Header Stadt für Morgen

Ratsinformationssystem

Kenntnisnahme ohne finanzielle Auswirkungen - 2020/072

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Der Schulbericht 2019/20 wird zur Kenntnis genommen.

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt mit Stellungnahme der Verwaltung

 

Der Schulbericht 2019/20 ist eine Fortschreibung des Schulberichts des letzten Jahres unter Berücksichtigung der aktuellen Schülerzahlen und der schulischen Maßnahmen sowie der zukünftigen Entwicklungen auf dem Leonberger Schulsektor.

 

Die Schülerzahlen sind in Leonberg mit insgesamt 4.087 Schülerinnen und Schülern (SuS) im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig (- 14). Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2020/21 bis 2025/26) um 156 Schulkinder auf 539 Schulkinder ansteigen (über 500 pro Jahrgang). Mittelfristig wird die gesamte Schülerzahl in Leonberg, bedingt v. a. durch höhere Geburtenraten, aber auch durch Zuzüge im Rahmen von Siedlungserweiterungen ansteigen.

 

Die Gesamtschülerzahl wird im Prognosezeitraum unter Berücksichtigung dieser Faktoren voraussichtlich von 4.087 Schulkindern um 904 Schulkinder auf 4.991 Schulkinder ansteigen (+ rd. 22 %), die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler steigt von 1.580 um 457 auf 2.037 Grundschulkinder an (+ 28,9 %).

 

Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg hin. Wie langfristig neue Raumkapazitäten geschaffen werden können, soll in 2021 (2. Halbjahr) im Rahmen eines Schulentwicklungsprozesses geprüft werden.

 

Aufgrund der Covid19-Pandemie waren die Leonberger Schulen vom 17. März bis zum 30. April (weiterführende Schulen) bzw. 15. Mai (Grundschulen) geschlossen und danach nur sehr eingeschränkt für bestimmte Klassenstufen geöffnet. Es kam dabei bis zum Ende des Schuljahrs zu erheblichen Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb.

 

 

Dies hatte auch Auswirkungen im Bereich der Schulverwaltung, insbesondere im Hinblick auf die Einrichtung einer Notbetreuung der Schulkinder. Es mussten außerdem zahlreiche Vorkehrungen und Maßnahmen im Bereich der Hygiene bzw. des Infektionsschutzes an den Schulen getroffen werden. Geplante Investitionsmaßnahmen konnten angesichts der eingeschränkten Kommunikation bzw. Präsenz nur bedingt weiterverfolgt werden.

 

Bei den Investitionen stehen im baulichen Bereich für die Jahre 2020 ff u. a. nachstehende Maßnahmen an:

 

-                 GS Gebersheim: Anbau von drei Räumen in Klassenraumgröße (plus Nebenflächen)Schellingschule: Planung und Umgestaltung des Pausenhofs

 

-                 GS Warmbronn: An- bzw. Neubau von Klassen- und Betreuungsräumen mit Mensa

 

-                 August-Lämmle-Schule: Umbau der Bestandsmensa zu Klassen- und Betreuungsräumen

 

-                 Sophie-Scholl-Schule: Mensa mit Betreuungsräumen im Zuge der Beplanung des Gebiets Ezach- und Schopflochkindergarten

 

-                 Ostertag-Realschule: Setzrisse

 

-                 Gerhart-Hauptmann-Realschule: Fassadensanierung einschließlich Herstellung eines separaten Eingangs zum Schülercafé.

 

Im Jahr 2019 hat die Bundesregierung das Förderprogramm DigitalPakt Schule ver-abschiedet. Dieses wurde in 2020 ergänzt durch das Sofortausstattungsprogramm für die Beschaffung von mobilen Endgeräten zum Verleih an SuS.

 

Die Covid19-Pandemie führte zu einer gewissen Dynamik in der Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts: Zusätzlich zu den Maßnahmen für die Digitalisierung des Präsenz-unterrichts in der Schule werden Digitalisierungsmaßnahmen für das Homeschooling erforderlich.

 

Für 2020 ff stehen unter anderem an:

 

-          Ausbau der Breitbandanbindung Schulen

-          Ertüchtigung der strukturierten Verkabelung der Schulen

-          Aufbau eines leistungsfähigen, flächendeckenden WLAN

Die erforderlichen Anträge wurden von der Stadtverwaltung gestellt.

Das Schulbudget für das Haushaltsjahr 2020 beträgt insgesamt 629.470 Euro. Für die Leon-berger Schulen in städtischer Trägerschaft besteht insgesamt ein Nettoressourcenaufwand in Höhe von 10.165.238 Euro.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

1.  Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen

 

2.  Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen

 

3.  Die Schulen in Zeiten der Corona-Pandemie

 

4.  Bildungspolitik des Bundes und des Landes Baden-Württemberg

4.1.  Digitalisierung: Förderung durch Bund und Länder

4.2.  Sofortausstattungsprogramm des Bundes zur Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten im Rahmen „Corona“

 

5.  Schulentwicklung in Leonberg

5.1.  Aktuelle Schwerpunkte der Leonberger Schulentwicklung

 

6.  Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

6.1.  Kooperation Kindertageseinrichtungen – Grundschulen

6.2.  Verlässliche Grundschule

6.3.  Hort an der Schule

6.4.  Ganztagsgrundschulen

6.4.1.  Unterstützung bei den Hausaufgaben

6.4.2  Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsgrundschulen

6.4.3.  Begabtenförderung an Grundschulen – Hector-Kinderakademie

Leonberg

 

7.  Weitere schulartübergreifende Angebote und Maßnahmen

7.1.  Schulverpflegung

7.2.  Jugendsozialarbeit an Schulen

7.2.1. Schulübergreifende Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen

7.3.  Jugendforum

7.4.  Jugendausschuss

 

8.  Inklusion an Schulen

8.1.  Schulische Angebote für Kinder aus dem nicht-deutschsprachigen

Ausland

 

9.  Übergang Schule – Beruf/Berufsorientierung

9.1.  Berufliches Schulzentrum Leonberg

 

10.  Sportstätten

 

11.  Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik sowie bauliche Maßnahmen

11.1.  Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik

11.1.1  Digitalisierung an Schulen/Präsenzunterricht

11.1.2. Digitalisierung an Schulen/Homeschooling

11.2.  Durchgeführte Maßnahmen im Berichtszeitraum

11.3.  Weitere geplante Maßnahmen für das Restjahr 2020

11.4.  die baulichen Maßnahmen an den Schulen im Einzelnen

 

12.  Schulhaushalt 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.  Daten zur Statistik der Entwicklung der Schülerzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schülerzahlen im Schuljahr 2019/20 sind im Vergleich zum Schuljahr 2018/19 insgesamt leicht rückläufig (- 14 SuS), siehe Anlage 1 bis 3.


Schulart                      Vorjahr       2019/20                   ___________
Grundschulen/GMS    + 43   +17
Grundschulförderklassen   +/- 0   -   7
GMS/WRS     - 23   - 24
Realschulen     - 48   - 21
Gymnasien     - 29   +13
SBBZ                                     + 7            + 8            

Gesamt     - 50   - 14
 

Die Anzahl der Grundschulkinder hat sich zum Schuljahr 2019/20 leicht erhöht (+ 17).

 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger (ohne Grundschulförderklassen) liegt in diesem Schuljahr bei 383 Kindern, 28 Kinder weniger als im letzten Schuljahr.

 

Dies hängt u. a. damit zusammen, dass der Stichtag der Einschulung ab dem Schuljahr 2020/21 bis zum Schuljahr 2022/23 sukzessive vom 30. September auf den 30. Juni vorverlegt wird. Mit der Verlagerung des sog. „Einschulungskorridors“ kommt es zunächst kurzzeitig zu einer Entzerrung der Schülerzahlen an den Grundschulen bzw. zeitversetzt an den weiterführenden Schulen.

 

Im Schuljahr 2019/20 sind bei folgenden Schularten Schülerrückgänge zu verzeichnen:

Gemeinschaftsschule (- 24), Realschulen (- 21), Die Schülerzahl an den Gymnasien hat sich leicht erhöht (+ 13).

 

An der Gemeinschaftsschule August-Lämmle-Schule (ALS) konnte im Schuljahr 2019/20 erstmals der mittlere Bildungsabschluss erworben werden. Von 35 SuS haben 33 SuS den mittleren Bildungsabschluss erreicht.

 

Zum Schuljahr 2019/20 sind an der Pestalozzischule 105 Schulkinder gemeldet, wovon 4 SuS in einer kooperativen Organisationsform an der Schellingschule unterrichtet werden. 27 Schulkinder werden in Renningen und 4 Schulkinder in Rutesheim inklusiv unterrichtet.

 

Die Zahl der auswärtigen SuS ist in den Anlagen 6 bis 8 dargestellt. Die Schulkinder verteilen sich auf die einzelnen Schularten wie folgt:


Schulart                            Vorjahr       2019/20                   
SBBZ      31      34
GS/GMS     30      24
Realschulen     60      45
Gymnasien                             95            106      ____________
Gesamt              216    209
 

Die Anzahl der auswärtigen SuS an Grundschulen bzw. der Gemeinschaftsschule in der Primarstufe und Sekundarstufe I beträgt insgesamt 1,3 %.

