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Anfrage in einer Sitzung - 2020/448

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Beratungsfolge

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Frage

Anfrage aus dem Gemeinderat vom 19.11.2020

Herr Werbke erinnert daran, dass in der letzten Gemeinderatssitzung vor den Sommerferien beschlossen worden sei, dass wilde Müllablagerungen zukünftig mit Hilfe einer speziell zu programmierenden App gemeldet werden sollen. Hierzu seien 30.000 Euro freigegeben worden. Er habe per E-Mail im August auf die schon lange bundesweit etablierte, kostenfreie App „MÜLLweg! DE“ hingewiesen. Dies sei eine schmerzfreie Einsparung als kleiner Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.

 

Er fragt, ob die kostenfreie App zeitnah von der Stadtverwaltung in die Prozesse integriert und vor allem beworben werde. Falls dies nicht der Fall sein sollte, möchte er die Gründe erfahren, die gegen diese App sprechen und für die kostenpflichtige und zeitaufwendige Neuprogrammierung einer speziellen App für Leonberg.

 

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Antwort

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung hat im Vorfeld zur Einführung des künftigen Mängelmeldersystems verschiedene – auch kostenfreie – Systeme geprüft. Dabei zeigte sich in einer dreimonatigen Testphase mit einer ähnlichen App, dass ein Eingang von Meldungen per E-Mail, wie ihn u.a. auch die Müllweg-App vorsieht, im Hinblick auf die Bearbeitung der Meldungen und die zielgerichtete Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern nicht zielführend ist.

 

Das System, mit dem in Leonberg künftig Schäden und Müll gemeldet werden können, wurde nicht neu entwickelt, sondern auf die Bedürfnisse und Abläufe der Stadt Leonberg angepasst. Es besteht aus einer Kombination von Webangebot, Apps für Android und iOS und einem internen System zur Verwaltung und Bearbeitung eingehender Meldungen. Das System ist bei zahlreichen Kommunen seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Die Kosten liegen voraussichtlich deutlich unterhalb des freigegebenen Budgets. Zum Start wird das System entsprechend beworben.

 

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