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Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2017/255

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

1. Zusammenfassung des Sachverhalts

 

Mit dem vorliegenden Bericht wird die regelmäßige Information im zweijährigen Turnus über die musealen Einrichtungen Leonbergs und seiner Teilorte fortgesetzt. Die Effekte der geänderten Nutzung werden in diesem Bericht berücksichtigt. Im Berichtszeitraum wurden personelle und personalrechtliche Änderungen wirksam, die im Folgenden dargestellt werden. Der Museumbericht zeigt die Projekte und Ziele für die Jahre 2017 und 2018 auf.

 

 

2. Ziele der Maßnahme

 

Der gesellschaftspolitische Auftrag von Museen besteht im Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln. Sie sind Orte des Wissens und Lernens, der sozialen und kulturellen Identität, des Bewahrens und des gesellschaftlichen Diskurses. Die Leonberger Museen sind landes- und bundesweit vernetzt. Die ethischen Richtlinien für Museen, die der International Council of Museums (ICOM) als weltweiten Standard vorgibt, werden als verbindlich angesehen.

Die Museen Leonbergs repräsentieren als denkmalgeschützte Immobilien selbst Geschichte. Die Immobilien, die ausgestellten Objekte und die Museumssammlungen sind öffentliches Eigentum. Das Betreiben der drei Einrichtungen erfolgt mit politischem Auftrag mit folgendem Ziel:

Die Museen, insbesondere das Stadtmuseum

- bewahren die historischen Bausubstanz und der historischen Objekte und präsentieren sie publikumswirksam.

- sammeln relevante Objekte, pflegen ihre Bestände und verzeichnen diese in Inventaren und Katalogen

- erforschen die Stadtgeschichte, die Kultur-, Literatur- und Wirtschaftsgeschichte und präsentieren die Ergebnisse in Ausstellungen.

- vermitteln inhaltliche Zugänge in museumspädagogischen Angeboten sowie Vorträgen und Veranstaltungen.

 

 

3. Sachverhalt/Sachstand

3.1. Stadtmuseum

3.1.1. Personal

 

Für die drei musealen Einrichtungen der Stadt stehen zwei halbe Stellen für die Leitung sowie 5 Aufsichtskräfte zur Verfügung. Am 1. Juli 2016 beendete Klaus Konz seine aktive Tätigkeit als Museumsleiter. Am 1. September 2016 trat Hansjörg Albrecht seine Nachfolge an. Er betreut das Christian-Wagner-Haus und das Bauernhausmuseum Gebersheim sowie deren Fördervereine. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Revision des Sammlungskonzepts, die Sammlungspflege und die Magazinführung. Kristin Koch-Konz leitet das Stadtmuseum. Herr Albrecht und Frau Koch-Konz vertreten sich gegenseitig.

 

Personalsituation der Museen 2015-2017:

 

2 VZÄ

Tätigkeit

0,5

Leitung Stadtmuseum

0,5

Stellv. Leitung, Sammlungen, Ortsteilmuseen

0,2

Aufsicht Stadtmuseum

0.2

Aufsicht Stadtmuseum

0,2

Aufsicht Stadtmuseum

0,2

Aufsicht Stadtmuseum

0,2

Aufsicht Stadtmuseum

0,0 -> 0,1 seit 01.01.2017

Hausmeister Stadtmuseum

0,03

Hausmeister Bauernhausmuseum

0,05

Hausmeister Christian-Wagner-Haus

0,28 -> 4h/Woche seit 19.06.2017

Reinigung und Objektpflege Stadtmuseum ->

Fremdreinigungsfirma

0,25 -> 10h /Woche seit 01.09.2016

Reinigung und Objektpflege Bauernhausmuseum ->

Fremdreinigungsfirma

0,09

Reinigungskraft Christian-Wagner-Haus

 

Mit der Beauftragung von Reinigungs-Fremdfirmen im BHM (seit 09/2016) und im STM (seit 06/2017) ist die bisher neben der Unterhaltsreinigung erfolgte Reinigung von Ausstellungsobjekten nicht mehr gewährleistet. Die Unterhaltsreinigung in den denkmalgeschützten Gebäuden erfordert zudem nunmehr die regelmäßige Beaufsichtigung und Anleitung durch das Fachpersonal, was dessen knappe Zeitressourcen bindet. Es wird geprüft ob und erprobt inwieweit Reinigungstätigkeiten an Ausstellungsobjekten an die Aufsichtstätigkeiten angebunden werden können.

