Ratsinformationssystem
Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2026/074
Grunddaten
- Betreff:
-
Berichte der Träger der sozialräumlichen Kinder- und
Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen
- Federführend:
- Amt für Jugend, Familie und Schule
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Ortschaftsrat Warmbronn
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Kenntnisnahme
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04.05.2026
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Erledigt
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Ortschaftsrat Gebersheim
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Kenntnisnahme
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05.05.2026
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Erledigt
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Ortschaftsrat Höfingen
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Kenntnisnahme
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06.05.2026
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Kenntnisnahme
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12.05.2026
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Sachverhalt
1. Kurzdarstellung
Die Jugendhilfeträger (Waldhaus gGmbH, Jugendhaus Leonberg e. V., und mevesta e. V.) berichten alle zwei Jahre im Sozial- und Kultusausschuss über ein bestimmtes Schwerpunktthema.
Die Schulsozialarbeit stellt ein wichtiges Arbeitsfeld der Jugendsozialarbeit dar. Schule ist, auch bedingt durch den Ausbau des Ganztages, der zentralen Ort im alltäglichen Geschehen von jungen Menschen. Neben dem Erwerb von Wissen stellt Schule einen wichtigen Ort zur Sozialisierung und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen dar.
Schulsozialarbeit stellt in diesem Zusammenhang ein ganzheitliches und lebensweltbezogenes Leistungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe dar. Sie fördert junge Menschen in ihrer Entwicklung, indem sie bei der sozialen Integration ansetzt, Benachteiligung abbaut und bei der Perspektivenentwicklung von jungen Menschen unterstützt. Folglich stellt die Schulsozialarbeit mittlerweile ein Qualitätsmerkmal dar, welches das Schulleben als wichtiges Angebot ergänzt.
Schwerpunktthema der diesjährigen Berichterstattung im Sozial- und Kultusausschusses ist demnach die Schulsozialarbeit an den unterschiedlichen Standorten im Leonberger Stadtgebiet.
Jeder träger beleuchtet das Thema mit einem bestimmten Schwerpunkt hinsichtlich Schulart und Aufgabenschwerpunkt:
|
Reihenfolge |
Träger |
Schwerpunkt |
Vortrag von |
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1 |
Waldhaus gGmbH |
Schulsozialarbeit in der Sekundarstufe |
Susanne Bär |
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2 |
Jugendhaus Leonberg e. V. |
Schulsozialarbeit in der Primarstufe – Fokus Einzelfallhilfe |
Alissa Hering |
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3 |
mevesta e. V. |
Schulsozialarbeit in der Primarstufe – Fokus Klassenprojekte |
Tabea Goldschmitt |
2. Ausgangslage
Schulsozialarbeit in der Sekundarstufe am Beispiel der Kernstadt
Die Waldhaus gGmbH verantwortet die Schulsozialarbeit am Campus der Kernstadt. Im Bereich der Sekundarstufe ist das Team der Jugendsozialarbeit Kernstadt am Albert-Schweitzer-Gymnasium, am Johannes-Kepler-Gymnasium, an der Gerhart-Hauptmann-Realschule sowie an der Pestalozzischule tätig. Darüber hinaus wird die Schulsozialarbeit an den Grundschulen der Spitalschule und der Schellingschule umgesetzt.
Für den Sachvortrag liegt der Schwerpunkt auf den Themen und Bedarfen der Jugendlichen an den weiterführenden Schulen sowie den damit verbundenen Herausforderungen. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Arbeitsansätze und Schwerpunktfelder der Schulsozialarbeit mit der Zielgruppe der Jugendlichen dargestellt. Zudem wird der sozialräumliche Auftrag dargestellt und aufgezeigt, wie dieser aus Sicht der Schulsozialarbeit wahrgenommen und umgesetzt wird.
