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Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2017/271

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Schulbericht 2017/18 wird zur Kenntnis genommen.

 

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Sachverhalt

Zusammenfassung des Sachverhalts

 

Der Schulbericht 2017/18 ist eine Fortschreibung des Schulberichts des letzten Jahres unter Berücksichtigung der aktuellen Schülerzahlen und der schulischen Maßnahmen sowie der zukünftigen Entwicklungen auf dem Leonberger Schulsektor.
 

Die Schülerzahlen sind in Leonberg mit insgesamt 4.141 Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigend (+ 16 Schüler/innen). Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2017/18 bis 2022/23) um 114 Schulkinder (+ 22 %) ansteigen (weit über 400 pro Jahrgang). Mittelfristig wird die gesamte Schülerzahl in Leonberg bedingt v. a. durch vermehrte Geburtenraten, aber auch durch Zuzüge im Rahmen von Siedlungserweiterungen bzw. auch Flüchtlingsanschlussunterbringung ansteigen.
 

Die Gesamtschülerzahl wird im Rahmen der Prognose voraussichtlich von 4.151 Schulkindern um 712 Schulkinder (+ 17 %) auf 4.863 Schulkinder ansteigen.
 

Die Auswirkungen auf das Übertrittsverhalten auf die weiterführenden Schulen, insbesondere auch auf die Realschulen, können für Leonberg derzeit nur bedingt vorhergesagt werden. Die Verwaltung wird im Rahmen der Schulentwicklung nach Bedarf entsprechende Maßnahmen im Sinne der Beibehaltung einer qualitativ und quantitativ guten Schulstruktur für Leonberg ergreifen. Den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler soll dabei Rechnung getragen werden.
 

Ab Frühjahr 2018 werden in verschiedenen Bauabschnitten die Fassaden der Spitalschule bzw. des Kinderhauses Spitalhof sukzessive erneuert. Die Arbeiten an der Schule sollen bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

 

Spätestens Anfang 2018 sollte über die Vorlage zum Bau der Schulmensa der GS Warmbronn entschieden werden. Es ist beabsichtigt, dass die Schule spätestens zum Schuljahr 2020/21 als Ganztagsschule geführt wird.
 

Sobald die Baugenehmigung für den Mensaneubau der August-Lämmle-Schule im Frühjahr 2018 erteilt ist, soll mit dem Neubau begonnen werden. Die Inbetriebnahme wird aus klassenraumorganisatorischen Gründen im Schuljahr 2019/20 angestrebt.
 

Ab dem Frühjahr 2018 wird die Erneuerung der Fassaden des Albert-Schweitzer-Gymnasiums durchgeführt. Der Abschluss der Maßnahme ist bis zu den Sommerferien 2019 vorgesehen.
 

In 2018 wird mit den Planungen zur Sanierung der Fassade der Gerhart-Hauptmann-Realschule begonnen.
 

Die Gerhart-Hauptmann-Realschule nutzt ab dem Schuljahr 2017/18 den nicht mehr benötigten Anbau der Schellingschule als Nebengebäude.
 

Das Schulbudget für das Haushaltsjahr 2018 beträgt insgesamt 638.080 Euro. Der Zuschussbedarf für alle Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft beträgt insgesamt 10.585.781 Euro.

 

Ziele der Maßnahme 
 

Erhalt und Verbesserung der Schulinfrastruktur Leonbergs im Rahmen der bildungspolitischen Leitlinien des Landes Baden-Württemberg. Bei der Umsetzung der Vorgaben der Bildungspolitik wird die allgemeine städtische Haushaltslage berücksichtigt. Gemäß den aktuellen Erfordernissen werden die Maßnahmen an den einzelnen Schulen nach Prioritäten durchgeführt.

 

Sachverhalt/Sachstand

Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen

Die Schülerzahlen 2017/18 sind im Vergleich zum Schuljahr 2016/17 insgesamt leicht ansteigend (+ 16 Schüler/innen), siehe Anlage 1 bis 3.

 

Schulart                         Vorjahr    2017/18
Grundschulen/GMS+ 26         - 4
Grundschulförderklassen+ 10        + 6
GMS/WRS- 32       - 43
Realschulen- 19      + 14
Gymnasien- 64      + 34
SBBZ                             +/- 0            + 9
Gesamt- 79      + 16
 

Die Anzahl der Grundschulkinder hat zum Schuljahr 2017/18 leicht abgenommen (- 4).

 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger (ohne Grundschulförderklassen) liegt in diesem Schuljahr bei 394 Kindern, 10 Kinder weniger als im letzten Schuljahr.

 

Im Schuljahr 2017/18 sind bei folgenden Schularten Schülerzunahmen zu verzeichnen:

Realschulen (+ 14), Gymnasien (+ 34).

 

Die August-Lämmle-Schule (ALS) ist im Schuljahr 2017/18 bis einschließlich Klassenstufe 8 Gemeinschaftsschule (GMS).

 

Zum Schuljahr 2017/18 sind an der Pestalozzischule 90 Schulkinder gemeldet, wovon 8 Schülerinnen und Schüler in einer kooperativen Organisationsform an der Schellingschule unterrichtet werden.

 

Die Werkrealschülerinnen und -schüler der Klassenstufe 10 der ALS werden wegen Raummangel und aus organisatorischen Gründen in der Schellingschule unterrichtet, zusammen mit den 2 10. Klassen des Werkrealschulzugs der Schellingschule.

 

Die Zahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler (siehe Anlage 6 bis 8) liegt insgesamt  bei rd. 6 %. Im Einzelnen verteilen sich die Schulkinder auf die einzelnen Schularten wie folgt:


Schulart                      Vorjahr       2017/18
SBBZ2432
GS/GMS/WRS6154
Realschulen6570
Gymnasien                        87            89
Gesamt237245
 

Die Anzahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler an Grund-, Gemeinschafts- und Werkrealschulen in Primarstufe und in Sekundarstufe I beträgt insgesamt 2,9 %. In der Sekundarstufe I der Gemeinschaftsschule sind (ohne VKL) 20 von 230 Schulkindern Auswärtige (8,6 %).

 

Die Anzahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler an den Realschulen und den Gymnasien liegt insgesamt je Schulart bei 8 % bzw. 7 %.

 

An der Pestalozzischule sind 35,6 % auswärtige Schulkinder.

