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Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2023/103

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Schulbericht 2022/23 wird zur Kenntnis genommen.

 

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Sachverhalt

 

Sachverhalt mit Stellungnahme der Verwaltung

 

Der Schulbericht 2022/23 ist eine Fortschreibung des Schulberichts des letzten Jahres unter Berücksichtigung der aktuellen Schülerzahlen und der schulischen Maßnahmen sowie der zukünftigen Entwicklungen auf dem Leonberger Schulsektor.

 

Die Schülerzahlen sind in Leonberg mit insgesamt 4.188 Schülerinnen und Schülern (SuS) im Vergleich zum Vorjahr ansteigend (+ 136). Die Anzahl der Schulanfängerinnen und
-anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2023/24 bis 2028/29) um 90 Schulkinder auf 537 Schulkinder ansteigen (stabil über 500 pro Jahrgang). Mittelfristig wird die gesamte Schülerzahl in Leonberg, bedingt v. a. durch höhere Geburtenraten, aber auch durch Zuzüge im Rahmen von Siedlungserweiterungen, ansteigen.

 

Die Gesamtschülerzahl wird im Prognosezeitraum unter Berücksichtigung dieser Faktoren voraussichtlich von 4.188 Schulkindern um 1.007 Schulkinder auf 5.195 Schulkinder ansteigen (+ rd. 24 %), die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler steigt von 1.647 um 433 auf 2.080 Grundschulkinder an (+ rd. 26 %).

 

Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg hin. Im Rahmen der Schulbauplanung muss geprüft werden, wie langfristig neue Raumkapazitäten geschaffen werden können.

 

Im Schuljahr 2022/2023 gab es kaum noch Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Die in den Vorjahren eingeführte Testpflicht des Personals und der Schulkinder wurde durch ein freiwilliges Testangebot ersetzt.

 

Hingegen sind die Flüchtlingsbewegungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine im Schulalltag spürbar. Weitere drei Vorbereitungsklassen wurden für SuS ohne deutsche Sprachkenntnisse eingerichtet.

 

Bei den Investitionen stehen im baulichen Bereich für die Jahre 2023 ff u. a. nachstehende Maßnahmen an:

 

  • GS Gebersheim: Anbau von drei Räumen in Klassenraumgröße (plus Nebenflächen)
  • GS Warmbronn: An- bzw. Neubau von Klassen- und Betreuungsräumen mit Mensa
  • Sophie-Scholl-Schule: Mensa mit Betreuungsräumen im Zuge der Beplanung des Bildungscampus Ezach
  •                   Spitalschule: Planungsleistungen für den Umbau zum GT
  •                   Albert-Schweitzer-Gymnasium: Vorbereitungen Aufzug

 

Im Jahr 2019 hat die Bundesregierung das Förderprogramm DigitalPakt Schule verabschiedet. Für die Stadtverwaltung Leonberg wurden Fördermittel in Höhe von 1.518.000 Euro/brutto reserviert und durch Förderanträge gebunden. Ende 2022 konnte eine Aufstockung der Fördermittel beantragt werden. Für die Stadt Leonberg wurde eine Erhöhung des Budgets um 40.300 Euro/brutto bewilligt.

 

Für 2023 ff stehen unter anderem an:

 

  • Ausbau der Breitbandanbindung Schulen
  • Ertüchtigung der strukturierten Verkabelung der Schulen
  • Aufbau eines leistungsfähigen, flächendeckenden WLAN
  • Ausstattung der Unterrichtsräume mit Präsentationstechnik
  •                   Modernisierung und Neubeschaffung Schulserverlösungen

 

Das Schulleiterbudget für das Haushaltsjahr 2023 beträgt insgesamt 652.190 Euro. Für die Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft besteht insgesamt ein Nettoressourcenaufwand in Höhe von 9.724.964 Euro.


Inhalt

 

 

I Das Schuljahr 2022/2023

  1. Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen
  2. Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen
  3. Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine
  1. Maßnahmen im Rahmen der Schulbauplanung

4.1 Grundschulen in den Ortsteilen

4.2 Weiterführende Schulen

4.3 Grundschulen in der Kernstadt

4.4 Realschulen

4.5 Weiteres Vorgehen

  1. Digitalisierung an Leonberger Schulen

5.1 Digitalisierung an Schulen/Präsenzunterricht

5.2 Maßnahmen im Schuljahr 2022/23

  1. Die baulichen Maßnahmen an den Schulen

6.1 Grundschulen

6.2 Gemeinschaftsschule

6.3 Realschulen

6.4 Gymnasien

6.5 Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

  1. Schulhaushalt 2023

 

II Schulbezogene Themen und Angebote

  1. Schulartübergreifende Angebote

8.1 Schulverpflegung

8.2 Jugendsozialarbeit an Schulen

8.3 Übergang Schule - Beruf/Berufsorientierung

8.4 Sportstätten

  1. Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

9.1 Kooperation Kindertageseinrichtungen - Grundschulen

9.2 Verlässliche Grundschule

9.3 Hort an der Schule

9.4 Flexible Nachmittagsbetreuung

9.5 Ganztagsgrundschulen

9.6 Begabtenförderung an Grundschulen - Hector-Kinderakademie Leonberg

 

1. Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen

 

 

Die Schülerzahlen im Schuljahr 2022/23 sind im Vergleich zum Schuljahr 2021/22 insgesamt ansteigend (+ 136 SuS), siehe Anlage 1 bis 3.

 

Schulart

Vorjahr

2022/23

Grundschulen/GMS

+ 23

+ 40

Grundschulförderklassen

- 2

- 3

GMS

- 2

+ 17

Realschulen

- 2

+ 44

Gymnasien 

+ 13

+ 36

SBBZ

+ 2

+ 2

Gesamt

+ 32

+ 136

 

 

Die Anzahl der Grundschulkinder steigt im Schuljahr 2022/23 leicht an.

 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger (ohne Grundschulförderklassen) liegt in diesem Schuljahr bei 423 Kindern, 3 Kinder mehr als im letzten Schuljahr.

 

Zu berücksichtigen hierbei ist, dass der Stichtag der Einschulung ab dem Schuljahr 2020/21 bis zum Schuljahr 2022/23 sukzessive vom 30. September auf den 30. Juni vorverlegt wird. Mit der Verlagerung des sog. „Einschulungskorridors“ kommt es zunächst kurzzeitig zu einer Entzerrung der Schülerzahlen an den Grundschulen bzw. zeitversetzt an den weiterführenden Schulen.

