euro
01.04.2025: Tarifliche Zulagen: Erhöhung um 3,11 Prozent
01.05.2026: Erhöhung der Entgelte um weitere 2,8 Prozent
01.05.2026: Erhöhung um weitere 75 Euro
01.05.2026: Tarifliche Zulagen – Erhöhung um weitere 2,8 Prozent
Der Personalaufwendungen entwickelten sich seit 2020 wie folgt:
Jahr Personalaufwendungen
2020 Ergebnis 41.507.457,56 Euro
2021 Ergebnis (ab 2021 ohne Bäder) 40.518.582,30 Euro
2022 Ergebnis 41.414.924,66 Euro
2023 Ergebnis 43.167.912,55 Euro
2024 Plan 46.494.217,00 Euro
2025 Plan 48.855.873,46 Euro
2026 Plan 52.579.912,92 Euro
Im Jahr 2025 bleibt die Personalgewinnung für die Stadtverwaltung eine große Herausforderung, da der Arbeitsmarkt weiterhin stark von den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geprägt ist. Wiederholte Ausschreibungen sind in vielen Bereichen nach wie vor notwendig, und längere Vakanzen können nicht immer vermieden werden.
Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass die in den vergangenen Monaten eingeschlagenen neuen Wege Wirkung entfalten. Neben klassischen Verfahren setzt die Stadtverwaltung verstärkt auf aktives Recruiting. Mit einem modernen und niederschwelligen Angebot über Social-Media-Kanäle konnten Zielgruppen erfolgreich angesprochen werden.
Auch wenn die Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt herausfordernd bleiben, ist es der Stadtverwaltung gelungen, die Besetzungsverfahren spürbar zu verbessern. Durch innovative Maßnahmen, eine gezieltere Ansprache sowie der erhöhte Präsenz in den relevanten Kanälen blickt die Stadtverwaltung optimistisch auf die kommenden Jahre.
Mit 156 Ausbildungs- und Praktikantenstellen bleibt die Stadtverwaltung einer der Arbeitgeber mit den meisten Ausbildungsstellen in Leonberg. Die Stadtverwaltung Leonberg bildet in folgenden Ausbildungsberufen aus:
Verwaltungsfachangestellte/r (22 Auszubildende)
Veraltungspraktikanten - BA Public Management (2 Studentinnen)
Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (2 Auszubildenden)
Praxisintegrierte Ausbildung Erzieher*in (23 Auszubildende)
Praxisintegrierte Ausbildung sozialpädagogische Assistenz (6 Auszubildende)
Anerkennungspraktikantinnen Soz.päd. Assistenz (3 Auszubildende)
Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kita, Schulkindbetreuung Ganztagsschule (9 FSJ´ler, ab Oktober 2025 sind weitere Einstellungen geplant)
Zum Stichtag hatte die Stadtverwaltung 67 Auszubildende in den o. g. Ausbildungsverhältnissen beschäftigt.
Immer häufiger bringen die Bewerber*innen die Einstellungsvoraussetzungen für die jeweiligen Ausbildungszweige nicht mit. Aus diesem Grund konnten nicht alle Ausbildungsstellen besetzt werden. Bezüglich Niveau und die Qualität der Ausbildungsberufe möchten wir keine Kompromisse eingehen, nur um die Stellen besetzen zu können.
Um Schüler*innen anzusprechen geht die Stadtverwaltung bereits folgende Wege:
Verschiedene Ausbildungsmessen u. a. Berufsschule BSZ Leonberg, Interkom, GHR Berufsorientierungsmesse, Marie-Curie-Berufsinformationstag, Schulferien Firmen Tag,
Ausbildungsbroschüren, die an alle Schulen in Leonberg ausliegen, Homepage, Internetauftritt
Außerdem bietet die Stadt das BOGY und BORS Schulpraktika an.
Die Qualifizierung der Mitarbeiter*innen für höherwertige Aufgaben hat nach wie vor einen hohen Stellenwert bei der Personalentwicklung.
Zum Stichtag befanden sich 41 Mitarbeiterinnen in Elternzeit.