 

Die meisten auswärtigen Schülerinnen und Schüler der Realschule kommen aus den Landkreisen Böblingen (Schwerpunkt Weissach, Renningen) bzw. Ludwigsburg (Schwerpunkt Ditzingen), die der Gymnasien aus den Landkreisen Böblingen (Schwerpunkt Weissach), gefolgt vom Landkreis Ludwigsburg (v. a. Ditzingen, Gerlingen).

Übergänge aus Klassenstufe 4 an weiterführende Schulen

Die Übergänge der Leonberger Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 4 an die weiterführenden Schulen Leonbergs haben sich wie folgt entwickelt (siehe Anlage 9):

 

Schule                        2017/18              LK BB (2016/17)

WRS0 (0,0 %)2,6 %
GMS   52 (14,4 %)13,4 %
RS94 (26,0 %)34,2 %
GYM214 (59,1 %)47,6 %
Sonstige                      2 (0,6 %)                       2,3 %

Gesamt362
 

Die Grund- und Werkrealschule in Rutesheim besuchen insgesamt 59 Leonberger Schulkinder. In der Primarstufe sind 31 Kinder, in der Sekundarstufe I sind 4 Kinder aus dem Wohngebiet Silberberg. Insgesamt 35 Leonberger Schulkinder gehen auf die dortige Realschule.

 

Das Gymnasium Rutesheim besuchen derzeit insgesamt 150 Leonberger Schülerinnen und Schüler, davon nehmen 126 Schulkinder am G 9-Zug teil (24 in Klassenstufe 5, 45 in Klassenstufe 6, 21 in Klassenstufe 7, 36 in Klassenstufe 8).

 

Prognosen

Vorbemerkung

Die Prognose für den Zeitraum bis 2023/24 (siehe Anlagen 1 bis 3, 10 bis 23) beruht auf der Hochrechnung der Schülerzahlen anhand der aktuellen Geburtenstatistik unter Einbeziehung der Geburten der letzten sechs Jahre. Wanderungsbewegungen sind nicht berücksichtigt.

Vorgesehene Siedlungserweiterungen in Leonberg (v. a. Ezach III, Jahnstraße, Stadtpark, Stadtmitte und in den Ortsteilen) sowie Zuzüge von Flüchtlingen in der Anschlussunterbringung wurden bei der Schülerzahlenentwicklung berücksichtigt.
 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum um 114 Schulkinder (+ 22 %) auf 508 Schulkinder ansteigen. Bedingt durch o. g. Faktoren wird die Gesamtschülerzahl voraussichtlich von 4.151 Schulkinder um 712 Schulkinder (+ rd. 17 %) auf 4.863 Schulkinder ansteigen.

 

An den Grundschulen sind im Prognosezeitraum folgende Schülerzahlen zu erwarten:
 

Schule/Schuljahr                2017/18     2023/24        Diff. +/-   Prozent
August-Lämmle-Schule253267+ 14+ 5,5 %
Mörikeschule205272+ 67+ 32,6 %
Schellingschule160308+ 148+ 92,5 %
Spitalschule314399+ 85+ 27,0 %
GS Gebersheim8396+ 13+ 15,6 %
GS Höfingen219301+ 82+ 37,4 %
GS Warmbronn139175+ 36+ 25,8 %
Sophie-Scholl-Schule                 147        183          + 36  + 24,4 %
Gesamt1.5202.001+ 481+ 31,6 %

Die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler nimmt gemäß der Prognose bis zum Schuljahr 2023/24 mit 481 Kindern wieder zu.

 

Seit dem Schuljahr 2017/18 werden die Schulkinder des Stadtteils Gartenstadt (nördlich der Glems und südlich der Rutesheimer Straße) in der Schellingschule eingeschult. Die Grundschule Schellingschule wird künftig stabil als 3-zügige Ganztagsgrundschule, die Spitalschule als bis zu 3,5-zügige Grundschule geführt.

 

Die Neuregelung zur Grundschulempfehlung und die Einführung der Gemeinschaftsschule haben zur Folge, dass das Übertrittsverhalten der Schüler/innen nur bedingt verlässlich vorhergesagt werden kann.

 

Insgesamt reichen die Raumkapazitäten der Schulen aus heutiger Sicht aus. Sollten langfristig die vorhandenen Raumkapazitäten nicht ausreichen, ist zunächst die Beschränkung des Zugangs auswärtiger Schülerinnen und Schüler zu prüfen.

 

Anmerkung: Die GMS August-Lämmle-Schule ist seit dem Schuljahr 2014/15 eingerichtet. Da in der Primarstufe bzw. in der Sekundarstufe I sukzessive mit den Klassenstufen 1 und 5 gestartet wurde und bis zur sukzessiven Erweiterung auf die nachfolgenden Klassenstufen noch Werkrealschülerinnen und -schüler an der Schule sind, wird die eigenständige Schulart GMS im Folgenden, insbesondere in den Tabellen und Grafiken im Anlagenteil, nicht separat dargestellt.

 

 

 

Bildungspolitik des Landes Baden-Württemberg

 

Auf der Landespressekonferenz des Kultusministeriums zum Schuljahr 2017/18 wurden u. a. schulartübergreifend folgende Neuerungen und Schwerpunkte für das neue Schuljahr vorgestellt:

 

Grundschulempfehlung

 

Die Grundschulempfehlung muss bei der Anmeldung auf die weiterführende Schule verpflichtend vorgelegt werden, um für mehr Transparenz zu sorgen und der künftigen Schule von Anfang an eine passgenaue und bruchlose Förderung zu ermöglichen.

 

Inklusion

 

Der Ausbau der Inklusion soll durch zusätzliche Lehrerdeputate weiter vorangetrieben werden. Auf Landesebene entscheidet sich etwa ein Viertel der Eltern von Kindern mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot für ein inklusives Bildungsangebot, drei Viertel der Eltern wählen ein Bildungsangebot an einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (siehe hierzu auch bei Inklusion an Leonberger Schulen).

 

Digitale Bildungsplattform

 

In einem ersten Schritt sollen über die Einrichtung einer Plattform den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern Basisdienste zur Kommunikation und Kooperation zur Verfügung gestellt werden. Die Plattform soll Ende des Jahres an den Start gehen. Während einer rund einjährigen Pilotphase im Jahr 2018 überprüfen ca. 100 Schulen die Plattform auf ihre Tauglichkeit, wobei grundsätzlich alle Schulen bereits während der Pilotphase Zugriff auf die Plattform erhalten sollen.

