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Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2019/082
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulbericht 2018/19
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen
- Federführend:
- Amt für Jugend, Familie und Schule
- Beteiligtes Amt:
- Gebäudemanagement; Amt für IT und Digitalisierung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Schulbeirat
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Vorberatung
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Entscheidung
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26.06.2019
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Sachverhalt
Zusammenfassung des Sachverhalts
Der Schulbericht 2018/19 ist eine Fortschreibung des Schulberichts des letzten Jahres unter Berücksichtigung der aktuellen Schülerzahlen und der schulischen Maßnahmen sowie der zukünftigen Entwicklungen auf dem Leonberger Schulsektor.
Die Schülerzahlen sind in Leonberg mit insgesamt 4.101 Schülerinnen und Schülern im Ver-gleich zum Vorjahr leicht rückläufig (- 50 Schüler/innen). Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2018/19 bis 2023/24) um 125 Schulkinder
(+ 23 %) ansteigen (über 500 pro Jahrgang). Mittelfristig wird die gesamte Schülerzahl in Leonberg, bedingt v. a. durch höhere Geburtenraten, aber auch durch Zuzüge im Rahmen von Siedlungserweiterungen ansteigen.
Die Gesamtschülerzahl wird im Prognosezeitraum voraussichtlich von 4.101 Schulkindern um 938 Schulkinder auf 5.039 Schulkinder ansteigen (+ rd. 22 %).
Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg hin. Wie langfristig neue Raumkapazitäten geschaffen werden können, wird derzeit geprüft.
Nachdem der Gemeinderat dem Umbau der Grundschule Warmbronn mit Einrichtung einer Mensa zugestimmt hat, kann der Planungsentwurf weiterbearbeitet und umgesetzt werden. Der Ganztagsbetrieb ist ab dem Schuljahr 2022/23 vorgesehen.
Die Verwaltung hat eine Machbarkeitsstudie zur Beplanung des Gebiets Ezach- und Schopflochkindergarten in Auftrag gegeben. Auf dem Areal soll auch eine Mensa mit Betreu-ungsräumen für die Sophie-Scholl-Schule im Rahmen einer künftigen Ganztagsgrundschule entstehen.
Die Grundschule Gebersheim soll angesichts des steigenden Bedarfs an Schulkindbetreuung zeitnah um mindestens zwei (Klassen-) Räume erweitert werden.
Es ist geplant, dass der äußere Zugangsbereich beim Haupteingang der Schellingschule nach Fertigstellung des Nachbargebäudes umgestaltet wird, sodass den Grundschulkindern dadurch auch mehr Schulhoffläche zur Verfügung steht.
Die Rohbauarbeiten für die Mensa der August-Lämmle-Schule haben Mitte Oktober 2018 begonnen. Die Fertigstellung ist auf Ende April 2020 terminiert.
Die ehemalige Hausmeisterwohnung der Gerhart-Hauptmann-Realschule wurde umgebaut und steht seit Februar 2019 den Jugendlichen der Schule bzw. der Jugendsozialarbeit zur Verfügung. Ein separater Eingang soll mit der Sanierung der Fassade realisiert werden.
Nach Genehmigung durch die städtischen Gremien und Zuschusszusage des Landes Baden-Württemberg sollen die Planungen zur Fassadensanierung an der Gerhart-Hauptmann-Realschule weitergeführt werden. Der Beginn der Maßnahme ist im 2. Halbjahr 2019 vorgesehen.
Die Fassadensanierung am Albert-Schweitzer-Gymnasium hat Ende August 2018 begonnen und soll bis zu den Osterferien 2020 abgeschlossen sein.
Mit der Arbeitsgruppe „Digitale Schule“ sollen zusammen mit den Schulleitungen und den Netzwerk- bzw. Multimediaberaterinnen und -beratern in Verbindung mit einem externen Dienstleistungsunternehmen u. a. Medienentwicklungspläne und Anforderungsprofile hin-sichtlich der künftigen IT-Ausstattung der Schulen erarbeitet werden.
Ferner soll die Arbeitsgruppe als Informationsplattform zum Sachstand geplanter Digitalisie-rungsmaßnahmen und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Leonberger Schulen dienen.
Das Schulbudget für das Haushaltsjahr 2019 beträgt insgesamt 629.280 Euro. Für die Leon-berger Schulen in städtischer Trägerschaft besteht insgesamt ein Aufwand in Höhe von 9.852.485 Euro.
Ziele der Maßnahme
Erhalt und Verbesserung der Schulinfrastruktur Leonbergs im Rahmen der bildungspolitischen Leitlinien des Landes Baden-Württemberg. Bei der Umsetzung der Vorgaben der Bildungspolitik wird die allgemeine städtische Haushaltslage berücksichtigt. Gemäß den aktuellen Erfordernissen werden die Maßnahmen an den einzelnen Schulen nach Prioritäten durchgeführt.
Sachverhalt/Sachstand
Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen
Die Schülerzahlen im Schuljahr 2018/19 sind im Vergleich zum Schuljahr 2017/18 insgesamt leicht rückläufig (- 50 Schüler/innen), siehe Anlage 1 bis 3.
Schulart Vorjahr 2018/19
Grundschulen/GMS - 4 + 43
Grundschulförderklassen + 6 +/- 0
GMS/WRS - 43 - 23
Realschulen + 14 - 48
Gymnasien + 34 - 29
SBBZ + 9 + 7
Gesamt + 16 - 50
Die Anzahl der Grundschulkinder hat sich zum Schuljahr 2018/19 leicht erhöht (+ 43).
Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger (ohne Grundschulförderklassen) liegt in diesem Schuljahr bei 411 Kindern, 17 Kinder mehr als im letzten Schuljahr.
Im Schuljahr 2018/19 sind bei folgenden Schularten Schülerrückgänge zu verzeichnen:
Gemeinschaftsschule (- 23), Realschulen (- 48), Gymnasien (- 29).
Die August-Lämmle-Schule (ALS) ist im Schuljahr 2018/19 bis einschließlich Klassenstufe 9 Gemeinschaftsschule (GMS), die zwei Klassen der 10. Klassenstufe Werkrealschule werden aus raumorganisatorischen Gründen im Gebäude der Schellingschule unterrichtet.
Zum Schuljahr 2018/19 sind an der Pestalozzischule 97 Schulkinder gemeldet, wovon 5 Schülerinnen und Schüler in einer kooperativen Organisationsform an der Schellingschule unterrichtet werden. 23 Schulkinder werden in Renningen inklusiv unterrichtet.
