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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2024/013

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

  1. Den Auftrag zur Erstellung des Filmes im Rahmen der Informationsveranstaltung des Jugendausschusses zur Kommunalwahl 2024 erhält die Produktionsfirma „5TERSTOCK“ Medienproduktion GmbH, Bismarckstraße 79, 70197 Stuttgart
  2. Die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Mittel in Höhe von 40.000 Euro sind im Haushalt 2024 veranschlagt.

 

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Sachverhalt

 

Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung

Der Jugendausschuss möchte im Rahmen der Kommunalwahlen 2024 eine Informationsveranstaltung für junge Erstwähler*innen durchführen. Die Idee der Jugendlichen sieht vor am Freitag, 7. Juni 2024, den IMAX-Kinosaal und Räumlichkeiten des Traumpalastes zu mieten, um Schulklassen ab der 10. Stufe in mehreren Durchläufen einen Informationsfilm zur Wahl zu präsentieren. Nach dem Film sollen die Schulklassen noch weitere Informations-Stationen durchlaufen, um sich bezüglich verschiedener Themengebiete zur Wahl zu informieren. Diese Stationen möchten die Jugendlichen weitestgehend selbst betreuen und planen. Um die Veranstaltung inhaltlich fundiert zu unterfüttern, wird eine Kooperation mit der „Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg“ angestrebt, welche auch Teil des Bündnisses „Junge Kommunalwahl ´24“ ist. Die Servicestelle hat bereits großes Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert und könnte sich auch vorstellen im Rahmen der Veranstaltung im IMAX eine weitere Informationsstation zu betreuen.

 

Die grundsätzliche Idee der Jugendlichen sieht vor eine jugendgerechte und attraktive Veranstaltung umzusetzen, welche gleichaltrige Personen anspricht und Vorbehalte bezüglich des Wahlganges auflöst. Aus diesem Grund ist den Jugendlichen der Durchführungsort des IMAX wichtig, da dieser ein attraktiver Aufenthaltsort für junge Menschen ist. Um eine verbindliche Teilnahme von möglichst vielen jungen Menschen zu gewährleisten, soll die Veranstaltung in Kooperation mit den weiterführenden Schulen stattfinden und während der Unterrichtszeit umgesetzt werden.

 

Damit der Film ebenfalls ansprechend für Jugendliche erstellt wird, möchte der Jugendausschuss den Filmdreh an ein professionelles Produktionsstudio übergeben. Weitere Hintergründe, die bedingen, dass die Jugendlichen nicht selbst vollumfänglich die Filmproduktion übernehmen können, sind geringe Kenntnisse hinsichtlich einer filmischen Produktion, fehlendes, technisches Equipment sowie der mangelnden Zeit, da die meisten der Jugendlichen in den kommenden Monaten ihre Abiturprüfungen ablegen.

 

Der Film soll einen Umfang von 10 – maximal 20 Minuten umfassen und in einem modernen Erzählstil gehalten werden, wie es die Jugendlichen heutzutage von Videos auf YouTube gewohnt sind. Die filmische Inszenierung soll einen Wechsel aus reellen Schauspielern und digitalen Animationen aufweisen. Die Beteiligung der Jugendlichen würde sich im Zuge der Produktion voraussichtlich auf einen vorgeschalteten Workshop und Rückmeldeschleifen zu den gedrehten Materialien beschränken. Die schauspielende, erzählende Person soll ebenfalls aus den Reihen der Jugendlichen kommen.

Damit der fertige Film auf der großen Leinwand des IMAX-Kinos adäquat zur Geltung kommt, muss die Produktion einen entsprechend hohen Standard erfüllen. Dementsprechend wurden von mehreren Produktionsfirmen aus der Region, welche die entsprechenden Anforderungen zur Umsetzung erfüllen können, Vergleichsangebote eingeholt.

 

Um die entstehenden Kosten für den Film zu rechtfertigen soll hinsichtlich des finalen Produktes ein möglichst nachhaltiger Effekt gewährleistet werden. Der Film soll über das Internet frei und lange zugänglich gemacht werden. Den weiterführenden Schulen soll der Film weitergehend angeboten werden, dass sie diesen zukünftig auch als Anschauungsmaterial im Schulunterricht nutzen können. Dem Berufsschulzentrum, welches aus zeitlichen Kapazitätsgründen nicht für die Präsenzveranstaltung im IMAX berücksichtigt werden kann, soll der Film ebenfalls rechtzeitig zur Veranschaulichung im Unterricht zugänglich gemacht werden.