 

Im Schuljahr 2022/23 ist bei folgenden Schularten ein Anstieg der Schülerzahlen zu verzeichnen:

Gemeinschaftsschule (+ 17), Realschulen (+ 44) und Gymnasien (+ 36). Die Aufnahmekapazitäten am SBBZ (+ 2) und in den Grundschulförderklassen (- 3) sind ausgeschöpft.

 

Die Zahl der auswärtigen SuS ist in den Anlagen 6 bis 8 dargestellt. Die Schulkinder verteilen sich auf die einzelnen Schularten wie folgt:

 

Schulart

Vorjahr

2021/22

SBBZ

29

28

GS/GMS

21

22

Realschulen

34

43

Gymnasien 

117

147

Gesamt

201

240

 

 

Die Pestalozzischule besuchen 25 % auswärtige Schulkinder.

 

Die Anzahl der auswärtigen SuS an Grundschulen bzw. der Gemeinschaftsschule in der Primarstufe und Sekundarstufe I beträgt insgesamt 1,1 %.

 

Die Anzahl der auswärtigen SuS an den Realschulen liegt bei 5,5 %, bei den Gymnasien bei 11,1 %.

 

Der Anteil der auswärtigen SuS an den weiterführenden Schulen liegt insgesamt bei 9,0 %.

 

Die meisten auswärtigen SuS der Realschulen kommen aus den Landkreisen Böblingen (Schwerpunkte Rutesheim, Weissach) bzw. Ludwigsburg (Schwerpunkte Gerlingen, Ditzingen), die der Gymnasien aus dem Landkreis Böblingen (Schwerpunkte Rutesheim, Weissach) bzw. dem Landkreis Ludwigsburg (Schwerpunkte Gerlingen, Ditzingen).

 

Übergänge aus Klassenstufe 4 an weiterführende Schulen

 

Die Übergänge der Leonberger SuS aus Klassenstufe 4 an die weiterführenden Schulen Leonbergs haben sich wie folgt entwickelt (siehe Anlage 9):

 

Schulart

2021/22

2022/23

LK BB (2021/22)

BW (2022/23)

GMS

60 (15,7 %)

67 (17,5 %)

13,3 %

13,4 %

Realschulen

107 (27,9 %)

107 (27,9 %)

34,3 %

33,0 %

Gymnasien

214 (55,9 %)

208 (54,3 %)

47,3 %

45,0 %

Sonstige

2 (0,5 %)

1 (0,3 %)

2,6 %

5,3 %

Gesamt

383

383

 

 

 

 

Die Grund- und Werkrealschule in Rutesheim besuchen insgesamt 58 Leonberger Schulkinder, davon 27 Kinder die Primarstufe, 31 Kinder die Sekundarstufe I. Hierbei kommen insgesamt 26 Kinder aus dem Wohngebiet Silberberg, das mit dem Rutesheimer Schulzentrum direkt durch eine Buslinie verbunden ist.

 

Auf die Realschule in Rutesheim gehen insgesamt 66 Leonberger Schulkinder. Das Gymnasium Rutesheim besuchen derzeit insgesamt 252 Leonberger SuS.

 

In Summe 49 Leonberger SuS besuchen die weiterführenden Schulen in Renningen, wobei besonders bei den Realschülerinnen und -schüler der Großteil in Warmbronn wohnhaft ist. 5 weitere Warmbronner SuS besuchen die Grundschulen in Renningen.


2. Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen

 

 Vorbemerkung

 

Die Prognose für den Zeitraum bis 2028/29 (siehe Anlagen 1 bis 3, 10 bis 23) beruht auf der Hochrechnung der Schülerzahlen anhand der aktuellen Geburtenstatistik unter Einbeziehung der Geburten der letzten sechs Jahre. Wanderungsbewegungen sind nicht berücksichtigt. Vorgesehene Siedlungserweiterungen in Leonberg (u. a. Neue Stadtmitte, BPD-Areal, Postareal, Jahnstraße und in den Ortsteilen) wurden bei der Schülerzahlenentwicklung berücksichtigt.

 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2023/24 bis 2028/29) künftig von 447 Schulkindern um 90 Schulkinder auf 537 Schulkinder (+ 20 %) ansteigen (ca. 500 pro Jahrgang). Bedingt durch o. g. Faktoren wird die Gesamtschülerzahl voraussichtlich von 4.188 Schulkindern um 1.007 Schulkinder (+ rd. 24 %) auf 5.195 Schulkinder ansteigen.

 

Die Prognose deutet insgesamt auf eine Schülerzunahme hin, wie sie bereits Ende der 90-er Jahre über 5 Jahre bestand, allerdings ist aus heutiger Sicht kein Rückwärtstrend erkennbar.

An den Grundschulen sind im Prognosezeitraum folgende Schülerzahlen zu erwarten:

 

Schule/Schuljahr

2022/23

2028/29

Diff.

+/- Prozent

Marie-Curie-Schule

226

256

+30

+13,3 %

Mörikeschule

233

334

+101

+43,3 %

Schellingsschule

260

358

+98

+37,7 %

Spitalschule

278

390

+112

+40,3 %

GS Gebersheim

110

100

-10

-9,1 %

GS Höfingen

225

285

+60

+26,6 %

GS Warmbronn

137

172

+35

+25,5 %

Sophie-Scholl-Schule

178

185

+7

+3,9 %

Gesamt

1.647

2.080

+433 

 

 

Die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler nimmt gemäß der Prognose bis zum Schuljahr 2028/29 um 433 Kinder zu (26 %).

 

Die Schulräume v. a. der Grundschulen werden im Hinblick auf die Nutzung auch von Betreuungsräumen aktuell neu bewertet (siehe Anlagen 4 und 5).

 

Die Raumkapazitäten an den Grundschulen sind im Vergleich zu seitherigen Belegungen derzeit insgesamt zwar noch vorhanden, doch müssen angesichts des jährlichen Zuwachses der Geburten und im Rahmen des Ausbaus der Ganztagsbetreuung künftig voraussichtlich weitere Raumkapazitäten geschaffen werden. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser zu ermöglichen, verständigten sich im September 2021 Bund und Länder auf das Gesetz zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen zum Schuljahr 2026/27. Zunächst wird dieser für die Klassenstufe 1 eingeführt und in den Folgeschuljahren sukzessive ausgeweitet. Ab dem Schuljahr 2029/30 wird er dann in allen vier Klassenstufen gegeben sein. Der hieraus resultierende Platzbedarf in der Schulkindbetreuung wird die Verwaltung und Schulleitungen der Grundschulen in den kommenden Jahren vor zusätzliche Herausforderungen stellen.

 

Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg der Schülerzahlen hin.

3. Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine

 

Seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat die daraus entstandene Flüchtlingsbewegung auch Auswirkungen auf den Schulalltag der Leonberger Schulen. Bisher sind über 100 ukrainische SuS an den Schulen aufgenommen (Stand Mai 2023). An den beiden Realschulen sowie an der Schellingsschule wurden jeweils eine zweite Vorbereitungsklasse für ukrainische Flüchtlinge eingerichtet. An anderen Schulen ohne Vorbereitungsklassen werden ukrainische SuS teilweise im regulären Unterricht beschult.

 

Das Kultusministerium stellt Lernmaterialien sowie wichtige Dokumente auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch zur Verfügung. Seitens des Staatlichen Schulamtes Böblingen wurde eine Koordinationsstelle für ukrainische Flüchtlinge eingerichtet.

 

Es kann davon ausgegangen werden, dass sich weitere ukrainische SuS an den Leonberger Schulen anmelden. Über die erwartete Anzahl dieser SuS lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Aussage treffen. Außerdem ist eine mögliche Wanderungsbewegung zurück in die Ukraine von der unsicheren politischen Situation und dem Wiederaufbau des Landes abhängig.

 

 

4. Maßnahmen in Rahmen der Schulbauplanung

 

4.1 Grundschulen in den Ortsteilen

 

In der Grundschule Gebersheim wird das Einpendeln der Schüler- und Betreuungszahlen auf hohem Niveau erwartet. An den Grundschulen Warmbronn und Höfingen wird ein moderater Anstieg prognostiziert, jedoch nicht über ein in der Vergangenheit bereits vorhandenes Niveau.

 

Der geplante Anbau der drei Klassenräume an der Grundschule Gebersheim sowie die geplante Grundschule Warmbronn bieten für die zu erwartenden Schülerzahlen sowie den Ganztagsanspruch ausreichend räumliche Voraussetzungen.

 

4.2 Weiterführende Schulen

 

An den weiterführenden Schulen ist in den kommenden Jahren ebenfalls mit einem Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen - zum aktuellen Zeitpunkt jedoch von einem vergleichsweise niedrigeren Niveau aus. Inwieweit die zusätzlichen SuS der Grundschulen im Zeitverzug von vier Jahren auch die weiterführenden Schulen über die Kapazitätsgrenze bringen, muss in den folgenden Jahren genauer betrachtet werden. Zwischen den jeweiligen Schularten können durch Schülersteuerung (auswärtige SuS, Verteilung etc.) etwaige Spitzenzahlen besser aufgefangen werden.

 

4.3 Grundschulen in der Kernstadt

 

Die Zunahme der Schülerzahlen in Eltingen (Mörikeschule) und Ezach wird durch die Umgestaltung der Sophie-Scholl-Schule zur Ganztagsgrundschule und den flankierenden Neubau der Mensa und der Schulkindbetreuungsräume am Bildungscampus Ezach aufgefangen.

 

Für die zu erwartende 4- zügige Ganztagsgrundschule Schellingschule wird ein Zuwachs der Schülerzahl um über 60 % von aktuell 226 auf bis zu 400 SuS erwartet. Verstärkt wird dies durch die Abwanderung der SuS der Spitalschule, die aufgrund des Ganztagesangebots der Schellingschule einen Umschulungsantrag stellen.

 

Ca. die Hälfte der zusätzlichen SuS in den drei Innenstadt-Grundschulen lassen sich in bestehenden Raumkapazitäten auffangen. Um die Schellingschule weiter zu entlasten, soll   - auch im Hinblick auf den Ganztagesanspruch ab 2026/27 - die Spitalschule zur Ganztagsschule entwickelt werden. Ziel ist eine stabile 4-Zügigkeit der Spitalschule mit ca. 400 SuS. Notwendig wäre das Angebot einer Mensa und ausreichend Betreuungsräumen, um im Schulgebäude Platz für zusätzliche Klassen zu schaffen.

 

4.4 Realschulen

 

Die Raumkapazitäten an den beiden Realschulen reichen aus heutiger Sicht für die zu erwartenden Schülerzahlen aus. Allerdings muss das Übertrittsverhalten auf die weiterführenden Schulen insgesamt weiter beobachtet werden.

 

Gemäß dem Raumprogramm für Realschulen des Landes Baden-Württemberg ist das Kerngebäude der GHR für eine 3-zügige Realschule mit bis zu 500 SuS ausreichend. Voraussetzung für eine optimierte Nutzung des Kerngebäudes wäre die Sanierung der vorhandenen Fachräume wie Werkraum und Schulküche. Im Haushaltsplan 2023 sind die Sanierung des Werkraumes sowie Verbesserungen in der Schulküche angemeldet.

 

Im Bereich des Untergeschosses werden Räumlichkeiten aktuell nicht in vollem Maße genutzt. Diese könnten für den Schulbetrieb zusätzliche Kapazitäten bieten. Die Nutzungs- und Sanierungsmöglichkeiten müssten mit der Schulleitung und einem schulbauerfahrenen Architekten geprüft, die Kosten entsprechend ermittelt werden.

 

4.5 Weiteres Vorgehen

 

Zwischen ASG, GHR und Schellingschule befindet sich das so genannte „A-Gebäude“, in dem Klassenzimmer und Fachräume der Schellingschule untergebracht waren, als diese noch Grund- und Haupt- bzw. Werkrealschule war. Nach dem Wegfall der Werkrealschule und dem daraus resultierenden fehlenden Bedarf der Fachräume wurde das A-Gebäude in den vergangenen Jahren ausschließlich durch die GHR genutzt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Fachräume im Hauptgebäude der GHR in deutlich schlechterem Zustand sind, als die modernen Unterrichtsräume im A-Gebäude.

 

Aufgrund des zusätzlichen Flächenbedarfs der Schellingschule wird empfohlen, das A-Gebäude wieder der Schellingschule zuzuordnen, um der Grundschule den benötigten Platzbedarf zur Verfügung zu stellen. Die aktuell im Hauptgebäude zur Verfügung stehende Mensa ist deutlich zu klein und zwingt die SuS bereits heute zur Essensausgabe in vier Schichten. Geprüft werden soll, inwieweit sich das A-Gebäude aufgrund der vorhandenen Anschlüsse zum Einbau einer ausreichend großen Mensa mit Küchenbereich sowie von Betreuungsräumen im 1. OG anbietet. Die frei werdenden Betreuungsräume im Hauptgebäude der Schellingsschule würden dann als Klassenzimmer zur Verfügung stehen.