Die Zahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler (siehe Anlage 6 bis 8) liegt insgesamt bei rd. 5 %. Im Einzelnen verteilen sich die Schulkinder auf die einzelnen Schularten wie folgt:
Schulart Vorjahr 2018/19
SBBZ 32 31
GS/GMS/WRS 54 30
Realschulen 70 60
Gymnasien 89 95
Gesamt 245 216
Die Anzahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler an Grundschulen bzw. der Gemeinschaftsschule in der Primarstufe und Sekundarstufe I beträgt insgesamt 1,6 %.
Die Anzahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler an den Realschulen und den Gymnasien liegt jeweils bei rd. 7 %.
An der Pestalozzischule sind 32 % auswärtige Schulkinder.
Die meisten auswärtigen Schülerinnen und Schüler der Realschule kommen aus den Landkreisen Böblingen (Schwerpunkt Weissach, Rutesheim, Renningen) bzw. Ludwigsburg (Schwerpunkt Ditzingen), die der Gymnasien aus dem Landkreis Böblingen (Schwerpunkt Weissach) bzw. dem Landkreis Ludwigsburg (v. a. Gerlingen, Ditzingen).
Übergänge aus Klassenstufe 4 an weiterführende Schulen
Die Übergänge der Leonberger Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 4 an die weiterführenden Schulen Leonbergs haben sich wie folgt entwickelt (siehe Anlage 9):
Schule 2017/18 2018/19 LK BB (2018/19)
GMS 52 (14,4 %) 57 (15,6 %) 14,0 %
RS 94 (26,0 %) 112 (30,7 %) 34,9 %
GYM 214 (59,1 %) 194 (53,2 %) 46,0 %
Sonstige 2 (0,6 %) 2 (0,5 %) 5,1 %
Gesamt 362 365
Die Grund- und Werkrealschule in Rutesheim besuchen insgesamt 60 Leonberger Schulkinder, davon 44 Kinder die Primarstufe, 16 Kinder die Sekundarstufe I. Hierbei kommen insgesamt 41 Kinder aus dem Wohngebiet Silberberg, das mit dem Rutesheimer Schulzentrum direkt durch eine Buslinie verbunden ist. Auf die Realschule in Rutesheim gehen insgesamt 40 Leonberger Schulkinder.
Den G 9-Zug des Gymnasium Rutesheim besuchen derzeit insgesamt 189 Leonberger Schülerinnen und Schüler.
Prognosen
Vorbemerkung
Die Prognose für den Zeitraum bis 2024/25 (siehe Anlagen 1 bis 3, 10 bis 23) beruht auf der Hochrechnung der Schülerzahlen anhand der aktuellen Geburtenstatistik unter Einbeziehung der Geburten der letzten sechs Jahre. Wanderungsbewegungen sind nicht berücksichtigt.
Vorgesehene Siedlungserweiterungen in Leonberg (v. a. Stadtmitte, Jahnstraße, Stadtpark, Ezach III und in den Ortsteilen) wurden bei der Schülerzahlenentwicklung berücksichtigt.
Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum um 125 Schulkinder (+ 23 %) auf 536 Schulkinder ansteigen. Bedingt durch o. g. Faktoren wird die Gesamtschülerzahl voraussichtlich von 4.101 Schulkinder um 938 Schulkinder (+ rd. 22 %) auf 5.039 Schulkinder ansteigen.
Die Prognose deutet insgesamt auf eine Schülerzunahme hin, wie sie bereits Ende der 90er Jahre über 5 Jahre bestand, allerdings ist aus heutiger Sicht kein Rückwärtstrend erkennbar.
An den Grundschulen sind im Prognosezeitraum folgende Schülerzahlen zu erwarten:
Schule/Schuljahr 2018/19 2024/25 Diff. +/- Prozent
August-Lämmle-Schule 242 273 + 31 + 12,8 %
Mörikeschule 235 291 + 56 + 23,8 %
Schellingschule 182 317 + 135 + 74,1 %
Spitalschule 314 379 + 65 + 20,7 %
GS Gebersheim 97 85 - 12 - 12,3 %
GS Höfingen 207 300 + 93 + 44,9 %
GS Warmbronn 141 200 + 59 + 41,8 %
Sophie-Scholl-Schule 145 194 + 49 + 33,7 %
Gesamt 1.563 2.039 + 476 + 30,4 %
Die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler nimmt gemäß der Prognose bis zum Schuljahr 2024/25 um 476 Kinder zu (30,4 %).
Die Raumkapazitäten an den Grundschulen sind im Vergleich zu seitherigen Belegungen insgesamt vorhanden bzw. werden ggf. angepasst: U. a wird die Schellingschule künftig
3-zügig geführt und dadurch die auf 3,5 Züge ausgerichtete Spitalschule entlastet. In der Schellingschule sind aus raumorganisatorischen Gründen derzeit noch die beiden letzten
10. Klassen (Werkrealschule) der August-Lämmle-Schule untergebracht.
Mit Fertigstellung der neuen Mensa und Rückbau der Bestandsmensa zu Klassenräumen wird an der August-Lämmle-Schule eine Entspannung der beengten Raumsituation eintreten.
Die Schülerentwicklungen an der Sophie-Scholl-Schule und der Grundschule Gebersheim werden zunächst weiter beobachtet, ebenso die Auslastung der Grundschule Höfingen.
Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg der Schülerzahlen hin. Inwieweit hierbei langfristig neue Raumkapazitäten geschaffen werden können, wird derzeit untersucht. Dabei ist ggf. auch eine Beschränkung des Zugangs auswärtiger Schülerinnen und Schüler zu prüfen.
Bildungspolitik des Landes Baden-Württemberg
An dieser Stelle seien zwei Vorhaben von Seiten der Landesregierung Baden-Württemberg erwähnt:
Neue Wege für mehr Bildungschancen: Landtag beschließt Bildungskonzept
Baden-Württemberg beschreitet neue Wege, um die Leistungsfähigkeit und Qualität des Bildungssystems dauerhaft zu stärken und zu verbessern. Der Landtag hat am 13. Februar 2019 das Gesetz zur Umsetzung des Qualitätskonzepts im Bildungssystem des Landes verabschiedet. Grundlegendes Ziel des Qualitätskonzepts ist, die besten Lernbedingungen und Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Zum 1. März 2019 treten in diesem Zusammenhang die Gesetze zur Errichtung für das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) in Kraft. Das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) wird eingerichtet.
Das IBBW wird künftig eine verlässliche Datengrundlage für den Dialog von Schulaufsicht und Schulen zur Verfügung stellen. Durch gezielte Aufbereitung von Daten sollen im Rahmen eines Unterstützungssystems künftig passgenaue Angebote entwickelt werden, um die Qualität des Unterrichts sicherzustellen. Durch Aufbau eines Bildungsmonitorings sollen Schulen und Schulaufsicht zusammen mit dem ZSL bei der Qualitätsentwicklung unterstützt werden. In diesem Zusammenhang soll das ZSL durch Regionalstellen ergänzt werden, um die zentral entwickelten Angebote und Dienstleistungen für Ausbildung, Fortbildung und Beratung der Schulen in die Fläche zu tragen. An den einzelnen Standorten soll es dabei eine „Leitstelle für pädagogische Unterstützung“ geben, die als Kontaktstelle für die Anliegen der Schulen dienen soll.