 

Die Anzahl der auswärtigen SuS an den Realschulen liegt bei 5,6 %, bei den Gymnasien bei 8,4 %.

 

Der Anteil der auswärtigen SuS an den weiterführenden Schulen liegt insgesamt bei rd. 7 %. 

An der Pestalozzischule sind 32 % auswärtige Schulkinder. Die meisten auswärtigen SuS der Realschule kommen aus den Landkreisen Böblingen (Schwerpunkt Rutesheim bzw. Weissach) bzw. Ludwigsburg (Ditzingen und Gerlingen), die der Gymnasien aus dem Landkreis Böblingen (Schwerpunkt Weissach) bzw. dem Landkreis Ludwigsburg (v. a. Gerlingen, Ditzingen).

 

Übergänge aus Klassenstufe 4 an weiterführende Schulen

Die Übergänge der Leonberger SuS aus Klassenstufe 4 an die weiterführenden Schulen Leonbergs haben sich wie folgt entwickelt (siehe Anlage 9):


Schule           2018/19             2019/20          _LK BB (2019/20)  BW  _____

GMS     57 (15,6 %)     43 (12,1%)  13,6 %  13,0 %
RS   112 (30,7 %)   111 (31,4 %)  35,0 %  34,7 %
GYM   194 (53,2 %)   198 (55,9%)  46,0 %  43,3 %
Sonstige             2 (0,5 %)         2 (0,6%)                   2,1 %        3,1 %______

Gesamt 365  354   

 

Die Grund- und Werkrealschule in Rutesheim besuchen insgesamt 50 Leonberger Schulkinder, davon 33 Kinder die Primarstufe, 17 Kinder die Sekundarstufe I. Hierbei kommen insgesamt 31 Kinder aus dem Wohngebiet Silberberg, das mit dem Rutesheimer Schulzentrum direkt durch eine Buslinie verbunden ist. Auf die Realschule in Rutesheim gehen insgesamt 51 Leonberger Schulkinder.

Das Gymnasium Rutesheim besuchen derzeit insgesamt 202 Leonberger SuS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.  Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbemerkung

Die Prognose für den Zeitraum bis 2025/26 (siehe Anlagen 1 bis 3, 10 bis 23) beruht auf der Hochrechnung der Schülerzahlen anhand der aktuellen Geburtenstatistik unter Einbeziehung der Geburten der letzten sechs Jahre. Wanderungsbewegungen sind nicht berücksichtigt.

Vorgesehene Siedlungserweiterungen in Leonberg (u. a. Stadtmitte, Berliner Straße, Jahnstraße, Ezach III und in den Ortsteilen) wurden bei der Schülerzahlenentwicklung berücksichtigt.
 

Die Anzahl der Schulanfängerinnen und -anfänger wird im Prognosezeitraum (von 2020/21 bis 2025/26) - nachdem in 2019/20 im Vergleich zum Vorjahr ein geburtenschwacher Jahrgang zum Tragen kam - künftig von 383 Schulkinder um 156 Schulkinder auf 539 Schulkinder (+ 40 %) ansteigen (über 500 pro Jahrgang).

Bedingt durch o. g. Faktoren wird die Gesamtschülerzahl voraussichtlich von 4.087 Schulkinder um 904 Schulkinder (+ rd. 22 %) auf 4.991 Schulkinder ansteigen.

 

Die Prognose deutet insgesamt auf eine Schülerzunahme hin, wie sie bereits Ende der 90er Jahre über 5 Jahre bestand, allerdings ist aus heutiger Sicht kein Rückwärtstrend erkennbar.

An den Grundschulen sind im Prognosezeitraum folgende Schülerzahlen zu erwarten:
 

Schule/Schuljahr                2019/20     2025/26        Diff. +/-   Prozent
August-Lämmle-Schule         246      277   +  31     +12,6 %
Mörikeschule               242      307   +  65     +26,8 %
Schellingschule    186      330   +144     +77,4 %
Spitalschule     305      378   +  73     +23,9 % 
GS Gebersheim    109        82   -   27     - 24,7 %
GS Höfingen     202      284   +  82      +40,5 %
GS Warmbronn    142      183   +  41      +28,8 %
Sophie-Scholl-Schule            148       196       +  48      +32,4 %
Gesamt              1580   2.037  + 457      +28,9 %
 

Die Anzahl der Grundschülerinnen und -schüler nimmt gemäß der Prognose bis zum Schuljahr 2025/26 um 457 Kinder zu (28,9 %).

 

Die Schulräume v. a. der Grundschulen wurden im Hinblick auf die Nutzung auch von Betreuungsräumen aktuell neu bewertet (siehe Anlagen 4 und 5).

 

Die Raumkapazitäten an den Grundschulen sind im Vergleich zu seitherigen Belegungen derzeit insgesamt zwar noch vorhanden, doch müssen angesichts des jährlichen Zuwachses der Geburten und im Rahmen des Ausbaus der Ganztagsbetreuung künftig zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen werden. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gewährleisten zu können, ist gemäß dem Koalitionsvertrag bis 2025 vorgesehen, ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter gesetzlich zu verankern. Dies bedeutet dann, dass ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung besteht.

 

U. a wird die Schellingschule künftig 3-zügig geführt und dadurch die auf 3,5 Züge ausgerichtete Spitalschule entlastet.

 

Mit Fertigstellung der neuen Mensa zu Beginn des Schuljahrs 2020/21und dem nachfolgenden Rückbau der Bestandsmensa zu Klassenräumen soll an der August-Lämmle-Schule eine Entspannung der beengten Raumsituation eintreten. Dies wurde bereits in der Vorlage DS 2017/135 so beschlossen.

 

Die Schülerzahlenentwicklung an den weiterführenden Schulen deutet für die Zukunft v. a. im Bereich der Gymnasien auf einen überproportionalen Anstieg der Schülerzahlen hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.  Die Schulen in Zeiten der Corona-Pandemie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Covid19-Pandemie hat für die Schulen in 2020 gravierende Auswirkungen auf den Schulalltag, die im Folgenden kurz chronologisch skizziert werden.

 

Am 17. März wurden sämtliche Schulen in Baden-Württemberg bis auf Weiteres geschlossen und der Unterrichtsbetrieb via Fernlernunterricht in Verbindung mit Lernpaketen bzw. über digitale Konferenzschaltungen durchgeführt.

 

Am 4. Mai wurden die weiterführenden Schulen für SuS der Abschlussklassen bzw. wo Abschlüsse im Folgejahr anstehen teilweise und mit Einschränkungen in der wöchentlichen Präsenz der Klassenstufen vor Ort geöffnet.

 

Am 18. Mai wurden die Grundschulen in der Präsenz für die Klassenstufe 4 geöffnet.

 

Am 15. Juni wurden die Schulen für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen für alle SuS eingeschränkt geöffnet, wobei sich der Unterricht auf bestimmte Pflichtfächer konzentrierte und die SuS klassenstufenweise zeitlich versetzt am Unterricht teilnahmen.

 

Ab 29. Juni nahmen alle Schulen (einschließlich des SBBZ) den Unterrichtsbetrieb eingeschränkt wieder auf, wobei sich Präsenzzeiten vor Ort teilweise mit Fernlernunterrichtsphasen zu Hause abwechselten. An den Grundschulen gab es für die SuS permanente Präsenzzeiten, an den weiterführenden Schulen wöchentliche Präsenzzeiten im Wechsel. U. a. waren jeweils die Anfangs- und Endzeiten, Pausenzeiten, etc. gestaffelt.

 

Diese Situation wurde bis zu den Sommerferien so beibehalten und war für alle Beteiligten aufgrund der außergewöhnlichen Situation unbefriedigend.

 

Die mit den Schulschließungen bzw. eingeschränkten Präsenzzeiten der SuS vor Ort an der Schule in Verbindung stehenden Probleme hatten Auswirkungen auf:

 

-          Die Betreuungssituation, die nur in Form von einer Notbetreuung für Kindern von Eltern mit Tätigkeit in einer kritischen Infrastruktur bzw. später auch präsenzpflichtigen Tätigkeit gewährleistet werden konnte

-          SuS, die digital nicht vernetzt sind und auch sonst keine Möglichkeit haben, sich auf diesem Weg zu artikulieren

-          Lernschwache SuS, die teilweise nicht erreicht bzw. gefördert werden konnten

-          Das Curriculum, das sich auf bestimmte Kernfächer konzentrierte und einzelne Fächer wie Sport, Musik und Kunst für die SuS teilweise nicht angeboten werden konnten

-          Die Hector-Kinderakademie, die nicht durchgeführt werden konnte

-          Angebote für Arbeitsgruppen und sonstige jugendbegleitende Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schulen

-          Soziale Kontaktmöglichkeiten im schulischen Umfeld, beispielsweise aber auch in der gemeinsamen Pausengestaltung der SuS, etc.