Schulsozialarbeit in der Primarstufe mit dem Fokus auf Einzelfallhilfe
Der Jugendhaus Leonberg e. V. ist für die Schulsozialarbeit an mehreren Grundschulstandorten im Stadtgebiet verantwortlich. In den Sozialräumen Eltingen/Ezach, Ramtel, Gebersheim und Warmbronn ist das Team des Trägers an der Mörikeschule, der Sophie-Scholl-Schule, der Marie-Curie-Schule, der Grundschule Gebersheim sowie der Grundschule Warmbronn tätig.
Im Rahmen der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Einzelfallhilfe mit Kindern. Die Themen und die Arbeitsweise unterscheiden sich hierbei von der individuellen Unterstützung im Jugendalter. Daher werden sowohl die spezifischen Anliegen der Kinder, als auch die methodische Herangehensweise im Beratungssetting mit dieser jüngeren Zielgruppe vorgestellt.
Schulsozialarbeit in der Primarstufe mit dem Fokus auf Klassentrainings
Der Träger mevesta e. V. ist im Sozialraum Höfingen tätig. Als Schulstandort wird die Schulsozialarbeit an der Grundschule Höfingen umgesetzt.
In der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Durchführung von Klassenprojekten, die an der Grundschule Höfingen teils fest im Schulalltag verankert sind, teils flexibel und bedarfsorientiert angeboten werden. Der Fokus richtet sich dabei besonders auf die Arbeit mit Kindern im Klassen- und Gruppensetting, die sich sowohl in ihren Themen, als auch in der methodischen Herangehensweise von der Einzelfallhilfe unterscheidet.
Struktur und Stellenanteile der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit in Leonberg
Die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit nach den § 11, § 13 und § 14 SGB VIII
wird von folgenden drei Trägern der freien Jugendhilfe durchgeführt:
- Waldhaus Hildrizhausen – Sozialpädagogische Einrichtungen der Jugendhilfe
gGmbH
- Jugendhaus Leonberg e. V.
- mevesta e.V.
Die Ansätze der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Mobilen Jugendarbeit und der
Jugendsozialarbeit an Schulen sind durchlässig, transparent und eng aufeinander
abgestimmt. Im Mittelpunkt der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit/
Jugendsozialarbeit stehen die Bedarfslagen der Kinder und Jugendlichen.
Die Träger führen die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in den Stadtteilen mit
folgenden Aufgaben und Stellenanteilen durch:
Waldhaus Hildrizhausen – Sozialpädagogische Einrichtungen der Jugendhilfe gGmbH
Stadtmitte/Kernstadt
• 1,50 VZÄ Mobile Jugendarbeit,
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit am Albert-Schweitzer-Gymnasium,
• 0,75 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Gerhart-Hauptmann-Realschule,
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit am Johannes-Kepler-Gymnasium,
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Pestalozzischule,
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Schellingschule,
• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Spitalschule,
• 1,00 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendcafé Siesta.
Jugendhaus Leonberg e. V.
Eltingen
• 1,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kinder- und Jugendhaus Eltingen,
• 0,75 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Ostertag-Realschule,
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Mörikeschule,
• 0,25 VZA Jugendsozialarbeit an der Sophie-Scholl-Schule
Ramtel
• 1,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Marie-Curie-Schule
Warmbronn
• 1,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Treff Warmbronn
• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Warmbronn
Gebersheim
• 0,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit in der Werkstatt 13/ Schülercafé Voll
Normal
• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Gebersheim
mevesta e. V.
• 1,50 VZÄ Offene Kinder und Jugendarbeit im Jugendhaus Höfingen
• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Höfingen
3. Geplante Maßnahmen
Die Jugendhilfeträger werden im Rahmen der Qualitätssicherung weiterhin jährlich ihre Jahresberichte dem Amt für Jugend, Familie und Schule vorlegen, um die Tätigkeiten und aktuelle Entwicklungen zu evaluieren.
4. Weiteres Vorgehen
Die Jahresberichte der Jugendhilfeträger Waldhaus gGmbH, Jugendhaus Leonberg e. V. und mevesta e. V. werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
|---|---|---|---|---|
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1
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öffentlich
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2,9 MB
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2
|
öffentlich
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1,1 MB
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3
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öffentlich
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4,1 MB
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