Digitalisierung: Förderung durch Bund und Land
Die Bundesregierung hat im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ den Ländern finanzielle Unterstützung zugesagt und Fördermittel bereitgestellt. Ziel ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Ausstattung der Schulen. Die Aufteilung der Finanzmittel an die einzelnen Kommunen wird nach Verabschiedung durch den Bundesrat noch durch das Land Baden-Württemberg bestimmt. Allgemeine Voraussetzungen für die Beantragung von Fördermitteln an Schulen sind jeweils individuelle/spezifische Bestandsaufnahmen, Medienentwicklungspläne, Sicherstellung von Wartung und IT-Support sowie eine Fortbildungsplanung.
Zur Unterstützung der Digitalisierung der Schulen hat das Land Baden-Württemberg parallel dazu einen Vorschlag hinsichtlich weiterer finanzieller Unterstützung der Schulen erarbeitet:
150 Mio Euro sollen seitens des Landes als Anschubfinanzierung bzw. Kofinanzierung des „DigitalPakt Schule“ zur Verfügung gestellt werden. Hierbei soll die Hälfte als pauschale Zuweisung (50 Euro je Schülerin und Schüler) über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) im Juni an die Kommunen ausgeschüttet werden. Die weitere Hälfte soll nach Absegnung des „Digitalpakt Schulen“ durch alle 16 Bundesländer zu einem späteren Zeitpunkt an die Kommunen ausgeschüttet werden.
Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie im Schulbereich ein Konzeptionspapier erarbeitet. Dieses umfasst insbesondere drei Themenbereiche:
die didaktisch-methodische Verankerung im Unterricht;
die Qualifizierung der Lehrkräfte;
die Herstellung der technischen Voraussetzungen.
Die Digitalisierung an Schulen soll von Seiten des Landes forciert werden. Basierend auf dem Grundsatz: „Die Technik muss der Pädagogik folgen“ sollen beispielsweise die Medienentwicklungsplanung vorangetrieben werden, neue methodisch-didaktische Möglichkeiten im Unterricht erprobt werden und eine neue landesweite digitale Bildungsplattform aufgebaut werden.
Schulentwicklung in Leonberg
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schulentwicklung in Leonberg“ gab es am 6. Juni 2018 einen Vortrag von Prof. Dr. Renate Zimmer: „Auf den Anfang kommt es an - Was Kinder für eine gute Entwicklung brauchen“. Der Vortrag fand großen Zuspruch.
Weitere Veranstaltungen zu Fragen der Entwicklung und Erziehung des Kindes sowie den kindgerechten Einsatz von Medien etc. werden folgen. Die Verwaltung nimmt gern Themenvorschläge entgegen und ist für die Vermittlung von Gastrednern offen.
Darüber hinaus soll angesichts der in den nächsten sechs Jahren zunehmenden Schülerzahl ein Schulentwicklungsprozess initiiert werden, der gerade auch die Raumkapazitätsfragen im Bereich der Sekundarstufe I und II einschließen soll.
Aktuelle Schwerpunkte der Leonberger Schulentwicklung
Im Folgenden ist eine Auswahl an derzeitigen und künftigen investiven Maßnahmen aufgeführt. Sämtliche für 2019 vorgesehenen baulichen Maßnahmen sind auch an späterer Stelle dargestellt.
Spitalschule
Die Fassadensanierung an der Spitalschule ist weitestgehend abgeschlossen.
Ab September 2018 wurde die Fassadensanierung im Bereich Kinderhaus Spitalhof einschließlich Hort begonnen. Im 2. Quartal 2019 werden die Interimscontainer zurückgebaut und mit der Fassadensanierung des Theatersaals begonnen.
Grundschule Warmbronn
Teile des Gebäudes der Grundschule Warmbronn befinden sich in einem sanierungsbe-dürftigen Zustand. Die Verwaltung hat den GR-Gremien 2017 eine Planung zum Abbruch der Pavillons 1 und 2 und Neubau einer Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen sowie der Sanierung des Bestandsgebäudes vorgelegt (siehe Vorlage 2017/159-001).
Die Schulkonferenz der Grundschule hat am 7. Juni 2018 beschlossen, dass die Schule künftig als Ganztagsschule in der Wahlform betrieben werden soll. Das vorgesehene Ganztagskonzept der Schule beinhaltet dabei eine Mensa auf dem Schulareal gemäß der Vorlage der Verwaltung.
Am 26. März 2019 hat der Gemeinderat mit der Vorlage 2018/265-002 der Planung und Konzeption mit der Mensa im Schulgebäude zugestimmt. Der Entwurf kann nun weiterbe-arbeitet und umgesetzt werden. Der Ganztagsbetrieb ist ab dem Schuljahr 2022/23 vorgesehen.
Sophie-Scholl-Schule
Im Rahmen der Beplanung des Gebiets Ezach- und Schopflochkindergarten hat die Verwaltung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben (siehe VL 2018/283). Es soll auf dem Areal auch eine Mensa mit Betreuungsräumen gebaut und die Sophie-Scholl-Schule zu einer Ganztagsgrundschule ausgebaut werden. Die Verwaltung arbeitet derzeit an Varianten hierzu. Die Verwaltung ist hierzu im Gespräch mit der Schulleitung, um Weiteres für die Zukunft zu planen.
Grundschule Gebersheim
Die Raumsituation an der Grundschule Gebersheim ist im Hinblick auf den wachsenden Bedarf an Schulkindbetreuung (derzeit rd. 72 % der Schulkinder, siehe auch Vorlage 2019/025) angespannt. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Bedarfs schlägt die Verwaltung mittelfristig einen Anbau von mindestens zwei Räumen in Klassenzimmergröße (plus Nebenflächen) vor.
Schellingschule
Die äußere Zugangssituation beim Haupteingang der Schellingschule ist unbefriedigend. Nach Fertigstellung des Nachbargebäudes der Schellingschule soll die Eingangssituation der Schule im Bereich der seitherigen Wendeplatte neu gestaltet werden. Da die Schulhoffläche insgesamt für eine künftig dreizügige reine Grundschule in der jetzigen Art nicht ausreichend ist, kann in diesem Zusammenhang ein Zugewinn erreicht werden, insbesondere auch wenn der seitherige öffentliche Durchgang über den Schulhof künftig näher an den benachbarten Neubau hin verlagert wird.
