Header Stadt für Morgen

Ratsinformationssystem

Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2021/022

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Der Haushaltsentwurf 2021 für die Kostenstelle 27100000 (VHS) wird in der vorliegenden Form beschlossen.

 

Reduzieren

Sachverhalt

 

Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung

Die Anlagen geben den Inhalt der Kostenstelle 27100000 (VHS) zum Haushaltsplan 2021 wieder. Der Haushalt der Volkshochschule ist seit 1997 budgetiert.

 

Die Einrichtung und den Betrieb der Volkshochschule Leonberg regelt ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Stadt Leonberg und den Städten bzw. Gemeinden Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Weissach und dem Landkreis Böblingen, der am 01.09.1987 in Kraft getreten ist und zuletzt am 01.01.2004 ergänzt wurde.

 

Das anteilige veranschlagte ordentliche Ergebnis der Volkshochschule Leonberg ist bei unter Pandemiebedingungen sinkenden Teilnehmerzahlen mit € -268.085 ausgewiesen. Der Gesamtkostendeckungsgrad bei der VHS Leonberg liegt – rechnet man die anteiligen ordentlichen Erträge (ohne die Aufwendungen für interne Leistungen) gegen die ordentlichen Aufwendungen – im Ansatz bei erfreulichen 80,7% und rangiert damit auch unter Pandemiebedingungen über dem Durchschnitt vergleichbarer Volks­hochschulen. Besonders erfreulich ist, dass das anteilige ordentliche Ergebnis 2019 vor dem Abzug der Aufwendungen für interne Leistungen nur mit 16.098 € im Minus liegt, die VHS also in ihrem operativen Bereich gut gewirtschaftet hat.

 

Die Anlage stellt den Teilergebnishaushalt der Volkshochschule Leonberg in der Darstellung gemäß der kommunalen Doppik dar. Sie zeigt auf der Seite der Erträge zunächst zusammengefasst die Zuschüsse des Landes gemäß dem Weiterbildungsgesetz sowie die Zuwendung des Landkreises. Unter Entgelten für öffentliche Leistungen oder Einrichtungen sind die Teilnehmergebühren (also Kursentgelte) sowie die Erträge im Bereich der sogenannten Sonder­kurse zu verstehen. Bei letztgenannten handelt es sich um Auftragsmaßnahmen für Dritte – wobei den größten Anteil hierbei weiterhin die Integrationskurse darstellen. Bei diesen Integrationskursen erwarten wir trotz eines möglichen leichten Rückgangs auch im kommenden Jahr ein sehr gutes Ergebnis, denn die VHS hat diesen Bereich in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg ausgebaut und in der Krise gut behauptet. Im Gesamtergebnis ist die Ertragslage natürlich unter den augenblicklichen Rahmen­bedingungen schwer abzuschätzen. Durch die Verringerung von Teilnehmendenzahlen infolge der Abstandsgebote in vielen Kursen ist ein spürbarer Rückgang der der Erträge nicht zu vermeiden, so dass diese vorsichtig mit 900.000 € angesetzt sind. Dies wirkt sich beim Landeszuschuss nach dem Weiterbildungsgesetz allerdings erfreulicherweise nicht so stark aus, da es hier Ausgleichsmechanismen gibt, so dass die Zuschusslage bei den Landesmitteln relativ stabil bleibt.

 

Auf der Seite der Aufwendungen besteht der größte Anteil aus den „Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen“. Hierbei machen wiederum die Honorare den Löwenanteil aus. Der hier durch die Pandemiesituation zu erwartende Rückgang bei den Honoraren macht hierbei auch naturgemäß den größten Anteil an der Verringerung der Gesamtsumme der Aufwendungen aus.

Der zweite große Posten bei den Aufwendungen sind die „Aufwendungen für interne Leistungen“. Hierbei handelt es sich um allgemeine städtische Verwaltungskosten, die nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Einrichtungen der Stadt rechnerisch umgelegt werden, um den Vorgaben der kommunalen Doppik Rechnung zu tragen. Auf diese Zahlen kann die Volkshochschule mit ihrem Wirtschaften ohnehin praktisch fast keinen Einfluss nehmen. 

 

In der Anlage wird kein investiver Haushalt der Volkshochschule aufgeführt, da die VHS hier formal keine Auszahlungen vorsieht. Denn die bisher im investiven (bzw. früher im Vermögens-)Haushalt stehenden diversen Ersatzbeschaffungen sind auch im laufenden Haushalt 2020 im Ergebnishaushalt zu finden: So etwa bei den Lehr- und Unterrichtsmitteln, die 2020 mit 8.500 € und 2021 mit 5.000 € veranschlagt sind, sowie beim Erwerb von geringwertigen Vermögensgegenständen, für die 2020 noch 10.000 €, im kommenden Jahr 2021 aber nur sparsame 3.000 € vorgesehen sind. Etwas abgesenkt wurde auch der Etat für Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt bleibt das Volumen für eine Volkshochschule mittlerer Größe sehr knapp bemessen, doch arbeitet die Volkshochschule Leonberg hier schon immer äußerst kostenbewusst und versucht, ein qualitätsvolles Angebot mit geringen Investitionen zu realisieren. Die VHS Leonberg bleibt damit ihrer Linie treu und wird – wie auch in den vergangenen Jahren – nur die für einen geregelten Lehrbe­trieb absolut unvermeidlichen Ausgaben tätigen.

 

 

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

JA

x

 

NEIN

 

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...