Fluchtpunkt, Sehnsuchtsort und Aufbruch zu den Sternen – Kepler und Hölderlin in Leonberg

Im Stadtmuseum wird ein neuer Band der Reihe "Spuren" vorgestellt: Am Sonntag, 22. Februar, 14.30 Uhr, präsentiert Autor Hans-Joachim Albinus sein Werk "Kepler und Hölderlin in Leonberg", gemeinsam mit dem Journalisten Thomas Denzel. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu Fragen und Diskussion.

Inhalt des Buches

Die vom Deutschen Literaturarchiv (Marbach) herausgegebene bibliophile Reihe "Spuren" gehört zu den "am liebevollsten durchdachten Produkten der Büchermacherei" (Rolf Vollmann, DIE ZEIT). Der aktuelle Band nimmt Leserinnen und Leser mit auf die Spuren zweier der bedeutendsten schwäbischen Geistesgrößen in Leonberg: Sie sind zwar recht verschiedene Persönlichkeiten und durch 200 Jahre getrennt, aber beide mit gleichen Ausbildungen, Interessen und Lebensentwürfen. Der Astronom Johannes Kepler (1571 bis 1630) war auch eines der Vorbilder des jungen Dichters Friedrich Hölderlin (1770 bis 1843), dem dieser eine bewundernde Ode namens "Keppler" widmete.

Im Dialog zwischen Hans-Joachim Albinus und Thomas Denzel wird der Band, der sich als erster der Reihe "Spuren" auf Leonberg bezieht, vorgestellt. Danach besteht Gelegenheit zu Fragen und Diskussion. 

Über den Autor

Hans-Joachim Albinus wurde 1952 in Brilon geboren. Er studierte Mathematik, Geografie und Informatik. Er ist Mitglied der Kepler-Gesellschaft, ehrenamtlicher Stadtführer zu Kepler in Leonberg, hält Vorträge und hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Leben und Werk Johannes Keplers verfasst.