August-Lämmle-Schule
Mit den Erd- und Rohbauarbeiten für den Neubau der Mensa der August-Lämmle-Schule wurde Mitte Oktober 2018 begonnen. Die Fertigstellung der Mensa ist auf Ende April 2020 terminiert. Im Anschluss daran ist der Umbau der Bestandsmensa zu Klassen- bzw. Betreuungsräumen geplant.
Gerhart-Hauptmann-Realschule
Die Jugendsozialarbeit an der Gerhart-Hauptmann-Realschule ist seit Februar 2019 in die ehemalige Hausmeisterwohnung umgezogen. Die seitherigen Räumlichkeiten in der Schellingschule stehen künftig für die Betreuung der Schellingschulkinder zur Verfügung.
Die Betreuungsquote liegt derzeit bei rd. 84 %.
Für die Fassadensanierung an der Gerhart-Hauptmann-Realschule wurden in 2018 die Planungsgrundlagen erarbeitet. Gemäß der Vorlage VL 2019/050 soll im Sommer 2019 mit den Arbeiten begonnen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich Ende 2020 vorgesehen. Die Stadt Leonberg erhält hierfür von Seiten des Landes Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von rd. 1,4 Mio Euro.
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Am Albert-Schweitzer-Gymnasium sind die Fenster und Markisen nicht mehr funktionstüchtig und müssen erneuert werden. In diesem Zusammenhang wird die Fassade inklusive den Fenstern und Jalousien saniert und das Gebäude den aktuellen energetischen Anforderungen angepasst (siehe Vorlage 2017/184). Die Maßnahme startete Ende August 2018 und soll bis zu den Osterferien 2020 abgeschlossen sein.
Angebote und Maßnahmen an Grundschulen
Kooperation Kindertageseinrichtungen - Grundschulen
Den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule möglichst fließend zu gestalten und die Kooperation mit vergleichbaren Standards in der Stadt zu gewährleisten sowie die Kontinuität der Bildungsbiographien der jeweiligen Kinder zu berücksichtigen ist das Ziel von Kooperation nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums Baden-Württemberg.
Jahresplanungen mit Maßnahmen der Kooperation werden zum Schuljahresanfang von Grundschul-Kooperationslehrkräften und Erzieherinnen gemeinsam erstellt und gegebenenfalls Förderbedarfe einzelner Kinder definiert. Die Aktivitäten für die Kinder im letzten Kindergartenjahr reichten von Besuchen und Kleingruppenarbeiten der Kooperationslehrkraft im Kindergartenalltag über Elterngespräche, Kindergruppenbesuche in der 1. Klasse Grundschule bis zur Schulhausrallye und Begleitung bei der Schulanmeldung.
Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen am 25. April 2018 wurde vereinbart, dass künftig jeder Kindertageseinrichtung eine Schule als Hauptkooperationspartner zugeordnet ist.
Verlässliche Grundschule
Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (VGS) wird an allen Leonberger Grundschulen angeboten. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß. Insgesamt nehmen 467 Schulkinder das Betreuungsangebot wahr. Je nach Schule sind ein bis drei VGS-Gruppen eingerichtet.
Das von Seiten der Stadt zusätzlich eingerichtete Angebot der Ferienbetreuung nutzen 209 Kinder (rd. 45 %).
Hort an der Schule
Neben der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule wird an den Grundschulen Spitalschule, GS Gebersheim und GS Warmbronn der Hort an der Schule angeboten.
Der Hort an der Spitalschule im Kinderhaus Spitalhof wird im laufenden Schuljahr von 74 Kindern genutzt. Der Bedarf an Hortbetreuung übersteigt auch zum kommenden Schuljahr die verfügbaren 75 Plätze, sodass neue Anmeldungen wieder über eine Prioritätenliste bearbeitet werden müssen. Eine Ausweitung der Hortplätze ist aufgrund der begrenzten Raumressourcen nicht mehr möglich. Eltern können ihre Kinder alternativ in die Ganztags-grundschule Schellingschule umschulen lassen. Um langfristig den Betreuungsbedarf an
der Spitalschule decken zu können, müsste ein Neubau mit Mensa und Betreuungsräumen angestrebt werden.
An der Grundschule Gebersheim gibt es eine Gruppe mit 23 Kindern bei 25 Plätzen. Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Schulkindbetreuung schlägt die Verwaltung mittelfristig einen Anbau von mindestens zwei Räumen in Klassenzimmergröße (plus Nebenflächen) vor.
Im Schülerhort Baumhaus in Warmbronn gibt es 2 Hortgruppen mit insgesamt 45 Plätzen, aktuell nehmen 41 Kinder teil. Bis zur Fertigstellung des Umbaus der GS Warmbronn zur Ganztagsschule müssen ggf. Priorisierungen bei der Platzvergabe im Hort vorgenommen werden. Der Start der Ganztagsgrundschule Warmbronn ist zum Schuljahr 2022/23 geplant.
Ganztagsgrundschulen
An den Leonberger Ganztagsschulen August-Lämmle-Schule, Schellingschule, GS Höfingen und Mörikeschule besteht für die Ganztagsgrundschulkinder die Möglichkeit, zusätzlich ein städtisches Betreuungsangebot in Anspruch zu nehmen: vor Unterrichtsbeginn ab 7.00 Uhr, im Anschluss an die Ganztagsgrundschule bis 17.00 Uhr, die Betreuung freitagnachmittags sowie die Ferienbetreuung.
Für Grundschulen, die gemäß § 4 des Schulgesetzes BW als Ganztagsgrundschulen eingerichtet sind, besteht die Möglichkeit der Monetarisierung. Dies bedeutet, dass die von Seiten des Landes für den Ganztagsbetrieb der Schule zusätzlich zur Verfügung gestellten Lehrerwochenstunden zu 50 % in Geld zur Finanzierung externer Betreuungskräfte umgewandelt werden können. Je Lehrerwochenstunde und Schuljahr sind dies 1.800 Euro.
Bisher entschied sich nur die Mörikeschule für die neue Ganztagsschulform. Im Schuljahr 2018/19 hat die Schulleitung 12 Lehrerwochenstunden zum Einsatz von externen Honorar-kräften umgewandelt (monetarisiert). Schule und Verwaltung werden zu geg. Zeit über die Erfahrungen berichten.
Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ganztagsschulbetrieb an den einzelnen Ganztagsgrundschulen in Leonberg:
August-Lämmle-Schule (ALS)
Am Ganztagsschulbetrieb der ALS in der Wahlform nehmen inzwischen rd. 143 Kinder teil, 75 Kinder davon nehmen zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch. 90 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.
Schellingschule
An der Schellingschule nehmen derzeit 107 Kinder am Angebot der Ganztagsgrundschule teil, von denen 50 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Weitere 42 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.