 

Die Schulhöfe der GHR und der Schellingschule werden aktuell neu geplant und der „Eisplatz“ steht zukünftig zur gemeinsamen Nutzung auch als Grundschulhof der Schellingschule zur Verfügung.

 

Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden im Hinblick auf die Planungsparameter mit der Abteilung Schulbauförderung des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie dem Staatlichen Schulamt Böblingen vorbesprochen. Die Planungsgrundlagen sowie das vorgeschlagene Vorgehen werden unterstützt.

 

Mit den Schulleitungen der drei Schulen Spitalschule, Schellingschule und GHR wurden erste Gespräche zur weiteren Schulbauplanung geführt.

 

Mit dem Ziel der optimierten Auslastung der vorhandenen Räumlichkeiten könnte durch gut aufeinander abgestimmte Maßnahmen der Zuwachs der SuS an der Schellingschule aus heutiger Sicht aufgefangen werden.

 

In den nächsten 4 Jahren müsste parallel der Raumbedarf der Gymnasien analysiert und ein Maßnahmenpaket für das ASG und das JKG entwickelt werden.

 

In einem weiteren Schritt sollen die künftig erforderlichen Kapazitäten an Sport- und Schwimmhallenflächen ermittelt werden.


5. Digitalisierung an Leonberger Schulen

 

Die Corona-Pandemie hat für eine hohe Dynamik in der Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts gesorgt. Homeschooling wurde zum Schlagwort, neue Konzepte zu Fortführung und Gestaltung des Unterrichts wurden kurzfristig erforderlich. Mit der sukzessiven Aufhebung der verpflichtenden Corona-Maßnahmen liegt der Fokus inzwischen wieder auf den Maßnahmen zur Digitalisierung des Präsenzunterrichts.

 

5.1 Digitalisierung an Schulen/Präsenzunterricht

 

Von der Bundesregierung werden über den „DigitalPakt Schule“ und das Land Baden-Württemberg ab Mitte 2019 Fördermittel für die Digitalisierung von Schulen bereitgestellt.

Für die Stadtverwaltung Leonberg wurden Fördermittel i.H.v. 1.518.000,- €/brutto reserviert und durch Förderanträge gebunden. Ende 2022 konnte eine Aufstockung der Fördermittel beantragt werden. Für die Stadt Leonberg wurde eine Erhöhung des Budgets um 40.300,- €/brutto bewilligt.

 

Die zur Verfügung gestellten Fördermittel wird die Stadt Leonberg im Rahmen einer zusammen mit den Schulen erarbeiteten Digitalisierungsstrategie einsetzen. Voraussetzung für die Bewilligung der Förderung ist ein durch das Landesmedienzentrum zertifizierter Medienentwicklungsplan. Im Medienentwicklungsplan einer Schule wird unter anderem der Bedarf an technischer Ausstattung festgehalten, der sich aus der gemeinsamen Digitalisierungsstrategie und dem individuellen Unterrichtskonzept der Schule ergibt.

 

Zur technischen Ausstattung gehören folgende Themenfelder:

 

Breitbandanbindung Schulen

Im Schuljahr 2017/18 wurde mit dem Aufbau eines Glasfaser-Campus-Netzes für die Schulen begonnen. Durch dieses Netz sollen durch die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen Synergieeffekte erzielt werden.

 

Über das Breitbandförderungsprogramm des Bundes – Sonderaufruf Schulen wurde eine Erweiterung des Glasfaser-Schulnetzes geplant. Durch den privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekom im Stadtgebiet Leonberg werden sich Änderungen in der Förderfähigkeit der Standorte ergeben. Die Auswirkungen auf das Projekt werden aktuell überprüft.

 

Für alle Schulen im Gigabit-Ausbaugebiet der Telekom wurden vorsorglich Glasfaser-Hausanschlüsse beauftragt, um auf zukünftige Anforderungen schnell reagieren zu können.

 

Netzwerkinfrastruktur passiv und aktiv/flächendeckendes WLAN

Eine Grundvoraussetzung für digitalen Unterricht in der Schule ist eine strukturierte Verkabelung der Schulgebäude nach Vorgaben der DIN EN 50173 (passive Netzwerkinfrastruktur) und eine leistungsfähige, auch für zukünftige Anforderungen ausgelegte, flächendeckende WLAN-Ausstattung. Vorhandene Netzwerkinfrastruktur der Schulgebäude muss nach diesen Vorgaben ertüchtigt werden.

 

Für das LAN/WLAN Projekt und für den Aufbau der strukturierten Verkabelung einiger Schulstandorte wurden Fördermittel aus dem „DigitalPakt Schule“ beantragt und bewilligt.

 

Endgeräte (PCs/Tablets/Notebooks)

Im Rahmen der Medienentwicklungsplanung muss entschieden werden, welche Endgeräte zukünftig am besten in den Unterricht integriert werden können, ob weiterhin der Unterricht in Computerräumen stattfinden soll oder ob mobile Endgeräte (Notebooks oder Tablets) in den Klassenzimmern eingesetzt werden sollen.

 

Für alle Schulen wurden Tablets für den Einsatz im Unterricht, zum Verleih an SuS und Lehrkräfte beschafft und in ein zentrales Management (MDM) -System integriert, diese werden erfolgreich im Unterricht eingesetzt.

 

Trotzdem besteht weiterhin der Bedarf an PCs und Laptops zur Ausstattung von Computerräumen. Diese werden im NWT-/ IT-Unterricht, für Arbeitsgemeinschaften und spezielle Projekte genutzt.

 

Präsentationstechnik Unterrichtsräume

Eine Erhebung der vorhandenen Ausstattung in den Schulen wurde durchgeführt. Im Rahmen der Medienentwicklungsplanung wird von den Schulen festgelegt, welche Ausstattungsvariante am besten geeignet ist, um diese in den Unterricht zu integrieren. Ein gemeinsames Ausstattungskonzept für die Grundschulen wurde vereinbart.

 

Ausstattung Schulverwaltung

Einige Schulverwaltungen waren über Richtfunk-Technik an das Netzwerk der Stadtverwaltung angebunden. Die Betriebserlaubnis für Richtfunk durch die Bundesnetzagentur ist zum 31.12.2022 ausgelaufen und war nicht mehr leistungsfähig genug.

 

Die Richtfunk-Technik soll über eine leistungsfähige Firewall-VPN-Technik abgelöst werden. Da die benötigten Komponenten nicht rechtzeitig geliefert werden konnten, musste eine Übergangslösung eingerichtet werden.

