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Anfrage in einer Sitzung - 2020/337

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Beratungsfolge

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Frage

Anfrage aus dem Gemeinderat vom 29.09.2020

Herr Prof. Ziegler erklärt, nach neuesten Informationen sei kein Medienentwicklungsplan vorab vorzulegen. Fördermittel seien daher sofort abrufbar. Er möchte wissen, bis zu welchem Zeitpunkt die Stadt Leonberg, die in Aussicht gestellten Mittel abrufen würde.

Er stellt die Frage, wann die bestellten iPads geliefert werden und gibt zu bedenken, dass diese ohne WLAN eigentlich nicht eingesetzt werden könnten. Ihn interessiert, wo diese einsetzbar wären und wann mit der Ausgabe der ersten Geräte zu rechnen sei.

 

Herr Albrecht möchte ebenfalls wissen, was mit den iPads gemacht wird und erkundigt sich, warum nicht alle Schüler das gleiche System bekommen würden. Er verdeutlicht, dass dies ein sehr wichtiger Punkt sei, da die Lehrer die Nutzung der Geräte in der Praxis betreuen müssten, was sich aber als schwierig herausstellen könne, wenn alle Schüler mit einem anderen iPad arbeiten würden. 

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Antwort

Stellungnahme der Verwaltung

Sachstand Medienentwicklungsplan (MEP):

 

Laut der Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 16.07.2020 soll das Verfahren zur Fördermittelbeantragung vereinfacht werden. Die Beantragung der Fördermittel soll ohne fertigen MEP möglich sein. Ein genehmigter MEP muss erst bei der Abrechnung der Maßnahmen vorgelegt werden. Die rechtliche Basis für dieses Vorgehen muss noch beschlossen werden.

Die Verwaltung hat sich sowohl bei der L-Bank als auch dem Städtetag Anfang Oktober zum Sachstand rückversichert. Die Rechtsgrundlage für eine Bewilligung befindet sich noch in der Endabstimmung zwischen Bund und Ländern. Anträge können eingereicht werden, eine Bearbeitung bzw. Bewilligung erfolgt, sobald die Rechtsgrundlage in Kraft ist.

Sachstand Verwendung iPads und Lieferung der Geräte für das Sofortausstattungsprogramm:

Der Lieferant der Stadt Leonberg kann noch keine konkreten Aussagen zu einer möglichen Lieferung tätigen. Bei der Fa. Apple wurde die höchste Prioritätsstufe bei der Bestellung geäußert. Derzeit übersteigt die Menge der angefragten iPads exorbitant die verfügbare Menge. Der Lieferant bemüht sich, die Lieferzeiten einzuhalten.

Damit sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Leonberger Schulen mit der Verwendung von iPads vertraut machen können, hat die Verwaltung in Absprache mit den Schulen iPads für den Einsatz im Unterricht beschafft. Damit soll vor allem in den Grundschulen die Anmeldung und die Anwendung der Kommunikationstools und Lernprogramme im Präsenzunterricht in der Schule eingeübt werden. Diese Geräte wurden bereits an die Schulen ausgeliefert. Jede Schule verfügt mit dieser Beschaffung über eine Grundausstattung an iPads, um diese im Unterricht einsetzen zu können.

Im Unterricht und bei Verleih kommen die gleichen Gerätetypen zum Einsatz. Auch bei der Auswahl der Programme und Apps wird darauf geachtet, dass es keine Unterschiede zwischen Unterrichts- und Verleihgeräten gibt. Welche Apps zum Einsatz kommen sollen, wird nach Absprache, schulindividuell, entschieden.

Für die Lehrkräfte aller Schulen wurde zum Ende der Sommerferien ein zweitägiger Workshop angeboten, um sich mit der Arbeitsweise des Mobile Device Management (MDM) Systems vertraut zu machen. Danach wurde mit der Konfiguration des Systems begonnen. Das System ist soweit vorbereitet, dass nach erfolgter Lieferung der iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm sofort mit der Konfiguration der Geräte begonnen werden kann. Die Vorbereitung der iPads werden mehrere Werkstudenten übernehmen, die auch im Anschluss als Ansprechpartner für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

Sachstand WLAN:

Für jede Schule wurde ein Konzept für eine WLAN-Übergangslösung erarbeitet. Die Hardware ist bestellt aber noch nicht geliefert. Nach Lieferung werden die Komponenten schnellstmöglich installiert.

 

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