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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2019/291

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Die Beauftragung des Nachtragsangebots Nr. 2 des Gewerks Rohbau mit einer Angebotssumme in Höhe von 56.810,01 € (brutto) an die Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, wird genehmigt.

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Sachverhalt

 

 

 

 

 

Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung

Nachtragsangebot 1 im Gewerk Rohbau

 

Die Beauftragung des Gewerks Rohbauarbeiten erfolgte in Sitzungsvorlage 2019/009 zum Angebotspreis von 1.266.093,50 € (brutto) an die Fa. Flachs Bauunternehmung.

Mit der Sitzungsvorlage 2019/080 wurde von diversen Massenmehrungen und -minderungen im Gewerk Rohbau Kenntnis genommen. 

 

Im Zuge der weiteren Ausführungsplanung wurde festgestellt, dass Leistungen, aus technischen Gründen zur Ausführung kommen müssen, die zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht absehbar und deshalb nicht im Leistungsverzeichnis enthalten waren.

 

Nachtragsangebot 2 (NA02):

 

Die Badewasserverrohrung für das Kinderbecken, den Wasserspielplatz und die große Racerrutsche erfolgt wie geplant in einem Leitungsgraben der parallel zum Erlebnisbecken zwischen Becken und Gastronomie verläuft.

 

Nach Abstimmung der Werk- und Detailplanung zwischen Objekt-, Tragwerks- und Badewasserplanern und nach Vorliegen der Montageplanung konnte eine koordinierte Leitungs- und Grabenplanung erstellt werden die unter den extrem beengten und statisch schwierigen Gegebenheiten auch ausführbar ist.

Nach Aushub des Grabens und dem Bohren von insgesamt ca. 20 Kernlochbohrungen in den Rohrkeller muss die Verrohrung im Graben in insgesamt 3 Höhenlagen erfolgen.

 

Aufgrund der räumlichen Enge und des Verbots der Befahrung der Beckenumgangsplatte mit schwerem Gerät kann das Verfüllmaterial zum setzungsfreien Verfüllen der einzelnen Rohrlagen nicht mit LKWs an den Leitungsgraben  transportiert werden. Auch kann kein herkömmliches verdichtbares Verfüllmaterial verwendet werden, da auf den einzelnen Rohrlagen nicht manuell verdichtet werden kann um die Rohre nicht zu beschädigen.

 

Zum setzungsfreien Verfüllen der verlegten Rohre und für die Bettung der oberen Lagen kann nur Kies verwendet werden der außerhalb der Beckenumgangsplatte gelagert und mittels Verblasen in mehreren, zeitlich versetzten Abschnitten eingebracht werden muss.

 

Diese Leistungen waren ursprünglich so nicht absehbar und nicht geplant.

   

Durch das Büro ARGE Leobad wurde die Prüfung und Wertung des Angebots vorgenommen.

 

Das Nachtragsangebot stellt sich unter Berücksichtigung aller technischen, wirtschaftlichen, gestalterischen und funktionsbedingten Gesichtspunkten als wirtschaftlich und annehmbar dar.

 

Es wird daher als Ergebnis der Prüfung und Wertung der Angebote vorgeschlagen, das Nachtragsangebot 2 zum Angebotspreis i.H.v. 56.810,01 € (brutto) zu beauftragen.

 

Kostensituation:

 

Durch das Nachtragsangebot 1 erhöht sich die aktuelle Auftragssumme (inkl.  Massenmehrungen / -Minderungen) in Höhe von 1.290.114,84 € (brutto) auf 1.346.924,85 € (brutto).

 

            Neue

Gewerk   Kostenberechnung     Auftragssumme   -Mehr-/ +Minderkosten

 

Rohbauarbeiten                      998.886 €                                1.346.925 €                                    + 348.039 €

 

 

 

Kostenfortschreibung

 

Die aktuelle Kostenfortschreibung ist in Anlage 1 dargestellt.

 

Aufgrund der bisher getätigten Vergaben und der vorliegenden Nachträge und Mehrmassen

werden die ursprünglich genehmigten Gesamtkosten, laut aktuellem Stand, um ca.

483.900 € (brutto) unterschritten. Dies bedeutet eine Unterschreitung von ca. 2,9%.

 

 

 

 

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Finanz. Auswirkung

JA

x

 

 

NEIN

 

 

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

7 4240 003 7 002

 

 

 

 

 

2017

100.000

100.000

Finanzbedarf entspricht

den Auszahlungen

 

2018

 3.594.932

1.280.700

Finanzbedarf entspricht

den Auszahlungen

 

2019

4.900.000

3.700.000

 

 

2020

7.196.000

8.396.000

Die Erhöhung erfolgt über die Änderungsliste der Verwaltung, da die Rechnungen nicht dem Baufortschritt entsprechend gestellt werden.

 

2021

500.000

500.000

 

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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