 

Berufliche Bildung

 

Um die Schülerinnen und Schüler früher und intensiver bei ihrem Berufswahlprozess zu unterstützen, soll im neuen Schuljahr ein Tag der beruflichen Orientierung an allen weiterführenden allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg eingeführt werden. Die Stadt Leonberg unterstützt dies bereits seit 9 Jahren mit dem Angebot der Interkommunalen Ausbildungsplatzbörse (siehe hierzu auch bei Übergang Schule - Beruf).

 

Das Kultusministerium hat vor zwei Jahren die einstweilige Zurückhaltung bei der Beschaffung neuer Schulbücher empfohlen und sieht deshalb bei Berücksichtigung dieser Tatsache keine gravierende Auswirkungen der Bildungsplanreform auf den Finanzbedarf der Schulen für Lernmittel.

 

Schulentwicklung in Leonberg

 

Am 13. Juli 2017 wurden mit dem Gesamtelternbeirat, der geschäftsführenden Schulleitung sowie der Schulverwaltung Themen zur weiteren Leonberger Schulentwicklung besprochen. Ein Schwerpunk der angesprochenen Themen war u. a.

 

Digitalisierung und Jugendsozialarbeit an Ganztagsschulen, auf die im Bericht verwiesen wird.

 

Darüber hinaus waren bzw. sind in 2017 folgende Veranstaltungen und Vortragsreihen:

 

-                                                                                                                                                         „Kinder brauchen Werte und Grenzen“ von Jan-Uwe Rogge (4. Juli)

 

-                                                                                                                                                         „Wie ticken Jugendliche?“ - SINUS-Studie 2016 zu Lebenswelten Jugendlicher von Peter Martin Thomas (28. November)

 

Die Veranstaltungsreihe wird 2018 fortgesetzt.

 

Aktuelle Schwerpunkte der Leonberger Schulentwicklung

 

Im Folgenden ist eine Auswahl an derzeitigen und künftigen investiven Maßnahmen aufgeführt. Sämtliche für 2018 vorgesehenen baulichen Maßnahmen sind auch an späterer Stelle dargestellt.

 

Grundschule Gebersheim

 

Der sog. Altbau der GS Gebersheim musste aus bau- und gebäudetechnischer sowie energetischer und auch brandschutztechnischer Sicht ab den Sommerferien 2016 saniert werden (siehe DS 2016 S 7). Nachdem bis Ende 2016 im Innenbereich u. a. die Leitungsrohre, Türen und teilweise Bodenbeläge, die Elektroinstallationen und Heizkörper erneuert wurden, wird bis zum Jahresende 2017 die Gebäudehülle saniert sein, insbesondere Teile der Südfassade, Fenster und Dachflächen und ein Wärmedämmverbundsystem sowie eine Zu- und Abluftanlage in den WC-Bereichen dafür sorgen, dass die Schule energetisch und brandschutztechnisch sowie von ihrem Erscheinungsbild wieder in einem guten und zeitgemäßen Zustand ist.

 

Mörikeschule

 

An der Mörikeschule wurde im Zuge der Baumaßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz ein Planungskonzept erstellt, das auch einen Verbindungssteg zwischen Haupt- und Nebengebäude umfasst (siehe DS 2016 S 37). Die Maßnahmen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes sind umgesetzt bis auf den Verbindungssteg. Dieser kann aus Kapazitätsgründen der Firma voraussichtlich erst im Frühjahr 2018 fertiggestellt werden. Mit dem Verbindungssteg zwischen den beiden Gebäudeteilen können auch die Funktionsabläufe der Schule optimiert werden. Die Asphaltsanierung des Schulhofs findet ab 2018 statt.

 

Spitalschule

 

Die Fassade der Spitalschule wird ab Beginn 2018 in mehreren Abschnitten sukzessive erneuert (siehe DS 2016 S 39). In 2017 wurden zunächst vorbereitende brandschutztechnische Maßnahmen durchgeführt, so insbesondere die Einrichtung von Glastrennwänden im Aufenthaltsbereich der Flure. In 2018 werden in verschiedenen Bauabschnitten sukzessive zunächst die Fassaden der Schule und anschließend des Kinderhauses Spitalhof bis Ende 2019 erneuert. Je Fassadenabschnittserneuerung müssen jeweils 2 Schulklassen für 2 bis 3 Monate in Container verlagert werden. Die Maßnahme an der Schule wird bis März 2019 dauern und ist mit der Schulleitung abgesprochen.

 

Grundschule Warmbronn

 

Teile des Gebäudes der Grundschule Warmbronn befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die Verwaltung hat den GR-Gremien eine Planung zum Abbruch der Pavillons 1 und 2 und Neubau einer Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen sowie der Sanierung des Bestandsgebäudes vorgelegt (siehe Vorlage 2017/159-001).

 

In der Vorberatung des Ortschaftsrats Warmbronn am 3. Juli 2017 wurde ein Prüfauftrag gestellt, zu untersuchen, inwieweit die Küche und das Foyer der Staigwaldhalle künftig als Schulmensa genutzt werden können. Das Ergebnis des beauftragten Architekten soll den Gremien spätestens Anfang 2018 in einer Vorlage vorgelegt werden.

 

Nach Festlegung des künftigen Standorts der Mensa und nach einer weiteren Zusage der Schulbauförderabteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie der Erstellung des pädagogischen Konzepts der Schule und der Genehmigung durch das Kultusministeriums soll die Schule voraussichtlich zum Schuljahr 2020/21 als Ganztagsschule in Betrieb gehen.

 

Schellingschule

 

Im Hauptgebäude der Schellingschule befinden sich zum Schuljahr 2017/18 noch 3 Werkrealschulklassen der Klassenstufe 10, davon eine Klasse als Außenklasse der ALS.

 

Die Schellingschule wird nach dem Abgang sämtlicher Werkrealschülerinnen und -schüler voraussichtlich ab dem Schuljahr 2019/20 als Grundschule geführt. Die Schulkinder der auf 3 Züge ausgelegten Grundschule sind dann ausschließlich im Hauptgebäude untergebracht.

 

Der seitherige Anbau der Schellingschule, der u. a. auch über gut sanierte Fachräume verfügt, steht seit dem Schuljahr 2017/18 für die Sekundarstufe I der Gerhart-Hauptmann-Realschule als Nebengebäude zur Verfügung. Die Schule kann bei Bedarf im Zuge von räumlichen Anpassungen auf 4 Züge ausgelegt werden.

