Header Stadt für Morgen

Ratsinformationssystem

Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2019/175

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

  1. Die Ausschreibung für die Anschaffung von 8 barrierefreien LED-Anzeigern an den Standorten ASG (Fahrtrichtung Bahnhof), Krankenhaus (Fahrtrichtung Rutesheim/Gebersheim), Römerstraße (Fahrtrichtung Bahnhof), JKG (Fahrtrichtung Gebersheim/Höfingen), Altstadt (Fahrtrichtung Höfingen/Stuttgart), Belforter Platz (Fahrtrichtung Leo-Center/Bahnhof), Leo-Center (beide Fahrrichtungen) sowie einem barrierefreienTFT-Übersichtsanzeiger am Leonberger Bahnhof ist durchzuführen.
     
  2. Die Entscheidung über die Anschaffung einer Informationsstele am Marktplatz ist zunächst zurückzustellen, bis die Ergebnisse der VVS-Ausschreibung zu den DFI-light-Anzeigern vorliegen.

 

Reduzieren

Sachverhalt

 

Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung

Der mit Gemeinderatsbeschluss vom 24.07.2018 verabschiedete Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ stellt die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln aus dem Sofort­programm „Saubere Luft in der Stadt 2017-2020“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur dar. Eine Teilmaßnahme des Masterplans ist die Einführung von dynamischen Fahrgast­informationssystemen (DFI-Systemen) an Bushaltestellen im Leonberger Stadtgebiet. Dabei handelt es sich um digitale Anzeiger an Bushaltestellen, die die aktuellen Abfahrtszeiten (Abfahrtszeitprognose auf Basis von Echtzeitdaten) sowie Verspätungen und Störungen der an einer Haltestelle verkehrenden Buslinien anzeigen.

Ziel der Einführung eines dynamischen Fahrgastinformationssystems ist die Attraktivierung des Busverkehrs und damit die Schaffung von Anreizen zum Umstieg auf den ÖPNV. Lang­fristig ist somit eine reduzierende Wirkung auf den motorisierten Individualverkehr und damit auf die Stickstoffdioxidbelastung im Stadtgebiet zu erwarten.

 

Der Kostenrahmen für das Projekt wurde im Masterplan auf € 403.946,00 geschätzt. Mit Bescheid vom 26. Juli 2018 wurden Fördermittel aus dem Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ in Höhe von bis zu € 201.973,00 bewilligt. Dies entspricht einer Förderquote von 50%.

 

Bisherige Planungen

Im Masterplan Nachhaltige Mobilität war ursprünglich die Anschaffung von 16 herkömm-lichen DFI-Anzeigern und die Erneuerung des Übersichtsanzeigers am Bahnhof vorgesehen. Angesichts der Möglichkeit, dem Rahmenvertrag „DFI Light für Kommunen“ des VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart) beizutreten, erstellte die Stadtverwaltung jedoch in Abstimmung mit dem Fördermittelgeber ein neues Konzept für ein dynamisches Fahrgastinformationssystem in Leonberg.

Bei den vom VVS angebotenen DFI-Light-Anzeigern handelt es sich um kompakte, zwei- oder vierzeilige E-Paper Anzeiger, die als Modul in bestehende Haltestellenschilder integriert werden können und mit Solar- oder Laternenstrom betrieben werden. Die Kommunikation mit der Datendrehscheibe des VVS erfolgt über ein integriertes Mobilfunkmodul. Aufgrund des modularen Aufbaus der Anzeiger und da für die Installation weder Tiefbaumaßnahmen noch eine getrennte Stromversorgung oder Datenanbindung nötig sind, sind diese Anzeiger deutlich günstiger als herkömmliche DFI-Anzeiger.

Die DFI-Light Anzeiger sind laut VVS für „mittelstark frequentierte Haltestellen“ konzipiert. Die Auswahl der mit DFI-Light auszustattenden Haltestellen erfolgte anhand der Fahrgast-zahlen und der Zahl der an einer Haltestelle verkehrenden Linien.

Mit Beschluss vom 26.02.2019 entschied der Gemeinderat, dem Rahmenvertrag für DFI-Light-Anzeiger des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart beizutreten und aus diesem eine Gesamtzahl von 28 DFI Light-Anzeigern abzurufen.

Eine Übersicht über die mit DFI-Light auszustattenden Bushaltestellen bietet Tabelle 1.

