Ratsinformationssystem
Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme - 2018/215
Grunddaten
- Betreff:
-
Sanierung Leobad
Vergabe der Gewerke Baustelleneinrichtung, Abbruch und Betonsanierung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme
- Federführend:
- Gebäudemanagement
- Beteiligtes Amt:
- Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Geplant
|
|
Sozial- und Kultusausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
10.10.2018
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Gemeinderat
|
Entscheidung
|
|
|
|
16.10.2018
|
Beschlussvorschlag
1.) Die Vergabe des Gewerks Baustelleneinrichtung an die Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, auf der Grundlage
ihres Angebots in Höhe von 136.789,07 € (netto) wird genehmigt.
2.) Die Vergabe des Gewerks Abbruch, Entsorgung, Demontage an die Fa.
Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, auf der Grundlage ihres Angebots in Höhe von 141.124,40 € (netto) wird genehmigt.
3.) Die Vergabe des Gewerks Betonsanierung an die Fa. HWP Substanzbau GmbH, Rudolf-Diesel-Str. 27, 68169 Mannheim, auf der Grundlage ihres
Angebots in Höhe von 201.871,96 € (netto) wird genehmigt.
Sachverhalt
Zusammenfassung des Sachverhalts
Mit Drucksache 2016 Nr. S 11 wurden mögliche Sanierungsvarianten mit zugehörigen Grobkostenschätzungen vorgestellt.
Die Vergabe der Planungsleistungen ‚Objektplanung‘ und ‚Techn. Gebäudeausrüstung‘ erfolgte mit Sitzungsvorlage 2017/185 im Juli vergangenen Jahres.
Mitte Dezember 2017 fand eine Informationsveranstaltung statt, bei dem der
Planungsstand vorgestellt wurde.
Die Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung wurden mit Sitzungsvorlage 2018/022 und
2018/022-001 beschlossen.
Mit Sitzungsvorlage 2018/064 wurden weitere Fachplanungs- und Beratende Ingenierleistungen vergeben.
Ziele der Maßnahme
Durch die vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen sollen die sanierungsbedürftigen
technischen Anlagen, die sanierungsbedürftige Badeplatte mit Becken und die zum Teil
renovierungsbedürftigen baulichen Anlagen zukunftsfähig wieder hergestellt und die jährlichen Unterhaltungsaufwendungen nachhaltig reduziert werden.
Sachverhalt/Sachstand
Mit den Vorgangsdrucksachen wurden den Gremien auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie verschiedene Sanierungsvarianten aufgezeigt. Die Erkenntnisse der Bestandsuntersuchungen und baukonstruktiven Analysen mit dem Vorplanungsergebnis wurde in der Sitzungsvorlage 2018/022 zur Genehmigung der Gesamtmaßnahme vorgestellt.
Mit Sitzungsvorlage 2018/022-001 wurden die einzeln beschlossenen Ausführungsarten zur
Sanierung der Funktions- und Badebereiche entschieden und die voraussichtlichen Gesamtkosten genehmigt.
Für die Bereiche ‚Objektplanung‘ und ‚Techn. ‚Objektplanung‘ wurde nach durchgeführtem „VgV-Verfahren“ die Verträge mit Sitzungsvorlage 2017/185 beauftragt.
Die Fachplanungsleistungen für ‚Tragwerksplanung / Betonsanierung‘, ‚Technische Ausrüstung für Stark- und Schwachstromanlagen‘, ‚Brandschutzplanung‘, ‚Bauphysikalische Beratung‘, ‚Vermessung‘ und ‚Sicherheits- und Gesundheitskoordination‘ wurden mit der Sitzungsvorlage 2018/064 beauftragt.
Vergaben
1.) Vergabevorschlag Baustelleneinrichtung
Im Rahmen der durchgeführten Öffentlichen Ausschreibung haben 4 Fachfirmen die
Ausschreibungsunterlagen angefordert.
Bis zum Angebotseröffnungstermin (Submission) am 04.09.2018, 10:00 Uhr, lagen 3
Angebote (Bieter) vor.
Durch das Büro ARGE Leobad, das Gebäudemanagement sowie das
Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt wurde daraufhin die Prüfung und Wertung (§§ 16 ff.
VOB/A) vorgenommen.
Die Wertungsstufen stellen sich wie folgt dar:
- Wertungsstufe I (Formale Prüfung - Ausschlüsse von der Wertung):
Es musste keines der 3 Hauptangebote nach § 16 VOB/A, nach den
Bewerbungsbedingungen oder aus sonstigen Gründen von der Angebotswertung
ausgeschlossen werden.
