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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2017/144

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt, beim Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg einen Antrag im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten.“ zu stellen.

 

Das im Falle der Berücksichtigung des Antrags gewährte Preisgeld ist analog dem Projektfortschritt in den Haushaltsjahren 2018 bis 2020 zu berücksichtigen.

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Sachverhalt

Zusammenfassung des Sachverhalts

Beispielhafte Initiierung eines Quartiersentwicklungsprozesses in der neuen Stadtmitte mit einem Preisgeld aus dem Ideenwettbewerb „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten.“ für die Laufzeit von 3 Jahren.

Ziele der Maßnahme

-       Aktive Gestaltung der veränderten Bewohnerstruktur im noch genau zu definierenden Quartier neue Stadtmitte

-       Altersgerechte Quartiersentwicklung

-       Förderung des Zusammenhalts und der Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Stadtteil

-       Generationenübergreifende Begegnungen und Austausch – gegen zunehmende Anonymität

-       Nutzung generationenübergreifender Beziehungen und Potenziale

-       Unterstützungsbereitschaft der Generationen füreinander, aktives und fürsorgliches Miteinander der Generationen

-       Erfahrung sozialer Bindung und Wertschätzung

-       Unterstützung eines lebenswerten Wohnumfelds

-       Auch Menschen mit Unterstützungsbedarf können in ihrem Quartier wohnen bleiben, möglichst passgenaue Angebote sind bekannt und verfügbar

-       Zusammenführung kooperierender und koordinierender Partner aus den unterschiedlichsten Institutionen und Gruppen – Sicherung einer engen Vernetzung von Angeboten und Auflösung der Verinselung sozialer Infrastruktur

Sachverhalt/Sachstand

  1. Antragsvoraussetzungen gem. Ausschreibung des Landes Baden-Württemberg

 

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg startet mit der Strategie "Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten." einen Wettbewerb, an dem sich alle Kommunen beteiligen und ein attraktives Preisgeld erhalten können, um ihre Stadtentwicklungs-/ Quartierskonzepte auf den Weg zu bringen bzw. diese fortzuschreiben.

 

Konzeptidee

Der Ideenwettbewerb des Ministeriums für Soziales und Integration zur Strategie „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten.“ soll im Jahr 2017 einen ersten Impuls für die Etablierung von Quartiersentwicklungsprozessen in Baden-Württemberg setzen. In den Folgejahren können langfristige, strukturelle Maßnahmen der Quartiersentwicklung in den Kommunen des Landes ins Auge gefasst werden. Der Wettbewerb wird mit dem Ziel ins Leben gerufen, besonders gelungene Konzeptideen von Städten zu honorieren. Die Konzeptideen sollen einen Quartiersentwicklungsprozess für ein bestimmtes Quartier bzw. einen Stadtteil beschreiben, der anschließend mit Leben gefüllt werden soll. Eine Übertragbarkeit der Konzepte und Vorgehensweisen ist von zentraler Bedeutung, damit alle Kommunen im Land von den Erfahrungen der Preisträger profitieren können.

 

Hintergrund

Quartiersentwicklung zielt darauf ab, allen im Quartier lebenden Menschen eine möglichst hohe Teilhabe und Lebensqualität zu bieten. Die Vielfalt im Quartier und die daraus entstandenen unterschiedlichsten Bedarfslagen sind dabei zugleich Gewinn wie Herausforderung für Gesellschaft und Kommunen. Jedes kommunalpolitische Handlungsfeld ist berührt. Ziel der Quartiersentwicklung ist ein lebendiger sozialer Raum mit starkem bürgerschaftlichem Engagement, mit dem sich die dort lebenden Menschen identifizieren können. Daher ist es von zentraler Bedeutung, den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu organisieren. Dies gilt für urban geprägte Quartiere ebenso wie für kleine Gemeinden im ländlichen Raum.