Mörikeschule
Am Ganztagsschulbetrieb der Mörikeschule nehmen 153 Kinder teil, von denen 56 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. 38 Kinder besuchen außerdem die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.
Grundschule Höfingen
Das Ganztagsschulangebot der Grundschule Höfingen nehmen 107 Kinder wahr, von denen 62 zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Zusätzlich besuchen 73 Kinder die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.
Unterstützung bei den Hausaufgaben
An Ganztagsgrundschulen ist die Hausaufgabenbetreuung Teil des pädagogischen Kon-zepts und wird von Lehrkräften und Ehrenamtlichen im Rahmen des Jugendbegleiterpro-gramms betreut.
Die Grundschulen, die keine Ganztagsschulen sind, bieten über das Jugendbegleiterpro-gramm eigenständige Angebote für Lerngruppen an.
Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsschulen
Seit dem Schuljahr 2018/19 sind an allen vier Leonberger Ganztagsgrundschulen FSJ-Kräfte tätig. Die Jugendlichen unterstützen sowohl die Schulkindbetreuung vor und nach dem Unterricht, in den Mittagspausen und in den Ferien, als auch im schulischen Bereich.
Hier bringen sich die Freiwilligen beispielsweise in speziellen Förderangeboten in einzelnen Klassen oder in der Lernzeit ein.
Insgesamt stellen die FSJ-Kräfte eine positive zusätzliche Unterstützung des Ganztagsschulbetriebs dar.
Begabtenförderung an Grundschulen - Hector-Kinderakademie Leonberg
Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Hector-Kinderakademie Leonberg ein fester Eckpfeiler in der Begabtenförderung des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Leonberg fungiert dabei als Trägerin und stellt die Klassenräume zur Verfügung. Die Dozentenkosten und die Sachmittel werden von der Hector Stiftung getragen. Die Schulleiterin der Mörikeschule ist gleichzeitig Geschäftsführerin der Leonberger Hector-Kinderakademie.
Die Anmeldung der einzelnen Kinder für die Kurse erfolgt über die Lehrkräfte der teilneh-menden Grundschulen in und um Leonberg. Die Kurse der Hector-Kinderakademie werden von Lehrkräften, Fachleuten, darunter auch Eltern und Studierende außerhalb der Schulzeit angeboten. Kursorte sind neben der Mörikeschule die Schellingschule und die Grundschule Gebersheim.
Das Angebot zur Förderung besonders interessierter und motivierter Grundschulkinder wurde im Berichtsjahr 2018/19 weiter ausgebaut. Über 50 Kurse wurden angeboten, davon über 60 % im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Über 500 Grundschulkinder konnten die Kurse besuchen. Dabei hielten sich Jungen und Mädchen nahezu die Waage.
Im März 2019 wurde die Verlängerung der Begabtenförderung von Frau Kultusministerin
Dr. Susanne Eisenmann und Herrn Dr. h. c. Hans-Werner Hector bekannt gegeben. Bis zum Schuljahresende 2024/25 wird die Hector-Stiftung rund 23,5 Mio. Euro für die über 60 Hector Kinderakademien des Landes sowie für die wissenschaftliche Begleitung zur Verfügung stellen.
Weitere schulartübergreifende Angebote und Maßnahmen
Schulverpflegung
In Leonberg wird für die Kinder von elf Schulen in neun Einrichtungen eine warme Mittags-verpflegung angeboten. Die Teilnahme an der Gemeinschaftsverpflegung findet generell großen Zuspruch.
Insgesamt werden zu Schulzeiten bis zu 4.300 warme Mittagsmahlzeiten wöchentlich an Leonberger Schulkinder ausgegeben. Von 3.860 Schulkindern dieser elf Schulen nehmen somit rd. 25 % an der Mittagsverpflegung teil.
Die Stadt Leonberg schließt mit den Caterern jeweils verbindliche Liefer- oder Dienstleis-tungsverträge ab. In diesen sind die Qualität der Speisen sowie die Abläufe der Essens-ausgabe und Küchenreinigung festgeschrieben. Die Leistungsbeschreibung lehnt sich an
die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Schulverpflegung an.
Der Speisenplan des Triangel e. V. ist seit Oktober 2018 DGE-zertifiziert, somit entspricht auch dieser dem DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung.
Seit dem Schuljahreswechsel 2017/18 gilt ein einheitlicher Eigenanteil an der Mittagsver-pflegung in Höhe von 3,50 Euro pro Portion an Schulen in städtischer Trägerschaft.
Der Triangel e. V. erhebt einen Eigenanteil in Höhe von 3,80 Euro pro Mahlzeit.
Jugendsozialarbeit an Schulen
Jugendsozialarbeit an Schulen nach §13 SGB VIII wird in Leonberg auf der Grundlage der Rahmenkonzeption „Jugendsozialarbeit an Leonberger Schulen“ angeboten.
Zum Schuljahresanfang 2018/19 ist die Jugendsozialarbeit an allen Ganztagsgrundschulen mit einem Stellenanteil von 25 % eingerichtet worden. Die Jugendsozialarbeiterin an der Mörikeschule führt an Grundschulen, die keine Ganztagsbetreuung anbieten, Projekte durch.
Der Schwerpunkt der Jugendsozialarbeit an Grundschulen liegt v. a. in Klassenprojekten, die nach den Bedürfnissen der Klasse abgestimmt sind. Die Absprachen erfolgen jeweils mit den Schulleitungen.
Derzeit stehen den Schulen folgender Stellenanteile für Jugendsozialarbeit zur Verfügung:
Grundschulen
- Grundschule Höfingen 25 %
- Mörikeschule 50 % (einschl. Projektarbeit an weiteren Grundschulen)
- Schellingschule 25 %
- August-Lämmle-Grundschule 25 %
Weiterführende Schulen
- August-Lämmle-Schule 75 %
- Gerhart-Hauptmann-Realschule 100 %
- Ostertag-Realschule 75 %
- Johannes-Kepler-Gymnasium 50 %
- Albert-Schweizer-Gymnasium 50 %
- Pestalozzischule 25 %
Schulübergreifende Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Jugendsozialarbeit an Schulen ist die Förderung von schulübergreifenden Projekten.
Seit 8 Jahren finden regelmäßig mind. 2x pro Jahr schulübergreifende SMV-Treffen zum Informationsaustausch und zur Planung gemeinsamer Projekte statt.
Regelmäßig veranstaltet die SMV in Kooperation mit Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit eigene schulübergreifende Veranstaltungen. So gab es 2018 zwei große Aktionen: Zum einen das obligatorischen Sportturnier „Let`s kick“ mit ca. 200 Schülern und Schülerinnen auf dem Gelände des TSV Eltingen, zum anderen ein Basketball-Turnier „Let´s dunk“ mit ca. 80 Schülern und Schülerinnen in der Georgii-Halle.