 

Ostertag-Realschule

 

Mit der Fertigstellung der Schulmensa mit Aufenthaltsräumen konnte die Ostertag-Realschule den Ganztagsbetrieb aufnehmen. Im Schuljahr 2017/18 nehmen rd. 40 Jugendliche der Klassenstufe 5 bis 7 am Ganztagsbetrieb teil.

 

August-Lämmle-Schule

 

Der Mensaneubau muss zum Schuljahr 2019/20 fertiggestellt sein. Sollte die Zeitplanung der Inbetriebnahme bzw. des Umbaus der Bestandsmensa zu Klassen- bzw. Betreuungsräumen nicht eingehalten werden können, müssen interimsweise Containerlösungen für Klassenräumen eingerichtet werden.

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

 

Die Jugendsozialarbeit an der Gerhart-Hauptmann-Realschule soll zeitnah im Realschulgebäude untergebracht werden, da die Räumlichkeiten der Grundschule Schellingschule im Zuge der steigenden Schülerzahlen benötigt werden. 2018 wird die Planung für die Nutzung der Hausmeisterwohnung zu Schulzwecken stattfinden.

 

Die Sanierung der Fassaden sind ab 2019 vorgesehen. In 2018 werden hierzu die Planungsgrundlagen erarbeitet.

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

 

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium sind die Fenster und Markisen undicht bzw. nicht mehr funktionstüchtig und müssen erneuert werden. In diesem Zusammenhang wird die Fassade inklusive den Fenstern und Jalousien saniert und das Gebäude den aktuellen energetischen Anforderungen angepasst (siehe Vorlage 2017/184). Die Maßnahme ist ab dem Frühjahr 2018 terminiert und soll bis zu den Sommerferien 2019 abgeschlossen sein.

 

Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

 

Kooperation Kindertageseinrichtungen – Grundschulen

 

Den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule möglichst fließend zu gestalten und die Kooperation mit vergleichbar guten Standards in der Stadt zu gewährleisten sowie die Kontinuität der Bildungsbiographien der jeweiligen Kinder zu berücksichtigen ist das Ziel von Kooperation nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

 

Jahresplanungen mit Maßnahmen der Kooperation werden zum Schuljahresanfang von Grundschul-Kooperationslehrkräften und Erzieherinnen gemeinsam erstellt und gegebenenfalls Förderbedarfe einzelner Kinder definiert. Die Aktivitäten für die Kinder im letzten Kindergartenjahr reichten von Besuchen und Kleingruppenarbeiten der Kooperationslehrkraft im Kindergartenalltag über Elterngespräche, Kindergruppenbesuche in der 1. Klasse Grundschule bis zur Schulhausrallye und Begleitung bei der Schulanmeldung.

 

Verlässliche Grundschule

 

Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (VGS) wird an allen Leonberger Grundschulen angeboten. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß. Insgesamt nehmen 413 Schulkinder das Betreuungsangebot wahr. Je nach Schule sind ein bis drei VGS-Gruppen eingerichtet.

 

Das von Seiten der Stadt zusätzlich eingerichtete Angebot der Ferienbetreuung nutzen 194 Kinder (rd. 47 %).

 

Hort/Hort an der Schule

 

Neben der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule wird an den Grundschulen Gebersheim und Warmbronn der Hort an der Schule angeboten.

 

An der Grundschule Gebersheim gibt es eine Gruppe, die mit 23 Plätzen ausgelastet ist.

 

Im Schülerhort Baumhaus in Warmbronn wurde aufgrund der großen Anfrage zum

 

Schuljahr 2016/17 eine weitere Gruppe eingerichtet. Der Start der Ganztagsgrund-schule ist spätestens zum Schuljahr 2020/21 geplant.

 

Den Kindern der Spitalschule steht der Hort im Kinderhaus Spitalhof zur Verfügung, der derzeit von 73 Kindern genutzt wird.

 

Ganztagsgrundschulen

 

An den Leonberger Ganztagsschulen August-Lämmle-Schule, Schellingschule, GS Höfingen und Mörikeschule besteht für die Ganztagsgrundschulkinder die Möglichkeit, zusätzlich ein städtisches Betreuungsangebot in Anspruch zu nehmen: vor Unterrichtsbeginn ab 7.00 Uhr, im Anschluss an die Ganztagsgrundschule bis 17.00 Uhr sowie die Betreuung freitagnachmittags und die Ferienbetreuung.

 

Für Grundschulen, die gemäß § 4 des Schulgesetzes BW als Ganztagsgrundschulen eingerichtet sind, besteht die Möglichkeit der Monetarisierung. Dies bedeutet, dass die von Seiten des Landes für den Ganztagsbetrieb der Schule zusätzlich zur Verfügung gestellten Lehrerwochenstunden zu 50 % in Geld zur Finanzierung externer Betreuungskräfte umgewandelt werden können. Je Lehrerwochenstunde und Schuljahr sind dies 1.800 Euro.

 

Bisher entschied sich nur die Mörikeschule für die neue Ganztagsschulform. Im Schuljahr 2017/18 hat sie 12 Lehrerwochenstunden zum Einsatz von externen Honorarkräften umgewandelt (monetarisiert). Schule und Verwaltung werden zu geg. Zeit über die Erfahrungen berichten.

 

Bis zum Jahr 2023 sollen nach dem Konzept des Landes 70 % der Grundschulen Ganztagsschulen in der Wahlform werden. Diese Quote ist in Leonberg mit der Einführung der Ganztagsschule in Warmbronn erreicht.

 

Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ganztagsschulbetrieb an den einzelnen Ganztagsgrundschulen in Leonberg:

 

August-Lämmle-Schule (ALS)

 

Am Ganztagsschulbetrieb der ALS in der Wahlform nehmen inzwischen rd. 160 Kinder teil, 71 Kinder davon nehmen zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch. 72 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Schellingschule

 

An der Schellingschule nehmen derzeit 77 Kinder am Angebot der Ganztagsgrundschule teil, von denen 18 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Weitere 38 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Mörikeschule

 

Am Ganztagsschulbetrieb der Mörikeschule nehmen 141 Kinder teil, von denen 52 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch. 28 Kinder besuchen außerdem die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Grundschule Höfingen

 

Am Ganztagsschulangebot der Grundschule Höfingen nehmen 100 Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 teil, von denen 58 zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Zusätzlich besuchen 80 Kinder die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Unterstützung bei den Hausaufgaben

 

An Ganztagsgrundschulen ist die Hausaufgabenbetreuung Teil des pädagogischen Konzepts und wird von Lehrkräften und Ehrenamtlichen im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms betreut.

