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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2018/248

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Patenschaft für einen Leonberg Hund wird zugestimmt.
Haushaltsmittel von 1.600 Euro für die Anschaffung werden im Haushalt 2019 einmalig, sowie 1.600 Euro für den Unterhaltszuschuss werden jährlich ab 2019 veranschlagt.

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Sachverhalt

 

Zusammenfassung des Sachverhalts

Mit der Patenschaft für einen Leonberger Hund aus dem im November in Leonberg erwarteten Wurf kann die Stadt Leonberg das positive Image des Hundes nutzen und die Stadt als Standort der Zucht sowie als Treffpunkt für Leonberger Hunde stärken. Der Hund kann bei Veranstaltungen als sympathischer Botschafter, als Türöffner für Kommunikation sowie als Begegnungshund in Schulen auftreten.

Ziele der Maßnahme

Nutzung des positiven Images des Leonberger Hundes für das Stadtmarketing.

Ermöglichen von Begegnungen zwischen Kindern und Hunden in Schulen und an anderen Orten.

Sachverhalt/Sachstand

Der Leonberger Hund ist das heimliche Maskottchen der Stadt Leonberg. Von Stadtrat Heinrich Essig (1808-1887) durch Kreuzung von Neufundländer, Bernhardiner und Pyrenäenberghund gezüchtet ist der Leonberger mit einer Schulterhöhe von bis zu 80 cm imposant in der Größe. Kommt er wie von Essig beabsichtigt dem Löwen im Stadtwappen optisch recht nahe, so ist der elegante Vierbeiner mit langem Fell von löwengelb über rotbraun bis schwarz gleichzeitig vom Wesen her ruhig und ausgeglichen, von souveräner Gelassenheit und ein beliebter Familienhund.

 

Nach fast 30 Jahren kommen im November 2018 zum ersten Mal wieder Leonberger Welpen in Leonberg zur Welt. Die Familie Kaisser, die diese neue Zucht gründet, kam mit der Idee auf die Stadtverwaltung zu, für einen dieser Welpen die Patenschaft zu übernehmen.

 

In Kooperation mit der Leonberger Kreiszeitung, die schon Interesse an den Welpen bekundet hat und bereits berichtet hat sowie derzeit für einen der Welpen einen Namen sucht, könnte zur Bewerbung als Halter für den Hund aufgerufen werden. Die Bewerber müssen sich schriftlich bewerben und werden auf ihre Eignung als Hundehalter überprüft. Ein Gremium aus Hundesachverständigen, Oberbürgermeister und weiteren Mitgliedern entscheidet über die fünf geeignetsten Bewerber. Aus diesen wird ausgelost. Die Entscheidung über die Zusammensetzung des Gremiums trifft der Oberbürgermeister.

 

Der so bestimmte Halter schließt einen Vertrag mit der Stadt. Er verpflichtet sich unter anderem, den Hund auszubilden und mit ihm für Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen. Die Stadt Leonberg als Pate des Hundes übernimmt einen festen Betrag zur Deckung der Grundkosten (Steuer, Haftpflicht, Futter etc.) von 130,00 Euro monatlich, die dem Halter monatlich ausbezahlt werden. Der Halter trägt alle den Hund betreffenden Kosten beispielsweise auch Anschaffungskosten für Leine, Spielzeuge etc. sowie Tierarztkosten.

 

Über die Leonberger Kreiszeitung wird die Öffentlichkeit in die Aktion mit einbezogen. Die Auslosung des Halters kann beim Nikolausmarkt oder bei einer kleinen Veranstaltung im Leo-Center oder im Rathaus zum Jahresende stattfinden. Die Welpen werden voraussichtlich im Januar abgegeben.

Weiteres Vorgehen

Der Betrag von 1.600 Euro wird im Haushalt 2019 für den Kauf zur Verfügung gestellt und der Welpe durch die Stadt erworben.
Der Betrag von 1.600 Euro wird ab dem Haushalt 2019 für den laufenden Zuschuss zur Verfügung gestellt und ein Vertrag mit dem ausgewählten Halter geschlossen.

Alternativen zum Beschlussvorschlag

Der Patenschaft für einen Leonberger Hund wird nicht zugestimmt.

 

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Finanz. Auswirkung

 

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

5750 0001 (Stadtmarketing) Sachkonto 4291 0000 (Sonst. Aufwendungen Dienstleist.)

2019

 

1.600

Einmalige Ausgabe

 

Ab
2019

 

1.600

 

Laufende Ausgabe

 

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