-          Die Bereitstellung eines warmen Mittagessens, das für die SuS nur sehr eingeschränkt während der Notbetreuung bzw. dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen angeboten werden konnte.

 

Um die negativen Auswirkungen auf die betroffenen Personengruppen möglichst gering zu halten, wurden durch die Regierung und (Schul-)Verwaltung verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

 

Während der Zeit der Schulschließungen wurde an den Leonberger Schulen für berechtigte SuS (von in einer kritischen Infrastruktur bzw. in einem präsenzpflichtigen Bereich tätigen Eltern) zunächst bis einschließlich Klassenstufe 6, später bis Klassenstufe 7 eine Notbetreuung angeboten. Diese wurde zu Unterrichtszeiten von den Schulen abgedeckt. Die Randzeiten (Früh-, Mittags-, Spätbetreuung und Hort an der Schule) im Rahmen der Notbetreuung wurden von Seiten der Stadt ergänzt. Hierbei betrug die Gruppenhöchstgröße 14 Kinder. Die Notbetreuung wurde stark nachgefragt, es konnten aber alle berechtigten Kinder einen Platz erhalten. Die Notbetreuung an den Grundschulen endete mit der Aufnahme des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen zum 29. Juni. Bei den weiterführenden Schulen endete die Notbetreuung mit den Sommerferien.

 

Von Seiten des Kultusministeriums wurden in den zwei letzten Sommerferienwochen sog. Lernbrücken für die SuS initiiert, die während der Fernlernzeiten nicht erreichbar waren. Die SuS wurden von den Lehrkräften vorgeschlagen, wobei auch Eltern initiativ werden konnten.

 

In Leonberg fand die Förderung bei den Grundschulen zentral an der Spitalschule bzw. für die eigenen Grundschulkinder an der August-Lämmle-Schule statt. Sämtliche weiterführende Schulen haben für ihre SuS ebenso Lernbrücken bereitgestellt. Das Angebot nahmen an den Grundschulen rd. 60 Kinder wahr, an den weiterführenden Schulen rd. 180 Schulkinder.

 

Die Covid19-Pandemie hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den Bereich der Schulverwaltung. Mit der teilweisen Öffnung der Schulen für den eingeschränkten Präsenzbetrieb mussten zahlreiche Vorkehrungen und Maßnahmen im Bereich der Hygiene bzw. des Infektionsschutzes an den Schulen getroffen werden. Geplante Investitionsmaßnahmen konnten angesichts der eingeschränkten Kommunikation bzw. Präsenz nur bedingt weiterverfolgt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.  Bildungspolitik des Bundes und des Landes Baden-Württemberg

 

4.1.  Digitalisierung: Förderung durch Bund und Land

 

4.2.  Sofortausstattungsprogramm des Bundes zur Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten im Rahmen „Corona“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle seien im Bereich der Digitalisierung der Schulen zwei Vorhaben von Seiten des Bundes bzw. des Landes Baden-Württemberg erwähnt:

 

-          DigitalPakt Schulen

-          Sofortausstattungsprogramm des Bundes zur Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten im Rahmen „Corona“.

 

Weitere Ergänzungen zum DigitalPakt mit zusätzlichen Fördermitteln wurden angekündigt.

 

 

4.1. Digitalisierung: Förderung durch Bund und Land

 

Die Bundesregierung hat im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ den Ländern finanzielle Unterstützung zugesagt und Fördermittel bereitgestellt. Ziel ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Ausstattung der Schulen. Die Aufteilung der Finanzmittel an die einzelnen Kommunen wird nach Verabschiedung durch den Bundesrat noch durch das Land Baden-Württemberg bestimmt. Allgemeine Voraussetzungen für die Beantragung von Fördermitteln an Schulen sind jeweils individuelle/spezifische Bestandsaufnahmen, Medienentwicklungspläne, Sicherstellung von Wartung und IT-Support sowie eine Fortbildungsplanung.

 

Zur Unterstützung der Digitalisierung der Schulen hat das Land Baden-Württemberg parallel dazu einen Vorschlag hinsichtlich weiterer finanzieller Unterstützung der Schulen erarbeitet:

 

150 Mio Euro wurden seitens des Landes als Anschubfinanzierung bzw. Kofinanzierung des „DigitalPakt Schule“ zur Verfügung gestellt werden. Diese Mittel wurden als pauschale Zuweisung über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) im Jahr 2019 an die Kommunen gemäß der Schülerzahl ausgeschüttet und betrug für Leonberg rd. 484.000 Euro.

 

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie im Schulbereich ein Konzeptionspapier erarbeitet. Dieses umfasst insbesondere drei Themenbereiche:

 

  -      Die didaktisch-methodische Verankerung im Unterricht

  -      Die Qualifizierung der Lehrkräfte

  -      Die Herstellung der technischen Voraussetzungen.

 

Die Digitalisierung an Schulen soll von Seiten des Landes forciert werden. Basierend auf dem Grundsatz: „Die Technik muss der Pädagogik folgen“ sollen beispielsweise die Medienentwicklungsplanung vorangetrieben werden, neue methodisch-didaktische Möglichkeiten im Unterricht erprobt werden und eine neue landesweite digitale Bildungsplattform aufgebaut werden.

 

 

4.2. Sofortausstattungsprogramm des Bundes zur Ausstattung der Schulen mit

digitalen Endgeräten im Rahmen „Corona“.

 

Mit dem Zusatz zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 („Sofortausstattungsprogramm“) werden zusätzliche Bundes- und Landesmittel  für Leonberg i. H. v. rd. 350.000 Euro für die Beschaffung von mobilen Endgeräten zum Verleih an SuS bereitgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.  Schulentwicklung in Leonberg

 

5.1.  Aktuelle Schwerpunkte der Leonberger

Schulentwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bedingt durch „Corona“ konnte die Veranstaltungs- bzw. Vortragsreihe „Schulentwicklung in Leonberg“ bis auf Weiteres nicht durchgeführt werden.

 

Angesichts der in den nächsten sechs Jahren zunehmenden Schülerzahl soll im 2. Halbjahr 2021 ein Schulentwicklungsprozess initiiert werden, in den insbesondere auch die Raumkapazitäten im Hinblick auf eine avisierte künftige gesetzliche Regelung zum Ganztagsbetrieb an Grundschulen untersucht werden sollen, aber auch Untersuchungen zu Ausbaumöglichkeiten im Bereich der Sekundarstufe I und II einschließen sollen. Ggf. ist bei kurzfristiger Raumknappheit auch eine Beschränkung des Zugangs auswärtiger SuS zu prüfen.

 

 

5.1. Aktuelle Schwerpunkte der Leonberger Schulentwicklung

 

Im Folgenden ist eine Auswahl an derzeitigen und künftigen investiven Maßnahmen aufgeführt.

 

Sämtliche für 2020 vorgesehenen baulichen Maßnahmen sind auch an späterer Stelle dargestellt.

   

Grundschule Warmbronn

   

Am 26. März 2019 hat der Gemeinderat mit der Vorlage 2018/265-002 der Planung und Konzeption der Klassen- und Betreuungsräume mit der Mensa im Schulgebäude zugestimmt. Aufgrund planungs- und baurechtlicher Vorgaben verschiebt sich der Neubau erheblich. Im Herbst 2020 wird eine Vorlage (2020/200) zum aktuellen Sachstand hinsichtlich der Waldabstandsproblematik den Gremien vorgestellt.

 

Sophie-Scholl-Schule

 

Im Rahmen der Beplanung des Gebiets Ezach- und Schopflochkindergarten hat die Verwaltung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben (siehe VL 2018/283). Es soll auf dem Areal (Bildungscampus Ezach) auch eine Mensa mit Betreuungsräumen gebaut und die Sophie-Scholl-Schule zu einer Ganztagsgrundschule ausgebaut werden. Der Neubau ist aus heutiger Sicht aufgrund der Komplexität und baulichen Dimension allerdings erst im ersten Halbjahr 2024 zu realisieren.

 

Grundschule Gebersheim

 

Die Raumsituation an der Grundschule Gebersheim ist im Hinblick auf den wachsenden Bedarf an Schulkindbetreuung (derzeit rd. 74 % der Schulkinder) angespannt. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Bedarfs schlägt die Verwaltung mittelfristig einen Anbau von drei Räumen in Klassenraumgröße (plus Nebenflächen) vor. Die Umsetzung ist abhängig vom Beschluss zum Haushaltsplan 2020/21.

 

Schellingschule

 

Die Schulhoffläche ist für eine künftig dreizügige Grundschule in der jetzigen Art nicht ausreichend. Der seitherige öffentliche Durchgang über den Schulhof wurde mit der Fertigstellung des gegenüberliegenden Neubaus teilweise verlegt. In 2020 soll mit den Planungen zur Umgestaltung des bisherigen Pausenhofs begonnen werden. Die Ausführung ist für 2021 geplant.