- Wertungsstufe II (Eignung der Bieter):
Es wurde kein Angebot nach § 16b Abs. 1 VOB/A im Rahmen der Eignungsprüfung
(Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) von der weiteren Angebotswertung
ausgeschlossen.
- Wertungsstufe III (Prüfung der Angebotspreise und fachtechnische Prüfung):
Nach § 16c VOB/A musste kein Angebot aufgrund rechnerischer, technischer bzw.
wirtschaftlicher Prüfung von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden.
- Wertungsstufe IV (Auswahl des annehmbarsten Angebots):
In der engeren Wahl verbleiben somit alle 3 Hauptangebote.
Nach den Wertungsstufen I bis IV ergibt sich die im mündlichen Sachvortrag näher zu
erläuternde Bieterrangfolge. Eventuelle Rechenfehler, Abgebote, Sondervorschläge,
Nebenangebote und Nachlässe wurden hierbei im jeweiligen Angebotsendpreis
berücksichtigt.
Nach § 16d Abs. 1 Nr. 3 VOB/A stellt das Angebot der Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, unter Berücksichtigung aller technischen,
wirtschaftlichen und funktionsbedingten Gesichtspunkte das wirtschaftlichste und annehmbarste dar.
Es wird daher als Ergebnis der Prüfung und Wertung der Bieter der engeren Wahl
vorgeschlagen, den Auftrag an die Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, mit einer Angebotssumme i. H. v. 136.789,07 EUR /netto zu vergeben.
2.) Vergabevorschlag Abbruch, Entsorgung, Demontage
Im Rahmen der durchgeführten Öffentlichen Ausschreibung haben 22 Fachfirmen die
Ausschreibungsunterlagen angefordert.
Bis zum Angebotseröffnungstermin (Submission) am 04.09.2018, 11:00 Uhr, lagen 6
Angebote (Bieter) vor.
Durch das Büro ARGE Leobad, das Gebäudemanagement sowie das
Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt wurde daraufhin die Prüfung und Wertung (§§ 16 ff.
VOB/A) vorgenommen.
Die Wertungsstufen stellen sich wie folgt dar:
- Wertungsstufe I (Formale Prüfung - Ausschlüsse von der Wertung):
Es musste eines der 6 Hauptangebote nach § 16 VOB/A, nach den
Bewerbungsbedingungen oder aus sonstigen Gründen von der Angebotswertung
ausgeschlossen werden. Somit verbleiben 5 Angebote in der weiteren Angebotswertung.
- Wertungsstufe II (Eignung der Bieter):
Es wurde kein weiteres Angebot nach § 16b Abs. 1 VOB/A im Rahmen der Eignungsprüfung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) von der weiteren Angebotswertung ausgeschlossen.
- Wertungsstufe III (Prüfung der Angebotspreise und fachtechnische Prüfung):
Nach § 16c VOB/A musste kein Angebot aufgrund rechnerischer, technischer bzw.
wirtschaftlicher Prüfung von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden.
- Wertungsstufe IV (Auswahl des annehmbarsten Angebots):
In der engeren Wahl verbleiben somit 5 Hauptangebote.
Nach den Wertungsstufen I bis IV ergibt sich die im mündlichen Sachvortrag näher zu
erläuternde Bieterrangfolge. Eventuelle Rechenfehler, Abgebote, Sondervorschläge,
Nebenangebote und Nachlässe wurden hierbei im jeweiligen Angebotsendpreis
berücksichtigt.
Nach § 16d Abs. 1 Nr. 3 VOB/A stellt das Angebot der Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, unter Berücksichtigung aller technischen,
wirtschaftlichen und funktionsbedingten Gesichtspunkte das wirtschaftlichste und annehmbarste dar.
Es wird daher als Ergebnis der Prüfung und Wertung der Bieter der engeren Wahl
vorgeschlagen, den Auftrag an die Fa. Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart mit einer Angebotssumme i. H. v. 141.124,40 EUR /netto zu vergeben.
3.) Vergabevorschlag Betonsanierung
Im Rahmen der durchgeführten Öffentlichen Ausschreibung haben 22 Fachfirmen die
Ausschreibungsunterlagen angefordert.
Bis zum Angebotseröffnungstermin (Submission) am 04.09.2018, 12:00 Uhr, lagen 7
Angebote (Bieter) vor.
Durch das Büro ARGE Leobad, das Gebäudemanagement sowie das
Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt wurde daraufhin die Prüfung und Wertung (§§ 16 ff.
VOB/A) vorgenommen.
Die Wertungsstufen stellen sich wie folgt dar:
- Wertungsstufe I (Formale Prüfung - Ausschlüsse von der Wertung):
Es musste keines der 7 Hauptangebote nach § 16 VOB/A, nach den
Bewerbungsbedingungen oder aus sonstigen Gründen von der Angebotswertung
ausgeschlossen werden.