 

Das Projekt Modernisierung der Stadtnetz-Anbindungen über Firewall-Site-to-Site-VPN-Technik wurde im April 2023 begonnen

 

Ablösung BelWü-Dienste

Durch das Hochschulnetz Baden-Württemberg (BelWü) wurden den Schulen bisher verschiedene Dienstleistungen kostengünstig angeboten. Dazu gehören die Bereitstellung von pädagogischen Internetzugängen mit Jugendschutzfilter, das Web-Hosting des Internetauftritts und die Bereitstellung von Mailadressen für Lehrkräfte und SuS. Im Frühjahr 2021 wurde angekündigt, dass diese Dienste zukünftig nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können. Die abgekündigten Produkte wurden inzwischen fristgerecht abgelöst.

 

5.2 Maßnahmen im Schuljahr 2022/23

 

Folgende Maßnahmen wurden begonnen bzw. umgesetzt:

 

Projekte für alle Schulstandorte

  • Digitalisierung Schulen LAN / WLAN, Inbetriebnahme Ausbaustufe 1 - WLAN für Tablets - zum Beginn SJ 22/23 und Stufe 2 - Netzerweiterungen zur Integration der Schulserverlösungen – 02/23
  • Beschaffung Schulserver-Hardware
  • Beschaffung PCs und Airprint-fähige Drucker. Die Installation erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme der Schulserverlösungen. Ausschreibung Präsentationstechnik

 

Zusätzliche Einzelmaßnahmen

Albert-Schweitzer-Gymnasium

  •                   Konfigurationsanpassung Schulserverlösung auf neues Netzdesign

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

  • Konfigurationsanpassung Schulserverlösung auf neues Netzdesign und Umzug auf die Hardware im Rechenzentrum Rathaus.
  •                   Austausch der PCs in den Computerräumen

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

  •                   Austausch der Telefone in der Schulverwaltung im Rahmen der Sanierung der Büros
  •                   Planung und Ausschreibung der Ertüchtigung der strukturierten Gebäudeverkabelung

 

Ostertag-Realschule

  • Ablösung der Richtfunkanbindungen der Schulverwaltung durch eine Übergangslösung

 

Marie-Curie-Schule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  • Ablösung der Richtfunkanbindungen der Schulverwaltung durch eine Übergangslösung

 

Grundschule Gebersheim

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils

 

Grundschule Höfingen

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils

 

Mörikeschule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  •                   Planung und Ausschreibung der strukturierten Gebäudeverkabelung

 

Schellingschule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  •                   Umzug der Schulserverlösung in das Rechenzentrum Rathaus
  •                   Umzug Internetzugang Pädagogik auf den Breitbandanschluss Rathaus
  •                   Neuausstattung des Computerraums

 

Spitalschule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  • Ablösung der Richtfunkanbindungen der Schulverwaltung durch eine Übergangslösung
  •                   Planung und Ausschreibung der strukturierten Gebäudeverkabelung

 

Sophie-Scholl-Schule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  • Ablösung der Richtfunkanbindungen der Schulverwaltung durch eine Übergangslösung
  •                   Planung und Ausschreibung der strukturierten Gebäudeverkabelung

 

Pestalozzischule

  •                   Transportkoffer mit 15 Tablets, Schutzhüllen und Apple Pencils
  • Ablösung der Richtfunkanbindungen der Schulverwaltung durch eine Übergangslösung

 

Ausblick auf Projekte die in diesem Schuljahr begonnen und im nächsten Schuljahr

fortgeführt werden:

  •                   Ausstattung der Schulen mit Präsentationstechnik / Austausch veralteter Systeme
  • Projekt Digitalisierung Schulen LAN / WLAN – Inbetriebnahme der WLAN-Lösung Ausbaustufe 3
  • Projekt Modernisierung der Stadtnetz-Anbindungen über Firewall-Site-to-Site-VPN-Technik
  • Austausch veralteter Schulserverhardware
  • Beschaffung weiterer PCs und mobiler Endgeräte mit Zubehör für den Unterricht gemäß MEP (Medienentwicklungsplanung)

6. Die baulichen Maßnahmen an den Schulen

 

Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen Infrastruktur im Jahr 2022 eine große Zahl an Maßnahmen umgesetzt. Sämtliche für 2023 vorgesehene bauliche Maßnahmen sind im Folgenden dargestellt. Diese wurden für den investiven Haushalt angemeldet bzw. bereits eingeleitet.

 

6.1 Grundschulen

 

Schellingschule

Die Schulhoffläche ist für eine künftig vierzügige Grundschule in der jetzigen Art nicht ausreichend. Der seitherige öffentliche Durchgang über den Schulhof wurde mit der Fertigstellung des gegenüberliegenden Neubaus teilweise verlegt. In 2021 wurden Vorüberlegungen angestellt, in 2022 wurden die Planungen konkretisiert. Die Ausführung ist für 2025 geplant.

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung diverser Glasscheiben, Planung zur Neuaufteilung und Umgestaltung von Teilbereichen der Pausenhoffläche

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung Schallabsorber in Klassenräumen (Teilbereiche), Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Mörikeschule

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, zwei neue Spielgeräte im Schulhof, Sanierung Lehrertoilette im Langbau, Ausbau Einbauschrank im Raum N10, inkl. bauliche Anpassungen für die mobilen Schränke

 

Spitalschule

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Zuwegung am Spielplatz, Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, Aufstellen eines Trinkbrunnens, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Austausch der Brandmeldeanlage, Planung für die Sanierung der Sanitäranlagen (Teilbereiche), Ertüchtigung Elektroinstallation, Planungen für den Ausbau als Ganztagesschule, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Sophie-Scholl-Schule

Die Planungen für den Neubau des Bildungscampus Ezach mit der Mensa und den Betreuungsräumen für die Sophie-Scholl-Schule als Grundlage für den Ganztagsschul-betrieb wurden begonnen. Die Fertigstellung der Maßnahme ist momentan für Ende 2025 geplant.

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fertigstellung des Spielhügels, Sanierungsarbeiten Wasserschaden

 

 

Grundschule Gebersheim

Die Raumsituation an der Grundschule Gebersheim ist im Hinblick auf den wachsenden Bedarf an Schulkinderbetreuung (derzeit rd. 83 % der Schulkinder) angespannt. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Bedarfs schlägt die Verwaltung mittelfristig einen Anbau von drei Räumen in Klassenraumgröße (plus Nebenflächen) vor. Mit der Planung zur Umsetzung wurde im Frühjahr 2021 begonnen.

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung Erweiterungsbau

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erweiterung Schließanlage, Erstellung Erweiterungsbau, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Grundschule Warmbronn

Aktuell wurde die Vorlage 2023/093 im Gemeinderat geändert beschlossen. Nach Bearbeitung und Vorlage der Ergebnisse zu den beschlossenen Punkten ist das weitere Vorgehen (Sanierung mit Anbau oder Neubau) mit einer weiteren Vorlage zur Entscheidung aufzubereiten.

