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Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme - 2019/230
Grunddaten
- Betreff:
-
Sanierung Engelbergtunnel; Verkehrsführungskonzept
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme
- Federführend:
- Referat für innovative Mobilität
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Planungsausschuss
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Anhörung
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19.09.2019
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Erledigt
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Gemeinderat
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Entscheidung
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24.09.2019
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Sachverhalt
Ausgangslage
Der Engelbergbasistunnel durchquert auf einer Länge von 2.520m den Engelberg im Zuge der Bundesautobahn A 81 zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. In dem im Jahr 1999 freigegebenen Tunnel sind inzwischen umfangreiche Schäden aufgetreten, die eine intensive bauliche Ertüchtigung erforderlich machen.
Im Vorfeld des für Herbst 2019 geplanten Baubeginns finden bereits bauvorbereitende sowie sicherheits- und verkehrstechnische Maßnahmen statt. Ab dem Frühjahr 2020 sind die ersten die Verkehrsführung beeinträchtigenden Maßnahmen vorgesehen. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich fünf Jahre dauern.
Zielsetzung
Entwicklung eines Verkehrsführungskonzeptes unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen auf das nachgeordnete Straßennetz mit dem Ziel, dass der Verkehr möglichst im Autobahnnetz verbleibt.
Einzelmaßnahmen
Verkehrsführung im Tunnel
- werktags tagsüber keine Reduktion der Fahrstreifenzahl
- nur Reduktion der Fahrstreifenbreiten
- Dynamisch gesteuerte Reduktion und Verstetigung der Fahrgeschwindigkeiten
Verkehrsführungskonzept außerhalb des Tunnels
-
dWiSta-Anlage (dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation).
- Autobahnkreuze Walldorf, Weinsberg, Frankfurt, Ulm/Elchingen „10 km Stau auf der A 81 hinter AS Ludwigsburg-Süd“
- im näheren Umfeld des Tunnels mit zusätzlichem Reisezeitvergleich „Route Feuerbach xx min, durch Leonberg xx min, bis Ende Tunnel xx min.“
Regionales Verkehrsmanagement – regionale Mobilitätsplattform
- Kameras zur Verkehrsflussüberwachung (Brennerstraße, Stuttgarter Straße, Gebersheimer Straßen, Strohgäustraße)
- Verkehrserfassungsdedektoren
- Pförtner-LSA zur Zuflussregulierung (Höfingen, Gebersheim, Stuttgarter Straße)
- Innerörtliche verkehrsabhängige LSA-Steuerung
- Innerörtliche ÖPNV-Busbevorrechtigung
- Anbindung des städtischen Verkehrsrechners an regionale Ringzentrale
Informationssysteme/Medien
- Information über Radio (TSM)
- Homepage
- App
-
Regelmäßige Presseinformationen
Routing-Dienste
Das Informationssystem der Kfz nimmt die Wirkungen der einzelnen Steuerungen auf.
Weiter soll ab Herbst dieses Jahres der digitale Mobilitätshub MobiData BW (unter Federführung der Nahverkehrsgesellschaft BW) als Instrument für die Kommunen zur Verkehrslenkungsstrategie in Betrieb gehen. Dieser Mobilitätsmanager besteht aus einem selbsterklärenden Webclient mittels dessen kommunale Mitarbeiter Verkehrsstörungen (z.B. Baustellen und Events) und Verkehrsmanagementstrategien (z.B. Festlegen von Verkehrsströmen unter bestimmten zeitlichen, räumlichen oder umweltbedingten Voraussetzungen, Umleitungsstrategien) abbilden können. Zur Definition eines Ereignisses (z.B. Baustelle) sind neben der Verortung auch Baustellentyp, Status, Start- und Endzeitpunkt anzugeben. Der Mobilitätsmanager verfügt über Importschnittstellen zu marktüblichen Produkten. Die eingespeisten Informationen werden über den Mobilitätsdatenmarktplatz (MDM) der Bundesanstalt für Straßenwesen weitergereicht und können dort von Navigationsgeräten bezogen werden. Ab 2020 werden die Informationen zudem auch in den derzeit in der Entwicklung befindlichen Routingservice des Landes BW gespielt.
Weiteres Vorgehen
Die neue Lichtsignalanlagensteuerungszentrale (Verkehrsrechner) wird seit 27. August aufgebaut sowie die Steuerungseinheiten der insgesamt 48 Lichtsignalanlagen jeweils angepasst. Parallel hat im September die zweite Umsetzungsstufe der Regionalen Mobilitätsplattform begonnen. Dabei geht es um ein koordiniertes Vorgehen im regionalen Verkehrsmanagement trotz verteilter Verwaltungsstrukturen und teils fehlender Schnittstellen zwischen den Akteuren. Kooperationspartner sind das Land, die Landkreise und Städte und Gemeinden.
Im Rahmen der Anschaffung und Erstinstallation der neuen LSZ wurde bisher nur die Implementierung des Status quo beauftragt. Damit die neue LSZ ihre unmittelbar anstehenden Aufgaben als Kooperationspartner der Regionalen Mobilitätsplattform erbringen kann, ist es notwendig, entsprechende Ingenieurleistungen zur Software-Erstellung zu beauftragen. Hierzu bedarf es noch einer Beschlussfassung des Gemeinderats. Vorlage folgt.
Herr Enrico Hinz, Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 47.5 – Großprojekte und Herr Wolfgang Schröder (BS Ingenieure, Ludwigsburg) werden in der Sitzung des Planungsausschusses das Verkehrsführungskonzept erläutern.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
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1
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(wie Dokument)
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15,4 MB
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