 

Haltestelle

Anzahl DFI-Light Anzeiger

Ggf. Fahrtrichtung

Leonberg ZOB (6 Bussteige)

6 Anzeiger

 

Leonberg Altstadt

2 Anzeiger

Bahnhof, Stadtmitte

Leonberg Belforter Platz

2 Anzeiger

Altstadt

Leonberg Golfplatz

2 Anzeiger

 

Leonberg Joh.-Kepler-Gymnasium

1 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg Römerstraße

1 Anzeiger

Belforter Platz

Leonberg A.-Schweitzer-Gymnasium

1 Anzeiger

Leo-Center

Leonberg Törlensweg

1 Anzeiger

Bahnhof

Ramtel Hirschberger Str.

1 Anzeiger

Bahnhof

Ramtel Göppinger Str.

1 Anzeiger

Bahnhof

Eltingen Mörikeschule

2 Anzeiger

 

Eltingen Tiroler Straße

1 Anzeiger

Bahnhof

Eltingen Carl-Schmincke-Str.

2 Anzeiger

 

Höfingen Rathaus,

1 Anzeiger

Leonberg

Gebersheim Rathaus,

1 Anzeiger

Leonberg

Warmbronn Büsnauer Str. 41

1 Anzeiger

Leonberg

Warmbronn Hauptstr. 77

2 Anzeiger

 

Tabelle 1: Zur Ausstattung mit DFI-Light vorgeschlagene Haltestellen

Ferner beschloss der Gemeinderat, an Haltestellen mit besonders hohem Fahrgastaufkommen und/oder hohen Zahlen verkehrender Linien „klassische“ DFI-Anzeiger mit TFT- oder LED-Technologie zu installieren, um an solchen Stellen die Sichtbarkeit und Übersichtlichkeit der Anzeiger zu gewährleisten. Auch der Übersichtsanzeiger am Leonberger Bahnhof, der aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nur noch beschränkt funktionsfähig ist, ist durch ein neues Modell zu ersetzen. Zur Ausstattung mit klassischen DFI-Anzeigern verbleiben somit folgende Haltestellen:

 

Haltestelle

Anzahl klassische DFI-Anzeiger

Ggf. Fahrtrichtung

Leonberg ASG

1 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg Krankenhaus

2 Anzeiger

 

Leonberg Römerstraße

1 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg JKG

1 Anzeiger

Gebersheim, Höfingen

Eltingen Leo-Center

2 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg Bahnhof

1 Anzeiger

Übersichtsanzeiger

Tabelle 2: Zur Ausstattung mit klassischen DFI vorgeschlagene Haltestellen

Neubewertung in Bezug auf zu verwendende Anzeiger

Nach einer erneuten Bewertung der für die einzelnen Haltestellen vorgeschlagenen Anzeigertypen schlägt die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Gutachter IGV Sautter einige Änderungen vor. So besteht die Überlegung, bestimmte Haltestellen an „Points auf Interest“ wegen ihrer repräsentativen Funktion mit klassischen DFI-Anzeigern statt DFI-Light Anzeigern auszustatten. Die folgende Liste bietet einen Überblick über die vorgeschlagenen Änderungen:

 

  • Haltestelle Krankenhaus, Richtung Sindelfingen / Böblingen:

Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Zahl einsteigender Fahrgäste und verkehrender Linien scheint die Ausstattung mit einem klassischen DFI-Anzeiger in diese Richtung nicht gerechtfertigt. Es wird empfohlen, die Haltestelle stattdessen mit einem DFI-Light-Anzeiger auszustatten.

  • Haltestelle Altstadt, Richtung Höfingen / Stuttgart:

Aufgrund der zentralen Lage dieser Haltestelle und zur Hervorhebung der Bedeutung der Leonberger Altstadt wird empfohlen, hier einen klassischen DFI-Anzeiger zu installieren

  • Haltestelle Belforter Platz, Richtung Leo-Center / Bahnhof:

Aufgrund der hervorgehobenen Bedeutung der Örtlichkeit wird empfohlen, hier einen klassischen DFI-Anzeiger zu installieren.

 

 

Tabelle 3 gibt einen Überblick über die nach geänderter Konzeption mit klassischen DFI-Anzeigern auszustattenden Haltestellen.