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Ersatz Bodenbeläge, teilweises Umrüsten der Beleuchtung auf LED, Außenanlagen für die Schulkindbetreuung

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Ertüchtigung von 2 Klassenräumen, weiteres Umrüsten Beleuchtung, Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Einbau Trinkbrunnen, Weiterführung Planung Neubau / Sanierung Schule, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Grundschule Höfingen

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltung, Heizkörpererneuerung (Teilbereiche), Bestandserfassung –vorbereitende Maßnahmen für die Sanierung der Gebäudehülle

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fortsetzung Heizkörpererneuerung (Teilbereiche), Sanierung der Gebäudehülle – Planungsphase, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

6.2 Gemeinschaftsschule

 

Marie-Curie-Schule

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Überarbeitung Hofbereich (u. a. neuer Fallschutz und neues Spielgerät)

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fertigstellung vom Umbau der Bestandsmensa im Hauptbau zu Klassenräumen und einem Multifunktionsraum

 

6.3 Realschulen

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Weiterführung der Fassadensanierung, Umgestaltung Sekretariats- / Erste-Hilfe-Bereich

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fertigstellung der Fassadensanierung, Sanierung Technik- inkl. Maschinenraum, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Ostertag-Realschule

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung zur Umbau Lehrküche, Planung für Gründungsertüchtigung - Sanierung der Gebäudesetzung (Erweiterungsbau)

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung ELA Anlage, Gründungsertüchtigung - Sanierung der Gebäudesetzung (Erweiterungsbau), Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

6.4 Gymnasien

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten (Teilbereiche), Erneuerung Pflanzbeete im Pausenhof, Verkabelungsarbeiten für Lehrerarbeitsplätze

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Anbau Aufzug, Schaffung eines barrierefreien WC´s Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung Brandschutzertüchtigung und Vorbereitungen für die Umbaumaßnahmen der NWT Räume, Installation digitaler Heizkörperthermostate

 

6.5 Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

 

Pestalozzischule

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2022:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2023:

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten


7. Schulhaushalt 2023

 

 

Der Teilhaushalt 03/Produktbereich 21 des Ergebnis- und Finanzhaushalts 2023 einschließlich der Darstellung der baulichen Maßnahmen ist in der Vorlage 2022/330 dargestellt.

 

Die Mittelzuweisung des Schulbudgets erfolgt über Pauschalbeträge pro Schüler*in und Klasse. Die Beiträge orientieren sich an der Berechnungsgrundlage für die einzelnen Schularten auf Basis der amtlich prognostizierten Schülerzahlen. Den Schulleitungen stehen zur eigenständigen Bewirtschaftung in 2023 Aufwendungen in Höhe von insgesamt 652.190 Euro zur Verfügung (Ergebnishaushalt, ohne Investitionen).

 

Der Nettoressourcenbedarf aller Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft beträgt insgesamt 9.724.964 Euro.


 

II Schulbezogene Themen und Angebote

 

  1. Schulartübergreifende Angebote

8.1 Schulverpflegung

8.2 Jugendsozialarbeit an Schulen

8.3 Übergang Schule - Beruf/Berufsorientierung

8.4 Sportstätten

  1. Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

9.1 Kooperation Kindertageseinrichtungen - Grundschulen

9.2 Verlässliche Grundschule

9.3 Hort an der Schule

9.4 Flexible Nachmittagsbetreuung

9.5 Ganztagsgrundschulen

9.6 Begabtenförderung an Grundschulen - Hector-Kinderakademie Leonberg

 


8. Schulartübergreifende Angebote

 

 

8.1 Schulverpflegung

 

In Leonberg wird für die SuS von 11 Schulen in 8 Schulmensen und in einem Hort an der Schule eine warme Mittagsverpflegung angeboten.

 

Die Stadt Leonberg schließt mit den Cateringunternehmen jeweils verbindliche Liefer- oder Dienstleistungsverträge ab. In diesen sind die Qualität der Speisen, das Hygienemanagement sowie die Abläufe der Essensausgabe und Küchenreinigung festgeschrieben. Die Leistungsbeschreibung lehnt sich an die jeweils aktuellen Empfehlungen des „Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Bonn, an. Die Vergabe einer Dienstleistung umfasst auch die Bereitstellung eines Buchungssystems (Ausnahme Grundschulen Warmbronn, Gebersheim und Spitalschule).

 

An der Schellingschule, der Ostertag-Realschule und seit März 2022 auch in der Triangel wird das bargeldlose Buchungs- und Bezahlsystems MensaMax eines Pforzheimer Software-Unternehmens als separate Serviceleistung angeboten.

 

Der unvorhersehbare sehr hohe Anstieg der Lebensmittelpreise stellt alle Cateringunternehmen vor große Herausforderungen und wird zukünftig auch für die Stadt Leonberg mit höhere Kosten für die Mittagsverpflegung verbunden sein.

Seit dem 01.09.2022 beträgt der einheitliche Eigenanteil an der Mittagsverpflegung an Schulen in städtischer Trägerschaft für die Eltern 4,00 Euro pro Portion.

 

In der Triangel wird von Montag bis Donnerstag ein warmes Mittagessen gegen Voranmeldung ausgegeben. Für Spontanesser wird ein geringes Kontingent eingeplant. Dieses Angebot nutzen auch montags und mittwochs etwa 20 bis 30 SuS und Betreuungspersonal der Pestalozzischule.

 

Für die SuS der 11 Schulen werden zu Schulbetriebszeiten wöchentlich im Schnitt etwa 2.820 Essen bzw. monatlich etwa 11.280 Essen ausgegeben.

 

Mensa

Essensportionen/Tag

Essensportionen/Wo

Essensportionen/Mo

Triangel

110

550

2.200

MCS

130

650

2.600 (1.700 GS
+ 900 Sek. 1)

ORS

4

20

80

Schellingschule

65

325

1.300

Mörikeschule

60

300

1.200

Spitalschule

75

375

1.500

GS Höfingen

65

325

1.300

GS Warmbronn

20

100

400

GS Gebersheim

35

175

700

SUMME

 

2.820

11.280

 

8.2 Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Jugendsozialarbeit an Schulen nach §13 SGB VIII wird in Leonberg innerhalb der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit an den Grundschulen, der Gemeinschaftsschule, den beiden Realschulen, den beiden Gymnasien und dem Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen/Pestalozzischule angeboten. Die Grundlage dafür bildet die Rahmenkonzeption „Jugendsozialarbeit an Leonberger Schulen“.