 

Ältere Menschen im Fokus

Eine Herausforderung des demografischen und sozialen Wandels ist es, dass immer mehr Menschen, auch ältere, allein in Einzelhaushalten leben. Berufliche Anforderungen wie Mobilität und Flexibilität führen dazu, dass Familien im Alltag häufiger räumliche Distanzen überbrücken müssen. Immer stärker rücken daher Überlegungen zur Quartiersgestaltung in den Fokus, die es älteren Menschen unabhängig von ihrer familiären Situation ermöglicht, möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Damit verbunden entsteht ein zunehmender Bedarf an Strukturen der Unterstützung und Pflege, die die Sorge tragenden Angehörigen oder Nahestehenden entlasten und unterstützen. Der Ideenwettbewerb setzt daher auf den Schwerpunkt altersgerechter Quartiersentwicklung, die Antworten auf die genannten Herausforderungen bieten kann. Dabei geht es um ein aktives und fürsorgliches Miteinander. Neben barrierefreiem Wohnraum und Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen müssen Beratungsstrukturen, eine tragende soziale Infrastruktur, bedarfsgerechte Dienstleistungen und ein wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld geschaffen werden. Aufgrund des Schwerpunktthemas altersgerechter Quartiersentwicklung muss sich das Vorhaben zwingend mit dem kommunalen Handlungsfeld „Pflege und Unterstützung im Alter“ befassen. Sinnvoll ist es dabei, je nach individueller Bedarfslage im Sozialraum weitere kommunale Handlungsfelder miteinzubeziehen (z. B. Familie, Kinder und Jugend, Inklusion, Integration etc.). Diese müssen dann jedoch mit dem kommunalen Handlungsfeld „Pflege und Unterstützung im Alter“ verknüpft werden.

 

Rolle der Kommune

Die Kommune ist „Motor des Sozialraums“ und damit Dreh- und Angelpunkt von Quartiersentwicklung vor Ort. Von dort müssen Überlegungen zur Quartiersentwicklung ausgehen. Die Federführung soll daher bei der Kommune liegen. Zwingende Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist deshalb ein Gemeinderatsbeschluss, der beinhaltet, dass sich die Bewerber auf den Weg eines Quartiersentwicklungsprozesses machen werden oder weitere Maßnahmen zur Umsetzung des bereits begonnenen Prozesses planen. Sonstige im Quartier angebundene Akteure (z. B. bürgerschaftliche Initiativen, Verbände der freien Wohlfahrtspflege, Sozialunternehmen, Kirchen, Ärzte, Gesundheitsdienste, Gewerbe, ÖPNV etc.) sind wichtige Partner.

 

Koordination

Quartiersentwicklung lebt ganz wesentlich von Bürgerschaftlichem Engagement. Sie benötigt aber ebenso verlässliche, professionelle Strukturen. Deshalb sollte die Steuerungsfunktion für einen Quartiersentwicklungsprozess im Sozialraum idealerweise durch eine bei der Kommune angesiedelte Koordinatorin oder einen Koordinator wahrgenommen werden.

 

Bürgerbeteiligung

Eine gelingende Quartiersentwicklung im Sozialraum setzt ferner voraus, dass die dort lebenden Menschen sowie angebundene Akteure am Prozess beteiligt werden und die Entwicklung aktiv mitbestimmen und mitgestalten. Ein Miteinander aller Beteiligten ist unabdingbar. Daher soll dieser Ideenwettbewerb Kommunen dazu ermutigen, einen Beteiligungsprozess in Gang zu setzen, der sich mit Überlegungen zur künftigen Ausgestaltung des Quartieres für alle dort lebenden Menschen befassen soll. Bürgerbeteiligung und Bürgerschaftliches Engagement sind jedoch nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für die Umsetzung von Quartierskonzepten unerlässlich. Deshalb muss im Vorhaben das Thema „Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Bürgerbeteiligung“ zwingend berücksichtigt und Ideen entwickelt werden, wie das Engagement möglichst vieler verschiedener Menschen im Quartier gestärkt und miteinander vernetzt werden kann.

 

Bewerbungsvoraussetzungen

Der Bewerbung ist ein aktueller diesbezüglicher formaler Gemeinderatsbeschluss beizufügen, um die Prozessverantwortung der kommunalen Entscheidungsträger zu dokumentieren. Der Beschluss muss beinhalten, dass das Ziel der Kommune, einen Quartiersentwicklungsprozess für einen bestimmten Sozialraum durchzuführen, Ausdruck der gemeinsamen Willensbildung der politischen Mandatsträger ist.