 

Die Grundschulen, die keine Ganztagsschulen sind, bieten über das Jugendbegleiterprogramm eigenständige Angebote für Lerngruppen an.

 

Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsschulen

 

Ganztagsschulen benötigen externe Unterstützung bei der Gestaltung ihrer Angebote. Neben „klassischen“ Partnern wie Vereinen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Volkshochschulen und Bibliotheken sowie der Jugendbegleitung („Jugendbegleiterprogramm“) bietet auch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) hierfür eine gute Option.

 

Die Mörikeschule hat zum Schuljahr 2017/18 einen Jugendlichen im Rahmen des FSJ eingestellt. Der Jugendliche unterstützt die Ganztagsschule bei ihren Angeboten im täglichen Zeitrahmen zwischen 8 und 16 Uhr auf vielfältige Weise: Am Vormittag in zugeteilten Klassen bei Förderangeboten und Ausflügen, in der Mittagspause durch Angebote in der Turnhalle, am Nachmittag während der Lernzeit mittels Hausaufgabenbetreuung oder anschließend bei AGs in Form von selbständigen Angeboten im Sport, an PCs oder im Bereich Musik/Percussion.

 

Die Erfahrungen in der Unterstützung durch die FSJ-Kraft sind sehr gut.

 

Aufgrund der guten Erfahrungen sollen auch weitere Leonberger Ganztagsgrundschulen an der Unterstützung durch FSJ-Kräfte partizipieren. Der finanzielle Betrag beträgt jährlich rd. 10.000 Euro je Ganztagsgrundschule.

 

Begabtenförderung an Grundschulen – Hector-Kinderakademie Leonberg

 

Begabte, motivierte und kreative Kinder werden in Leonberg im 5. Förderjahr der Hector-Kinderakademie gefördert. Die Anmeldung der einzelnen Kinder für die Kurse erfolgt über die Lehrkräfte der teilnehmenden Grundschulen in und um Leonberg. Die Schulleiterin der Mörikeschule ist gleichzeitig Geschäftsführerin der Leonberger Hector-Kinderakademie.

 

Trägerin der Hector-Kinder-Akademie ist die Stadt Leonberg. Sie stellt die Klassenräume zur Verfügung. Die Dozentenkosten und die Sachmittel werden von der Hector Stiftung getragen. Die Kurse der Hector-Kinderakademie werden von Lehrkräften, Fachleuten, darunter auch Eltern und Studierende, außerhalb der Schulzeit angeboten. Kursorte sind neben der Mörikeschule die Schellingschule und die Grundschule Gebersheim.

 

Im Schuljahr 2016/2017 wurden 38 Kurse an der Leonberger Hector-Kinderakademie durchgeführt, davon 60 % also 23 Kurse im MINT-Bereich. Die Gesamtteilnehmerzahl lag bei 273 Kindern, davon 128 Mädchen.

 

2016/2017 wurde die beliebte Musical-Werkstatt zur Vorbereitung einer Aufführung fortgeführt.

 

Weitere schulartübergreifende Angebote und Maßnahmen

 

Schulverpflegung

 

In Leonberg wird schulartenübergreifend in zehn Einrichtungen eine warme Mittagsverpflegung angeboten. Die Teilnahme an der Gemeinschaftsverpflegung findet generell großen Zuspruch. Insgesamt werden zu Schulzeiten bis zu 3.700 warme Mittagsmahlzeiten wöchentlich an Leonberger Schulkinder ausgegeben.

 

Der Betrieb der Schulmensen bzw. das Angebot der Mittagsverpflegung ist abgesehen von der Triangel an externe Dienstleister vergeben.

 

Die Stadt Leonberg schließt mit den Caterern jeweils verbindliche Liefer- und Dienstleistungsverträge ab. In diesen sind die Qualität der Speisen sowie die Abläufe der Essensausgabe und Küchenreinigung festgeschrieben.

 

Im Juni 2017 wurde vom Gemeinderat die Festlegung des Eigenanteils der Eltern an der Mittagsverpflegung auf 3,50 Euro pro Portion an Schulen in städtischer Trägerschaft mit Speisenlieferung durch Externe festgelegt (siehe Vorlage 2017/116). Diese Regelung trat zum Schuljahr 2017/18 in Kraft und dient der Gleichbehandlung aller Kinder an Leonberger Schulen.

 

Der Triangel e. V. erhebt einen Eigenanteil in Höhe von 3,80 Euro pro Mahlzeit.

 

Die Mensa der Ostertag-Realschule nahm im Februar 2017 den Betrieb mit zunächst rd. 30 Essensportionen täglich auf.

 

Die Schulkinder der GS Gebersheim essen interimsweise für voraussichtlich zwei Jahre im Foyer der Gäublickhalle. Die Maßnahme wurde notwendig, da im Eric-Carle-Kinderhaus eine zusätzliche Gruppe eingerichtet werden musste, in deren Folge der bisherige Mehrzweckraum in einer etwa zweijährigen Übergangszeit nicht zur Verfügung steht.

 

Die Planungen neuer Mensagebäude für die August-Lämmle-Schule und die GS Warmbronn werden weiter verfolgt.

 

 

 

Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Zum Schuljahresanfang 2016/2017 konnten die beiden vom Gemeinderat beschlossenen 25 %-Stellen Jugendsozialarbeit an der Pestalozzischule und am Johannes-Kepler-Gymnasium besetzt werden. Die beiden Fachkräfte sind mittlerweile in den Schulen gut integriert und werden von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen. Bei 25 % Stellenanteile ist jedoch nur Schwerpunktsetzungen im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen möglich und schöpft damit bei weitem die Möglichkeiten und Ressourcen von Jugendsozialarbeit an Schulen nicht aus.

Schwerpunktsetzung Pestalozzischule: Schulcafé

Schwerpunktsetzung Johannes-Kepler-Gymnasium: Einzelfallhilfen

 

Für 2018 hat das Johannes-Kepler-Gymnasium eine Stellenerhöhung der Jugendsozialarbeit auf 50 % beantragt.

