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Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2026/074

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

1. Kurzdarstellung

Die Jugendhilfeträger (Waldhaus gGmbH, Jugendhaus Leonberg e. V., und mevesta e. V.) berichten alle zwei Jahre im Sozial- und Kultusausschuss über ein bestimmtes Schwerpunktthema.

 

Die Schulsozialarbeit stellt ein wichtiges Arbeitsfeld der Jugendsozialarbeit dar. Schule ist, auch bedingt durch den Ausbau des Ganztages, der zentralen Ort im alltäglichen Geschehen von jungen Menschen. Neben dem Erwerb von Wissen stellt Schule einen wichtigen Ort zur Sozialisierung und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen dar.

 

Schulsozialarbeit stellt in diesem Zusammenhang ein ganzheitliches und lebensweltbezogenes Leistungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe dar. Sie fördert junge Menschen in ihrer Entwicklung, indem sie bei der sozialen Integration ansetzt, Benachteiligung abbaut und bei der Perspektivenentwicklung von jungen Menschen unterstützt. Folglich stellt die Schulsozialarbeit mittlerweile ein Qualitätsmerkmal dar, welches das Schulleben als wichtiges Angebot ergänzt.

 

Schwerpunktthema der diesjährigen Berichterstattung im Sozial- und Kultusausschusses ist demnach die Schulsozialarbeit an den unterschiedlichen Standorten im Leonberger Stadtgebiet.

 

Jeder träger beleuchtet das Thema mit einem bestimmten Schwerpunkt hinsichtlich Schulart und Aufgabenschwerpunkt:

 

Reihenfolge

Träger

Schwerpunkt

Vortrag von

1

Waldhaus gGmbH

Schulsozialarbeit in der Sekundarstufe

Susanne Bär

2

Jugendhaus Leonberg e. V.

Schulsozialarbeit in der Primarstufe – Fokus Einzelfallhilfe

Alissa Hering

3

mevesta e. V.

Schulsozialarbeit in der Primarstufe – Fokus Klassenprojekte

Tabea Goldschmitt

 

 

2. Ausgangslage

 

Schulsozialarbeit in der Sekundarstufe am Beispiel der Kernstadt

 

Die Waldhaus gGmbH verantwortet die Schulsozialarbeit am Campus der Kernstadt. Im Bereich der Sekundarstufe ist das Team der Jugendsozialarbeit Kernstadt am Albert-Schweitzer-Gymnasium, am Johannes-Kepler-Gymnasium, an der Gerhart-Hauptmann-Realschule sowie an der Pestalozzischule tätig. Darüber hinaus wird die Schulsozialarbeit an den Grundschulen der Spitalschule und der Schellingschule umgesetzt.

Für den Sachvortrag liegt der Schwerpunkt auf den Themen und Bedarfen der Jugendlichen an den weiterführenden Schulen sowie den damit verbundenen Herausforderungen. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Arbeitsansätze und Schwerpunktfelder der Schulsozialarbeit mit der Zielgruppe der Jugendlichen dargestellt. Zudem wird der sozialräumliche Auftrag dargestellt und aufgezeigt, wie dieser aus Sicht der Schulsozialarbeit wahrgenommen und umgesetzt wird.

 

Schulsozialarbeit in der Primarstufe mit dem Fokus auf Einzelfallhilfe

 

Der Jugendhaus Leonberg e. V. ist für die Schulsozialarbeit an mehreren Grundschulstandorten im Stadtgebiet verantwortlich. In den Sozialräumen Eltingen/Ezach, Ramtel, Gebersheim und Warmbronn ist das Team des Trägers an der Mörikeschule, der Sophie-Scholl-Schule, der Marie-Curie-Schule, der Grundschule Gebersheim sowie der Grundschule Warmbronn tätig.

Im Rahmen der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Einzelfallhilfe mit Kindern. Die Themen und die Arbeitsweise unterscheiden sich hierbei von der individuellen Unterstützung im Jugendalter. Daher werden sowohl die spezifischen Anliegen der Kinder, als auch die methodische Herangehensweise im Beratungssetting mit dieser jüngeren Zielgruppe vorgestellt.

 

Schulsozialarbeit in der Primarstufe mit dem Fokus auf Klassentrainings

 

Der Träger mevesta e. V. ist im Sozialraum Höfingen tätig. Als Schulstandort wird die Schulsozialarbeit an der Grundschule Höfingen umgesetzt.

In der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Durchführung von Klassenprojekten, die an der Grundschule Höfingen teils fest im Schulalltag verankert sind, teils flexibel und bedarfsorientiert angeboten werden. Der Fokus richtet sich dabei besonders auf die Arbeit mit Kindern im Klassen- und Gruppensetting, die sich sowohl in ihren Themen, als auch in der methodischen Herangehensweise von der Einzelfallhilfe unterscheidet.

 

Struktur und Stellenanteile der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit in Leonberg

 

Die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit nach den § 11, § 13 und § 14 SGB VIII

wird von folgenden drei Trägern der freien Jugendhilfe durchgeführt:

 

  • Waldhaus Hildrizhausen – Sozialpädagogische Einrichtungen der Jugendhilfe

gGmbH

  • Jugendhaus Leonberg e. V.
  • mevesta e.V.

 

Die Ansätze der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Mobilen Jugendarbeit und der

Jugendsozialarbeit an Schulen sind durchlässig, transparent und eng aufeinander

abgestimmt. Im Mittelpunkt der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit/

Jugendsozialarbeit stehen die Bedarfslagen der Kinder und Jugendlichen.

Die Träger führen die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in den Stadtteilen mit

folgenden Aufgaben und Stellenanteilen durch:

 

Waldhaus Hildrizhausen – Sozialpädagogische Einrichtungen der Jugendhilfe gGmbH

Stadtmitte/Kernstadt

 

• 1,50 VZÄ Mobile Jugendarbeit,

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit am Albert-Schweitzer-Gymnasium,

• 0,75 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Gerhart-Hauptmann-Realschule,

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit am Johannes-Kepler-Gymnasium,

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Pestalozzischule,

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Schellingschule,

• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Spitalschule,

• 1,00 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendcafé Siesta.

 

 

Jugendhaus Leonberg e. V.

 

Eltingen

• 1,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kinder- und Jugendhaus Eltingen,

• 0,75 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Ostertag-Realschule,

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Mörikeschule,

• 0,25 VZA Jugendsozialarbeit an der Sophie-Scholl-Schule

 

Ramtel

• 1,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Marie-Curie-Schule

 

Warmbronn

• 1,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit im Treff Warmbronn

• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Warmbronn

 

Gebersheim

• 0,50 VZÄ Offene Kinder- und Jugendarbeit in der Werkstatt 13/ Schülercafé Voll

Normal

• 0,25 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Gebersheim

 

 

mevesta e. V.

 

• 1,50 VZÄ Offene Kinder und Jugendarbeit im Jugendhaus Höfingen

• 0,50 VZÄ Jugendsozialarbeit an der Grundschule Höfingen

 

 

 

3. Geplante Maßnahmen

 

Die Jugendhilfeträger werden im Rahmen der Qualitätssicherung weiterhin jährlich ihre Jahresberichte dem Amt für Jugend, Familie und Schule vorlegen, um die Tätigkeiten und aktuelle Entwicklungen zu evaluieren.

 

4. Weiteres Vorgehen

Die Jahresberichte der Jugendhilfeträger Waldhaus gGmbH, Jugendhaus Leonberg e. V. und mevesta e. V. werden zur Kenntnis genommen.

 

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Anlagen

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