 

Preisgeld

Das Preisgeld in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Bewerbung kann verwendet werden

-       nur für den vorgeschalteten Beteiligungsprozess,

-       in Teilen sowohl für den vorgeschalteten Beteiligungsprozess als auch für die Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersentwicklung oder

-       für die Umsetzung erster Maßnahmen zur Quartiersentwicklung, sofern bereits nachweislich ein Beteiligungsprozess durchgeführt wurde, der sich mindestens auch mit dem Thema „Pflege und Unterstützung im Alter“ beschäftigt hat.

Beginn des Projekts

Die Preisträger sollen bis Mitte 2018 mit dem Vorhaben, d.h. mit der Durchführung des Beteiligungsprozesses oder der Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersentwicklung, beginnen.

 

Pflege und Unterstützung im Alter

Ausgangspunkt des Ideenwettbewerbs ist die altersgerechte Quartiersentwicklung. Deshalb muss sich das der Bewerbung zugrundeliegende Vorhaben dem kommunalen Handlungsfeld „Pflege und Unterstützung im Alter“ widmen.

 

Die örtliche Konzeptidee sollte einen Weg beschreiben, wie Lösungen zu den folgenden Fragestellungen entwickelt werden:

-       Wie soll dem Anliegen vieler älterer Menschen Rechnung getragen werden, möglichst lange im gewohnten Umfeld wohnen zu bleiben?

-       Wie sollen Anpassungen der vorhandenen Pflegeinfra- und Beratungsstruktur erfolgen?

-       Wie sollen die stationären und ambulanten Angebote künftig gestaltet werden?

-       Wenn ein Wohnen zuhause nicht mehr möglich ist – welche Wohnformen sollen alternativ angeboten werden?

-       Wie sollen pflegende Angehörige unterstützt werden?

Weitere Handlungsfelder und Zielgruppen - fakultativ

Weiter Handlungsfelder und Zielgruppen können sein: Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Bürgerbeteiligung, Familie, Jugendliche, Orte der Begegnung von Jung und Alt, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationserfahrung, Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention, gesundheitsförderliche Umgebung.

 

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungen sind bis spätestens 28.07.2017 einzureichen. Maßgeblich ist der Zugang der vollständigen Bewerbungsunterlagen beim Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

 

 

  1. Umsetzung für ein Projekt Quartier 2020 in Leonberg

 

In Leonbergs Stadtmitte entstehen in den nächsten Jahren 2 neue große Wohnanlagen mit differenzierten Angeboten für Seniorinnen und Senioren in Trägerschaft der Samariterstiftung.

 

Die Samariterstiftung initiierte bereits im Jahr 2015 einen Quartiersentwicklungsprozess rund um die Seniorenwohnanlagen Seestraße 72 bis 74 mit folgenden Zielen:

-       Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Nachbarschaftsgedankens im Gebiet Blosenberg/Seestraße

-       Öffnung des Samariterstifts in die Nachbarschaft

-       neue Anwohner/innen im Neubaugebiet gemeinsam mit Siedlungswerk, Kindergarten, Hospiz, Kirchengemeinden und allen Bürgerinnen und Bürgern willkommen zu heißen und beim Einleben zu unterstützen.

Der Samariterstiftung ist es wichtig, dass sich die älteren Menschen im Pflegeheim und im Seniorenwohnen als Teil der nachbarschaftlichen Gemeinschaft fühlen können. Um diesen Prozess begleiten zu können stellte die Samariterstiftung mit Zuschüssen aus der ARD-Fernsehlotterie/Stiftung Deutsches Hilfswerk Mittel für eine 60 %-Projektstelle zur Verfügung. Dieses Projekt soll nachhaltig auf andere Standorte übertragen werden.

 

Quartier Neue Stadtmitte/Ältere Menschen im Fokus

In der neuen Stadtmitte in Leonberg leben bereits vermehrt ältere Menschen: barrierefreier Wohnraum, Aufzug, Hausmeister-Service, kurze Wege zu den wesentlichen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Therapeuten und noch erschwingliche Mieten machen das Gebiet für ältere Personen attraktiv.