 

August-Lämmle-Schule

 

Mit dem Neubau der Mensa der August-Lämmle-Schule wurde Mitte Oktober 2018 begonnen. Die Mensa hat zum 14. September 2020 den Betrieb aufgenommen. Der Umbau der Bestandsmensa zu Klassen- bzw. Betreuungsräumen ist ab 2021 ff vorgesehen.

Gerhart-Hauptmann-Realschule

 

Für die Fassadensanierung an der Gerhart-Hauptmann-Realschule wurden in 2018 die Planungsgrundlagen erarbeitet. Im Frühjahr 2020 wurde mit den Arbeiten begonnen (siehe hierzu auch die VL 2019/050). Hierbei soll auch ein separater Eingang zum Schülercafe geschaffen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich Ende 2021 vorgesehen. Die Stadt Leonberg erhält von Seiten des Landes Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von rd. 1,4 Mio Euro.

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

 

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium waren die Fenster und Markisen nicht mehr funktionstüchtig und mussten erneuert werden. In diesem Zusammenhang wurde die Fassade inklusive den Fenstern und Jalousien saniert und das Gebäude den aktuellen energetischen Anforderungen angepasst (siehe Vorlage 2017/184). Die Maßnahme startete Ende August 2018. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 vorgesehen. Die Stadt Leonberg erhält von Seiten des Landes Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von rd. 2,24 Mio Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.   Angebote und Maßnahmen an Grundschulen

 

6.1.   Kooperation Kindertageseinrichtungen – Grundschulen

 

6.2.   Verlässliche Grundschule

 

6.3.   Hort an der Schule

 

6.4.   Ganztagsgrundschulen

 

6.4.1. Unterstützung bei den Hausaufgaben

 

6.4.2.  Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsgrundschulen

 

6.4.3. Begabtenförderung an Grundschulen –

 Hector-Kinderakademie Leonberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.1. Kooperation Kindertageseinrichtungen - Grundschulen

 

Den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule möglichst fließend zu gestalten und die Kooperation mit vergleichbaren Standards in der Stadt zu gewährleisten sowie die Kontinuität der Bildungsbiographien der jeweiligen Kinder zu berücksichtigen ist das Ziel von Kooperation nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

 

Jahresplanungen mit Maßnahmen der Kooperation werden zum Schuljahresanfang von Grundschul-Kooperationslehrkräften und Erzieherinnen gemeinsam erstellt und gegebenenfalls Förderbedarfe einzelner Kinder definiert.

 

Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen am 25. April 2018 wurde vereinbart, dass künftig jeder Kindertageseinrichtung eine Schule als Hauptkooperationspartner zugeordnet ist.

 

Aufgrund von „Corona“ konnten die Kindergartenkinder allerdings nicht wie üblich an Aktivitäten der Grundschulen teilnehmen, insbesondere bestand auch keine Möglichkeit der Hospitation an den Grundschulen.

 

6.2. Verlässliche Grundschule

 

Die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (VGS) wird an allen Leonberger Grundschulen angeboten. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß. Insgesamt nehmen 492 Schulkinder das Betreuungsangebot wahr. Je nach Schule sind ein bis drei VGS-Gruppen eingerichtet.

 

Das von Seiten der Stadt zusätzlich eingerichtete Angebot der Ferienbetreuung nutzen 224 Kinder (rd. 45 %).

 

6.3. Hort an der Schule

 

Neben der Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule wird an den Grundschulen Spitalschule, GS Gebersheim und GS Warmbronn der Hort an der Schule angeboten.

 

Der Hort an der Spitalschule im Kinderhaus Spitalhof wird im laufenden Schuljahr von 74 Kindern genutzt. Der Bedarf an Hortbetreuung übersteigt auch zum kommenden Schuljahr die verfügbaren 75 Plätze, sodass neue Anmeldungen wieder über eine Prioritätenliste bearbeitet werden müssen. Eine Ausweitung der Hortplätze ist aufgrund der begrenzten Raumressourcen nicht mehr möglich. Eltern können ihre Kinder alternativ in die Ganztags-grundschule Schellingschule umschulen lassen. Um langfristig den Betreuungsbedarf an
der Spitalschule decken zu können, müsste ein Neubau mit Mensa und Betreuungsräumen angestrebt werden.

 

An der Grundschule Gebersheim gibt es eine Gruppe mit 25 Kindern bei 25 Plätzen. Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Schulkindbetreuung schlägt die Verwaltung mittelfristig einen Anbau von drei Räumen in Klassenraumgröße (plus Nebenflächen) vor.

 

Im Schülerhort Baumhaus in Warmbronn gibt es 2 Hortgruppen mit insgesamt 45 Plätzen, aktuell nehmen 40 Kinder teil. Bis zur Fertigstellung des Umbaus der GS Warmbronn zur Ganztagsschule müssen ggf. Priorisierungen bei der Platzvergabe im Hort vorgenommen werden.

 

6.4. Ganztagsgrundschulen

 

An den Leonberger Ganztagsschulen August-Lämmle-Schule, Schellingschule, GS Höfingen und Mörikeschule besteht für die Ganztagsgrundschulkinder die Möglichkeit, zusätzlich ein städtisches Betreuungsangebot in Anspruch zu nehmen: vor Unterrichtsbeginn ab 7.00 Uhr, im Anschluss an die Ganztagsgrundschule bis 17.00 Uhr, die Betreuung freitagnachmittags sowie die Ferienbetreuung.

Für Grundschulen, die gemäß § 4a des Schulgesetzes BW als Ganztagsgrundschulen eingerichtet sind, besteht die Möglichkeit der Monetarisierung. Dies bedeutet, dass die von Seiten des Landes für den Ganztagsbetrieb der Schule zusätzlich zur Verfügung gestellten Lehrerwochenstunden zu 50 % in Geld zur Finanzierung externer Betreuungskräfte umgewandelt werden können. Je Lehrerwochenstunde und Schuljahr sind dies 1.800 Euro.

 

Im Schuljahr 2018/19 hat die Schulleitung der Mörikeschule 12 Lehrerwochenstunden zum Einsatz von externen Honorarkräften umgewandelt (monetarisiert). Ab dem Schuljahr 2020/21 wird auch die Schellingschule den Betrieb entsprechend dieser Ganztagsschulform durchführen. 

 

Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ganztagsschulbetrieb an den einzelnen Ganztagsgrundschulen in Leonberg:

 

August-Lämmle-Schule (ALS)

 

Am Ganztagsschulbetrieb der ALS in der Wahlform nehmen inzwischen rd. 157 Kinder teil, 84 Kinder davon nehmen zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch. 77 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Schellingschule

 

An der Schellingschule nehmen derzeit 107 Kinder am Angebot der Ganztagsgrundschule teil, von denen 55 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Weitere 47 Kinder besuchen die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Mörikeschule

 

Am Ganztagsschulbetrieb der Mörikeschule nehmen 142 Kinder teil, von denen 49 Kinder zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. 45 Kinder besuchen außerdem die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

Grundschule Höfingen

 

Das Ganztagsschulangebot der Grundschule Höfingen nehmen 100 Kinder wahr, von denen 67 zusätzliche Betreuungszeiten in Anspruch nehmen. Zusätzlich besuchen 76 Kinder die Betreuung im Rahmen der Verlässlichen Grundschule.

 

6.4.1. Unterstützung bei den Hausaufgaben

 

An Ganztagsgrundschulen ist die Hausaufgabenbetreuung Teil des pädagogischen Kon-zepts und wird von Lehrkräften und Ehrenamtlichen im Rahmen des Jugendbegleiterpro-gramms betreut.

 

Die Grundschulen, die keine Ganztagsschulen sind, bieten über das Jugendbegleiterpro-gramm eigenständige Angebote für Lerngruppen an.

 

6.4.2. Freiwilliges Soziales Jahr in Ganztagsgrundschulen

 

Seit dem Schuljahr 2018/19 sind an den Leonberger Ganztagsgrundschulen FSJ-Kräfte tätig. Die Jugendlichen unterstützen sowohl die Schulkindbetreuung vor und nach dem Unterricht, in den Mittagspausen und in den Ferien, als auch im schulischen Bereich.
Hier bringen sich die Freiwilligen beispielsweise in speziellen Förderangeboten in einzelnen Klassen oder in der Lernzeit ein.

 

Insgesamt stellen die FSJ-Kräfte eine positive zusätzliche Unterstützung des Ganztagsschulbetriebs dar.

 

6.4.3. Begabtenförderung an Grundschulen - Hector-Kinderakademie Leonberg

 

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Hector-Kinderakademie (HKA) Leonberg ein fester Eckpfeiler in der Begabtenförderung des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Leonberg fungiert dabei als Trägerin und stellt die Klassenräume zur Verfügung. Die Dozentenkosten und die Sachmittel werden von der Hector Stiftung getragen. Die Schulleiterin der Mörikeschule ist gleichzeitig Geschäftsführerin der Leonberger Hector-Kinderakademie.

