Der Bildungscampus Ezach nimmt weiter Gestalt an

Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit der Spatenstich für den Bildungscampus Ezach erfolgt ist. Auf dem Gelände des ehemaligen Ezach- und Schopflochkindergarten entsteht gerade eine achtgruppige Kindertageseinrichtung. Ergänzt wird das Projekt durch den Neubau einer Mensa, die für die Schulkinder der Sophie-Scholl-Schule vorgesehen ist. Die Mensa wird künftig rund 160 Mahlzeiten täglich in zwei Schichten ausgeben. Ebenso wird die Schulkindbetreuung über der Mensa untergebracht. 

Bild vergrößern: Bauzwischenstand vom Bildungscampus Ezach Bild: © Corinna Kempf
Der neue Bildungscampus Ezach bietet künftig Platz für eine 8-gruppige Kita und eine Mensa.
Derzeit wird die Fassade angebracht.


In den vergangenen zwölf Monaten hat sich auf der Baustelle viel getan

Von außen ist das Gebäude bereits deutlich sichtbar, und der Innenausbau konnte starten. Die Fenster sind eingesetzt, Türzargen werden professionell montiert, der Estrich gegossen, und ein Maler hat seine Arbeit aufgenommen. Die Trockenbauarbeiten werden in den nächsten Wochen abgeschlossen.

Als nächste Schritte stehen die Außenanlagen auf dem Plan. Die Fassade wird von außen angebracht, und die ersten Möbel sowie Kinderstühle werden bestellt. 

Schule und Kita unter einem Dach

Der Bildungscampus Ezach vereint Schule und Kindertageseinrichtung an einem Ort und richtet sich an Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit. Ziel ist es, für alle Altersgruppen ein verlässliches und bedarfsgerechtes Bildungs- und Betreuungsangebot zu schaffen.

Die Kindertageseinrichtung erstreckt sich über zwei Stockwerke und bietet Platz für insgesamt 150 Kinder. Vorgesehen sind zwei Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren, vier Ganztagsgruppen sowie zwei Gruppen mit Regelbetreuung. Die Schulkindbetreuung wird in den Räumen oberhalb der Mensa untergebracht. Die Kita-Kinder sind aktuell in einer Interims-Kita untergebracht.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich bis zur geplanten Fertigstellung in der ersten Jahreshälfte 2026 voraussichtlich auf rund 14,2 Millionen Euro.