Haltestelle

Anzahl klassische DFI-Anzeiger

Ggf. Fahrtrichtung

Leonberg ASG

1 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg Krankenhaus

1 Anzeiger

Rutesheim / Gebersheim

Leonberg Römerstraße

1 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg JKG

1 Anzeiger

Gebersheim, Höfingen

Leonberg Altstadt

1 Anzeiger

Höfingen / Stuttgart

Leonberg Belforter Platz

1 Anzeiger

Leo-Center / Bahnhof

Eltingen Leo-Center

2 Anzeiger

Bahnhof

Leonberg Bahnhof

1 Anzeiger

Übersichtsanzeiger

 Tabelle 3: Nach erneuter Bewertung mit klassischen DFI-Anzeigern auszustattende Haltestellen

 

Aktueller Planungsstand DFI-Anzeiger

Mit der ausführungsreifen Planung, Ausschreibung und Einrichtungsüberwachung der DFI-Anzeiger wurde das Ingenieurbüro IGV, Stuttgart, beauftragt.

 

Zu verwendende Technik

Zu klären ist die Frage, ob für die DFI-Anzeiger TFT-oder LED-Anzeigetechnik verwendet werden soll. Die folgende Übersicht fasst die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologie zusammen:

 

TFT

(Thin-film-transistor)

LED

(lichtemittierende Dioden)

 

Abbildung 1: TFT-Anzeiger. Quelle: iqu-systems

Abbildung 2: LED-Anzeiger. Quelle: IGV

Vorteile

  • modernes, hochwertiges Erscheinungsbild
  • freie Wahl von Schriftgröße und Schriftart
  • vollfarbige, hochauflösende Anzeige (Full HD)
  • Zeilenzahl kann variiert werden
  • geeignet für Haltestellen, an denen besonders viele Linien verkehren
  • andere Informationen und Wer­bung können zwischen­geschaltet oder in einem separaten Bildschirmabschnitt dargestellt werden
  • langlebig (über 10 Jahre), wartungsarm
  • geringer Energieverbrauch (bei einem doppelseitigen LED-Anzeiger ca. 500kWh/Jahr
  • keine oder nur geringe Ventilationsgeräusche bei hoher Wärmeentwicklung
  • sehr kontrastreich

Nachteile

  • Energieverbrauch im Vergleich zu LED-Anzeigern deutlich höher (bei einem 46-Zoll-Geräte ca. 2.000kWh/Jahr)
  • weniger langlebig (derzeit 6 – 8 Jahre), wartungsintensiver als LED (gelegentlich erforderlicher Austausch des eingebauten Panels)
  • weniger kontrastreiche Anzeige
  • Ventilationsgeräusche bei hoher Wärmeentwicklung
  • „pixelige“ Schrift
  • erst ab einem gewissen Mindestabstand lesbar
  • monochrom
  • eher einfaches Erscheinungsbild
  • Feste Zeilenzahl
  • Keine Grafiken und Videos  darstellbar

Um die Dimensionierung der Anzeiger festlegen zu können, ist die Zeilenanzahl eine wichtige Größe. Die Zeilenanzahl richtet sich nach den gleichzeitig anzuzeigenden Abfahrten am jeweiligen Bussteig in einem angemessenen Zeitraum, z. B. 30 Minuten, zur Hauptverkehrszeit. Fahren unterschiedliche Buslinien am Steig ab, sollte jeweils die nächste Abfahrt jeder Linie angezeigt werden können. Bei LED-Anzeigern muss von vornherein die Zeilenanzahl festgelegt werden, sie werden entsprechend dimensioniert hergestellt. Die Zeilenanzahl ist bei TFT-Anzeigern frei wählbar, die Schriftgröße variiert entsprechend.

 

Haltestelle

Zeilenzahl

Albert-Schweitzer-Gymnasium

5-6

Altstadt

5

Bahnhof

10

Belforter Platz

4-5

Johannes-Kepler-Gymnasium

8

Krankenhaus

3-4

Leo-Center, Richtung Bahnhof

5

Leo-Center Richtung Eltingen

5

Römerstraße

7-8

Tabelle 4: An den mit DFI-Anzeigern auszustattenden Haltestellen notwendige Zeilen

Tabelle 4 zeigt, wie viele Zeilen an jeder mit DFI auszustattender Haltestelle nötig sind, um einen ausreichenden Zeitraum und eine ausreichende Zahl von Linien darstellen zu können. Hier ist ersichtlich, dass die Zahl der Linien zwischen 4 und 6 variiert, im Falle von LED-Anzeigern also Anzeiger mit unterschiedlichen Zeilenzahlen notwendig wären. Dies wäre laut Gutachter mit erhöhten Kosten verbunden, auch ein einheitliches Erscheinungsbild der Anzeiger wäre so nicht mehr gegeben.