 

Die Anmeldung der einzelnen Kinder für die Kurse erfolgt über die Lehrkräfte der teilneh-menden Grundschulen in und um Leonberg. Die Kurse der Hector-Kinderakademie werden von Lehrkräften und Experten außerhalb der Schulzeit angeboten. Kursorte sind neben der Mörikeschule die Schellingschule und die Grundschule Gebersheim.

 

Das Angebot zur Förderung besonders interessierter und motivierter Grundschulkinder wurde im Berichtsjahr 2019/20 weiter ausgebaut. Beinahe 60 Kurse wurden angeboten, davon über 70 % im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Beinahe 500 Grundschulkinder haben die Kurse besucht bzw. hätten sie besuchen können. Dabei hielten sich Jungen und Mädchen nahezu die Waage. Wegen der Corona-Pandemie mussten ab Mitte März 2020 alle HKA-Kurse bis zu den Sommerferien abgesagt werden.

 

Im März 2019 wurde die Verlängerung der Begabtenförderung von Frau Kultusministerin
Dr. Susanne Eisenmann und Herrn Dr. h. c. Hans-Werner Hector bekannt gegeben. Bis zum Schuljahresende 2024/25 wird die Hector-Stiftung rund 23,5 Mio. Euro für die über 60 Hector Kinderakademien des Landes sowie für die wissenschaftliche Begleitung zur Verfügung stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.   Weitere schulartübergreifende Angebote und

 Maßnahmen

 

7.1.   Schulverpflegung

 

7.2.  Jugendsozialarbeit an Schulen

 

7.2.1.  Schulübergreifende Angebote der

 Jugendsozialarbeit an Schulen

 

7.3. Jugendforum

 

7.4. Jugendausschuss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. 1. Schulverpflegung

 

In Leonberg wird für die Schulkinder in 6 Schulmensen und in 3 Horten eine warme Mittagsverpflegung angeboten. Der Betrieb der Schulmensen bzw. das Angebot der Mittagsverpflegung ist mit Ausnahme der Triangel ausnahmslos an externe Dienstleister vergeben.

 

Die Stadt Leonberg schließt mit den Cateringunternehmen jeweils verbindliche Liefer- oder Dienstleistungsverträge ab. In diesen sind die Qualität der Speisen, das Hygienemanage-ment sowie die Abläufe der Essensausgabe und Küchenreinigung festgeschrieben. Die Leistungsbeschreibung lehnt sich an die Empfehlungen des „Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Bonn, an.

 

Seit dem Schulwechsel 2017/18 gilt ein einheitlicher Eigenanteil an der Mittagsverpflegung in Höhe von 3,50 Euro pro Portion an Schulen in städtischer Trägerschaft. Der Triangel e. V. erhebt einen Eigenanteil in Höhe von 3,80 Euro pro Mahlzeit.

 

Der Speisenplan des Triangel e. V. ist seit Oktober 2018 DGE-zertifiziert, somit entspricht dieser dem DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung. Die Gründung einer gemeinnützigen GmbH, der Mensa Triangel Betriebs gGmbH, mit der Stadt Leonberg und dem Triangel e. V. als Gesellschafter ist in die Wege geleitet.

 

Bis zum Neubau einer Schulmensa nehmen die Kinder des Hort Baumhaus weiterhin im ehemaligen Vereinszimmer in der Staigwaldhalle ihr Mittagessen ein.

 

Die Schulkinder der Grundschule Gebersheim nehmen ihre Mittagsmahlzeit wieder im Mehrzweckraum des Eric-Carle-Kinderhauses ein.

 

Der ursprünglich für den 18. Mai 2020 geplante Betriebsstart der neuen Mensa an der August-Lämmle-Schule wurde, bedingt durch die Schulschließungen im Rahmen der Corona-Pandemie, auf den neuen Schuljahresbeginn am 14. September 2020 verschoben. Das bisherige System der Warmverpflegung wurde durch das „cook & freeze“-Verfahren ersetzt.

 

An der Schellingschule erfolgen die Bestellung und Stornierung von Mittagsmahlzeiten seit Mai 2019 mittels des bargeldlosen Buchungs- und Bezahlsystems MensaMax eines Pforzheimer Software-Unternehmens inzwischen reibungslos.

 

Bedingt durch Corona konnte die Essensversorgung im herkömmlichen Umfang nicht mehr durchgeführt werden. Die Mensen der Mörikeschule und der GS Höfingen blieben während des „Lockdowns“ geschlossen, die Mensa der Ostertag-Realschule bis Schuljahresende. An der August-Lämmle-Schule wurden im Rahmen der Notbetreuung Einmalportionsmenüs ausgegeben. Die Einschränkungen der Verpflegung im Rahmen der Notbetreuung betrafen auch die Kinder des Horts Baumhaus in Warmbronn bzw. des Kinderhauses Spitalhof. Mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen wurde dieses System an der Mörikeschule, der GS Höfingen, der August-Lämmle-Schule und der Schellingschule beibehalten, um die personal- und kostenintensive Essensausgabe zu minimieren.

 

In der Triangel wurde ab 20. April ein warmes Mittagessen nur gegen Voranmeldung für Präsenzschülerinnen und -schüler sowie Lehrkräfte in zugewiesenen Zeitfenstern ausgegeben.

 

7.2. Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Jugendsozialarbeit an Schulen nach §13 SGB VIII wird in Leonberg innerhalb der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit an den Grundschulen, der Gemeinschaftsschule, den beiden Realschulen, den beiden Gymnasien und dem Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen/Pestalozzischule angeboten. Die Grundlage dafür bildet die Rahmenkonzeption „Jugendsozialarbeit an Leonberger Schulen“.

 

Zum Schuljahresanfang 2020/21 ist die Jugendsozialarbeit an allen Ganztagsgrundschulen auf einen Stellenanteil von 50 % VZÄ aufgestockt worden (siehe VL 2020/097). Für die Grundschulen ohne Ganztagsbetrieb wurde eine Stelle eingerichtet, die neben der Jugendsozialarbeit an Schulen die Kinderbeteiligung im Rahmen der Gemeindeordnung in den Fokus nimmt.

 

Die Absprachen erfolgen jeweils mit den Schulleitungen.

 

Derzeit stehen den Schulen folgender Stellenanteile für Jugendsozialarbeit zur Verfügung:

 

Grundschulen

 

  • Grundschule Höfingen 50 %
  • Mörikeschule 50 %
  • Schellingschule 50 %
  • August-Lämmle-Grundschule 50 %
  • Sophie-Scholl-Schule, Grundschule Gebersheim, Grundschule Warmbronn und Spitalschule (inkl. Kinderbeteiligung) 100 %
  •  

Weiterführende Schulen

 

  • August-Lämmle-Schule 75 %
  • Gerhart-Hauptmann-Realschule 75 %
  • Ostertag-Realschule 75 %
  • Johannes-Kepler-Gymnasium 50 %
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium 50 %
  • Pestalozzischule (inkl. Grundschule) 50 %

 

7.2.1. Schulübergreifende Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen

 

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Jugendsozialarbeit an Schulen ist die Förderung von schulübergreifenden Projekten.

 

Seit 9 Jahren finden regelmäßig mind. 2 x pro Jahr schulübergreifende SMV-Treffen zum Informationsaustausch und zur Planung gemeinsamer Projekte statt.

 

Regelmäßig veranstaltet die SMV in Kooperation mit Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit eigene schulübergreifende Veranstaltungen. So gab es 2019 das obligatorische Sportturnier „Let`s kick“ mit ca. 200 SuS auf dem Gelände des SV Leonberg/Eltingen.

 

Das schulübergreifende SMV-Treffen sowie das Sportturnier „Let`s kick“ sollen auch 2020/21 fortgeführt werden.

7.3. Jugendforum

 

Das Leonberger Beteiligungsverfahren „Mach mit3 - ... mitdenken, ... mitreden, ...mitgestalten“ ging 2019 in das vierte Jahr. Die um 22 % gestiegene Anzahl der Teilnehmenden des Jugendforums gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass das Jugendforum bei den SuS gut angenommen wird und sich inzwischen etabliert hat.  

 

Das Jugendforum 2020 steht unter dem Einfluss der Corona-Krise. Die Task-Force Jugendforum, bestehend aus dem neuen Moderator Heiko Bäßler, dem Stadtjugendreferenten und den Jugendlichen aus dem Jugendausschuss, entwickelt das Jugendforum weiter. Dieses Jahr werden erstmalig digitale Elemente im Jugendforum eingesetzt.

 

Das 5. Leonberger Jugendforum beginnt am 30. September 2020 mit einer Online-Umfrage, zu jugendpolitischen Themen. Am 12. Oktober 2020 findet hierzu eine Online-Veranstaltung statt. Anhand eines eigenen Online-Tools wird der Prozess des Jugendforums begleitet und die SuS bei der Bearbeitung ihres Projekts unterstützt. Das Tool ist erreichbar unter: https://jugendforum.digital.