 

Zunehmender Unterstützungsbedarf oder Hilfe bei der Orientierung in einer Vielfalt von Angeboten, bei sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen oder Vorsorgemaßnahmen machen zusätzliche Hilfestellungen erforderlich.

 

Ab dem Jahr 2020 kommen in Betriebsträgerschaft der Samariterstiftung hinzu:

an der Eltinger Straße ein Gebäude mit 90 Pflegeplätzen in Hausgemeinschaften, 8 bis10 barrierefreien Wohnungen und einem Begegnungs- bzw. Multifunktionsraum und

An der Römerstraße ein Gebäude für Seniorinnen und Senioren mit 15 Plätzen Tagespflege, 2 Pflegewohngemeinschaften, barrierefreie Wohnungen sowie Gemeinschaftsräume bzw. ein Nachbarschaftstreff.

 

Ziele der Stadt Leonberg

Leonberg will auch in Zukunft für alle Altersgruppen gleichermaßen attraktiv sein. Wichtig ist, dass die Generationen, die in der der neuen Stadtmitte leben, verstärkt miteinander in Verbindung treten.

 

-       Aktive Gestaltung der veränderten Bewohnerstruktur im Quartier

-       Förderung des Zusammenhalts und der Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Stadtteil

-       Generationenübergreifende Begegnungen und Austausch – gegen zunehmende Anonymität

-       Nutzung generationenübergreifender Beziehungen und Potenziale

-       Unterstützungsbereitschaft der Generationen füreinander

-       Erfahrung sozialer Bindung und Wertschätzung

-       Unterstützung eines lebenswerten Wohnumfelds

-       Auch Menschen mit Unterstützungsbedarf können in ihrem Quartier wohnen bleiben, möglichst passgenaue Angebote sind bekannt und verfügbar

-       Zusammenführung kooperierender und koordinierender Partner aus den unterschiedlichsten Institutionen und Gruppen – Sicherung einer engen Vernetzung von Angeboten und Auflösung der Verinselung sozialer Infrastruktur

Weitere Handlungsfelder und Zielgruppen

Wie 2015 im Bericht "Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel" von Dr. Ulrich Bürger (Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg) dargestellt, sind junge Menschen mehr denn je auf bürgerschaftliche und politische Unterstützung angewiesen. Junge Menschen nehmen eine wichtige Funktion der Zukunftssicherung der Gesellschaft ein und erlangen dadurch eine bisher nie dagewesene Bedeutung. Neben der immer größer werdenden älteren Generation muss zukünftig auch die im Verhältnis immer kleiner werdende Generation junger Menschen verstärkt in den Blick einer Quartiersentwicklung genommen werden.

 

Der zentral gelegene Stadtpark ist ein beliebter Aufenthaltsort für Treffpunkt alle Generationen - vor allem auch für Jugendliche! Sie nutzen ihn für ihre Freizeitaktivitäten. Was rund um den Stadtpark fehlt ist ein Raum, wo Jugendliche einen festen Anlaufpunkt finden können.

 

Zwischen Älteren und Jugendlichen gibt es kaum direkte Kontakte. Viele Jugendliche haben keine Großeltern in der Umgebung, ältere Menschen sind im Alltag nicht im Kontakt mit Jugendlichen und Ältere vermissen den Austausch mit jüngeren Menschen. Manche haben Angst vor Gruppen von Jugendlichen, die sich im Stadtpark aufhalten.

 

Innovative Idee – Innovationsgehalt

In unmittelbarer Nähe der Altenhilfe-Angebote wird im geplanten neuen Gebäude an der Römerstraße ein Raum geschaffen zur Verfügung gestellt, in dem Jugendliche und ältere Menschen sich begegnen und miteinander in Kontakt kommen können. Der Raum ist im Gebäude mit Tagespflege, ambulante Wohngemeinschaften und barrierefreien Wohnungen angesiedelt. Es besitzt Café-Charakter und wird als Treffpunkt genutzt und akzeptiert.

 

Ziele der gemeinsamen Quartiersentwicklung sollen sein, dass Bevölkerungsgruppen allen Alters miteinander in - konstruktivem – Kontakt und einer funktionierenden Balance sind und Menschen mit Unterstützungsbedarf dauerhaft in ihrem Viertel wohnen bleiben können. Deshalb soll sie in der Innenstadt der Fokus neben den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern nun im Projekt zunächst auf Jugendliche erweitert werden.

