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Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme - 2017/095
Grunddaten
- Betreff:
-
Grundschule Warmbronn - Abbruch, Erweiterung und Sanierung; - Vergabe von Ingenieurleistungen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag und Kenntnisnahme
- Federführend:
- Gebäudemanagement
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ortschaftsrat Warmbronn
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Vorberatung
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20.03.2017
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Vorberatung
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29.03.2017
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Erledigt
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Gemeinderat
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Entscheidung
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04.04.2017
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Beschlussvorschlag
Der Beauftragung der erforderlichen Ingenieurleistungen für die Bereiche „Tragwerksplanung“ sowie „Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation)“ bezüglich der Erweiterung und Sanierung der Grundschule Warmbronn an
1. Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI
die tragwerkeplus Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Dieselstraße 12, 72770 Reutlingen
2. Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation) gem. §§ 53 ff HOAI
das Ingenieurbüro für Versorgungstechnik Lutz GmbH, Carl-Zeiss-Straße 11, 70839 Gerlingen
wird zugestimmt.
Sachverhalt
Zusammenfassung des Sachverhalts
Der Altbau der Grundschule Warmbronn muss in baukonstruktiver Hinsicht sowie bezüglich der haus- und elektrotechnischen Anlagen saniert und umgebaut werden.
In diesem Zusammenhang soll die Schule gleichzeitig ab dem Schuljahr 2018/19 auf die Einrichtung als Ganztagsschule in Wahlform ausgerichtet werden.
Um den Anforderungen an eine solche Schulform zu entsprechen, müssen weitere Flächen für Betreuungsräume (ca. 150 qm), Lehrmittelraum (ca. 40 qm) und eine Mensa mit Küche (ca. 130 qm) angebaut werden.
Für die Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" gem. §§ 33 ff HOAI ging im Rahmen eines VgV-Verfahrens (vgl. DS 2016 Nr. S 38) das Büro dasch zürn architekten Partnerschaft mbB, Böheimstraße 43, 70199 Stuttgart als das geeignetste Büro zur Planung und Umsetzung des Projektes hervor.
Für die weiterführende Planung sind nunmehr auch Fachingenieurleistungen zu beauftragen. Diese werden wie im nachfolgendem Punkt im Sachverhalt zur Vergabe vorgeschlagen.
Ziele der Maßnahme
Ziel der Maßnahme ist die Sicherung eines zeitgemäßen Schul- und Betreuungsbetriebs.
Es soll bautechnisch, ökologisch und pädagogisch eine zukunftsfähige Lösung geschaffen werden, die den Erfordernissen eines zeitgemäßen Unterrichtsbetriebs und einer bedarfsgerechten Schulkindbetreuung mit Essensversorgung als Ergänzung zum Ganztagsschulbetrieb Rechnung trägt.
Sachverhalt/Sachstand
Grundschule Warmbronn
Es ist geplant die Pavillons 1 + 2 abzubrechen und an deren Stelle einen Neubau zu errichten.
Das für den künftigen Ganztagesbetrieb der Schule erforderliche Raumprogramm sieht folgende Flächen (Netto-Nutzflächen) im neu zu errichtenden Anbau vor:
- 4 Klassenräume: 4 x 60 qm240 qm
- GT-Schule/Schulkindbetreuung: Aufenthaltsräume 2 x 45 qm, 1 x 60 qm150 qm
- Lehrmittel:40 qm
- Küche:60 qm
- Speiseraum:70 qm
560 qm
Das Raumprogramm wird somit mit Verkehrsflächen und barrierefreiem WC einen Flächenbedarf von rd. 700 qm umfassen.
Sobald der Neubau bezogen werden kann, ist mit der Sanierung des Gebäudeteils aus dem Jahr 1977 sowie dem Pavillon 3 zu beginnen.
Es ist geplant mit der Ganztagesbetreuung ab dem Schuljahr 2019/2020 zu beginnen.
Für die komplette Maßnahme sind Haushaltsmittel in Höhe der voraussichtlichen Gesamtkosten von 3.800.000,- EUR/brutto eingestellt. Hiervon sind ca. 1.000.000,-EUR/brutto für die Sanierung des Altbaus vorgesehen.
Das sich aus der Grobkostenannahme des Arch.-Büro dasch zürn architekten Partnerschaft mbH für die Tragwerksplanung sowie die Technische Ausrüstung heraus ermittelnde, maximale Honoar für vergütungsfähige Grundleistungen aus den Leistungsphasen 1 bis 9 der HOAI erreicht bzw. übersteigt (§ 1 Abs. 1 VgV) jeweils nicht den aktuellen Schwellenwert (209.000,00 EUR/netto) zur Anwendung der Bestimmungen der Vergabeordnung -VgV- i.V.m. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung -GWB- für öffentliche Auftraggeber. Dies bedeutet, dass es für die Vergabe der vorgenannten Ingenieurleistungen keines VgV-Verfahrens bedarf. Die Ingenieurleistungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation) können vielmehr im sog. Unterschwellenvergabebereich im Rahmen einer freihändigen Vergabe an ein geeignetes, qualifiziertes Ingenieurbüro vergeben werden.
In Abstimmung mit dem Arch.-Büro dasch zürn architekten Partnerschaft mbH schlägt die Verwaltung vor, die erfoderlichen Ingenieurleistungen für die Bereiche Tragwerksplanung sowie Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation) bezüglich der Erweiterung und Sanierung der Grundschule Warmbronn an
- Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI
die tragwerkeplus Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Dieselstraße 12, 72770 Reutlingen
- Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation) gem. §§ 53 ff HOAI
das Ingenieurbüro für Versorgungstechnik Lutz GmbH, Carl-Zeiss-Straße 11, 70839 Gerlingen
zu beauftragen.
Im Zuge der sich konkretisierenden Planungen zeichnet sich ab, dass der ursprünglich zu Grunde gelegte Terminplan nicht eingehalten werden kann.
Bedingt durch zeitintensivere Planungsläufe, Ausschreibungs- und Bietfristen sowie der zur Zeit vorherrschenden Wettbewerbssituaition in der Baubranche wird die Mensa ab Beginn des Schuljahres 2019/2020 in Betrieb gehen.
Weiteres Vorgehen
Nach der Genehmigung zur Beauftragung der Ingenieurbüros kann mit der Fachplanung dieser Ingenieurleistungen begonnen werden.
Ist die Planung abgeschlossen, wird die Verwaltung die Gesamtmaßnahme inkl. der anfallenden Gesamtkosten vorstellen und den Gremien zur Genehmigung vorlegen.
Alternativen zum Beschlussvorschlag
Vergabe der weiterführenden Planungsleistungen an andere Fachingenieure.
Finanz. Auswirkung
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Kontierung |
Jahr |
verfügbares Budget |
Finanzbedarf |
Bemerkung |
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GS Warmbronn Planungskosten |
2016 |
41.317 |
41.317 |
Bisher bereitgestellt (VgV) |
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7 2110 014 7302 GS Warmbronn – Sanierung Altbau |
2019 |
1.000.000 |
0 |
VE |
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7 2110 014 7303 GS Warmbronn – Abbruch Pavillone und Neubau |
2017 |
1.600.000 |
400.000 |
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2018 |
1.058.683 |
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VE |
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2019 |
100.000 |
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VE |
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Gesamt |
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3.800.000 |
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Der Finanzbedarf kann erst mit Abschluss der Maßnahme auf die Investitionsaufträge korrekt verteilt werden.