 

Nach dem Ende der Herbstferien ist ein weiteres Zusammentreffen in Präsenzform geplant, an dem sämtliche Vertretungen der Projektgruppen sowie der Verwaltung bzw. der städtischen Gremien eingeladen werden.

 

7.4. Jugendausschuss

 

Der Jugendausschuss wurde nach dem 3. Jugendforum 2018 am 2. Juli 2018 gebildet.
Die Regularien sind in der Geschäftsordnung des Jugendausschusses der Stadt Leonberg festgelegt (siehe Vorlage 2019/042).

 

Die Jugendlichen bzw. der Jugendausschuss haben Arbeitsgruppen zu schulischen Themen gebildet. Sie berichten regelmäßig zu den jeweiligen Ergebnissen im S-Ausschuss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.  Inklusion an Schulen

 

8.1.  Schulische Angebote für Kinder aus dem

nicht-deutschsprachigen Ausland



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Verankerung der Inklusion im Schulgesetz ist die Sonderschulpflicht seit dem Schuljahr 2015/16 aufgehoben worden: Die Eltern können bei festgestelltem sonder-pädagogischen Bedarf entscheiden, ob ihr Kind an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum oder inklusiv an einer Regelschule unterrichtet werden soll. Eine inklusive Beschulung soll gruppenbezogen stattfinden. Das Staatliche Schulamt Böblingen klärt in Verbindung mit dem Schulträger und den Eltern ab, welche Schule in Frage kommen kann.

 

Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht an der Gerhart-Hauptmann-Realschule eine kooperative Organisationsform mit der Karl-Georg-Haldenwang-Schule (KGHS). 6 SuS besuchen im Schuljahr 2019/20 die Klassenstufe 7.

 

Darüber hinaus gibt es in den Räumen der ALS eine Außenstelle der Johannes-Kullen-Schule Korntal-Münchingen mit 16 Schulkindern der Klassenstufen 1 bis 4 in 3 Lerngruppen. Die Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung.

 

An der Sophie-Scholl-Schule besteht seit dem Schuljahr 2017/18 eine kooperative Organi-sationsform mit der KGHS mit 7 Schulkindern in der Klassenstufe 3.

 

An der Pestalozzischule in Leonberg werden in den Klassenstufen 1 bis 9 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen unterrichtet. Unterteilt in die Grundstufe (Klasse 1 bis 4), die Hauptstufe 1 (Klassen 5 und 6) sowie die Hauptstufe 2 (Klassen 7 bis 9) werden die Kinder sonderpädagogisch gefördert.

 

Darüber hinaus unterstützen Lehrkräfte der Pestalozzischule 27 SuS in einem inklusiven Angebot in der Friedrich-Schiller-Schule in Renningen, 4 Kinder in der Theodor-Heuss-Schule in Rutesheim sowie 4 Kinder in der Schellingschule in Leonberg im Rahmen einer kooperativen Organisationsform (Außenklasse).

 

Ca. 45 weitere Kinder werden jedes Schuljahr von Lehrkräften der Pestalozzischule im Rahmen des Sonderpädagogischen Dienstes an allen Leonberger Schulen präventiv gefördert bzw. wird nach ausführlicher Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Böblingen entschieden, welchen Förderbedarf ein Kind hat.

 

In einer engen Kooperation zwischen der Pestalozzischule und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg werden jedes Jahr in einer VABKF Klasse (Vorbereitung Arbeit und Beruf Kooperation Förderschule) Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen zu einem Hauptschulabschluss geführt.

 

8.1. Schulische Angebote für Kinder aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland

 

Schulkinder, die noch geringe oder keine Kenntnisse der deutschen Schrift und Sprache mit-bringen, werden zunächst in sog. Vorbereitungsklassen (VKL) unterrichtet bzw. erhalten in allgemeinbildenden Schulen zusätzliche Sprachförderung.
 

In Leonberg besteht das Angebot an folgenden Schulen:

 

   -    Ostertag-Realschule

   -    August-Lämmle-Schule (1x Primarstufe/2x Sekundarstufe I)

   -    Schellingschule

   -    Mörikeschule

 

Ziel ist, die SuS möglichst rasch im regulären Klassenverband zu integrieren. Insgesamt besuchen im Berichtszeitraum an den o. g. Schulen ca. 75 Schulkinder VKL- bzw. Sprachförderklassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.     Übergang Schule - Beruf/Berufsorientierung

 

9.1.  Berufliches Schulzentrum Leonberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10. Oktober 2019 fand in Renningen die 11. Interkommunale Ausbildungsplatzbörse INTERKOM 2019 des nördlichen Landkreises Böblingen statt.

66 regionale und überregionale Firmen, Institutionen, Verbände und Vereine haben in kompakter und fundierter Form über die Ausbildungsplatz- und Studienangebote informiert.

 

Hierbei wurden 118 Ausbildungsberufe und 65 duale Studiengänge präsentiert.

 

Ergänzend zu diesen Informationen wurden fach- und ausbildungsspezifische Vorträge zum Thema Berufswahl angeboten.

An der Veranstaltung nahmen in Schulklassen organisiert insgesamt über 1000 Jugendliche aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Aidlingen, Grafenau, Magstadt und Weissach teil.

Die Veranstaltung an einem Donnerstag durchzuführen hat sich als sinnvoll herausgestellt.

 

9.1. Berufliches Schulzentrum Leonberg

 

Am Beruflichen Schulzentrum Leonberg (BSZ) waren im Schuljahr 2019/20 insgesamt 3.047 SuS angemeldet, davon 389 am beruflichen Gymnasium im 3-jährigen Bildungsgang. Folgende Profile werden angeboten: Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium, Technisches Gymnasium und Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium sowie Internationale Wirtschaft und Technik und Management.

 

Rund ein Drittel der Leonberger Realschülerinnen und -schüler nutzen die Möglichkeit des Erwerbs der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung am beruflichen Gymnasium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.  Sportstätten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem „Lockdown“ der Schulen war der fachpraktische Sportunterricht an den Schulen und im Hallenbad bis zu den Sommerferien nicht mehr möglich. Ab dem 18. Mai war es lediglich den SuS der beiden Jahrgangsstufen der Gymnasien unter Auflagen gestattet, für die Abiturprüfung im Sportzentrum zu trainieren. Diese konnten auch bereits in der Woche vor dem offiziellen Wiederbetrieb des Leobads nach dem Umbau ab 1. Juli trainieren.

 

Das Hallenbad steht den Schulen nach der Öffnung der Wintersaison ab 13. Oktober wieder zur Verfügung, wobei es zu Einschränkungen im Betrieb kommen kann.

Im Zuge von veränderten Schülerzahlen und der Ausweitung des Ganztagsbetriebs einzelner Schulen ergeben sich in Leonberg Veränderungen in der Bedarfslage bei den Sportstätten.

 

Schulen und Verwaltung haben Anfang Dezember 2015 die Belegung der Leonberger Sportstätten (Bäder sowie Turn- und Sporthallen) innerhalb der Bestandslage neu geregelt. Darüber hinaus werden in Verbindung mit der Geschäftsführenden Schulleiterin jeweils am Schuljahresende im Hinblick auf die Planung des anstehenden neuen Schuljahrs Anpassungen vorgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.  Ausstattung der Schulen mit Informations- und

Kommunikationstechnik sowie bauliche Maßnahmen

 

11.1.  Ausstattung der Schulen mit Informations- und

Kommunikationstechnik

 

11.1.1   Digitalisierung an Schulen/Präsenzunterricht

 

11.1.2.  Digitalisierung an Schulen/Homeschooling

 

11.2.  Durchgeführte Maßnahmen im Berichtszeitraum

 

11.3.  Weitere geplante Maßnahmen für das Restjahr 2020

 

11.4.  Die baulichen Maßnahmen an den Schulen im

 Einzelnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. 1. Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik

 

Die Corona-Pandemie hat für eine hohe Dynamik in der Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts gesorgt. Homeschooling wurde zum Schlagwort, neue Konzepte zu Fortführung und Gestaltung des Unterrichts wurden kurzfristig erforderlich. Die vielen Teilbereiche der Digitalisierung der Schulen können inzwischen zu zwei Themenblöcken zusammengefasst werden: der Digitalisierung des Präsenzunterrichts in der Schule und den Digitalisierungsmaßnahmen für das Homeschooling.

 

11.1.1. Digitalisierung an Schulen/Präsenzunterricht

 

Wie im Abschnitt Bildungspolitik beschrieben, werden von der Bundesregierung über den „DigitalPakt Schule“ und das Land Baden-Württemberg ab Mitte 2019 Fördermittel für die Digitalisierung von Schulen bereitgestellt. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel wird die Stadt Leonberg im Rahmen einer zusammen mit den Schulen erarbeiteten Digitalisierungsstrategie einsetzen.

