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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2021/406
Grunddaten
- Betreff:
-
Haushaltsentwurf 2022 der Volkshochschule Leonberg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen
- Federführend:
- Volkshochschule
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Kuratorium Volkshochschule
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Vorberatung
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Vorberatung
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01.12.2021
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Geplant
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Gemeinderat
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Entscheidung
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14.12.2021
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Sachverhalt
Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung
Die Einrichtung und den Betrieb der Volkshochschule Leonberg regelt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Stadt Leonberg und den Städten bzw. Gemeinden Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach und dem Landkreis Böblingen, der am 01.09.1987 in Kraft getreten ist und zuletzt am 01.01.2004 ergänzt wurde.
Das anteilige veranschlagte ordentliche Ergebnis der Volkshochschule Leonberg ist bei nach wie vor von den Pandemiebedingungen beeinflussten Teilnehmerzahlen mit € -218.927 ausgewiesen. Der Gesamtkostendeckungsgrad bei der vhs Leonberg liegt – rechnet man die anteiligen ordentlichen Erträge (ohne die Aufwendungen für interne Leistungen) gegen die ordentlichen Aufwendungen – im Ansatz bei 84,4% und rangiert damit auch unter Pandemiebedingungen über dem Durchschnitt vergleichbarer Volkshochschulen. Dies zeigt, dass die VHS in ihrem operativen Bereich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin gut wirtschaftet.
Die Anlage stellt den Teilergebnishaushalt der Volkshochschule Leonberg in der Darstellung gemäß der kommunalen Doppik dar. Sie zeigt auf der Seite der Erträge zunächst zusammengefasst die Zuschüsse des Landes gemäß dem Weiterbildungsgesetz sowie die Zuwendung des Landkreises. Unter Entgelten für öffentliche Leistungen oder Einrichtungen sind die Teilnehmergebühren (also Kursentgelte) sowie die Erträge im Bereich der sogenannten Sonderkurse zu verstehen. Bei letztgenannten handelt es sich um Auftragsmaßnahmen für Dritte – wobei den größten Anteil hierbei weiterhin die Integrationskurse darstellen. Bei diesen Integrationskursen erwarten wir auch im kommenden Jahr ein sehr gutes Ergebnis, denn die VHS hat diesen Bereich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg ausgebaut und in der Krise gut behauptet. Im Gesamtergebnis ist die Ertragslage natürlich unter den augenblicklichen Rahmenbedingungen schwer abzuschätzen. Durch die Verringerung von Teilnehmer/innenzahlen infolge der Abstandsgebote in vielen Kursen war ein spürbarer Rückgang der Erträge nicht zu vermeiden. Was nun ansteht, ist Aufbauarbeit. Daher wurde bei den Erträgen mit einem Anstieg um 40.000 € auf 940.000 € geplant, der aber vorsichtig angesetzt ist. Erfreulich ist, dass durch Ausgleichsmechanismen mit einem leichten Anstieg des Landeszuschusses nach dem Weiterbildungsgesetz zu rechnen ist. Die Zuschusslage bei den Landesmitteln bleibt so stabil.
Auf der Seite der Aufwendungen besteht der größte Anteil aus den „Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen“. Hierbei machen wiederum die Honorare den Löwenanteil aus. Der hier durch die Pandemiesituation zu erwartende Rückgang bei den Honoraren macht hierbei auch naturgemäß den größten Anteil an der Verringerung der Gesamtsumme der Aufwendungen aus.
Der zweite große Posten bei den Aufwendungen sind die „Aufwendungen für interne Leistungen“. Hierbei handelt es sich um allgemeine städtische Verwaltungskosten, die nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Einrichtungen der Stadt rechnerisch umgelegt werden, um den Vorgaben der kommunalen Doppik Rechnung zu tragen.
Der investive Haushalt der Volkshochschule sieht zwei lange aufgeschobene Anschaffungen vor: Der Server des EDV-Raumes ist veraltet, so dass es zwingend notwendig ist, ihn zu erneuern, um die Durchführung der Kurse im Bereich Berufliche Bildung, IT und neue Medien zu gewährleisten. Außerdem soll die Anmeldesoftware erneuert werden, da diese nicht nur veraltet und unverhältnismäßig wartungsintensiv ist, sondern auch die aktuell gültigen Anforderungen des Datenschutzes nicht mehr erfüllt. Weitere Aufwendungen im konsumtiven Bereich umfassen etwa die Lehr- und Unterrichtsmittel, die 2021 mit 5.000 € und nun 2022 mit 7.225 € veranschlagt sind, sowie den Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen, für die 2020 noch 10.000 €, im Jahr 2021 aber nur sparsame 3.000 € angesetzt waren und 2022 3.400 € vorgesehen sind. Etwas abgesenkt wurde auch der Etat für Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt bleibt das Volumen für eine Volkshochschule mittlerer Größe sehr knapp bemessen, doch arbeitet die Volkshochschule Leonberg hier schon immer äußerst kostenbewusst und versucht, ein qualitätsvolles Angebot mit geringen Investitionen zu realisieren. Die vhs Leonberg wird – wie auch in den vergangenen Jahren – nur die für einen geregelten Lehrbetrieb notwendigen Ausgaben tätigen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
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1
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(wie Dokument)
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127 kB
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