Die Tätigkeit der Aufsichtskräfte wurde personalrechtlich neu organisiert. Die Interimsverträge mit den bis dahin neun Aufsichtskräften liefen zum Jahresende 2016 aus. Seit 1.1.2017 sind fünf Aufsichten mit je einem Stellenanteil von 20% angestellt. Diese Stellenanteile entsprechen dem Umfang nach geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen.

Ebenfalls neu seit 1.1.2017 ist die Beschäftigung eines Hausmeisters mit einem Stellenanteil von 10% im Stadtmuseum. Der Hausmeister kümmert sich um die technischen Angelegenheiten des Gebäudes und des Geländes.

 

 

3.1.2. Sammlungspflege Stadtmuseum und Bauernhausmuseum

 

Die museale Sammlung der Stadt Leonberg wird in zwei Magazinen aufbewahrt. Die Sammlung des Stadtmuseums ist im Gebäude Eltinger Straße 11 untergebracht, das im Jahr 2015 von der Stadt angekauft wurde. Große Objekte stehen im Magazin Kogel-Scheune in Gebersheim. Im Herbst 2015 entstand im Magazin Eltinger Straße durch das Herabfallen einer Deckenplatte ein Bauschaden, der im Jahr 2016 Reparaturen und eine Großreinigung notwendig machte. Hierbei wurde Museumsgut irreparabel geschädigt und musste teilweise aus dem Bestand ausgeschieden werden.

Neben Tageslichteintrag sowie Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen, stellen Schimmel- und Schädlingsbefall sowie Staubentwicklung schädigende Einflüsse auf das Sammlungsgut dar. Durch geeignete Maßnahmen zur weiteren Ertüchtigung des Gebäudes als Museumsdepot können die schädlichen Einflüsse künftig reduziert und damit Folgekosten minimiert werden.

Mit der Einstellung von Hansjörg Albrecht als Nachfolger von Klaus Konz wurde ein besonderer Fokus auf die Sammlungspflege und –entwicklung des Stadtmuseums gelegt. Damit verbunden sind strategische Fragestellungen grundsätzlicher Natur, die auch die künftige Ausrichtung des Stadtmuseums als Ganzes betreffen.

Im Mittelpunkt steht die elektronische Erfassung der Sammlung sowie deren Bewertung nach wissenschaftlichen Kriterien. Hierfür wurde im Depot in der Eltinger Straße ein Computer-Arbeitsplatz eingerichtet. Ziel ist es, die Sammlung nicht nur fortzuschreiben, sondern ihr Profil zu schärfen und das Sammlungskonzept  weiter zu entwickeln. Schon zum jetzigen Zeitpunkt ist absehbar, dass Maßnahmen zur kontrollierten Abgabe von Objekten ins Auge gefasst werden müssen. Hierfür werden Dauerleihgaben zurückgegeben und geprüft, ob Dubletten ausgesondert werden können.

Die Daten des Inventarbuchs werden derzeit digitalisiert und in eine Museumsdatenbank überführt, um ein effizientes Sammlungs- und Standortmanagement aufzubauen. Parallel hierzu werden die Depotbestände nach Sachgruppen gesichtet und – wenn nötig  –  unter Berücksichtigung konservatorischer Erfordernisse umgelagert.  Alle Maßnahmen zielen darauf ab, Lager- und Transportschäden künftig auszuschließen und die Langzeiterhaltung von Museumsgut zu gewährleisten. Derzeit ist die Ausstattung  des Depots für eine sachgerechte Lagerung von Museumsgut nicht hinreichend. Benötigt werden in den Folgejahren vor allem Schwerlastregale, Depotschränke und geeignetes Lagermaterial, sowie geeignete Messtechnik zur Klimaüberwachung wofür der Haushaltsansatz entsprechend angepasst werden muss.