 

Die Verwaltung hat hierzu am 18. März 2019 die Arbeitsgruppe „Digitale Schule“ initiiert, in der Schulleitungen und Netzwerk- bzw. Multimediaberaterinnen und -berater der Schulen gemeinsam mit einem externen Dienstleistungsunternehmen u.a. Medienentwicklungspläne und Anforderungsprofile hinsichtlich der künftigen IT-Ausstattung erarbeiten werden. Weiterhin soll die Arbeitsgruppe als Informationsplattform zum Sachstand geplanter Digitalisierungsmaßnahmen und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Leonberger Schulen dienen.

 

Zur Umsetzung der gemeinsamen Digitalisierungsstrategie und der individuellen Unterrichtskonzepte der Schulen mit Laptops und Tablets müssen verschiedene Themenfelder bearbeitet werden:

 

Breitbandanbindung Schulen

 

Im Schuljahr 2017/18 wurde mit dem Aufbau eines Glasfaser-Campus-Netzes für die Schulen begonnen. Durch dieses Netz sollen durch die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen Synergieeffekte erzielt werden. Beispiele dafür sind die Zentralisierung des Internetzugangs der SuS (breitbandige Datenanbindung), Schulserverlösungen auf einer gemeinsamen, redundanten Hardware und ein gemeinsames WLAN-Konzept mit einer zentralen Managementplattform. Die Erweiterung dieses Netzes soll sukzessive fortgesetzt werden.

 

Im Rahmen des Haushaltsplans für 2019 wurden Glasfaseranbindungen für weitere Schulstandorte geplant. Da inzwischen über das Breitbandförderungsprogramm des Bundes – Sonderaufruf Schulen eine Glasfaseranbindung von Schulen förderfähig ist, wurde die Ausführung der geplanten Maßnahmen zurückgestellt. Die Förderfähigkeit der Leonberger Schulstandorte wurde geprüft und entsprechende Förderanträge gestellt. Eine Vorlage zum aktuellen Sachstand und zum weiteren Vorgehen ist für Herbst 2020 geplant.

 

Netzwerkinfrastruktur passiv und aktiv/flächendeckendes WLAN

 

Eine Grundvoraussetzung für digitalen Unterricht in der Schule ist eine strukturierte Verkabelung der Schulgebäude nach Vorgaben der DIN EN 50173 (passive Netzwerkinfrastruktur) und eine leistungsfähige, auch für zukünftige Anforderungen ausgelegte, flächendeckende WLAN-Ausstattung. Vorhandene Netzwerkinfrastruktur der Schulgebäude muss nach diesen Vorgaben ertüchtigt werden.

 

Die Planung ergänzender Maßnahmen erfolgt gemäß dem Entwurf der Multimediaempfehlungen des Kultusministeriums und der Kommunalen Landesverbände aus dem Jahr 2016 und aus dem überarbeiteten und ergänzten Dokument, den neuen Digitalisierungsempfehlungen, die im Laufe des Jahres 2019 veröffentlicht wurden. In die Planung und Kostenermittlung fließt zusätzlich eine Bestandsaufnahme der vorhandenen passiven Netzwerkinfrastruktur und den neu zu erstellenden WLAN-Simulationen ein. Aus den Simulationsergebnissen ergeben sich außerdem die Mengengerüste der benötigten WLAN-Komponenten und der aktiven Netzwerktechnik. Auf Basis dieser Erhebungen kann die weitere Haushaltsplanung erfolgen, Fördermittel aus dem „DigitalPakt Schule“ beantragt und die erforderlichen Ausschreibungen vorbereitet werden.

 

Präsentationstechnik Unterrichtsräume

 

Eine Erhebung der vorhandenen Ausstattung in den Schulen wurde durchgeführt. Im Rahmen der Medienentwicklungsplanung wird von den Schulen festgelegt, welche Ausstattungsvariante am besten geeignet ist, um diese in den Unterricht zu integrieren.

Eine Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum zur Unterrichtsgestaltung mit den verschiedenen Systemen musste aufgrund der Schulschließungen abgesagt werden. Nachholtermine werden zu geg. Zeit bekanntgegeben.

 

Endgeräte (PC/Tablets/Notebooks)

 

Im Rahmen der Medienentwicklungsplanung muss entschieden werden, welche Endgeräte zukünftig am besten in den Unterricht integriert werden können, ob weiterhin der Unterricht in Computerräumen stattfinden soll oder ob mobile Endgeräte (Notebooks oder Tablets) in den Klassenzimmern eingesetzt werden sollen.

 

Im Johannes-Kepler-Gymnasium, Albert-Schweitzer-Gymnasium, in der Gerhart-Hauptmann-Realschule und der Mörikeschule wurden im Jahr 2019 bereits Apple-Tablets mit einem zentralen Mobile Device Management (MDM) System etabliert.

 

Im Vorfeld haben mit diesen Schulen gemeinsam mit dem Kreismedienzentrum Böblingen Beratungsgespräche zur Produktauswahl stattgefunden. In zwei Schulen wurden Tests und Erprobungen durchgeführt. Eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Produktauswahl war außerdem eine Handreichung des Landesmedienzentrum und Informationen auf deren Homepage.

Im Oktober 2019 wurde von der Verwaltung für die Netzwerkberatenden der beteiligten Schulen ein Workshop zur Konfiguration und Bedienung des MDM System durchgeführt.

 

Ausstattung Schulverwaltung

 

Da für das Betriebssystems Windows 7 im Januar 2020 die Unterstützung von Microsoft eingestellt wurde und damit keine Belieferung von Sicherheitsupdates erfolgt, ist eine Umstellung der Schulverwaltungsrechner auf Windows 10 erforderlich. Die Umstellung und Integration in das Datennetz der Stadtverwaltung erfolgt im Rahmen des Windows 10 Rollout in der Verwaltung.

Weiterhin wurde für die Zukunft der verpflichtende Einsatz der Schulverwaltungssoftware ASV-BW vorgeschrieben. Eine Rollout-Planung gemeinsam mit dem Service Center Schulverwaltung ist erfolgt, kann aber aufgrund der Corona-Pandemie nicht eingehalten werden. Die erneute Planung steht noch aus.

 

11.1.2. Digitalisierung an Schulen/Homeschooling

 

Wichtige Themenfelder in diesem Zusammenhang sind einerseits die Kommunikation zwischen der Schule, den SuS und den Eltern und andererseits die Verfügbarkeit der IT-Ausstattung bei den SuS zuhause. Zu Beginn der Schulschließungen mussten neue Wege zur Kommunikation und zur Verteilung von Aufgaben etabliert werden.

 

Um einem möglichst hohen Anteil an SuS digitalen Unterricht zu Hause, unterstützt mit mobilen Endgeräten (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones), zu ermöglichen, wurden über das Sofortausstattungsprogramm zum DigitalPakt zusätzliche Fördermittel zur Verfügung gestellt.

11.2. Durchgeführte Maßnahmen im Berichtszeitraum

 

Im Haushaltsjahr 2019 lag der Fokus auf der Erarbeitung der Medienentwicklungspläne (MEP), da dieser als Voraussetzung zur Beantragung von Fördermittel aus dem DigitalPakt vorgelegt werden muss. Im Rahmen der Medienentwicklungsplanung wurden die Ausstattungskonzepte in den Schulen überarbeitet und angepasst. Ausgeführt wurden Maßnahmen, die dem angestrebten Ausstattungskonzept entsprechen oder dazu dienen, den laufenden Betrieb in den Schulen aufrecht zu erhalten. Verschiedene geplante Maßnahmen wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt.

 

Alle Schulstandorte:

 

  • Beschaffung 600 Tablets mit Zubehör aus dem Sofortausstattungsprogramm. Die Verteilung auf die Schulstandorte erfolgt prozentual nach der jeweiligen Schüleranzahl.
  • Workshop für Lehrkräfte für das Mobile Device Managementsystem (MDM) der Tablets im September 2020
  • Infoveranstaltung für Lehrkräfte aller Schulen in der Mörikeschule: Unterrichten mit Digitaler Tafel oder mit interaktivem Beamer
  • Einrichtung von sicheren Mailadressen für Lehrkräfte
  • Beschaffung von Hardware zur Zentralisierung der Schulserverlösungen im Rechenzentrum des Rathauses

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Umzug der Schulserverlösung in das Rechenzentrum Rathaus

Umzug Internetzugang Pädagogik auf den Breitbandanschluss Rathaus

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

15 Tablets mit Schutzhüllen und Transportkoffer

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

32 Tablets mit Schutzhüllen und ein Transportkoffer

15 Apple TV zur Ergänzung der Präsentationstechnik in den Unterrichtsräumen

 

Ostertag-Realschule

Upgrade der Bandbreite des Internetanschluss Pädagogik auf 250 Mbit/s

30 Tablets für den Unterricht in der Schule zur Vorbereitung der SuS auf den Fernlernunterricht

 

August-Lämmle-Schule

Neubeschaffung der Schulserverhardware

Umstellung Schulserver auf die Software PaedML Linux

Upgrade der Bandbreite des Internetanschluss Pädagogik auf 100 Mbit/s

Upgrade der Bandbreite des Internetanschluss Schulverwaltung auf 100 Mbit/s

30 Tablets für den Unterricht in der Schule zur Vorbereitung der SuS auf den Fernlernunterricht

 