Das schulübergreifende SMV-Treffen sowie das Sportturnier „Let`s kick“ werden auch 2018/19 fortgeführt.
Jugendforum
Das Leonberger Beteiligungsverfahren „Mach mit3 - ... mitdenken, ... mitreden, ...mitgestalten“ ging 2018 in das dritte Jahr. Das Jugendforum war wieder ein großer Erfolg und mit 114 Jugendlichen gut besucht.
Das 4. Leonberger Jugendforum fand am 12. April 2019 in der Stadthalle Leonberg statt.
Jugendausschuss
Der Jugendausschuss wurde nach dem 3. Jugendforum 2018 am 2. Juli 2018 gebildet.
Die Regularien sind in der Geschäftsordnung des Jugendausschusses der Stadt Leonberg festgelegt (siehe Vorlage 2019/042).
Die Jugendlichen bzw. der Jugendausschuss haben Arbeitsgruppen zu schulischen Themen gebildet. Sie werden zu den jeweiligen Ergebnissen regelmäßig im S-Ausschuss berichten.
Inklusion an Schulen
Mit der Verankerung der Inklusion im Schulgesetz ist die Sonderschulpflicht seit dem Schuljahr 2015/16 aufgehoben worden: Die Eltern können bei festgestelltem sonder-pädagogischen Bedarf entscheiden, ob ihr Kind an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum oder inklusiv an einer Regelschule unterrichtet werden soll. Eine inklusive Beschulung soll gruppenbezogen stattfinden. Das Staatliche Schulamt Böblingen klärt in Verbindung mit dem Schulträger und den Eltern ab, welche Schule in Frage kommen kann.
An der August-Lämmle-Schule (ALS) besteht seit dem Schuljahr 2016/17 eine kooperative Organisationsform (ehemals genannt Außenklasse) mit der Karl-Georg-Haldenwang-Schule (KGHS) mit 6 Schulkindern in der Klassenstufe 8.
7 Schulkinder, die zuvor an der ALS waren, sind seit diesem Schuljahr in der Klassenstufe 5 der Gerhart-Hauptmann-Realschule.
Darüber hinaus gibt es in den Räumen der ALS eine Außenstelle der Johannes-Kullen-Schule Korntal-Münchingen mit 16 Schulkindern der Klassenstufen 1 bis 4 in 3 Lerngruppen. Die Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung.
An der Sophie-Scholl-Schule besteht seit dem Schuljahr 2017/18 eine kooperative Organi-sationsform der KGHS mit 6 Schulkindern in der Klassenstufe 2.
Sonderpädagogische Förderung
Seit der Änderung im Schulgesetz können Eltern entscheiden, ob ihr Kind bei festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf z. B. in den Bereichen Sehen, körperliche Entwicklung, motorische Entwicklung, Lernen oder geistige Entwicklung ein SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) oder eine allgemeine Schule mit inklusivem Angebot besuchen sollen. Da eine inklusive Beschulung immer gruppenbezogen stattfinden muss, entscheidet das Schulamt in Absprache mit den Eltern, welche Schule das Kind besuchen kann.
An der Pestalozzischule in Leonberg werden in den Klassenstufen 1 bis 9 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen unterrichtet. Unterteilt in die Grundstufe (Klasse 1 bis 4), die Hauptstufe 1 (Klassen 5 und 6) sowie die Hauptstufe 2 (Klassen 7 bis 9) werden die Kinder sonderpädagogisch gefördert. Darüber hinaus unterstützen Lehrkräfte der Pestalozzischule 23 Schülerinnen und Schüler in einem inklusiven Angebot in der Friedrich-Schiller-Schule in Renningen sowie 5 Kinder an der Schellingschule in Leonberg im Rahmen einer kooperativen Organisationsform (Außenklasse).
Ca. 45 weitere Kinder werden jedes Schuljahr von Lehrkräften der Pestalozzischule im Rahmen des Sonderpädagogischen Dienstes an allen Leonberger Schulen präventiv gefördert bzw. wird nach ausführlicher Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Böblingen entschieden, welchen Förderbedarf ein Kind hat.
In einer engen Kooperation zwischen der Pestalozzischule und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg werden jedes Jahr in einer VABKF Klasse (Vorbereitung Arbeit und Beruf Kooperation Förderschule) Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen zu einem Hauptschulabschluss geführt.
Schulische Angebote für Kinder aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland
Schulkinder, die noch geringe oder keine Kenntnisse der deutschen Schrift und Sprache mitbringen, werden zunächst in sog. Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet bzw. erhalten in allgemeinbildenden Schulen zusätzliche Sprachförderung.
In Leonberg stehen an folgenden Schulen jeweils Vorbereitungsklassen zur Verfügung:
Ostertag-Realschule
August-Lämmle-Schule (1x Primarstufe/2x Sekundarstufe I)
Schellingschule
Mörikeschule
Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler möglichst rasch im regulären Klassenverband zu integrieren. Insgesamt besuchen derzeit an den o. g. Schulen 74 Schulkinder VKL- bzw. Sprachförderklassen.
Übergang Schule - Beruf/Berufsorientierung
Am 12. Oktober 2018 fand in Renningen die 10. Interkommunale Ausbildungsplatzbörse INTERKOM 2018 des nördlichen Landkreises Böblingen statt.
70 regionale und überregionale Firmen, Institutionen, Verbände und Vereine haben in kompakter und fundierter Form über die Ausbildungsplatz- und Studienangebote informiert.
Hierbei wurden 129 Ausbildungsberufe und 68 duale Studiengänge präsentiert.
Ergänzend zu diesen Informationen wurden fach- und ausbildungsspezifische Vorträge zum Thema Berufswahl angeboten.
An der Veranstaltung nahmen in Schulklassen organisiert insgesamt über 1000 Jugendliche aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Aidlingen, Grafenau, Magstadt und Weissach teil.
Die 11. INTERKOM 2019 findet am 10. Oktober 2019 in Leonberg statt.
Berufliches Schulzentrum Leonberg
Am Beruflichen Schulzentrum Leonberg (BSZ) sind im Schuljahr 2018/189 insgesamt 2.971 Schülerinnen und Schüler angemeldet, davon 363 am beruflichen Gymnasium im 3-jährigen Bildungsgang. Folgende Profile werden angeboten: Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium, Technisches Gymnasium und Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium sowie Internationale Wirtschaft und Technik und Management.
Rund ein Drittel der Leonberger Realschülerinnen und -schüler nutzen die Möglichkeit des Erwerbs der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung am beruflichen Gymnasium.
Sportstätten
Im Zuge von veränderten Schülerzahlen und der Ausweitung des Ganztagsbetriebs einzelner Schulen ergeben sich in Leonberg Veränderungen in der Bedarfslage bei den Sportstätten.