 

Bürgerbeteiligung - ältere Menschen und Jugendliche gestalten das Leben in Leonberg gemeinsam - die Zielgruppen bestimmen selbst

Wichtig ist in Erfahrung zu bringen, welche Formen des Zusammenlebens sich die jungen und älteren Bürgerinnen und Bürger wünschen. Gemeinsam werden Ideen und Angebote entwickelt, von den die Generationen profitieren können: Patenschaften alt - jung, Zeit-Börse, Leihoma/-opa, …). Der Austausch mit anderen Altersgruppen, die Einbindung in die Bürgerschaft hat dabei eine hohe Bedeutung.

 

Dazu werden Beteiligungsforen initiiert. Jugendliche vor Ort verfügen über ihren Youtube-Kanal „Leo-Magazin“ bereits über einige Erfahrung, die im Prozess aufgenommen wird. Das Format eines Beteiligungs- und Ideenwettbewerbs in Anlehnung an die Struktur des Jugendforums in der Stadthalle ist denkbar.

 

Antragspartner Samariterstiftung/Ziele in der Quartiersarbeit

-       Menschen, die um die von der Samariterstiftung betriebenen Häuser herum leben, ansprechen

-       Themen Alter und Gesundheit um die Häuser herum platzieren

-       Sich als kompetenter Partner bei Fragen zu Alter, Behinderung und Pflege profilieren

-       Ehrenamtliche gewinnen

-       Informationen zu den Themen Alter, Behinderung, Pflege und psychische Erkrankung streuen, der Bevölkerung bekannt machen

-       Gesellschaft an der Frage einer Betreuung und Versorgung unterstützungsbedürftiger Menschen teilhaben lassen. Gesellschaftliche Aufgabe gemeinsam angehen.

-       Kontaktpflege zwischen Nachbarn fördern

-       Kooperationen mit anderen Akteuren eingehen

-       Die Häuser der Samariterstiftung sind überall dort, wo Angebote gemacht werden, Teil des Gemeinwesens

-       Die Samariterstiftung ist ein Partner im Viertel unter Mehreren/Vielen

Mögliche weitere beteiligte Akteure und Kooperationspartner

-       Bürgerverein Eltingen e. V.

-       Bürgerzentrum Stadtmitte

-       Haus der Begegnung

-       Jugendamt des Landkreises Böblingen

-       Kindertageseinrichtungen

-       Kirchengemeinden

-       Lebenshilfe Leonberg e. V.

-       Pflegeverbund Strohgäu-Glems gGmbH (Sozialstation)

-       Stadtseniorenrat e. V.

-       Waldhaus gGmbH

-       ggf. weitere Partner

Projektstruktur

-       Moderation durch Stadt Leonberg

-       Steuerungsgruppe als übergeordnetes Gremium: Bürger/innen und Akteure, die den Prozess begleiten

-       Weitere Beteiligungsverfahren

Zeitplan
Dauer des Projekts 3 Jahre:

-       ab Anfang 2018 Beteiligungsprozess

-       erste Projekte ab Ende 2018, Anfang 2019

-       2020 Start in neuen Begegnungsräumen, Ausweitung der Projekte

Mittelverwendung

-       30.000 Euro Mitfinanzierung Personalkosten Samariterstiftung

-       30.000 Euro Mitfinanzierung Personalkosten Stadt Leonberg

-       15.000 Euro Sachkosten für Beteiligungsprozess

-       25.000 Euro für Ausstattung und Raumkosten

 

Weiteres Vorgehen

Antragstellung beim Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bis 28.07.2017.

Alternativen zum Beschlussvorschlag

Keine Antragstellung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Quartier 2020 - Gemeinsam. Gestalten“

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Finanz. Auswirkung

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

 

Das im Falle der Berücksichtigung des Antrags gewährte Preisgeld wird auf Kostenstelle 3680 0000 eingenommen. Die Mittel in gleicher Höhe werden analog dem Projektfortschritt in den Haushaltsjahren 2018 bis 2020 verwendet.

 

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