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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2017/282
Grunddaten
- Betreff:
-
Haushaltsentwurf 2018 der Volkshochschule Leonberg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen
- Federführend:
- Volkshochschule
- Beteiligtes Amt:
- Amt für Kultur und Sport; Kämmereiamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Kuratorium Volkshochschule
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Vorberatung
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Vorberatung
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07.12.2017
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Erledigt
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Gemeinderat
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Entscheidung
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19.12.2017
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Sachverhalt
1. Zusammenfassung des Sachverhalts:
Die Anlagen geben den Inhalt der Kostenstelle 27100000 (VHS) zum Haushaltsplan 2018 wieder. Der Haushalt der Volkshochschule ist seit 1997 budgetiert.
2. Sachverhalt:
a) Sachstand
Die Einrichtung und den Betrieb der Volkshochschule Leonberg regelt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Stadt Leonberg und den Städten bzw. Gemeinden Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach und dem Landkreis Böblingen, der am 01.09.1987 in Kraft getreten ist und zuletzt am 01.01.2004 ergänzt wurde.
Das anteilige veranschlagte ordentliche Ergebnis der Volkshochschule Leonberg ist bei einer Unterrichtsleistung von ca. 28.000 Unterrichtseinheiten sowie etwa gleich bleibenden Teilnehmerzahlen mit € -175.228 ausgewiesen. Der Gesamtkostendeckungsgrad bei der VHS Leonberg liegt – rechnet man die anteiligen ordentlichen Erträge (ohne die Aufwendungen für interne Leistungen) gegen die ordentlichen Aufwendungen – bei erstaunlichen 87,5% und rangiert damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Volkshochschulen.
Die Anlage stellt den konsumtiven Teilhaushalt der Volkshochschule Leonberg in der Darstellung gemäß dem Neuen kommunalen Haushaltsrecht dar. Sie zeigt auf der Seite der Einnahmen zunächst zusammengefasst die Zuschüsse des Landes gemäß dem Weiterbildungsgesetz sowie die Zuwendung des Landkreises. Unter öffentlich-rechtlichen Entgelten sind die Teilnehmergebühren (also Kursentgelte) sowie die Einnahmen im Bereich der sogenannten Sonderkurse zu verstehen. Hierbei handelt es sich um Auftragsmaßnahmen für Dritte – wobei den größten Anteil hierbei die Integrationskurse darstellen. Bei den Letzteren hält der sehr positive Trend weiterhin an. Die VHS hat diesen Bereich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg ausgebaut. Im Gesamtergebnis ist die Einnahmesituation weiterhin stabil und übliche laufende Kostensteigerungen konnten hierdurch weitgehend aufgefangen werden. Positiv ist auch der in den letzten Jahren zu verzeichnende Einnahmezuwachs beim Landeszuschuss nach dem Weiterbildungsgesetz zu vermerken.
Auf der Seite der Ausgaben ist bei den Sonderkursen (d.h. den Auftragsmaßnahmen) ebenfalls ein Anstieg der Aufwendungen für zu verzeichnen, dem allerdings ein leicht höheres Plus bei den Einnahmen gegenübersteht. Bei den „Aufwendungen für interne Leistungen“ liegen noch keine endgültigen Zahlen vor, da diese erst nach Eingang aller Daten durch ein SAP-Programm in der Kämmerei berechnet werden können. Hierbei handelt es sich um allgemeine städtische Verwaltungskosten, die nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Einrichtungen der Stadt rechnerisch umgelegt werden, um den Vorgaben des NKHR Rechnung zu tragen. Auf diese Zahlen hat die Volkshochschule mit ihrem Wirtschaften ohnehin praktisch keinen Einfluss und diese Zahlen sind nicht einmal transparent für unsere Einrichtung.
In der Anlage wird der investive Haushalt der Volkshochschule nicht aufgeführt, da dieser formal keine Ausgaben vorsieht. Die bisher im investiven (bzw. bisher im Vermögens‑) Haushalt stehenden diversen Ersatzbeschaffungen in der Größenordnung von ca. 10.000-11.000 € werden ab dem kommenden Haushalt 2018 im konsumtiven Haushalt zu finden sein: Etwa 6.000 € fließen in die Lehr- und Unterrichtsmittel ein, die sich damit auf 14.500 € erhöhen, weitere 4.500 € sind nun unter „Erwerb geringwertiger Vermögensgegenstände“ aufgeführt, wodurch dieser Posten 5.000 € beträgt. Hierdurch wird also kein Euro zusätzlich für Anschaffungen ausgegeben, die Beträge sind nur an anderer Stelle zu finden, da diese nicht die formalen Kriterien für eine Einstellung im investiven Haushalt erfüllen. Ohnehin ist das Ausgabenvolumen für eine Einrichtung, die über 28.000 Unterrichtseinheiten im Jahr erbringt, sehr knapp bemessen, doch arbeitet die Volkshochschule Leonberg hier schon immer äußerst kostenbewusst und versucht, ein möglichst qualitätsvolles Angebot mit vergleichsweise geringen Investitionen zu realisieren. Die Volkshochschule Leonberg bleibt damit ihrer Linie treu und wird – wie auch in den vergangenen Jahren – nur die für einen geregelten Lehrbetrieb absolut unvermeidlichen Ausgaben tätigen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
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1
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(wie Dokument)
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79,1 kB
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