 

Der Gutachter nennt im Falle einer Verwendung von TFT-Anzeigern ein Gesamtvolumen von 233.835 € für die Anzeiger, den nötigen Tiefbau und Stromanschlüsse an, für LED-Anzeiger belaufe sich das Gesamtvolumen auf 224.315 €. Für TFT-Anzeiger würden die Wartungskosten ca. 125 €/Jahr betragen, bei LED-Anzeigern ca. 100 €/Jahr.

 

Barrierefreiheit

Zur besseren Zugänglichkeit für Sehbehinderte wird empfohlen, die Anzeiger mit einer Vorlesefunktion auszustatten. Diese kann mittels eines gelben Tasters aktiviert werden, der am Mast des DFI-Anzeigers montiert wird. Nach Tastendruck werden die Inhalte des Anzeigers mithilfe einer Text-to-speech Funktion vorgelesen.

Um das Auffinden der Taster zu erleichtern, geben die Geräte ein Geräusch von sich, das sich der Lautstärke des Umgebungslärms anpasst. Auch eine Zuleitung mithilfe von Blindenleitstreifen wird empfohlen.

Infostele am Leonberger Marktplatz

Zusätzlich zu den DFI-Anzeigern an den Leonberger Bushaltestellen ist angedacht, eine Infostele am Leonberger Marktplatz aufzustellen. Diese bietet nicht nur die Möglichkeit, die Abfahrten an nahegelegenen Haltestellen darzustellen, es können durch den Nutzer auch interaktive Inhalte, z.B. des Stadtmarketings, abgerufen werden. Die Gestaltung der bereitgestellten Inhalte liegt bei der Stadt Leonberg.

 

Abbildung 3 zeigt einen Entwurf der Stele am Eingang des alten Rathauses, das tatsächliche Design der Stele kann jedoch abweichen.

Abbildung 3: Entwurf der Firma IGV für eine Infostele am Marktplatz

Eine Infostele trägt entscheidend zur Attraktivität des Standorts Marktplatz bei, indem sie Informationen über Mobilität und Erreichbarkeit mit Infos zu Veranstaltungen und Stadtgeschichte verknüpft. Auch die Anzeige von interaktiven Stadtplänen ist möglich. Somit stellt sie einen wichtigen Schritt in Richtung der Belebung der Altstadt und einen wertvollen Service für Bürger und Besucher der Stadt Leonberg dar.

In den bisherigen Konzepten war eine solche Stele nicht vorgesehen. Die Einrichtung einer Informations-Stele am Marktplatz wurde von Seiten des Gemeinderates angeregt.

 

Angebot der Firma EPSa

Für den Standort am Leonberger Bahnhof ist ein „regionaler Mobilitätspunkt“ geplant. Hierzu zählt auch eine Informationsstele, die die Anzeige und interaktive Auswahl verschiedener Informationen erlaubt, so z.B. Echtzeitdaten für die Abfahrten öffentlicher Verkehrsmittel, Karten, touristische Informationen und Veranstaltungshinweise, multimodale Verkehrsoptionen und Informationen für Reisende mit Behinderung. Die Säule ist barrierefrei nutzbar. Optional kann ein W-Lan Hotspot integriert werden. Es handelt sich bei dieser Stele um ein Pilotprojekt des VVS.

Es bestünde die Möglichkeit, zusätzlich zu der Informationsstele am Bahnhof eine Zweiststele am Marktplatz aufzustellen. Diese wäre allerdings außerhalb des Förderprogrammes „regionaler Mobilitätspunkt“ und müsste von der Stadt direkt beim Hersteller bestellt werden. Laut Auskunft des Verbandes Region Stuttgart befindet sich die Stele derzeit noch in der baulichen und technischen Entwicklung. Mit der Errichtung des Pilotgerätes sei frühestens Ende 2019 zu rechnen, mit einer Serienproduktion frühestens ab 1. oder 2. Quartal 2020.