 

Bei der Erstellung der Leistungsbeschreibung wurden die Schwerpunkte auf folgende Vorgaben gelegt:

 

Produktionsleistung: 

  • Der Film soll eine Länge von 10 Minuten bis maximal 20 Minuten Länge aufweisen.
  • Die Vorführung des Filmes soll nach jetziger Planung auf der Leinwand des Leonberger IMAX-Kinos erfolgen. Entsprechende Voraussetzungen zu dieser technischen Umsetzung sollten mitbedacht werden.
  • Als filmische Umsetzung ist eine Mischung aus reellem Erzähler, sowie Animationen gewünscht. Als kreative Referenz können die Videos des YouTubers „DAVE“ herangezogen werden, wie beispielsweise das Video „Ich habe ein Startup gegründet | Folge 01“

Redaktionelle Leistung:

  • Der angeforderte Film soll Erstwähler*innen zur anstehenden Kommunalwahl informieren.
  • Es sollen die Hintergründe zur Wahl erläutert, sowie auf klare und einfache Weise das Prozedere eines Wahlganges beschrieben werden.
  • Der Film sollte lokale Beispiele mit einbeziehen, um zu zeigen, wie der Gemeinderat in Leonberg funktioniert und Entscheidungen trifft.
  • Nach Möglichkeit sollte ein kurzer Exkurs zur Europawahl erfolgen, um das Bewusstsein für größere politische Zusammenhänge zu fördern.
  • Die inhaltliche redaktionelle Leistung hierzu sollte über die ausführende Produktionsfirma geleistet werden.

Jugendbeteiligung:

  • Da der Film im Rahmen eines Projektes des Jugendausschusses Leonberg erstellt werden soll, ist die Beteiligung der entsprechenden Jugendlichen wichtig. Konkret ist gewünscht, dass im Vorfeld des Produktionsstartes ein einmaliger, gemeinsamer Workshop stattfindet, um erneut die inhaltlichen Schwerpunkte, sowie die kreative Ausgestaltung miteinander abzustimmen.
  • Im Rahmen des Weiteren Produktionsverlaufes wäre gewünscht, dass bis zu zwei Feedbackschleifen mit den Jugendlichen gemacht werden können. 

Verwertung des Filmmaterials:

  • Im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Erstwähler*innen soll der entstandene Film nach Möglichkeit im IMAX-Kino des Traumpalastes Leonberg aufgeführt werden.
  • Der Film soll über Social Media (YouTube, Instagram) geteilt werden, um darüber hinaus möglichst viele Jugendliche zu erreichen.
  • Der Film sollte allgemeingültig gehalten werden, damit er nach Möglichkeit auch für die übernächsten Kommunalwahlen genutzt werden kann.

Deadline: Der Film sollte bis spätestens 31. Mai 2024 fertig gestellt sein.

In Bezug auf die Wahl des auszuführenden Unternehmens legen die Jugendlichen der Organisationsgruppe vor allem Wert auf hochwertige Referenzen und Erfahrungen in der Umsetzung von Animationen, welche den Film jugendgerecht und qualitativ hochwertig erscheinen lassen sollen.

Dementsprechend wird vorgeschlagen, dem Angebot des Unternehmens „5TERSTOCK Medienproduktion GmbH, Bismarckstraße 79, 70197 Stuttgart den Zuschlag für die Produktion des Informationsfilmes zum Bruttoangebotspreis von 29.999,99 € zu erteilen.

 

Für die Durchführung des Projekts fallen zusätzlich zur Filmerstellung noch Mietkosten für das Traumpalast-Kino und Sachkosten für die Infostände an in Höhe von insgesamt 10.000 Euro.

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Finanz. Auswirkung

JA

x

 

NEIN

 

 

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

Sachkonto

42710000

Besondere Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen

Kostenstelle

36200007

Stadtjugendreferat

2024

90.000

90.000

Für Projekte des Jugendausschusses stehen im Budget des Stadtjugendreferats im Haushaltsjahr 2024 90.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten für die Veranstaltung in Höhe von 40.000 Euro sind gedeckt.

 

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