Im Bereich der Kinderbetreuung wird verstärkt von der Möglichkeit des Einsatzes von Aushilfen Gebrauch gemacht, um unbesetzte Stellen zu kompensieren und die vorhandenen Fachkräfte zu unterstützen. Zusatzkräfte im Sinne von § 1a KiTaVO sind Personen, die auf Grund ihrer Qualifikation in anderen Feldern die pädagogische Arbeit in einer Einrichtung bereichern. In 12 von 13 Kindertageseinrichtungen unterstützen Aushilfen (m/w/d) die pädagogischen Fachkräfte (m/w/d). Insgesamt sind ca. 30 Aushilfen (m/w/d) und ca. 10 Werkstudenten (m/w/d) im Kita-Bereich beschäftigt.
Zum Stichtag waren bei der Stadtverwaltung 46 Mitarbeiter*innen mit einer Schwerbehinderung beschäftigt. Das entspricht einer Quote von 4,6 Prozent.
Sind Mitarbeitende innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder in der Summe insgesamt mehr als sechs Wochen krank, ist gemäß §167 Absatz 2 SGB IX den Betroffenen ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Die Personalabteilung wertet die Krankheitsdaten vierteljährlich aus und schreibt die Beschäftigten an. Pro Quartal erhalten etwa 125 Beschäftigte (das entspricht 12,6 Prozent) ein BEM-Anschreiben und somit das Angebot für ein Erstgespräch.
996 Beschäftigte insgesamt, 276 Männer und 720 Frauen, Frauenquote 72%
595 Vollzeitbeschäftigte, 401 Teilzeitbeschäftigte
Teilzeitquote bei Frauen 42%, bei Männern 36%
376 Beschäftigte sind 51 Jahre und älter, dies entspricht 37,8 Prozent aller Beschäftigten.
265 Beschäftigte werden die Stadt in den nächsten 10 Jahren verlassen, dies entspricht 26,61 Prozent aller Beschäftigten
57 Beamte, davon 39 weiblich – Frauenquote 68,4 Prozent.
Beantragung neuer Stellen im Stellenplan 2026, Übersicht der von den Fachämtern gemeldeten neuen Stellen.
Im Hinblick auf den anstehenden Oberbürgermeisterwechsel werden keine neuen Stellen im Haushaltsplan 2026 zum Beschluss vorgeschlagen. Damit soll dem neuen Oberbürgermeister die Möglichkeit gegeben werden, über die weitere Stellenentwicklungen maßgeblich entscheiden zu können. Die einzelnen Stellenbedarfe werden daher im Haushaltsjahr 2026 in gesonderten Vorlagen eingebracht, beraten und beschlossen. Diese Stellen sind im Stellenplan 2026 noch nicht enthalten.
Finanzielle Auswirkung: Neue Stellen und Aufstockungen insgesamt
2026 (7 Monate) 977.276,96 €
2027 (12 Monate) 1.544.159,09 €
Eingeplant im Personalbudget sind, nach Rücksprache mit der Kämmerei, für das Haushaltsjahr 2026: 577.300 €
Folgende Stellenbedarfe wurden aus der Verwaltung gemeldet:
Zuständigkeit: Finanz- und Verwaltungsausschuss
Ortschaftsverwaltung Warmbronn
2026 5.086,18 €
2027 8.719,16 €
Feuerwehr
2026 8.613,00 €
2027 14.765,14 €
Ordnungsamt
2026 226.289,43 €
2027 387.924,73 €
Gebäudemanagement
2026 51.361,09 €
2027 88.047,59 €
Zuständigkeit: Sozial- und Kulturausschuss
Amt für Kultur und Sport
2026 38.000,32 €
2027 65.143,40 €
JFS
2026 549.706,65 €
2027 942.354,25 €
Zuständigkeit: Planungsausschuss
Stadtplanungsamt
2026 25.680,55 €
2027 44.023,79 €
Tiefbauamt
2026 72.539,76 €
2027 124.353,87 €
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
365,1 kB
|