 

3.1.3. Wechselausstellungen im Stadtmuseum 2015 bis 2017

 

Zur Krippe her kommet
Weihnachtskrippen aus der Sammlung Margot Schach
bis 15. Februar 2015

Neues und nie Gezeigtes, Teil 2
6. März bis 4. Oktober 2015

„Der schreibende Präsident – Theodor Heuss und die Literatur“
Wanderausstellung des Theodor-Heuss-Museums, Brackenheim
11. Juni – 2. August 2015

Kennen Sie Leonberg?
Eine Ausstellung der Stadt Leonberg für Rovinj zu 25 Jahren Partnerschaft
4. September bis 25. Oktober 2015

Nehmen Sie Platz – Stuhlgeschichte(n)
1. November 2015 – 28. Februar 2016

Astronominnen
Frauen, die nach den Sternen greifen
Wanderausstellung des Frauenmuseums Bonn e.V.
22. April bis 24. Juli 2016

Renaissance trifft Physik
Physikalische Geräte als Nachbauten zum Ausprobieren
2. Oktober 2016 bis 14. Februar 2017

Geschichte(n) rund ums Rad
Eine Ausstellung zu 200 Jahren Fahrrad
26. März bis 30. Juli 2017

Versteckte Schätze in der Altstadt -
Kleindenkmale und ihre Geschichte(n)
seit 16. Mai 2017

Guten Tag, lieber Feind! Bilderbücher für Frieden und Menschlichkeit
Wanderausstellung der Internationalen Jugendbibliothek München
27. August bis 31. Oktober 2017, verlängert bis 17. Dezember 2017

 

Das Stadtmuseum bietet dem Publikum zwei Hauptausstellungen und zwei bis drei kleinere Ausstellungen pro Jahr an.
Die kleineren Ausstellungen - sie beschränken sich vom Platz her auf den Veranstaltungsraum - sind in der Aufzählung oben nicht enthalten. Dazu gehören die Briefmarkenausstellung zum Pferdemarkt, die von den Briefmarkenfreunden Leonberg ausgestattet wird, die LAKUNA mit jährlich wechselnden Künstlern oder eine Kabinettausstellung mit Scherenschnitten einer Leonberger Bürgerin.

Bei der Auswahl der Ausstellungsthemen verfolgt das Stadtmuseum fünf Linien:
1. Stadtgeschichtliche Themen und bedeutende Persönlichkeiten
Dazu gehört für den Berichtszeitraum die gut besuchte Ausstellung „Der schreibende Präsident - Theodor Heuss und die Literatur“. Theodor Heuss pflegte Kontakt mit Leonbergs Ehrenbürger Albrecht Goes und wertschätzte das Werk Christian Wagners.
Im Jahr 2016 rückte das Stadtarchiv den Astronomen und Mathematiker Johannes Kepler mit Führungen und Vorträgen in den Mittelpunkt. Das Stadtmuseum unterstützte diesen Themenschwerpunkt mit zwei Wanderausstellungen, die eine Annäherung an das wissenschaftliche Werk Keplers aus der Perspektive von Astronominnen und von Schülern ermöglichten.
Die Kleindenkmale Leonbergs und seiner Teilorte wurden 2015 unter Leitung von Klaus Konz von Ehrenamtlichen kartiert und dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Tätigkeit präsentiert das Stadtmuseum anhand von Beispielen.

2. Kooperation mit Leonberger Sammlern

3. Austausch mit den Partnerstädten
Zusätzlich zu dem regulären Ausstellungsgeschehen entstand im Jahr 2015 auf ausdrücklichen Wunsch der kroatischen Partnerstadt eine Sonderausstellung zu 25 Jahren Verbundenheit mit Rovinj, die im dortigen Stadt- und Regionalmuseum gezeigt wurde. 2017 erfolgte der Gegenbesuch mit dem Künstler Bruno Mascarelli im Galerieverein.

