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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2018/187

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Gemeinderat stimmt den veränderten Planungen des TSV Höfingen zu.

Zum Umbau des Tennenplatzes in einen faserverstärkten Rasenplatz erhält der TSV Höfingen einen Zuschuss von 50% der Investitionssumme, also 245.500 Euro von 491.000 Euro Gesamtkosten.

 

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Sachverhalt

Zusammenfassung des Sachverhalts

Änderung der Bauplanung und der Zuschusshöhe betreffs der Fußballplätze des TSV Höfingen:

  1. Umbau des Tennenplatzes zu einem faserverstärkten Rasenplatz anstatt zu einem reinen Naturrasen.
  2. Belassen des Wiesenspielfeldes anstatt dort Bau eines Kleinspielfeldes mit Kunstrasen

Ziele der Maßnahme

Sicherstellung der Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten der Fußballabteilung des TSV Höfingen mit möglichst geringen Investitionsmitteln

Sachverhalt/Sachstand

Am 26.9.2017 hat der Gemeinderat der Stadt Leonberg dem TSV Höfingen aus einer maximalen Investitionssumme von 800.000 Euro einen Zuschuss von 50%, also 400.000 Euro für die Sportstätten des TSV Höfingen bewilligt. Dabei wurde in der Drucksache festgehalten, dass folgende Vorgehensweise vorgesehen ist:

  • Aus dem Tennenplatz wird ein Naturrasenplatz mit Wettkampfmaßen.
  • Der Rasenplatz beim Vereinsheim bleibt unverändert bestehen.
  • Aus dem Wiesenspielfeld wird ein Kunstrasenfeld mit verringerter Fläche (2/3 eines Wettkampfplatzes). Dieser Platz soll das Trainingsproblem des Vereins lösen. Wettkämpfe sollen auf den Nautrrasenfeldern stattfinden.

Diese Lösung war von Verein und Verwaltung gemeinsam erarbeitet und vorgeschlagen worden.


Zu diesem Förderbescheid ergeben sich nun Änderungen:

Der Vorsitzende des TSV Höfingen, Herr Hoppe, kam auf die Stadtverwaltung zu, da der TSV Höfingen mit dem Bau des geplanten Rasenfeldes als Ersatz für den Ascheplatz auf dem Vereinsgelände anfangen möchte. Der Verein beabsichtigt, abweichend von der früheren Planung, den Platz nicht als reinen Rasenplatz, sondern mit FiberSand®-Technologie als sogenannten Hybridrasen ausführen. FiberSand® ist ein Konzentrat, das gleichmäßig in die vorhandene Rasentragschicht eingearbeitet wird. Durch die Verstärkung mit bewährten Faserstrukturen werden die Plätze deutlich stabiler, belastbarer und garantieren eine hohe Ebenflächigkeit für das gesamte Jahr.

Der neue faserverstärkte Rasenplatz wird mit bis zu 1.050 Stunden belastbar sein und somit deutlich mehr als ein Rasenplatz (500-800 Stunden). Der aktuell vorhandene Hartplatz wird nach Aussage der Fußballabteilung des Vereins gar nicht genutzt. Insofern führt der aktuelle Bau zu einer deutlichen Verbesserung der Trainings- und Spielsituation. Aufgrund der vom Verein erstellten Bedarfsanalyse (Anlage 3) wäre, wenn alle Voraussetzungen zutreffen, der Trainings-und Spielbetrieb ohne den Bau eines zusätzlichen Kunstrasenfeldes möglich.

Inzwischen konnten die meisten Fragen rund um Baugenehmigung bzw. wasser- und naturschutzrechliche Genehmigung, Haltbarkeit, Zuschuss des WLSB und Verhalten bei Hochwasser geklärt werden.

Auf dem Platz wurde eine erhöhte Konzentration von Arsen nachgewiesen (Probe von 2015). Eine neue Prüfung der Belagsschicht im August 2018 ergab ebenfalls erhöte Werte, so dass das Material fachgerecht entsorgt werden muss, was zu entsprechend höheren Kosten für das Projekt führt. Der Arsenwert der Proben liegt jedoch laut der zuständigen Sachbearbeitern im LRA nur gering über den zulässigen Grenzwerten und führt beim Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen bei den Nutzern.

Änderungen im Hinblick auf den Gemeinderatsbeschluss zur Förderung:

  1. Der Rasenplatz wird durch die andere Ausführung und durch die Entsorgung des belasteten Materials etwas teurer als ursprünglich geplant.
  2. Der Bau des Kleinspielfeldes mit Kunstrasen wird zurückgestellt. Er bleibt als Option allerdings bestehen. Falls der Verein diese Option zieht, muss der Zuschussantrag erneut durch die Gremien des Gemeinderates beschlossen werden. Ein zweiter Bauabschnitt wäre jedoch frühestens 2020 möglich. Durch den vorläufigen Verzicht auf den Bau des Kunstrasenfeldes verringert sich die Investitionssumme um 309.000 EUR. Der Bau eines 2/3 Feldes als Kunstrasen würde nach dem 2017 vorgelegten Leistungsverzeichnis circa 346.000 EUR kosten.

Der TSV Höfingen hat folgenden neuen Baukostenplan vorgelegt:

Hybridrasenfeld (Anlage 1)

345.000 Euro

Planungskosten

85.0000 Euro

Vermessungs-und Gutachterkosten

20.000 Euro

Wasseranschluss Hybridrasen (Anlage 2)

11.000 Euro

Pflegemaschinen, Leuchtmittel, Entsorgungskosten

30.000 Euro

Gesamtkosten

491.000 Euro


Der TSV Höfingen hat sich entschieden vorerst nur einen Platz umzubauen, um Investitionskosten zu sparen. Nach Fertigstellung des Rasenplatzes wird im Betrieb getestet, ob die vom Hersteller genannten Nutzungszeiten stimmen und ob daher auf den Bau eines 2/3 Feldes verzichtet werden kann. Zu den Nutzungs- und Belegungszeiten siehe Anlage 3.

Sollte sich zwischen Soll- und Istzeiten bei den Nutzungsplanungen Lücken ergeben, könnten diese voraussichtlich durch Kooperationen mit anderen Vereinen, die einen Kunstrasenplatz haben oder zeitnah planen, gefüllt werden.

Alternativ bzw. falls die vom Hersteller angegebenen Nutzungszeiten nicht realisierbar sind, plant der Verein in einem 2. Bauabschnitt in frühestens 2 bis 3 Jahren ein 2/3 Kunstrasenfeld zu bauen. So wird nur gebaut, was unbedingt notwendig ist.

 

Weiteres Vorgehen

Zuschussmittel in Höhe von 157.500 EUR werden nicht abgerufen.

Baubeginn September 2018

 

Alternativen zum Beschlussvorschlag

Keine

 

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Finanz. Auswirkung

 

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

742410138202 -

78170000

2018

403.000

245.500

Investitionszuschuss TSV Höfingen

 

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Anlagen

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