Ratsinformationssystem
Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme - 2017/234
Grunddaten
- Betreff:
-
Georgii-Halle Dachsanierung - Abrechnung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme
- Federführend:
- Gebäudemanagement
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Sozial- und Kultusausschuss
|
Entscheidung
|
|
|
|
15.11.2017
|
Sachverhalt
Zusammenfassung des Sachverhalts
Das Dach der Georgii-Halle wies in den letzten Jahren immer wieder Undichtigkeiten auf, durch die Wasser in die große Halle gelangen konnte.
Mit der Drucksache 2016 S 22 ö wurde die Dachsanierung der Georgii-Halle genehmigt und die Planungs-, Vergabe- und Überwachungsleistungen an das Büro Jabs + Fischer Bau und Umwelt GmbH vergeben.
Die Gesamtabrechnungssumme beläuft sich auf 443.184,08 € brutto.
Diese Summe liegt rund 3 % über den genehmigten Haushaltsmitteln.
Ziele der Maßnahme
Dauerhafte Sanierung der Flachdachflächen, um die Undichtigkeiten zu beseitigen, diese Flächen zu dämmen und den aktuellen energetischen Anforderungen anzupassen.
Sachverhalt/Sachstand
Vor Beginn der Dachsanierung wurden vom Ingenieurbüro Jabs + Fischer Bau und Umwelt GmbH unterschiedliche Sanierungsvarianten untersucht.
Von einer Ausführung der Dachabdichtung mit PUR-Dachspritzschaum wurde seitens des Ingenieurbüros nach weiteren Recherchen aus Gründen unzureichender Dauerhaftigkeit, mangelnder Langzeiterfahrung bzw. Gewährleistung dringend abgeraten.
Vor Beginn der Baumaßnahme schon wurde festgestellt, dass der Dachaufbau des Um-kleidebereichs inklusive Dämmung durchnässt ist und eine komplette Sanierung hier notwendig ist.
Im Gegensatz hierzu stellten sich weitergehende Schäden des Dachaufbaus der Fläche der
grossen Sporthalle erst nach Öffnen der Dachhaut heraus, was zu Mehrkosten gegenüber dem ursprünglichen Kostenansatz führte.
Das Dach der großen Halle wies Aufwölbungen der Dämmlagen auf. Es ist festgestellt worden, dass die Dämmung nicht mit der Dampfsperre verbunden war, sondern auf einer Trennlage aus Perlit-Schüttung lediglich lose auflag. Es ist davon auszugehen, dass die Aufwölbungen durch Windsog in Zusammenhang mit der lose verlegten Dämmung erfolgt sind. Diese Konstruktionsart entspricht nicht mehr den aktuellen konstruktiven An-forderungen der Dachdeckerrichtlinien und musste entfernt werden.
Die vorhandene Dampfsperre und Dämmlage mussten entfernt und neue aufgebracht werden. Die Dachabdichtung wurde als 2- lagige bituminöse Dachabdichtung ausgeführt.
Des Weiteren war gemäß den Voruntersuchungen geplant, die vorhandene Blitzschutz-anlage abzubauen und nach Sanierung der Dächer wieder einzubauen. Beim Rückbau der Attika wurde jedoch festgestellt, dass die bestehende Blitzschutzanlage nicht den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht, da die Blitzableitungen an der Attika und damit an der Fassade befestigt war, was eine Spannungsübertragung hätte bewirken können.
Weiterhin waren einige Erdungen stark verrostet und somit nicht mehr in den Erdboden ableitfähig.
Aus diesen zusätzlich notwendig gewordenen Arbeiten resultieren die entstandenen Mehrkosten.
Weiteres Vorgehen
Die Sanierung der Dachflächen ist abgeschlossen.
Alternativen zum Beschlussvorschlag
------
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
121,3 kB
|
