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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2023/208
Grunddaten
- Betreff:
-
Personalaufwendungen und Stellenplan für das Haushaltsjahr 2024
- Stellenschaffung/Stellenmehrung im Bereich Kultur und Sport
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen
- Federführend:
- Amt für Kultur und Sport
- Beteiligtes Amt:
- Hauptamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Vorberatung
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20.09.2023
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Erledigt
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Finanz- und Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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21.09.2023
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Erledigt
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Gemeinderat
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Entscheidung
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26.09.2023
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Beschlussvorschlag
- Amt für Kultur und Sport: Der unbefristeten Schaffung von einer Stelle in Entgeltgruppe TVÖD 10 mit einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent wird zugestimmt.
Die Stelle ist im Stellenplan 2024 entsprechend einzuplanen.
Die Personalaufwendungen ab Mai 2024 in Höhe von insgesamt 48.000 Euro sind entsprechend einzuplanen.
- Amt für Kultur und Sport - Stadtarchiv: Der unbefristeten Schaffung von einer Stelle in Entgeltgruppe TVÖD 7 mit einem Beschäftigungsgrad von 40 Prozent durch Umverteilung bereits vorhandener/ungenutzter Stellenanteile wird zugestimmt.
Die Stelle ist im Stellenplan 2024 entsprechend einzuplanen.
Die Personalaufwendungen ab Mai 2024 in Höhe von insgesamt 17.500 Euro sind entsprechend einzuplanen.
- Amt für Kultur und Sport - Stadtmuseum: Der unbefristeten Entgeltgruppen-Erhöhung von einer Stelle von Entgeltgruppe TVÖD 2 auf TVÖD 4 mit einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent wird zugestimmt.
Die Stelle ist im Stellenplan 2024 entsprechend einzuplanen.
Die Personalaufwendungen ab Mai 2024 in Höhe von insgesamt 3.500 Euro sind entsprechend einzuplanen.
Sachverhalt
Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung
Zu Beschlussantrag Nr. 1
Amt für Kultur und Sport
Das Amt für Kultur und Sport bedient ein umfassendes und vielfältiges Veranstaltungsportfolio und agiert im direkten Kontakt mit verschiedenen gesellschaftlichen Zielgruppen und Interessen. Hiermit gehen zahlreiche Anforderungen und Erwartungshaltungen einher, oftmals mit öffentlichkeitswirksamer Relevanz. Um den Anforderungen an das Amt in erforderlicher Weise gerecht zu werden, besteht Handlungsbedarf. Die neu zu schaffende Stelle knüpft hier an und sorgt für die erforderliche Entlastung in folgenden Bereichen:
Marketing / Veranstaltungskommunikation
Es ist eine zunehmende Notwendigkeit von zielgruppenorientierter Kommunikation in unserer Gesellschaft zu beobachten. Unter anderem sind mit Blick auf die Ansprache und das Gewinnen junger Menschen für die Bereiche Kultur und Sport geeignete Kommunikationsformen erforderlich. Dieser Notwendigkeit trägt die Stellenschaffung Rechnung: Die Stelle ermöglicht unter anderem Marketing-Aktivitäten, welche durchdacht, koordiniert und an den Bedarfen der Bürgerinnen und Bürgern orientiert sind. Mit der Stellenschaffung wird zudem die Notwendigkeit umfassender externer Dienstleistungen reduziert. Es verringert sich die bisher hohe zeitliche und finanzielle Abhängigkeit von externen Stellen, zum Beispiel im Hinblick auf häufig benötigte Grafikerstellungen. Zudem wird eine Koordination der zahlreichen Print- und Online-Erzeugnisse des Amtes ermöglicht. Dies hat eine einheitliche, effiziente, zielgerichtete und zeitgemäße Arbeitsweise zur Folge, welche im Aufgabengebiet des Amtes unabdingbar ist. Ein Ausschöpfen weiterer Potentiale und positiver Nebeneffekte, zum Beispiel für Leonberger Vereine, wird erwartet.