Schulen und Verwaltung haben Anfang Dezember 2015 die Belegung der Leonberger Sportstätten (Bäder sowie Turn- und Sporthallen) innerhalb der Bestandslage neu geregelt. Darüber hinaus werden in Verbindung mit der Geschäftsführenden Schulleiterin jeweils am Schuljahresende im Hinblick auf die Planung des anstehenden neuen Schuljahrs Anpassungen vorgenommen.
Da derzeit das Leobad umgebaut wird, können die Schulen das Hallenbad auch im Sommerhalbjahr nutzen.
Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik sowie bauliche Maßnahmen
Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik 2018/19
Im Haushaltsjahr 2018 wurden folgende Maßnahmen umgesetzt
Besetzung einer Personalstelle für Digitalisierung Schulen in der Abteilung IuK ab 1. Oktober 2018;
Glasfaserstrecke zur Mörikeschule;
Netzwerkertüchtigung und WLAN Installation in der Gerhart-Hauptmann-Realschule;
Zentralisierung des Internetzugangs des pädagogischen Netzes und der Schulserverlösung der Gerhart-Hauptmann-Realschule;
Neuausstattung und Erweiterung des Computerraums der Gerhart-Hauptmann-Realschule;
Telefonanlage der Pestalozzischule (Austausch wegen Umstellung auf IP);
Telefonanlage der August-Lämmle-Schule (Austausch wegen Umstellung auf IP)
Im Rahmen der Haushaltsplanung 2019 wurden entsprechende Haushaltsmittel beantragt und bewilligt für:
Ausstattung mit PC / Notebooks / Tablets / Präsentationstechnik Pädagogik
August-Lämmle-Schule
Neuausstattung des Computerraums (Ersatzbeschaffung Notebooks);
Notebooks für die Grundschulklassenräume (Übernahme aus HH 2018);
Ersatzbeschaffung von Notebooks, Tablets, Drucker
Gerhart-Hauptmann-Realschule
Digitale Tafel für Musik
Grundschule Höfingen
Präsentationtechnik (Laptop, Beamer, Dokumentenkamera);
PC-Ausstattung der Klassenräume (Übernahme aus HH 2018)
Johannes-Kepler-Gymnasium
15 Tablets;
Beameranlage für die Wanne;
Digitale Tafeln für Erdkunde und Biologie
Mörikeschule
30 Tablets;
Neuausstattung des Computerraums (Übernahme aus HH 2018)
Ostertag-Realschule
Multimediawagen mit Laptops und Beamern;
Austausch des Verwaltungsservers (Übernahme aus HH 2018);
PC-Arbeitsplätze im Betreuungsraum (Übernahme aus HH 2018)
Schellingschule
Neuausstattung des Computerraums
Spitalschule
Neuausstattung des Computerraums (Übernahme aus HH 2018)
Sophie-Scholl-Schule
Einrichtung eines Verwaltungsservers (Übernahme aus HH 2018)
Ausstattung Schulverwaltung
Telefonanlagen
Erweiterung der Telefonanlage des Johannes-Kepler-Gymnasiums;
Erweiterung der Telefonanlage der August-Lämmle-Schule;
Austausch der Telefonanlage (wegen Umstellung auf IP) an der Grundschule Gebersheim (Übernahme aus HH 2018);
Austausch der Telefonanlage (wegen Umstellung auf IP) an der Grundschule Höfingen (Übernahme aus HH 2018);
Austausch der Telefonanlage (wegen Umstellung auf IP) an der Grundschule Warmbronn (Übernahme aus HH 2018)
Ausstattung mit PC und Drucker
PC für Konrektorat der Gerhart-Hauptmann-Realschule;
Notebook und Drucker für das Lehrerarbeitszimmer der Mörikeschule;
Scanner für die Schellingschule
Austausch der Schulverwaltungs-PC
PC werden im Rahmen des Umstellungsprojekts auf Windows 10 getauscht in folgenden Schulen:
Mörikeschule
Sophie-Scholl-Schule
Ostertag-Realschule
Grundschule Gebersheim
Grundschule Höfingen
Pestalozzischule
WLAN an Leonberger Schulen
WLAN-Simulationen für alle Schulstandorte als Basis für die Planung von Netzwerkertüchtigungen;
Markterkundung für WLAN-Lösungen und Erarbeitung eines gemeinsamen WLAN-Konzepts für die Leonberger Schulen
Netzwerk
Glasfaserstrecke zur August-Lämmle-Schule;
Glasfaserstrecke zur Ostertag-Realschule;
Glasfaserstrecke zur Grundschule Warmbronn
Bestandsaufnahme der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur der Schulgebäude zur Planung der Netzwerkertüchtigung zur Kostenermittlung;
Bedarfs- und Kostenermittlung für aktive Netzwerkkomponenten
Digitalisierung an Schulen
Wie im Abschnitt Bildungspolitik beschrieben, werden von der Bundesregierung über den „DigitalPakt Schule“ und das Land Baden-Württemberg ab Mitte 2019 Fördermitteln für die Digitalisierung von Schulen bereitgestellt. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel wird die Stadt Leonberg im Rahmen einer zusammen mit den Schulen erarbeiteten Digitalisierungsstrategie einsetzen.
Die Verwaltung hat hierzu am 18. März 2019 die Arbeitsgruppe „Digitale Schule“ initiiert, in der Schulleitungen und Netzwerk- bzw. Multimediaberaterinnen und -berater der Schulen gemeinsam mit einem externen Dienstleistungsunternehmen u.a. Medienentwicklungspläne und Anforderungsprofile hinsichtlich der künftigen IT-Ausstattung erarbeiten werden. Weiterhin soll die Arbeitsgruppe als Informationsplattform zum Sachstand geplanter Digitalisierungsmaßnahmen und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Leonberger Schulen dienen.
Um die individuellen Unterrichtskonzepte mit Laptops und Tablets aus den Medienentwicklungsplänen und der Digitalisierungsstrategie umsetzen zu können, muss als Grundvoraussetzung die Netzwerkinfrastruktur der Schulgebäude ertüchtigt werden. Erforderlich sind eine breitbandige Datenanbindung, eine strukturierte Verkabelung der Gebäude nach Vorgaben der DIN EN 50173 (passive Netzwerkinfrastruktur) und eine leistungsfähige, auch für zukünftige Anforderungen ausgelegte, flächendeckende WLAN-Ausstattung.
Im Schuljahr 2017/18 wurde mit dem Aufbau eines Campusnetzes für die Schulen begonnen. Eine Erweiterung dieses Netzes soll sukzessive fortgesetzt werden um Synergieeffekte zu erzielen. Ziel ist u.a. die Zentralisierung des Internetzugangs der Schülerinnen und Schüler (breitbandige Datenanbindung), die Zentralisierung der Schulserverlösungen und ein gemeinsames WLAN-Konzept mit einer zentralen Managementplattform.