Laut einem Angebot des Herstellers EPSa vom 09.07.2019 betragen die Kosten für Hardware, Projektmanagement und Datenerstversorgung 34.400 € (netto)/ 40.900 €(brutto). Hinzuzurechnen wären noch Kosten in Höhe von geschätzt 5.000 € für Tiefbau und Stromzufuhr.

 

 Abbildung 4 und Abbildung 5 zeigen Entwürfe für die Stele.

Abbildung 4: Konzept für die Informationsstele „Regionaler Mobilitätspunkt“, Quelle : EPSa

 

Abbildung 5: Konzept für die Informationsstele „Regionaler Mobilitätspunkt“, Quelle : EPSa

Kosten

Nach der gegenüber dem Masterplan aktualisierten Kostenschätzung ergeben sich nun Gesamtanschaffungskosten in Höhe von rund 224.000 € (brutto) für 8 LED-Anzeiger und 1 TFT-Übersichtsanzeiger (Bahnhof) bzw. rund 234.000 € (brutto) bei insgesamt 9 TFT Anzeigern. Hinzu kommen noch rund 141.000 € bis 204.000 € (brutto) für die bereits beschlossenen DFI-light-Anzeiger. Somit ergeben sich nun Gesamtkosten in Höhe von rund 365.000 € bis 427.000 € (brutto) bei 8 LED und 1 TFT-Übersichtsanzeiger bzw. 375.000 € bis 437.000 € bei 9 TFT-Anzeigern. Die Im Vergleich zur ersten Kostenschätzung (rund 404.000 €) höheren Kosten ergeben sich durch nun höhere Anschaffungskosten für die LED-Anzeiger sowie für nun höher kalkulierte Kosten für Tiefbau und Stromzufuhr. Letztere können je nach Standort unterschiedlich ausfallen und nur Näherungswerte darstellen.

Hinzu kommen noch die Kosten für eine Informationsstele am Marktplatz in Höhe von rund 45.000 € (brutto).

Da aktuell noch keine Ergebnisse zur der VVS-Ausschreibung zu den DFI-light-Anzeigern vorliegen, können diesbezüglich nur Eckwerte genannt werden.

 

Weitere Vorgehensweise
Die Ausschreibung für die Anschaffung von 8 barrierefreien LED-Anzeigern an den Standorten ASG (Fahrtrichtung Bahnhof), Krankenhaus (Fahrtrichtung Rutesheim/Gebersheim), Römerstraße (Fahrtrichtung Bahnhof), JKG (Fahrtrichtung Gebersheim/Höfingen), Altstadt (Fahrtrichtung Höfingen/Stuttgart), Belforter Platz (Fahrtrichtung Leo-Center/Bahnhof), Leo-Center (beide Fahrrichtungen) sowie einem barrierefreienTFT-Übersichtsanzeiger am Leonberger Bahnhof ist durchzuführen.

 

Die Entscheidung über die Anschaffung einer Informationsstele am Marktplatz ist zunächst zurückzustellen, bis die Ergebnisse der VVS-Ausschreibung zu den DFI-light-Anzeigern vorliegen.

 

 

 

 

 

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

JA

x

 

 

NEIN

 

 

Kontierung

Jahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haushaltsansatz

 

 

75100203002

Dynamische Fahrgastinformation, Zuschuss Bund

2019

2020

133.000

36.973

133.000

63.000

Zuschuss

751100207002

Dynamische Fahrgastinformation, Auszahlungen für Baumaßnahmen

2019

2020

266.000

74.000

266.000

137.000

Auszahlungen

Für die Konzeption, Anschaffung und Inbetriebnahme der Dynamischen Fahrgastinformation sind Gesamtkosten in Höhe von rund 403.000 € kalkuliert. Die bereits in 2018 zur Umsetzung geplanten Mittel fließen in 2020 ab. Die erforderlichen Ein- und Auszahlungen werden im HHPlan 2020 entsprechend veranschlagt.

Für die Auftragsvergabe steht 2019 zusätzlich eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 74.000 € zur Verfügung. Der Restbetrag von 63.000 € wird gedeckt über den Investitionsauftrag 751100207001 (Verbundprojekt LINOx), da die veranschlagten Mittel nicht benötigt werden.

Reduzieren

Anlagen

Loading...