Veranstaltungsmanagement
Öffentliche Veranstaltungen wie der Pferdemarkt bringen für die jeweils zuständigen Mitarbeitenden einen komplexen Verantwortungsbereich mit sich. Stellvertretungsregelungen und Entlastungen im Veranstaltungsmanagement sind bisher oft nicht möglich, was zu sehr hohen Belastungssituationen führt. Die Übernahme der Veranstaltungsleiter-Funktion bei den Veranstaltungen des Amtes für Kultur und Sport ist zudem mit rechtlich relevanten Aspekten und Verpflichtungen verbunden. Um die Tätigkeiten anforderungskonform ausüben zu können, ist entsprechend ausgebildetes Personal in ausreichendem Umfang notwendig. Mit dem Ziel, bei städtischen Veranstaltungen das erforderliche Maß an geeigneten Personalressourcen gewährleisten zu können, wird ein zweiter Anteil der Stelle dem Veranstaltungsmanagement zugeordnet.
Aufgrund des öffentlich-repräsentativen Charakters der Leonberger Veranstaltungen wie dem Pferdemarkt können durch die beschriebene Stellenaufteilung sinnvolle Synergie-Effekte zwischen Veranstaltungsmanagement und Veranstaltungskommunikation erzielt werden.
Zu Beschlussantrag Nr. 2
Amt für Kultur und Sport - Stadtarchiv
Im Stadtarchiv bisher nicht ausgeschöpfte Stellenprozente sollen in Form einer 40 Prozent-Stelle in Entgeltgruppe TVÖD 7, damit in finanzieller Sicht äquivalent zu den bisher ungenutzten Stellenanteilen, verwendet werden. Die Sinnhaftigkeit dieser Umwandlung von Stellenprozenten ist unter anderem dadurch begründet, dass der administrative Bereich des Archivs gestärkt wird. Zusätzlich trägt die Stellenschaffung dazu bei, dass bei Personalausfällen, in Krankheits- und Urlaubsphasen, die Arbeitsfähigkeit des Archivs häufiger gewährleistet werden kann.
Ziel ist, die Stelle mit einer/einem Verwaltungsfachangestellten zu besetzen.
Zu Beschlussantrag Nr. 3
Amt für Kultur und Sport - Stadtmuseum
Das Tätigkeitsspektrum der vier Museumsmitarbeitenden, welche sich eine Stelle teilen, ist vielfältig und erfordert eine aktive Ausübung. Die Arbeit verlangt situationsbezogene, eigenständige Entscheidungen und ist öffentlichkeitswirksam. Alle Mitarbeitenden verfügen über die sozialen und methodischen Kompetenzen, diesen Anforderung gerecht zu werden und haben sich als geeignete Mitarbeitende für das bildungsaffine Tätigkeitsfeld im Museum erwiesen.
Die Stelleninhaber im Stadtmuseum können durch die angestrebte Höhergruppierung von TVÖD 2 auf TVÖD 4 für Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden, welche bisher in Gänze von der Museumsleitung übernommen werden müssen. Der bisherige Stand führt zu einer großen Arbeitsbelastung und regelmäßig erheblichen Überstunden bei der Museumsleitung. Viele relativ einfache Tätigkeiten müssen von der Museumsleitung selbst ausgeführt werden, da die Museumsmitarbeitenden bisher auf die Tätigkeitsmerkmale von TVÖD 2 beschränkt sind.
Konkrete Tätigkeiten, die zukünftig durch eine Höhergruppierung der Museumsmitarbeitenden übernommen werden können, sind unter anderem die wiederkehrende Beratung zur Vermietung des Veranstaltungsraums, die Koordination von Anmeldungen zu Veranstaltungen und die Hängung von Kunstwerken nach Hängeplan der Museumsleitung. Aufgrund der Vorbildung aller vier Museumsmitarbeitenden und der Vor-Ort-Erfahrung sind die erforderlichen Voraussetzungen hierfür gegeben. Auch die Motivation aller Museumsmitarbeitenden höherwertige Tätigkeiten zu erbringen ist vorhanden.
