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Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen - 2018/083
Grunddaten
- Betreff:
-
Heizzentrale Sportzentrum / Hallenbad
Erneuerung eines Heizkessels
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorschlag mit finanziellen Auswirkungen
- Federführend:
- Gebäudemanagement
- Beteiligtes Amt:
- Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Entscheidung
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11.07.2018
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Erledigt
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Sozial- und Kultusausschuss
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Entscheidung
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11.07.2018
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Sachverhalt
Zusammenfassung des Sachverhalts
In der Heizzentrale des Sportzentrums / Hallenbads sind die beiden Gas-Heizkessel bereits 34 Jahre alt und entsprechen nicht dem heutigen Stand der Technik. Vorgesehen ist der Austausch eines Heizkessels und Einbau eines Gas-Brennwertkessels. Die Maßnahme erhöht die Betriebssicherheit der Wärmeerzeugung und führt zu einer deutlichen Energiekosteneinsparung in Höhe von rd. 9.000 € p.a. Der zweite vorhandene Heizkessel wird nur als Reservekessel benötigt und kann als solcher weiter in Bereitschaft bleiben.
Ziele der Maßnahme
Erhöhung der Betriebssicherheit der Wärmeerzeugung und Erzielung einer deutlichen Energiekosteneinsparung.
Sachverhalt/Sachstand
Die Wärmeerzeugung für das Sportzentrum / Hallenbads erfolgt mit 2 Heizkesseln und einem Blockheizkraftwerk (BHKW), bestehend aus 2 Motoren.
Das BHKW wurde im Zuge der Sanierung im Jahre 2014 erneuert und übernimmt die Grundlast des Wärmebedarfs des Gebäudekomplexes.
Die mit Erdgas betriebenen Kessel wurden im Jahr 1984 eingebaut. Die Gasbrenner wurden im Jahr 2005 erneuert. Zum Zeitpunkt der Sanierung des Sportzentrums / Hallenbads war ein Austausch noch nicht erforderlich. Der technische Zustand der Kessel wurde zum Zeitpunkt der Bestandsanalyse 2012/2013 noch für gut befunden.
Für den Heizbetrieb ist nur ein Kessel erforderlich (Mittel- und Spitzenlast). Der zweite Kessel dient als Reservekessel.
Die Kessel sind die ältesten, noch in Betrieb befindlichen Wärmeerzeuger in städtischen Gebäuden. Es handelt sich um sogenannte Hochtemperaturkessel. Diese benötigen immer eine Mindesttemperatur, um Korrosion zu verhindern und entsprechen längst nicht mehr heutigen Standards. Schon lange sind Brennwertkessel Stand der Technik. Diese benötigen keine Mindesttemperatur und können durch Abkühlung der Abgase eine erhebliche Energieeinsparung erzielen.
Durch Einbau eines neuen Kessels ist eine Energieeinsparung in Höhe von rd. 15%; bezogen auf den Gasverbrach des Kessels möglich. Das entspricht einer möglichen Kosteneinsparung von jährlich rd. 9.000 €.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 130.000 € und setzen sich aus den nachfolgenden Positionen zusammen.
Weiteres Vorgehen
Das Ingenieurbüro L&P Beratende Ingenieure GmbH; 85540 Haar wird mit den Planungsleistungen gemäß HOAI beauftragt.
Das Büro hat im Zuge der Generalsanierung in den Jahren 2013/ 2014 bereits die Heizungs- und Lüftungstechnik einschl. BHKW geplant.
Alternativen zum Beschlussvorschlag
Weiterbetrieb der alten Kessel mit erhöhtem Energieverbrauch und dem Risiko größerer Störungen im Heizbetrieb.