4. Präsentation der Leonberger Sammlungsbestände
Dazu gehören die beiden Ausstellungen „Neues und nie Gezeigtes“ und die „Stuhlgeschichten“.

5. Themen, die den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs aufgreifen
Die beiden Sonderausstellungen des Jahres 2017, die „Geschichte(n) rund ums Rad“ und „Die Bilderbücher für Frieden und Menschlichkeit“ zählen zu dieser Ausstellungslinie. Die gesellschaftlich-politischen Kontexte sind:
Neue Formen nachhaltiger und umweltfreundlicher Mobilität, Radfahren in Leonberg sowie
Kriegerische Auseinandersetzungen, Vertreibung, Flucht und Aufnahme in Einwanderungsgesellschaften

Zu dem Mörikefest 2015 baute das Stadtmuseum eine kleine Ausstellung im Ev. Gemeindehaus in Eltingen auf.

 

Die Besucherzahlen im Stadtmuseum

Jahr

Erwachsene

Kinder, Jugendliche

Führungen

Vermietungen

Gesamt

2012

3588

463

27

4

4051

2013

3966

596

32

7 Trauungen

1 Vermietung

4562

2014

3785

292

20

28 Trauungen

6 Vermietungen

4818

2015

3087

160

12

24 Trauungen

7 Vermietungen

3247

2016

3795

383

15

49 Trauungen
4 Vermietungen

4178

 

 

 

3.1.4 Neue Dauerausstellung

Die für 2016 vorgesehene Überarbeitung der Dauerausstellung im Stadtmuseum wurde zugunsten der Neukonzeption Dauerausstellung Christian-Wagner-Haus zurückgestellt. Nach der Neueröffnung des Christian-Wagner-Hauses im Februar 2018 soll im Jahr 2019 die Abteilung Vor-und Frühgeschichte im Stadtmuseum mit ihren drei Räumen folgen. Die derzeitige Präsentation stammt aus dem Jahr 1985. Eine erste Maßnahme soll im Jahr 2018 erfolgen, indem ein Grabungsschnitt der archäologischen Grabung im Längenbühl zu einem zentralen Ausstellungsobjekt aufbereitet wird.

 

 

 

3.1.5 Veranstaltungen

 

Das Stadtmuseum bietet Begleitveranstaltungen zu den Sonderausstellungen an mit dem Ziel, die Thematik der jeweiligen Ausstellung zu vertiefen bzw. in einer kommunikativen Atmosphäre den Austausch zwischen den Museumsbesuchern zu fördern.
Darüber hinaus finden Kooperationen zwischen Stadtmuseum und unterschiedlichen Partnern statt oder der Veranstaltungsraum wird vermietet. Die Mitarbeiter des Stadtmuseums bereiten den Veranstaltungsraum für alle Veranstaltungen und Vermietungen vor.
Für die Jahre 2015 und 2016 ergibt sich folgende Bilanz:

 

Veranstaltung

Kooperationspartner

Vortrag und Lektüretagung zu Schellings Geburtstag, jährlich

Internationale Schelling-Gesellschaft e.V.

Vorträge zum Holocaust-Gedenktag, jährlich

KZ-Gedenkstätteninitiative

Fotoworkshop für Kinder, 2 Termine

Sommerferienprogramm

2 Vorträge zur Stadtgeschichte

Stadtarchiv

8 Stadt- und Kellerführungen

KESS, Stadtmarketing

Regio-Erlebniswoche Pomeranzengarten

KESS, Stadtmarketing

3 Empfänge für Partnerstädte und Austauschschüler

KESS, Städtepartnerschaft

5 Empfänge Ehejubilare

Bürgermeister

1 Präsentation zu dem Projekt „Entwicklung nachhaltiger Stadtplanung“

Universität Stuttgart und Hoffnungsträgerstiftung

Trauungen

Standesamt

2 Neujahrsempfänge

FDP Stadt- und Kreisverband

 

3.2 Bauernhausmuseum

 

Das Bauernhausmuseum stellt mit seinen Veranstaltungen einen Ort der kulturellen Identität in Gebersheim dar. Der Förderverein mit seinen rund 150 Mitgliedern leistet mit hohem ehrenamtlichen Engagement den Aufsichts- und Kassendienst, den Gartenunterhalt und die Organisation von zahlreichen Veranstaltungen, die über den Öffnungszeitraum (Mai bis Oktober) sowie das Gelände des Museums hinaus das Dorfleben bereichert. Für das Jahr 2015 sind insgesamt 2797 Besucher und 27 Veranstaltungen gezählt worden, im Jahr 2016 waren es 2951 Museumsbesuche und 30 Veranstaltungen.