 

Jugendsozialarbeit an Schulen nach §13 SGB VIII wird in Leonberg innerhalb der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit an der Gemeinschaftsschule, der Werkrealschule, den beiden Realschulen, dem Johannes-Kepler-Gymnasium und dem Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen Pestalozzischule angeboten. Die Grundlage dafür bildet die Rahmenkonzeption

 

„Jugendsozialarbeit an Leonberger Schulen“.  Derzeit stehen den Schulen folgender Stellenanteile zu Verfügung:

 

  •                                               August-Lämmle-Schule 100 %
  •                                        Schellingschule und Gerhart-Hauptmann-Realschule gemeinsam 120 %
  •                                 Ostertag-Realschule 50 %
  •                          Johannes-Kepler-Gymnasium 25 %
  •                          Pestalozzischule 25 %

 

Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich seit 2012 mit einem Drittel der Personalkosten an der Jugendsozialarbeit an Schulen. Leonberg erhielt für das Schuljahr 2016/17 einen Landeszuschuss in Höhe von 52.744 Euro.

 

Schulübergreifende Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Jugendsozialarbeit an Schulen ist die Förderung von schulübergreifenden Projekten.

 

Seit 7 Jahren finden regelmäßig mind. 2x pro Jahr schulübergreifende SMV-Treffen zum Informationsaustausch und zur Planung gemeinsamer Projekte statt.

 

Regelmäßig veranstaltet die SMV in Kooperation mit Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit eigene schulübergreifende Veranstaltungen. So gab es 2017 zwei große Aktionen: Zum einen das obligatorischen Sportturnier „Let‘s kick“ mit ca. 200 Schülern und Schülerinnen auf dem Gelände des TSV Eltingen, zum anderen die Bewirtung der Pferdemarkt-Disko durch die SMV zur Aufbesserung der SMV-Kassen.

 

Das schulübergreifende SMV-Treffen, sowie die schulübergreifenden Projekte werden auch 2017/18 fortgeführt.

 

Jugendbeteiligung in Leonberg

 

Das Leonberger Modell „Mach mit3 - ... mitdenken, ... mitreden, ...mitgestalten“ ging 2017 in das zweite Jahr. Das 2. Jugendforum war wieder ein großer Erfolg und mit 180 Jugendlichen sehr gut besucht.

 

Zurzeit arbeiten die Jugendlichen an ihren ausgewählten Themen in Projektgruppen weiter.

 

Eine Projektgruppe beschäftigt sich mit dem Thema Schulausstattung, dabei geht es vor allem um die Themenbereiche Kommunikation und Wohlfühlen in der Schule. Die Schülerinnen und Schüler sehen einen Bedarf an ausreichend Rückzugsräume, Bereiche zum Chillen, jugendfreundliche bunte Gestaltung der Schulgebäude, sowie an einer transparenten und offenen Kommunikation zwischen allen am Schulleben Beteiligten. Zukünftig sollen in Absprache mit der Schulleitung bei Schulbegehungen mit dem Schulträger auch die Schülerinnen und Schüler beteiligt werden.

 

Jugendbeteiligung gelingt als Querschnittsaufgabe und ist auf Kooperation aller Beteiligten angewiesen.

 

Gemäß Vorlage 2017/179 soll anlässlich des Jugendforums 2018 ein Jugendausschuss gebildet werden.

 

Das nächste Jugendforum ist für den 13. April 2018 in der Stadthalle Leonberg geplant.

 

Inklusion an Schulen

 

Mit der Verankerung der Inklusion im Schulgesetz ist die Sonderschulpflicht seit dem Schuljahr 2015/16 aufgehoben worden: Die Eltern können bei festgestelltem sonderpädagogischen Bedarf entscheiden, ob ihr Kind an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum oder inklusiv an einer Regelschule unterrichtet werden soll. Eine inklusive Beschulung soll gruppenbezogen stattfinden. Das Staatliche Schulamt Böblingen klärt in Verbindung mit dem Schulträger und den Eltern ab, welche Schule in Frage kommen kann.

 

Die Auswirkungen auf die Schullandschaft in Leonberg können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden.

 

An der August-Lämmle-Schule (ALS) besteht seit dem Schuljahr 2016/17 eine kooperative Organisationsform (ehemals genannt Außenklasse) mit der Karl-Georg-Haldenwang-Schule (KGHS) mit 6 Schulkindern in der Klassenstufen 4 und 7 Schulkindern in der Klassenstufe 7.

 

Darüber hinaus gibt es in den Räumen der ALS eine Außenstelle der Johannes-Kullen-Schule Korntal-Münchingen mit 14 Schulkindern der Klassenstufen 1 bis 4 in 2 Klassen. Die Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung.

 

An der Sophie-Scholl-Schule besteht seit dem Schuljahr 2017/18 eine kooperative Organisationsform der KGHS mit 6 Schulkindern in der Klassenstufe 1.

 

Sonderpädagogische Förderung

 

Seit der Änderung im Schulgesetz können Eltern entscheiden, ob ihr Kind bei festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf z. B. in den Bereichen Sehen, körperliche Entwicklung, motorische Entwicklung, Lernen oder geistige Entwicklung ein SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) oder eine allgemeine Schule mit inklusivem Angebot besuchen sollen. Da eine inklusive Beschulung immer gruppenbezogen stattfinden muss, entscheidet das Schulamt in Absprache mit den Eltern, welche Schule das Kind besuchen kann.

 

An der Pestalozzischule in Leonberg werden in den Klassenstufen 1 bis 9 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen unterrichtet. Unterteilt in die Grundstufe (Klasse 1 bis 4), die Hauptstufe 1 (Klassen 5 und 6) sowie die Hauptstufe 2 (Klassen 7 bis 9) werden die Kinder sonderpädagogisch gefördert. Darüber hinaus unterstützen Lehrkräfte der Pestalozzischule ca. 24 Schülerinnen und Schüler in einem inklusiven Angebot in der Friedrich-Schiller-Schule in Renningen sowie 8 Kinder an der Schellingschule in Leonberg im Rahmen einer kooperativen Organisationsform (Außenklasse).

 

Ca. 45 weitere Kinder werden jedes Schuljahr von Lehrkräften der Pestalozzischule im Rahmen des Sonderpädagogischen Dienstes an allen Leonberger Schulen präventiv gefördert bzw. wird nach ausführlicher Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Böblingen entschieden, welchen Förderbedarf ein Kind hat.

