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Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme - 2018/194

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Dem Gemeinderat wird empfohlen, den Haushaltsplanentwurf für die Jugendmusikschule Leonberg Kostenstelle 26300000 in der vorliegenden Form zu beschließen.

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Sachverhalt

Zusammenfassung des Sachverhalts

 

Auch für den vorliegenden Haushaltsentwurf 2019 hat sich die Jugendmusikschule wie in den Jahren zuvor um eine sparsame und effiziente Mittelanmeldung bemüht. Der Vergleich zwischen dem konsumtiven Haushaltsansatzes 2018 in Höhe von 1.224.585 EUR mit dem konsumtiven Haushaltsansatz 2019 in Höhe von 1.258.766 EUR ergibt einen Anstieg des Zuschussbedarfs von 34.181 EUR. Beim investiven Haushalt dagegen ist der Ansatz von 2018 in Höhe von 30.300 EUR auf 1.500 EUR im Jahr 2019 reduziert worden. Daher wird insgesamt ein geringerer Zuschuss beim investiven Haushalt von 28.800 EUR benötigt.

 

Somit steigt der Zuschussbedarf im Jahr 2019 insgesamt um 5.381 EUR.

 

Gründe für die Veränderung des konsumtiven Haushalts sind:

 

  1. Das Sachkonto Unterhalt des beweglichen Vermögens (42210000) reduziert sich im Vergleich zum Vorjahr um 4.150 EUR. Dies liegt vor allem daran, dass die Generalüberholung von einem Klavier und einem Flügel erfolgreich durchgeführt wurden.
  2. Das Sachkonto Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen (42220000) steigt im Vergleich zum Vorjahr um 3.700 EUR an. Es werden zwar nicht mehr Instrumentenbeschaffungen für das Jahr 2019 eingeplant, allerdings werden in der Georgii-Halle Ersatzbeschaffungen für Möbel für insgesamt sieben Räume benötigt. Da die Tische und Stühle bereits in die Jahre gekommen sind, ist die Anschaffung in Höhe von 6.600 EUR dringend erforderlich.
  3. Das Sachkonto besondere Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen (42710000) reduziert sich um insgesamt 95.800 EUR. Dies liegt vor allem daran, dass für die Dozentenhonorare ein neues Sachkonto angelegt worden ist und die Honorarkosten nicht mehr im Sachkonto besondere Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen aufgeführt werden.
  4. Das Sachkonto Lehr- und Unterrichtsmittel (42740000) reduziert sich um 7.200 EUR, da die u.g. Mitgliedsbeiträge an die GEMA, an den Landesverband sowie der Pauschalbetrag für das Kopieren der Noten nun unter dem Sachkonto sonstige Aufwendungen gebucht werden. Es ist eine Notenanschaffung in Höhe von 3.000 EUR für das Jahr 2019 geplant.
  5. Das Sachkonto sonstige Aufwendungen (4429000) erhöht sich um 8.300 EUR, da die Mitgliedsbeiträge an die GEMA, an den Landesverband sowie der Pauschalbetrag für das Kopieren der Noten unter diesem Sachkonto abgerechnet werden.
  6. Für die Dozentenhonorare sowie die Musikvereinshonorare werden für das Jahr 2019 Personalkosten in Höhe von 80.500 EUR unter dem Sachkonto sonst. Aufwendungen Dienstleistungen ff. (42910010) angesetzt.
  7. Ein weiteres Sachkonto sonst. Aufwendungen Dienstleistungen ff. (42910011) in Höhe von 3.000 EUR wird für die Honorare, die bei Veranstaltungen auftreten, angelegt. Da diese Honorarkosten nicht förderfähig sind, muss die Abgrenzung dieser Sachkonten stattfinden.
  8. Die geplante Serviceumlage (92400000) hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 60.391 EUR reduziert. Dieser Ansatz ist seitens der Jugendmusikschule nicht beeinflussbar.

 

Gründe für die Veränderung des investiven Haushalts sind:

 

  1. Die veraltete Jugendmusikschulsoftware melos wurde nun in diesem Jahr durch das neue Softwareprogramm iMikel ersetzt. Im kommenden Jahr sind keine weiteren Softwareanschaffungen in der Jugendmusikschule vorgesehen.
  2. In 2019 wird ¼ Cello in Höhe von 1.500 EUR angeschafft, da dieses zum Verbleib und Vorspiel in der Jugendmusikschule benötigt wird. 

 

Einnahmen:

 

Es kann von einer Zuschusssteigerung des Landes (31410000) von 2.600 EUR, sowie einer weiteren Erstattung des Landes für das Projekt SPATZ (34810000) von 8.800 EUR ausgegangen werden.

 

Die Gebühreneinnahmen sind auch im Jahr 2019 stabil. Aufgrund der vorgenommenen Gebührenerhöhung zum 01.09.2017 sind wir im Marktvergleich im oberen Preissegment. Um weiterhin marktfähig bleiben zu können, ist vorerst keine weitere Gebührenerhöhung geplant. Die Gebühren werden erneut für den Haushalt 2020 überprüft.

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Anlagen

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