 

Derzeit stehen den Schulen folgende Stellenanteile für Jugendsozialarbeit zur Verfügung:

 

Grundschulen

  • Ganztagsgrundschulen Höfingen, Mörikeschule, Schellingschule und Marie-Curie-Schule jeweils 50 %
  • Halbtagsgrundschulen Grundschule Gebersheim, Grundschule Warmbronn, Sophie-Scholl-Schule und Spitalschule jeweils 25 %

Die Stellenanteile der Halbtagsgrundschulen wurden mit Vorlage 2023/046 entsprechend der sozialräumlichen Zuordnung auf den Jugendhaus Leonberg e. V. und die Waldhaus Hildrizhausen gGmbH übertragen.

 

Weiterführende Schulen

  • Marie-Curie-Schule 75 %
  • Gerhart-Hauptmann-Realschule 75 %
  • Ostertag-Realschule 75 %
  •                   Johannes-Kepler-Gymnasium 50 %
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium 50 %
  • Pestalozzischule (inkl. Grundschule) 50 %

Die Wiederbesetzung freiwerdender Stellen der Jugendsozialarbeit an Schulen ist aufgrund des Fachkräftemangels derzeit schwierig.

 

Schulübergreifende Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Jugendsozialarbeit an Schulen ist die Förderung von schulübergreifenden Projekten.

 

Seit über zehn Jahren finden regelmäßig mind. 2x pro Jahr schulübergreifende SMV-Treffen zum Informationsaustausch und zur Planung gemeinsamer Projekte statt. In diesem Rahmen veranstaltet die SMV in Kooperation mit Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit auch eigene schulübergreifende Veranstaltungen. Im Jahr 2022 wurde partizipativ für das Gremium mit Jugendlichen ein eigenes Logo entworfen und erneut eine Postkartenaktion zwischen den Schulen durchgeführt. Weiterhin wurde erstmals als übergreifende Aktion der Jugendsozialarbeiten an Grundschulen eine große Kinderspielstraße im Stadtpark organisiert. Diese Veranstaltung fand auch im Jahr 2023 vor den Pfingstferien statt.

 

Neben den schulübergreifenden Aktionen konnten im Schuljahr 2022/23 auch erstmals seit der Corona-Pandemie wieder die weiteren trägerübergreifenden Projekte, wie der Saturday Night Jam oder die Pferdemarktdisco, durchgeführt werden. Neben den bereits stattgefundenen Veranstaltungen sind für das Schuljahr 2023 noch das schulübergreifende Fußballturnier „Let’s kick“, sowie die zweite Auflage der Kinderspielstraße geplant.

 

Jugendforum

 

Das Leonberger Beteiligungsverfahren „Mach mit3 - ... mitdenken, ... mitreden, ...mitgestalten“ wurde 2022 mit dem Jugendforum zum siebten Mal durchgeführt und konnte erstmals wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Insgesamt haben am 17.10.2022 rund 150 Schüler*innen im Alter von 13 bis 21 Jahren aus allen weiterführenden Schulen am Jugendforum teilgenommen.

 

Das Jugendforum 2023 wird am 23.10.2023 stattfinden.

 

Jugendausschuss

 

Der Jugendausschuss wurde nach dem Jugendforum 2018 am 02.07.2018 gebildet. Die Regularien sind in der Geschäftsordnung des Jugendausschusses der Stadt Leonberg festgelegt (siehe Vorlage 2019/042).

 

Die Jugendlichen bzw. der Jugendausschuss haben u. a. Arbeitsgruppen zu schulischen Themen gebildet. Sie berichten regelmäßig zu den jeweiligen Ergebnissen im Sozial- und Kultusausschuss.

 

8.3 Übergang Schule - Beruf/Berufsorientierung

 

Am 13.10.2022 fand die 14. interkom - interkommunale Ausbildungsbörse im Landkreis Böblingen - in der Stadthalle Leonberg statt. Über 60 regionale und überregionale Firmen, Institutionen, Verbände und Vereine präsentierten ihre Ausbildungsplatz- und Studienangebote in der Stadthalle und auf dem Bürgerplatz.

 

Insgesamt konnten sich die Schülerinnen und Schüler über 98 Ausbildungsberufe und 45 duale Studiengänge informieren. An der interkom nahmen ca. 1.500 SuS aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Aidlingen, Grafenau, Magstadt und Weissach teil. Weitere 2.000 Interessenten besuchten die virtuelle Messe, die vom 12. bis 23.10.2022 online zugänglich war.

 

In Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlag wurde eine Gesamtauflage von 29.000 Messezeitungen im Altkreis per LKZ-Beilage am 07.10.2022 und direkt an Schulen und öffentlichen Einrichtungen verteilt.

 

Die interkom 2023 findet am Donnerstag, den 05.10.2023 in Renningen statt.

 

 

Berufliches Schulzentrum Leonberg

 

Am Beruflichen Schulzentrum Leonberg (BSZ) waren im Schuljahr 2022/23 insgesamt 3.033 SuS angemeldet, davon 413 am beruflichen Gymnasium im 3-jährigen Bildungsgang. Folgende Profile werden angeboten: Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium, Technisches Gymnasium und Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium sowie Internationale Wirtschaft und Technik und Management.

 

8.4 Sportstätten

 

Die steigenden Schülerzahlen über alle Schularten hinweg werden in den kommenden Jahren auch auf die Sportstättennutzung Auswirkungen haben. Es muss mit einem Mehrbedarf an Sporthallenflächen gerechnet werden.


9. Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

 

9.1 Kooperation Kindertageseinrichtungen - Grundschulen

 

Die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums Baden-Württemberg zur Kooperation zwischen Kindergarten und Schule hat zum Ziel, den Übergang möglichst fließend zu gestalten und die Kooperation mit vergleichbaren Standards in der Stadt zu gewährleisten. Dies soll eine Kontinuität in der Bildungsbiografie der Kinder sicherstellen.

 

Vor diesem Hintergrund werden zum Schuljahresanfang von Grundschul-Kooperationslehrkräften gemeinsam mit Erzieher*innen Jahresplanungen mit Kooperationsmaßnahmen erstellt und gegebenenfalls Förderbedarfe einzelner Kinder definiert.

 

Seit April 2018 ist jeder Kindertageseinrichtung eine Schule als Hauptkooperationspartner zugeordnet. Diese Regelung hat sich bewährt.