Die im Rahmen des Haushaltsplans 2019 geplanten Glasfaseranbindungen werden umgesetzt, für die fehlenden Standorte soll die Machbarkeit geprüft und die Kosten ermittelt werden.
Die Planung der Infrastruktur an den Leonberger Schulen erfolgt gemäß dem Entwurf der Multimediaempfehlungen des Kultusministeriums und der Kommunalen Landesverbände aus dem Jahr 2016 und aus dem überarbeiteten und ergänzten Dokument, den neuen Digitalisierungsempfehlungen, die im Laufe des Jahres 2019 veröffentlicht werden sollen. In die Planung und Kostenermittlung fließt zusätzlich eine Bestandsaufnahme der vorhandenen passiven Netzwerkinfrastruktur und den neu zu erstellenden WLAN-Simulationen ein. Aus den Simulationsergebnissen ergeben sich außerdem die Mengengerüste der benötigten WLAN-Komponenten und der aktiven Netzwerktechnik. Auf Basis dieser Erhebungen kann die weitere Haushaltsplanung erfolgen, Fördermittel aus dem „DigitalPakt Schule“ beantragt und die erforderlichen Ausschreibungen vorbereitet werden.
Die baulichen Maßnahmen an den Schulen im Einzelnen:
Bauliche Maßnahmen im Jahr 2018
Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen Infrastruktur im Jahr 2018 folgende Maßnahmen umgesetzt:
Grundschulen
Mörikeschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen/Steg, Neugestaltung Schulhof Teil 1, Sanierung WC-Anlagen im Untergeschoss des Langbaus;
Erneuerung der Beleuchtung in der Sporthalle
Spitalschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fassadensanierung
Sophie-Scholl-Schule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten
Schellingschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten (Teilbereiche)
GS Gebersheim
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Altbausanierung 2. BA Restarbeiten
GS Warmbronn
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten des Betreuungsraumes, Planung „Neubau Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen“
GS Höfingen
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagserneuerung im Computerraum, Erweiterung der brandschutztechnischen Anlage
Gemeinschaftsschule
August-Lämmle-Schule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung von 2 Fachräumen, Ausstattung von 11 Klassenräumen mit Beameranschlüssen, Malerarbeiten im Jugendcafe, Baubeginn des Neubaus der Mensa
Realschulen
Gerhart-Hauptmann-Realschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten (Teilbereiche), Sanierung des NWT-Raum, Herstellen von Anschlüssen zum Betrieb von digitalen Tafeln, Sanierung des Chemieraums nach dem Brand, Umgestaltung Hausmeisterwohnung in ein Schülercafe, Installation eines flächendeckenden WLAN in der gesamten Schule, Erweiterung des Computerraums, Beginn der Planung Fassadensanierung
Ostertag-Realschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung des Einbauschranks im Musikraum, Malerarbeiten der Fachklassenräume im Neubau, Überwachung und Ausbesserung der Setzungsrisse im Neubau,
Gymnasien
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten (Teilbereiche), Beginn der Fassaden-sanierung
Johannes-Kepler-Gymnasium
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Erneuerung Chemie Vorbereitung (Teilbereiche), Umbau der Verwaltungsräume und des Lehrerzimmers 1. BA
Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum
Pestalozzischule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung der Amokanlage, Schulhofumgestaltung am Pavillon, Sandsteinsanierung auf der Giebelseite
Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2019
Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen Infrastruktur für das Jahr 2019 diverse Maßnahmen für den Haushalt angemeldet bzw. bereits eingeleitet:
Grundschulen
Mörikeschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten Altbau und Neubau, Asphaltsanierung Teil 1, Sanierung der WC Anlagen im Untergeschoss des Altbaus, Renovierung des Sekretariats, Renovierung der Garage, Sanierung des Vordachs zur Sporthalle;
Sanierung des WC Lehrkräfte im Erdgeschoss des Langbaus, Einrichtung von Hochbeeten vor der Mensa, akkustische Optimierung im Eingangsbereich der Mensa
Spitalschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fassadensanierung, Erneuerung der Schließanlage, Erneuerung des Zauns und Fußwegs zum Spielplatz
Sophie-Scholl-Schule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung des Sonnenschutzes in der Eingangshalle
Schellingschule
Konzeption zur Umgestaltung des Schuleingangsbereichs
GS Gebersheim
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fassadenanstrich an der Ostseite, Erneuerung der Schließanlage, Erneuerung der Oberlichtflügel
GS Warmbronn
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Weiterführung der Planung „Neubau Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen“
GS Höfingen
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung Fenster/Fassade und Dachdämmung 1. BA, Heizkörperaustausch (Teilbereich)
Gemeinschaftsschule
August-Lämmle-Schule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Überarbeitung der Außenbereiche wie z.B. neuer Fallschutz am Spielgerät und Hofbelagsarbeiten am Zugangsbereich der Mensa
Realschulen
GHR
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Einrichtung von Spiel- und Sitzmöglichkeiten im Pausenhof, Sanierung des Technikraums 1; Beginn der Fassadensanierung mit Fenstern und Jalousien
Ostertag-Realschule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung, Planung und Ausführung der Beseitigung der Setzungsrisse, Sanierung des Außensportfelds, Neugestaltung der Sitzbänke im Außenbereich
Gymnasien
Albert-Schweitzer-Gymnasium
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Weiterführung der Fassadensanierung, Modernisierung des Computer- und Biologievorbereitungsraums
Johannes-Kepler-Gymnasium
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), NWT-Vorbereitungsräume(Teilbereiche), Umbau der Verwaltungsräume und des Lehrerzimmers 2.BA, Sanierung der Fachräume (Teilbereich, zunächst Biologie)
Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum
Pestalozzischule
Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten (Teilbereiche)
Alle Schulen betreffend
Hinsichtlich der Ausstattung der Leonberger Schulen mit Rauchmeldern bereitet die Verwaltung derzeit eine Planerauswahl vor, um eine Untersuchung in Auftrag zu geben.
Unter Berücksichtigung der allgemeinen städtischen Haushaltslage werden die an den einzelnen Schulen vorgesehenen Maßnahmen nach Priorität in den nächsten Jahren durchgeführt.
Schulhaushalt 2019
Der Produktbereich 21 des Ergebnis- und Finanzhaushalts 2019 (THH 03) mit der Darstellung der baulichen Maßnahmen ist in der Vorlage 2018/204 dargestellt. Das Schulbudget beträgt insgesamt 629.280 Euro. Insgesamt besteht bei den Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft ein Aufwand in Höhe von 9.852.485 Euro.
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