Grundschule Gebersheim

Upgrade der Bandbreite des Internetanschluss Pädagogik auf 100 Mbit/s

30 Tablets für den Unterricht in der Schule zur Vorbereitung der SuS auf den Fernlernunterricht

Grundschule Höfingen

Austausch der Telefonanlage

 

Grundschule Warmbronn

Strukturierte Verkabelung einiger Räume der Schule als Vorbereitung für WLAN

 

Mörikeschule

30 Tablets mit Schutzhüllen und 2 Transportkoffer

Austausch Rechner Schulverwaltung und Integration in das Datennetz Stadtverwaltung

WLAN im Computerraum

 

Sophie-Scholl-Schule

Upgrade der Bandbreite des Internetanschluss Pädagogik auf 100 Mbit/s

 

Pestalozzischule

10 Tablets für den Unterricht in der Schule

 

11.3. Weitere geplante Maßnahmen für das Restjahr 2020

 

Alle Schulstandorte:

 

  • Ziel: Ausstattung aller Schulen mit mind. einem Klassensatz an Tablets mit Zubehör für den Unterricht in der Schule
  • WLAN in einigen Unterrichtsräumen als Übergangslösung
  • Windows 10 Rollout in den Schulverwaltungen und Integration in das Datennetz der Stadtverwaltung

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

15 Notebooks mit Transportlösung für den NWT-Unterricht

Austausch der Telefonanlage

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

30 Tablets mit Schutzhüllen und Transportkoffer

Austausch der Telefonanlage

Umzug der Schulserverlösung in das Rechenzentrum Rathaus

Umzug Internetzugang Pädagogik auf den Breitbandanschluss Rathaus

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Beschaffung Präsentationstechnik für einen Klassenraum

 

Ostertag-Realschule

30 Tablets für den Unterricht in der Schule zur Vorbereitung der SuS auf den Fernlernunterricht

 

August-Lämmle-Schule

Austausch der vorhandenen Notebooks

 

Grundschule Gebersheim

Austausch der Telefonanlage

 

Grundschule Warmbronn

Austausch der vorhandenen Notebooks

Austausch der Telefonanlage wegen Defekt des bisherigen Systems

 

 

Schellingschule

Umzug der Schulserverlösung in das Rechenzentrum Rathaus

Umzug Internetzugang Pädagogik auf den Breitbandanschluss Rathaus

Neuausstattung des Computerraums

 

Spitalschule

Austausch der Telefonanlage

 

Sophie-Scholl-Schule

Austausch der vorhandenen Notebooks

Beschaffung Präsentationstechnik für zwei Klassenräume

 

Pestalozzischule

Beschaffung Präsentationstechnik für zwei Klassenräume

 

11.4. Die baulichen Maßnahmen an den Schulen im Einzelnen

 

Bauliche Maßnahmen im Jahr 2019

   

Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen

Infrastruktur im Jahr 2019 folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

Grundschulen

 

Schellingschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten (Teilbereiche),

Erneuerung Zugangsbereich vor Haupteingang, teilweise Umverlegung des öffentlichen

Wegs außerhalb des Pausenhofs.

 

Mörikeschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung Garage, Wetterschutzverkleidung/Steg,

Sanierung WC-Anlagen im Untergeschoss des Altbaus, Erneuerung der Duscharmaturen in

der Sporthalle, Glasfaseranschluss.

 

Spitalschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Weiterführung der Arbeiten an der

Fassadensanierung, Zaunerneuerung des Spielhofs, Erneuerung der Palisaden neben dem

Schulspielhof.

 

Sophie-Scholl-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

GS Gebersheim

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

GS Warmbronn

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Anbringung von Schallschutzpanelen in den

Horträumen. Planung „Neubau Mensa mit Klassen- und Betreuungsräumen“.

 

GS Höfingen

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten

 

Gemeinschaftsschule

 

August-Lämmle-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten in Teilbereichen EG

(nach Wasserschaden), Weiterführung und Umsetzung des Neubaus der Mensa.

 

 

 

 

Realschulen

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Fortschreibung

Planung Fassadensanierung, Inbetriebnahme von drei neuen BHKWs in der Heizzentrale

GHR zur Wärmeversorgung des Schulzentrums, Rathauses und Gebäude Dritter sowie einer

Trafostation (Juli 2019).

 

Ostertag-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung der Außensitzbänke im

Haupteingangsbereich, Überwachung der Setzungsrisse im Neubau.

 

Gymnasien

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Modernisierung Computerräume (Teilbereiche),

Weiterführung Fassadensanierung, neue Stromversorgung über die GHR bis zu den

Sommerferien 2020.

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Erneuerung

Chemie Vorbereitung (Teilbereiche), Umbau Verwaltungsräume und Lehrerzimmer 2. BA.

 

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

 

Pestalozzischule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Austausch Elektrogeräte und Fronten der

Schülerküche im Pavillon.

 

Geplante bauliche Maßnahmen im Jahr 2020

 

Die Verwaltung hat zur Verbesserung des schulischen Angebots und der schulischen

Infrastruktur im Jahr 2020 diverse Maßnahmen für den Haushalt angemeldet bzw. bereits

eingeleitet:

 

Grundschulen

 

Mörikeschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Sanierung WC Lehrer im Erdgeschoss des Langbaus,

Bepflanzung entlang Zaun zur Straße, Hochbeete vor Mensa, Schallschutz Halle Mensa.

 

Schellingschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Beginn Planung zur Umgestaltung des Pausenhofs.

Herstellung einer neuen Stromversorgung über die GHR.

 

Spitalschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Fertigstellung der Fassadensanierung, Erneuerung

Schließanlage, Zuwegung am Spielplatz.

 

Sophie-Scholl-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung Sonnenschutz Halle (vorgesehen).

 

GS Gebersheim

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Erneuerung Schließanlage, Erneuerung

Oberlichtflügel, Planungsgrundlagen Erweiterung Anbau.

 

GS Warmbronn

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten. Weiterführung Planung „Neubau Mensa mit Klassen-

und Betreuungsräumen“.

 

GS Höfingen

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten. Planung Sanierung Fensterfassade und

Dachdämmung Hauptgebäude.

 

Gemeinschaftsschule

 

August-Lämmle-Schule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Überarbeitung Hofbereich (u. a. neuer Fallschutz und

neues Spielgerät in Verbindung mit den Außenanlagen für den Neubau der Mensa).

Fertigstellung Neubau der Mensa. Einbau eines Blockheizkraftwerkes in der Heizzentrale der

Schule zur Versorgung der Schule, Sporthalle und Neubau Mensa.

 

Realschulen

 

Ostertag-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Überwachung der Setzungsrisse im Neubau.

 

Gerhart-Hauptmann-Realschule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Start der Fassadensanierung (Gewerk

Dachsanierung, sukzessive Fensteraustausch), Beamer Aula, Teil-Erneuerung Holzwerkstatt.

Stromanbindung aller Gebäude am Schulzentrum an die Niederspannungshauptverteilung

der GHR. Stromanbindung der Mensa Triangel.

 

Gymnasien

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Modernisierung Computer- und

Biologievorbereitungsräume (Teilbereiche), Weiterführung und Fertigstellung

Fassadensanierung. Herstellung einer neuen Stromversorgung über die GHR.

 

Johannes-Kepler-Gymnasium

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Bodenbelagsarbeiten (Teilbereiche), Planung

Sanierung Fachräume, Planung Parkdeck. Herstellung einer neuen Stromversorgung über

die GHR und Rückbau der alten Trafostation bis Sommer 2020.

 

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum

 

Pestalozzischule

Allgemeine Bauunterhaltungsarbeiten, Malerarbeiten (Teilbereiche).

 

Alle Schulen betreffend

 

Hinsichtlich der Ausstattung der Leonberger Schulen mit Brandmeldeanlagen wird die Installation unter Berücksichtigung der allgemeinen städtischen Haushaltslage in den nächsten Jahren geprüft und entsprechend dem Prüfergebnis umgesetzt.

 

Aktuell wird im Rahmen der Fassadensanierung der Brandschutz an der Gerhart-Hauptmann-Realschule geprüft. Entsprechend dem Überprüfungsergebnis ergeht ein Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise und Umsetzungsempfehlung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.  Schulhaushalt 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Teilhaushalt 03/Produktbereich 21 des Ergebnis- und Finanzhaushalts 2020 einschließlich der Darstellung der baulichen Maßnahmen ist in der Vorlage 2019/244 dargestellt.

 

Das Schulbudget für das Haushaltsjahr 2020 beträgt insgesamt 629.470 Euro.

 

Der Nettoressourcenbedarf aller Leonberger Schulen in städtischer Trägerschaft beträgt insgesamt 10.165.238 Euro. 

 

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

JA

 

 

 

NEIN

x

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...