 

Als Standard für die Kooperation wurden mindestens vier Stunden für den Zeitraum zwischen Oktober und März festgelegt. Nach coronabedingten Einschränkungen der vergangenen Jahre wird eine Rückkehr zu den bewährten Standards angestrebt und sukzessive umgesetzt.

 

9.2 Verlässliche Grundschule

 

Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (VGS) wird an allen Leonberger Grundschulen angeboten. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß. Insgesamt nehmen aktuell 557 Schulkinder das Betreuungsangebot wahr (Stand der Zahlen: Mai 2023). Je nach Schule sind zwei bis drei VGS-Gruppen eingerichtet.

 

Das von Seiten der Stadt zusätzlich eingerichtete Angebot der Ferienbetreuung wird an allen Grundschulen zusammen von insgesamt 420 Kindern genutzt (rd. 75 %).

 

9.3 Hort an der Spitalschule

 

Neben der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule wird an der Grundschule Spitalschule die Betreuungsform „Hort an der Schule“ angeboten. In drei Gruppen können maximal 75 Kinder betreut werden. Der Bedarf an Betreuungsplätzen im Hort steigt und ist im kommenden Schuljahr höher als die zur Verfügung stehenden Plätze. Daher müssen die Plätze nach einer Priorisierung aufgrund des Beschäftigungsgrades der Eltern und der familiären Lebenssituation vergeben werden.

 

Um langfristig den Betreuungsbedarf an der Spitalschule decken zu können, wird ein Neubau mit Mensa und Betreuungsräumen angestrebt. Auch im Zuge des Anspruchs auf Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27 wird derzeit geprüft, wie die erforderlichen Raumkapazitäten bereitgestellt werden können.

 

9.4 Flexible Nachmittagsbetreuung

 

An der Grundschule Warmbronn sowie der Grundschule Gebersheim findet seit dem Jahr 2021 die Kombination aus der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule mit flexibler Nachmittagsbetreuung statt. Eine Betreuung ist dabei bis 17:00 möglich.

 

9.5 Ganztagsgrundschulen

 

An den Leonberger Ganztagsschulen Marie-Curie-Schule, Schellingschule, GS Höfingen und Mörikeschule besteht für die Ganztagsgrundschulkinder die Möglichkeit, zusätzlich ein städtisches Betreuungsangebot in Anspruch zu nehmen: Vor Unterrichtsbeginn ab 7.00 Uhr, im Anschluss an die Ganztagsgrundschule bis 17.00 Uhr, die Betreuung Freitagnachmittags sowie die Ferienbetreuung.

 

Für Grundschulen, die gemäß § 4a des Schulgesetzes BW als Ganztagsgrundschulen eingerichtet sind, besteht die Möglichkeit der Monetarisierung. Dies bedeutet, dass die von Seiten des Landes für den Ganztagsbetrieb der Schule zusätzlich zur Verfügung gestellten Lehrerwochenstunden zu 50 % in Geld zur Finanzierung externer Betreuungskräfte umgewandelt werden können. Je Lehrerwochenstunde und Schuljahr sind dies 2.142 Euro.

 

Im Schuljahr 2022/23 hat die Schulleitung der Mörikeschule 12 Lehrerwochenstunden (LWS) zum Einsatz von externen Honorarkräften umgewandelt (monetarisiert), die Schellingsschule hat 6 LWS monetarisiert.

 

Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ganztagsschulbetrieb an den einzelnen Ganztagsgrundschulen in Leonberg:

 

Marie-Curie-Schule

Am Ganztagsschulbetrieb der Marie-Curie-Schule in der Wahlform nehmen aktuell 162 Kinder teil, 53 Kinder davon nehmen zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch. 45 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Schellingschule

An der Schellingschule nehmen derzeit 121 Kinder am Angebot der Ganztagsgrundschule teil, von denen 48 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Weitere 84 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Mörikeschule

Am Ganztagsschulbetrieb der Mörikeschule nehmen 130 Kinder teil, von denen 37 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. 66 Kinder besuchen außerdem die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Grundschule Höfingen

Das Ganztagsschulangebot der Grundschule Höfingen nehmen 117 Kinder wahr, von denen 61 zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Zusätzlich besuchen 74 Kinder die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Unterstützung bei den Hausaufgaben

An Ganztagsgrundschulen ist die Hausaufgabenbetreuung Teil des pädagogischen Konzepts und wird von Lehrkräften und Ehrenamtlichen im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms, aufgestockt mit finanziellen Mitteln der Stadt Leonberg, betreut.

 

Die Grundschulen, die keine Ganztagsschulen sind, bieten über das Jugendbegleiterprogramm Lerngruppen an.

 

Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsgrundschulen

Seit dem Schuljahr 2018/19 sind an den Leonberger Ganztagsgrundschulen FSJ-Kräfte (Freiwilliges soziales Jahr) tätig. Die jungen Erwachsenen unterstützen sowohl die Schulkindbetreuung vor und nach dem Unterricht, in den Mittagspausen und in den Ferien, als auch im schulischen Bereich. Hier bringen sich die Freiwilligen beispielsweise in speziellen Förderangeboten in einzelnen Klassen oder in der Lernzeit ein.

 

Insgesamt stellen die FSJ-Kräfte eine positive zusätzliche Unterstützung des Ganztagsschulbetriebs dar.

 

9.6 Begabtenförderung an Grundschulen - Hector-Kinderakademie Leonberg

 

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Hector-Kinderakademie (HKA) Leonberg ein fester Eckpfeiler in der Begabtenförderung des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Leonberg fungiert dabei als Trägerin und stellt die Klassenräume zur Verfügung. Die Dozentenkosten und die Sachmittel werden von der Hector Stiftung getragen. Die Geschäftsführung der Leonberger Hector-Kinderakademie teilen sich Frau Arnold (Lehrerin an der Mörikeschule) und Frau Gelec (Schulleiterin an der Mörikeschule).

 

Die Anmeldung der einzelnen Kinder für die Kurse erfolgt über die Lehrkräfte der teilnehmenden Grundschulen in und um Leonberg. Die Kurse der Hector-Kinderakademie werden von Lehrkräften und Experten außerhalb der Schulzeit angeboten. Kursorte sind die Mörikeschule und die Schellingschule.

 

Das Angebot zur Förderung besonders interessierter und motivierter Grundschulkinder wurde im Berichtsjahr 2022/23 weiter ausgebaut. Es werden auch weiterhin einige Kurse in einem Online-Format angeboten.

 

Beinahe 60 Kurse wurden angeboten, davon ca. 70 % im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Beinahe 500 Grundschulkinder haben die Kurse besucht. Dabei betrug der Jungen-Anteil 58 % und der Mädchen-Anteil 42 %.

 

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