- Wertungsstufe II (Eignung der Bieter):
Es wurde kein Angebot nach § 16b Abs. 1 VOB/A im Rahmen der Eignungsprüfung
(Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) von der weiteren Angebotswertung
ausgeschlossen.
- Wertungsstufe III (Prüfung der Angebotspreise und fachtechnische Prüfung):
Nach § 16c VOB/A musste kein Angebot aufgrund rechnerischer, technischer bzw.
wirtschaftlicher Prüfung von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden.
- Wertungsstufe IV (Auswahl des annehmbarsten Angebots):
In der engeren Wahl verbleiben somit alle 7 Hauptangebote.
Nach den Wertungsstufen I bis IV ergibt sich die im mündlichen Sachvortrag näher zu
erläuternde Bieterrangfolge. Eventuelle Rechenfehler, Abgebote, Sondervorschläge,
Nebenangebote und Nachlässe wurden hierbei im jeweiligen Angebotsendpreis
berücksichtigt.
Nach § 16d Abs. 1 Nr. 3 VOB/A stellt das Angebot der Fa. HWP Substanzbau GmbH, Rudolf-Diesel-Str. 27, 68169 Mannheim, unter Berücksichtigung aller technischen,
wirtschaftlichen und funktionsbedingten Gesichtspunkte das wirtschaftlichste und annehmbarste dar.
Es wird daher als Ergebnis der Prüfung und Wertung der Bieter der engeren Wahl
vorgeschlagen, den Auftrag an die Fa. HWP Substanzbau GmbH, Rudolf-Diesel-Str. 27, 68169 Mannheim mit einer Angebotssumme i. H. v. 201.871,96 EUR /netto zu vergeben.
Kostenfortschreibung (netto)
Gewerk Kostenberechnung Vergabesumme +Mehr/ -Minderkosten
Baustelleneinrichtung 50.000 € 136.790 € + 86.790 €
Abbruch, Entsorgung, Demontage 458.010 € 141.125 € - 316.885 €
Betonsanierung 392.000 € 201.872 € - 190.128€
Mehrkosten Baustelleneinrichtung
Die Angebote für die Baustelleneinrichtung liegen allgemein wesentlich über dem formulierten Kostenansatz.
Ferner ergab sich im Zuge der Ausführungsplanung die Notwendigkeit einer weiteren Baustraße (Bereich Badstr./Kinderbecken). Die weitere Planung zeigte auch, dass Tauchpumpen zur Trockenhaltung des UG bei Regen erforderlich sind.
Die Kosten für das Herstellen des Bauwasser- und Baustromanschlusses waren urspünglich in den ‚Technikgewerken‘ enthalten wurden aber sinnvoller Weise in die Baustelleneinrichtung aufgenommen.
Des Weiteren wurden die Absturzsicherungen in die Ausschreibung aufgenommen, da sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt benötigt werden.
Weiteres Vorgehen
Nach Genehmigung der Vergabe an die vorgeschlagenen Bieter kann die formelle Beauftragung der Bauleistungen getätigt werden.
In der Planungsphase hatte sich herausgestellt, dass in den Wintermonaten lediglich die Baustelleneinrichtung, die Abbruch- und Demontagearbeiten und die umfänglichen Betonsanierungsmaßnahmen im Gebäudeinnern durchgeführt werden können, auf denen die Folgegewerke aufbauen müssen. Arbeiten im Außenbereich können erst bei günstiger
Witterung im Frühjahr stattfinden.
Nach momentanem Stand wird davon ausgegangen, dass mit den Arbeiten Ende Oktober 2018 begonnen werden kann. Der definierte Baubeginn Mitte Oktober wurde somit um ca. 2 - 3 Wochen verschoben, was jedoch keine Auswirkungen auf den Fertigstellungstermin hat.
Alternativen zum Beschlussvorschlag
Keine
Finanz. Auswirkung
|
Kontierung |
Jahr |
verfügbares Budget |
Finanzbedarf |
Bemerkung |
|
|
|
|
|
|
|
7 4240 003 7 002 |
2017 |
100.000 |
100.000 |
Entspricht den Auszahlungen |
|
|
2018 |
3.594.932 |
2.200.000 |
|
|
|
2019 |
3.450.000 |
4.900.000 |
|
|
|
2020 |
3.810.000 |
5.500.000 |
|
|
|
2021 |
0 |
1.276.000 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Zwischensumme |
|
10.854.932 |
13.976.000 |
|
|
|
|
0 |
rd. 3.121.000 |
Mehrbedarf geg. HH-Planung |