262 Kinder waren im Rahmen von Schulklassen-zu Gast. Hervorzuheben sind zudem Veranstaltungen wie der Feldtag mit 250 Besuchern, das Backhausfest mit 200 Besuchern sowie die Konzerte mit der Klezmerband Jontef mit 160 Besuchern, den Four Potatoes mit 120 Besuchern und der Carla Oehmd Jazz Group mit 95 Besuchern. Während das Bauernhausmuseum Gebersheim vom Förderverein betrieben wird, übernimmt die Stadt den Gebäudeunterhalt. Der mögliche Zuschuss zum Abmangel aus Veranstaltungen wurde vom Verein 2015 und 2016 nicht abgerufen.

Das städtische Gebäudemanagement hat Ausbesserungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Bausubstanz vorgenommen. Zudem konnte der Taubenschlag zur kontrollierten Steuerung der Taubenpopulation fertiggestellt werden. Die Unterhaltsreinigung wurde unter Berücksichtigung fachlicher Vorgaben seitens des Kulturamts an eine Fremdfirma vergeben.

 

3.3 Christian-Wagner-Haus

 

Im Christian Wagner-Haus wurde im Berichtszeitraum mit der Neugestaltung der Ausstellungen begonnen. In einem ersten Abschnitt wurden die Räume im Erdgeschoß überarbeitet und modernen musealen Standards angepasst. Derzeit entsteht die Dauerausstellung im Obergeschoß. Das Projekt wird von der Marbacher Arbeitsstelle für Literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg finanziell unterstützt und wird zum Christian Wagner-Jubiläum im Februar 2018 abgeschlossen. Die Christian Wagner-Gesellschaft ermöglicht während der Umbauphase den Besuch des Hauses zu den regulären Öffnungszeiten, allerdings beschränkt auf die ehemaligen Wohnräume Christian Wagners im Erdgeschoss.

Im Berichtsjahr 2015 verzeichnete das Christian Wagner-Haus 800 Besucher, wovon 200 Besucher zu den Öffnungszeiten kamen, 130 Besucher in Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten sowie 470 Teilnehmer von 8 Veranstaltungen der Christian Wagner-Gesellschaft.

Im Berichtsjahr 2016 verzeichnete das Christian Wagner-Haus 580 Besucher, wovon 160 Besucher zu den Öffnungszeiten kamen, 126 Besucher in Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten sowie 294 Teilnehmer von 9 Veranstaltungen der Christian Wagner-Gesellschaft.

Zu den Veranstaltungen der Christian-Wagner-Gesellschaft zahlt die Stadt Leonberg einen Abmangel-Beitrag von jährlich 3.150€

 

4. Weiteres Vorgehen

Die Arbeit in den musealen Einrichtungen der Stadt wird mit dem Schwerpunkt Pflege des Sammlungsbestandes fortgesetzt. Dies bedeutet: Überarbeitung der Museumssammlung, wissenschaftliche Aufarbeitung des Museumsbestandes, konservatorische Verbesserungen bei der Lagerung historischer Objekte, Katalogisierung und Inventarisierung von Objekten.

 

Neben den kleinen Ausstellungen und wiederkehrenden Veranstaltungen wird im Stadtmuseum mit der Neukonzeption der Dauerausstellung im Bereich Vor- und Frühgeschichte begonnen.
Als Hauptausstellung mit Begleitveranstaltungen ist das Thema „Flickwerk – Bricolage – DIY. Vom nachhaltigen Umgang mit den Dingen“ geplant.

 

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