 

In einer engen Kooperation zwischen der Pestalozzischule und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg werden jedes Jahr in einer VABKF Klasse (Vorbereitung Arbeit und Beruf Kooperation Förderschule) Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen zu einem Hauptschulabschluss geführt.

 

Schulische Angebote für Kinder aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland

 

Schulkinder, die noch geringe oder keine Kenntnisse der deutschen Schrift und Sprache mitbringen, werden zunächst in sog. Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet bzw. erhalten in allgemeinbildenden Schulen zusätzliche Sprachförderung. In Leonberg stehen an folgenden Schulen jeweils Vorbereitungsklassen zur Verfügung:

 

-                                                                                                                                                         Ostertag-Realschule

-                                                                                                                                                         August-Lämmle-Schule (1x Primarstufe/2x Sekundarstufe I)

-                                                                                                                                                         Schellingschule (Primarstufe)

-                                                                                                                                                         Mörikeschule

-                                                                                                                                                         Spitalschule

 

Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler möglichst rasch im regulären Klassenverband zu integrieren. Insgesamt besuchen derzeit an den o. g. Schulen 93 Schulkinder VKL- bzw. Sprachförderklassen.

 

Übergang Schule – Beruf/Berufsorientierung

 

Am 6. Oktober 2017 fand in Leonberg die 9. Interkommunale Ausbildungsplatzbörse INTERKOM 2017 des nördlichen Landkreises Böblingen statt.

 

57 regionale und überregionale Firmen, Institutionen, Verbände und Vereine haben in kompakter und fundierter Form über die Ausbildungsplatz- und Studienangebote informiert.

 

Hierbei wurden 115 Ausbildungsberufe und 57 duale Studiengänge präsentiert.

 

Ergänzend zu diesen Informationen wurden fach- und ausbildungsspezifische Vorträge zum Thema Berufswahl angeboten.

 

An der Veranstaltung nahmen in Schulklassen organisiert insgesamt rd. 1000 Jugendliche aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Aidlingen, Grafenau, Magstadt und Weissach teil.

 

Die 10. INTERKOM 2018 findet am 12. Oktober 2018 in Renningen statt.

 

Berufliches Schulzentrum Leonberg

 

Am Beruflichen Schulzentrum Leonberg (BSZ) sind im Schuljahr 2017/18 insgesamt 3.074 Schülerinnen und Schüler angemeldet, davon 419 am beruflichen Gymnasium im 3-jährigen Bildungsgang. Folgende Profile werden angeboten: Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium, Technisches Gymnasium und Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium sowie Internationale Wirtschaft und Technik und Management.

 

Rund ein Drittel der Leonberger Realschülerinnen und -schüler nutzen die Möglichkeit des Erwerbs der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung am beruflichen Gymnasium.

 

Sportstätten

 

Im Zuge von veränderten Schülerzahlen und der Ausweitung des Ganztagsbetriebs einzelner Schulen hat sich in Leonberg eine Veränderung in der Bedarfslage bei den Sportstätten ergeben.

 

Schulen und Verwaltung haben in diesem Zusammenhang Anfang Dezember 2015 die Belegung der Leonberger Sportstätten (Bäder sowie Turn- und Sporthallen) innerhalb der Bestandslage neu geregelt. Darüber hinaus werden in Verbindung mit der Geschäftsführenden Schulleiterin jeweils am Schuljahresende im Hinblick auf die Planung des anstehenden neuen Schuljahrs Anpassungen vorgenommen.

 

Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik sowie bauliche Maßnahmen

 

Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikations-Technik 2017/2018

 

Im Haushaltsjahr 2017 wurden bisher neu oder werden noch ausgestattet:

 

Ausstattung der Unterrichtsräume:

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium (Tablets)

 

Ausstattung Schulverwaltungen

 

Sophie-Scholl-Schule (neue Telefonanlage)

 

Netzwerk

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule (Netzwerkmessungen, WLAN-Ausleuchtung)

 

Im Rahmen der Haushaltsplanung 2018 wurden entsprechende Haushaltsmittel beantragt für:

 

Ausstattung  mit PC/Notebooks/Tablets

 

Mörikeschule

Neuausstattung Computerraum

 

Spitalschule

Neuausstattung Computerraum

 

Sophie-Scholl-Schule

Verwaltungsserver

 

Grundschule Höfingen

PC-Ausstattung Klassenzimmer

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Neuausstattung und Erweiterung Computerraum

 

Ostertag-Realschule

Austausch Verwaltungsserver, PC-Arbeitsplätze in den Betreuungsräumen

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

15 Tablets

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

15 Tablets

 

August-Lämmle-Schule

Klassensatz Notebooks, Ausstattung der Grundschulklassen mit jeweils Notebook und Beamer, Ersatzbeschaffungen (Notebooks, Tablets, Drucker)

 

Ausstattung Schulverwaltungen

 

Neuausstattung Verwaltungs-PC und Anbindung an Stadtnetz, wo noch nicht erfolgt ist

 

Netzwerk

 

Glasfaserstrecke zur August-Lämmle-Schule

Glasfaserstrecke zur Mörikeschule

 

Netzwerkertüchtigung und WLAN-Installation Gerhart-Hauptmann-Realschule

 

WLAN-Ausleuchtung übrige Schulen als Grundlage zur Planung Netzwerkertüchtigung und WLAN-Infrastruktur

 

Telefonanlagen (Austausch wegen Umstellung auf IP)

 

-                                                                                                                                                         Grundschule Gebersheim

-                                                                                                                                                         Grundschule Höfingen

-                                                                                                                                                         Grundschule Warmbronn

-                                                                                                                                                         Pestalozzischule

-                                                                                                                                                         August-Lämmle-Schule

 

Um die Office-Lizenzen aller Leonberger Schulen immer auf einem aktuellen und zeitgemäßen Stand zu haben, wird die Verwaltung einem Microsoft FWU-Rahmenvertrag beitreten. Dies ist ab 2018 vorgesehen und soll sich künftig auch auf die Folgejahre erstrecken.

 

Digitalisierung der Schulen

 

Die Digitalisierung der Schulen zählt zu den Kernkomponenten der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Die neue „Leitperspektive Medienbildung“ in den seit dem Schuljahr 2016/17 geltenden Bildungsplänen setzt leistungsfähige Internetanschlüsse und moderne Technik in den Klassenräumen voraus. Das Kultusministerium und die Kommunalen Landesverbände haben deshalb im Juli 2016 einen umfassenden Plan für die weitere Schuldigitalisierung („Multimedia-Empfehlungen für Schulen“) abgestimmt. Hierbei ist u. a. die Vollvernetzung der Schulgebäude sowie die mediale Grundausstattung in den Klassenräumen vorgesehen. Voraussetzung hierzu ist eine gute möglichst Glasfaseranbindung der Schulen. Der Plan wird derzeit nicht umgesetzt, weil sich das Land mit den Kommunen nicht über die Finanzierung dieses gemeinsamen Großvorhabens verständigen konnte.

