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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2018/270

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Haushaltsentwurf 2019 für die Kostenstelle 27100000 (VHS) wird in der vorliegenden Form beschlossen.

 

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Sachverhalt

 

1. Zusammenfassung des Sachverhalts:

 

Die Anlagen geben den Inhalt der Kostenstelle 27100000 (VHS) zum Haushaltsplan 2019 wieder. Der Haushalt der Volkshochschule ist seit 1997 budgetiert.

 

2. Sachverhalt:

 

a) Sachstand

 

Die Einrichtung und den Betrieb der Volkshochschule Leonberg regelt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Stadt Leonberg und den Städten bzw. Gemeinden Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach und dem Landkreis Böblingen, der am 01.09.1987 in Kraft getreten ist und zuletzt am 01.01.2004 ergänzt wurde.

 

Das anteilige veranschlagte ordentliche Ergebnis der Volkshochschule Leonberg ist bei einer Unterrichtsleistung von ca. 30.000 Unterrichtseinheiten sowie etwa gleich bleibenden Teilnehmerzahlen mit € -209.311 ausgewiesen. Der Gesamtkostendeckungsgrad bei der VHS Leonberg liegt – rechnet man die anteiligen ordentlichen Erträge (ohne die Aufwendungen für interne Leistungen) gegen die ordentlichen Aufwendungen – bei erfreulichen 86,7% und rangiert damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Volks­hochschulen.

 

Die Anlage stellt den Teilergebnishaushalt der Volkshochschule Leonberg in der Darstellung gemäß der kommunalen Doppik dar. Sie zeigt auf der Seite der Erträge zunächst zusammengefasst die Zuschüsse des Landes gemäß dem Weiterbildungsgesetz sowie die Zuwendung des Landkreises. Unter Entgelten für öffentliche Leistungen oder Einrichtungen sind die Teilnehmergebühren (also Kursentgelte) sowie die Erträge im Bereich der sogenannten Sonder­kurse zu verstehen. Bei letztgenannten handelt es sich um Auftragsmaßnahmen für Dritte – wobei den größten Anteil hierbei die Integrationskurse darstellen. Bei diesen Integrationskursen erwarten wir trotz leichten Rückgangs auch im kommenden Jahr ein sehr gutes Ergebnis, denn die VHS hat diesen Bereich in den vergangenen Jahren mit außerordentlich großem Erfolg ausgebaut. Im Gesamtergebnis ist die Ertragslage weiterhin stabil und übliche laufende   Kostensteigerungen konnten hierdurch weitgehend aufgefangen werden. Sehr positiv ist auch der in den letzten Jahren zu verzeichnende deutliche Steigerung der Erträge, welcher beim Landeszuschuss nach dem Weiterbildungsgesetz zu vermerken ist.

 

Auf der Seite der Aufwendungen besteht der größte Anteil aus den „Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen“. Hierbei machen wiederum die Honorare den Löwenanteil aus. Ein leichter Rückgang ist in diesem Bereich bei den Honoraren für Integrationskurse zu erwarten, so dass die Gesamtsumme bei den Honoraren vermutlich letztlich etwas unterhalb von 800.000 € liegen wird.

Der zweite große Posten bei den Ausgaben sind die „Aufwendungen für interne Leistungen“, für den noch keine Zahlen vorliegen. Hierbei handelt es sich um allgemeine städtische Verwaltungskosten, die nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Einrichtungen der Stadt rechnerisch umgelegt werden, um den Vorgaben der kommunalen Doppik Rechnung zu tragen. Auf diese Zahlen kann die Volkshochschule mit ihrem Wirtschaften ohnehin praktisch fast keinen Einfluss nehmen. 

 

In der Anlage wird kein investiver Haushalt der Volkshochschule aufgeführt, da die VHS hier formal keine Auszahlungen vorsieht. Denn die bisher im investiven (bzw. im Vermögens-)Haushalt stehenden diversen Ersatzbeschaffungen in der Größenordnung von gut 10.000 € sind bereits im laufenden Haushalt 2018 im Ergebnishaushalt zu finden: Etwa 6.000 € fließen in die Lehr- und Unterrichtsmittel ein, die damit 14.500 € betragen, weitere 4.500 € – sowie 2019 einmalig hinzukommende Neuausstattung des EDV-Raums (15.000€) – sind nun unter „Erwerb geringwertiger Vermögensgegenstände“ aufgeführt, wodurch dieser Posten 20.000 € beträgt. Außer den Mitteln für die Neuausstattung des EDV-Raumes, der noch mit Rechnern aus dem Jahre 2010 betrieben wird, wird also kein Euro zusätzlich für Anschaffungen ausgegeben. Die Beträge sind nur an anderer Stelle zu finden, da diese nicht die formalen Kriterien für eine Einstellung im investiven Haushalt erfüllen. Ohnehin ist das Volumen für eine Einrichtung, die 25-30.000 Unterrichtseinheiten im Jahr erbringt, sehr knapp bemessen, doch arbeitet die Volkshochschule Leonberg hier schon immer äußerst kostenbewusst und versucht, ein qualitätsvolles Angebot mit geringen Investitionen zu realisieren. Die VHS Leonberg bleibt damit ihrer Linie treu und wird – wie auch in den vergangenen Jahren – nur die für einen geregelten Lehrbe­trieb absolut unvermeidlichen Ausgaben tätigen.

 

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Finanz. Auswirkung

 

Die finanziellen Auswirkungen dieser Vorlage sind im Haushaltsplanentwurf 2019 im Teilhaushalt 04 Kultur, Sport, Bäder in der Produktgruppe 2710 Volkshochschulen dargestellt.

 

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Anlagen

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