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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2024/271
Grunddaten
- Betreff:
-
Haushaltsplanentwurf der Volkshochschule 2025
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen
- Federführend:
- Amt für Kultur und Sport
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Kuratorium Volkshochschule
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Vorberatung
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Vorberatung
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04.12.2024
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Erledigt
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Gemeinderat
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Entscheidung
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17.12.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung
Die Einrichtung und den Betrieb der Volkshochschule Leonberg regelt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Stadt Leonberg und den Städten bzw. Gemeinden Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach und dem Landkreis Böblingen, der am 01.09.1987 in Kraft getreten ist und zuletzt am 01.01.2004 ergänzt wurde.
Zunächst einmal eine ausgesprochen gute Nachricht von der Volkshochschule: Das anteilige veranschlagte ordentliche Ergebnis des Jahres 2023 der Volkshochschule Leonberg ist mit einem Plus von € 218.558 ausgewiesen. Der Gesamtkostendeckungsgrad bei der VHS Leonberg liegt – rechnet man die anteiligen ordentlichen Erträge (ohne die Aufwendungen für interne Leistungen) gegen die ordentlichen Aufwendungen – im Ergebnis bei erstaunlichen 112,8% und rangiert damit weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Volkshochschulen. Die VHS hat also in ihrem operativen Bereich 2023 wirklich äußerst gut gewirtschaftet und deutlich mehr eingenommen als ausgegeben. Erst wenn die internen Verrechnungen (wie z.B. die Serviceumlage der Stadt) einbezogen werden, entsteht noch ein Zuschussbedarf, jedoch bei einem insgesamt erfreulich hohen Deckungsbeitrag.
Die Anlage stellt den Teilergebnishaushalt der Volkshochschule Leonberg in der Darstellung gemäß der kommunalen Doppik dar. Sie zeigt auf der Seite der Erträge zunächst zusammengefasst die Zuschüsse des Landes gemäß dem Weiterbildungsgesetz sowie die Zuwendung des Landkreises. Unter Entgelten für öffentliche Leistungen oder Einrichtungen sind die Teilnehmergebühren (also Kursentgelte) sowie die Erträge im Bereich der sogenannten Sonderkurse zu verstehen. Bei letztgenannten handelt es sich um Auftragsmaßnahmen für Dritte – wobei den größten Anteil hierbei weiterhin die Integrationskurse darstellen. Bei diesen Integrationskursen erwarten wir auch im kommenden Jahr ein sehr gutes Ergebnis, denn die VHS hat diesen enorm einträglichen Bereich in den vergangenen Jahren mit so großem Erfolg ausgebaut, dass er hohe Erträge einbringt, zugleich aber auch dringend personell verstärkt werden muss.
Die Zuschusslage bei den Landesmitteln ist ebenfalls stabil, voraussichtlich wird es auch hier einen weiteren Zuwachs geben.
Bei den Teilnahmegebühren wurde mit einem deutlichen Anstieg auf 1.230.100 € geplant, der nach vorsichtiger Einschätzung erreichbar erscheint, wenn die personellen Voraussetzungen geschaffen werden und die Volkshochschule nach sehr schwierigen Jahren durch die Schaffung einer stellvertretenden Verwaltungsleitung gestärkt wird. Unter den augenblicklichen Rahmenbedingungen einer permanenten personellen Unterbesetzung ist die Ertragslage im Gesamtergebnis natürlich schwer abzuschätzen. Mit der derzeit zu knappen Personaldecke im Verwaltungsbereich lassen sich die zuletzt äußerst positiven Ertragszahlen sicher nicht in die Zukunft fortschreiben.
Auf der Seite der Aufwendungen besteht der größte Anteil aus den „Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen“. Hierbei machen wiederum die Honorare den Hauptanteil aus. Der zweite große Posten bei den Aufwendungen sind die „Aufwendungen für interne Leistungen“. Es handelt sich um allgemeine städtische Verwaltungskosten, die nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Einrichtungen der Stadt nach Vorgaben der kommunalen Doppik rechnerisch umgelegt werden. Diesen Posten kann die Volkshochschule durch ihr wirtschaftliches Handeln nicht beeinflussen.
Der investive Haushalt der Volkshochschule ist mit lediglich 6.500 € äußerst knapp bemessen, so dass nur absolut unabwendbare Anschaffungen getätigt werden können. Eine besondere Herausforderung ist der mit Kosten verbundene Umzug aus der Kunstschule. Diese Kosten wurden aber erst nach und nach bekannt, als die Haushaltszahlen bereits eingereicht waren.
Weitere Aufwendungen im konsumtiven Bereich umfassen etwa den Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen, für die 2020 noch 10.000 €, im Jahr 2025 aber nur noch mit sparsamen 5.000 € angesetzt werden. Schwierig wird es auch im Etat für Öffentlichkeitsarbeit. Hier sind die Papierkosten für das Programm deutlich gestiegen, so dass der Ansatz herausfordernd bleibt.
Insgesamt bleibt das Volumen für eine Volkshochschule mittlerer Größe sehr knapp bemessen, doch arbeitet die Volkshochschule Leonberg hier schon immer äußerst kostenbewusst und versucht, ein qualitätvolles Angebot mit geringen Investitionen zu realisieren. Darüber hinaus wird die Volkshochschule Leonberg – wie auch in den vergangenen Jahren – nur die für einen geregelten Lehrbetrieb absolut notwendigen Ausgaben tätigen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe |
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1
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(wie Dokument)
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171,4 kB
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