 

WLAN an Leonberger Schulen

 

Neben einer guten Netzinfrastruktur kommt der WLAN-Einrichtung an Schulen eine zentrale Bedeutung zu. Voraussetzung für den jeweils von der Schule beabsichtigten Netzaufbau ist zunächst die Erstellung eines individuellen Medienentwicklungsplans. Das Landesmedienzentrum bietet hierbei den Schulen Hilfestellung an. Sobald der Schulträger weiß, wie die jeweilige Schule die Digitalisierung vorantreiben möchte, können gemeinsam zukunftsfähige EDV-Lösungen erarbeitet werden.

 

In Leonberg besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Landesmedienzentrum, städtischer IuK-Abteilung, Schulverwaltung und den Schulleitungen. Es ist mittelfristig vorgesehen, dass für die Schulen im Schulzentrum ein einheitliches Campusnetz (Verwaltungsnetz) mit einem zentralen Server geschaffen werden kann.

 

Zunächst ist im Schuljahr 2017/18 vorgesehen, die infrastrukturellen Voraussetzungen für WLAN an der Gerhart-Hauptmann-Schule zu schaffen, um dann die Erfahrungen auch bei der WLAN-Einrichtung an den weiteren Schulen zu berücksichtigen. Dies insbesondere nach der Überprüfung und Schaffung der infrastrukturellen Voraussetzungen auf der Basis der von den Schulen entwickelten Medienentwicklungsplänen.

 

Die Verwaltung hat zur Unterstützung sämtlicher Digitalisierungsvorhaben eine 50 %-Personalstelle ab 2018 beantragt. Die Personalkraft soll auch mitwirken bei der Erstellung eines (Muster-) Medienentwicklungsplans durch einen externen Dienstleister und darauf aufbauend der Erstellung der Medienentwicklungspläne für die einzelnen Schulen.

 

Die baulichen Maßnahmen an den Schulen im Einzelnen:

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2017

 

Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen Infrastruktur im Jahr 2017 folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

Grundschulen

 

Mörikeschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen, Neugestaltung Schulhof, Umzug Lehrerzimmer/Lehrerarbeitszimmer vom OG ins DG, Umzug Computerraum vom DG ins UG

 

Spitalschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung und Vorbereitende Maßnahmen Fassadensanierung (Flachdachsanierung Hort, Brandschutzmaßnahmen innen, Fundament für Fluchttreppe), Umbau Werkraum zum Betreuungsraum für Verlässliche Grundschule, Bolzplatzbelag aufgefüllt

 

Sophie-Scholl-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bolzplatzbelag aufgefüllt

 

GS Gebersheim

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Parkettsanierung in den Klassenräumen und der Aula im Neubau, Schulhofbemalung, Sanierung 2. Bauabschnitt

 

GS Warmbronn

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung des Neubaus einer Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen

 

GS Höfingen

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Wanddurchbruch zwischen Raum 109 und 110, Einbau eines neuen Gaskessels

 

Schellingschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten (Teilbereiche), Teilerneuerung Glasscheiben vom Glasdach über dem Atrium

 

Gemeinschaftsschule

 

August-Lämmle-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung bzw. Neueinrichtung von 2 Fachräumen, Vorbereitung der Planung des Neubaus der Mensa

 

Realschulen

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten (Teilbereiche), Herstellen von Anschlüssen zum Betrieb von digitalen Tafeln.

 

Ostertag-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten in den Fluren, Umbau zur Ganztagsschule mit Einbau einer Mensa mit Betreuungsräumen

 

Gymnasien

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erweiterung der Fahrradständer, Planung der Fassadensanierung

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Deckenerneuerung im SMV-Raum, Einbau neuer Wandverkleidung im Musikfoyer, Erneuerung des Werkraums, Erneuerung der Schließanlage

 

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

 

Pestalozzischule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung der Küchenzeile im Lehrerzimmer, Maßnahmen zur Schallschutzverbesserung im Speiseraum, Austausch defekter Küchengeräte in der Schülerküche

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2018

 

Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen Infrastruktur im Jahr 2018 diverse Maßnahmen für den Haushalt angemeldet bzw. bereits eingeleitet:

 

Grundschulen

 

Mörikeschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten Altbau

 

Spitalschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fassadensanierung, Umbau Werkraum für Verlässliche Grundschule

 

Sophie-Scholl-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

GS Gebersheim

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

GS Warmbronn

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Neubau einer Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen

 

GS Höfingen

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung zur Fassadensanierung in 2018, Ausführung in 2019, Bodenbelagserneuerung des Computerraums, Heizkörperaustausch

 

Schellingschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Gemeinschaftsschule

 

August-Lämmle-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Planung und Beginn des Neubaus der Mensa

 

Realschulen

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten in der Aula (Teilbereiche), Sanierung NWT-Raum, vorbereitende Planungen zur Fassadensanierung

 

Ostertag-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung der Setzungsrisse am Ostflügel

 

Gymnasien

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fassadensanierung 1.Bauabschnitt, Erneuerung der Verdunklungsanlage im Atrium

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Erneuerung der Lehrmittelschränke (Teilbereiche), Umbau der Verwaltungsräume und des Lehrerzimmers, Erneuerung der Heizkörper (Teilbereiche)

 

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

 

Pestalozzischule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Unter Berücksichtigung der allgemeinen städtischen Haushaltslage werden die an den einzelnen Schulen vorgesehenen Maßnahmen nach Priorität in den nächsten Jahren durchgeführt.

 

Schulhaushalt 2018

 

Der Produktbereich 21 des Ergebnis- und Finanzhaushalts 2018 (THH 03) mit der Darstellung der baulichen Maßnahmen ist in der Vorlage 2017/272 dargestellt. Das Schulbudget beträgt insgesamt 638.080 Euro. Insgesamt besteht bei den Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft ein Zuschussbedarf in Höhe von 10.585.781 Euro.

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Anlagen

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