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09.06.2021 - 4 Radsportverein RV Schwalbe Leonberg – Eltingen e.V...

Beschluss:
verwiesen
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Abstimmungsergebnis

Der Vorsitzende ruft den Tagesordnungspunkt auf.

 

Herr BM Brenner führt in das Thema ein.

 

Herr Link vom Landratsamt der unteren Forstbehörde hält den Sachvortrag.

Herr Kast vom Verein der Schlangenbrüder führt den Sachvortrag fort.

Der Vorsitzende bedankt sich für das Engagement und leitet die Fragerunde ein.

Herr Albrecht signalisiert, er sei hin und hergerissen, sodass ihm eine Entscheidung schwerfalle. Er beschreibt, man müsse innerhalb der Stadt Leonberg einen neuen Standort eruieren. Mit Alternativen und Kompromissen könne man das Vorhaben durchsetzen. Er weist daraufhin, dass auch ihm der Artenschutz am Herzen liege.

Frau Schüller-Tietze erinnert, die Stadt Leonberg habe bereits im Sozial- und Kultus-Ausschuss vom 22.07.2020 beschlossen, dass man die Mountainbiker unterstützen wolle, jedoch seien die beiden Faktoren Verkehrssicherheit und Haftung ausgeschlossen. Sie informiert, in der Drucksache stünde andererseits, dass die Verkehrssicherheit von der Trainingsstrecke ganz klar in Händen der Stadt Leonberg liege. Sie möchte gerne wissen, an welcher Stelle man vorhabe, den Single-Trail zu errichten.

Herr Kast informiert, man möchte den Standort bei der derzeitigen Abfahrt im Tiefenbachweg anbringen.

Herr Link nimmt die Anregung auf und erläutert, man sei bereits über eine Vielzahl illegaler Trails informiert. Er erklärt, man müsse sich die Frage stellen, welche Alternativen für Mountainbiker überhaupt als attraktiv gelten. Der Single-Trail müsse optimal liegen, sodass man daran anknüpfen könne. Er beschreibt, man wünsche sich eine geschlossene Runde von etwa 20 Kilometern, welche man durch Schotterwege verbinde. Durch Schilder solle gekennzeichnet werden, dass jeder den Trail auf eigene Gefahr nutzt, somit könne man die Waldbesitzer aus jeglicher Haftung nehmen. Den Antrag des Verein Schwalbe verstehe er so, dass der Verein gerne eine Trainingsstrecke hätte, welche eher in die sportliche Richtung gehe. Man bezweifle, dass man den nötigen Zweck damit erfülle, schließlich möchte man die Illegalität zurückfahren. Die Stadt Leonberg rechne mit einem längeren Prozess, weil der Artenschutz eine immense Rolle spiele.

Frau Kogel schildert, sie könne es nicht gutheißen, dass man den heimatlichen Wald zu einer bundesweiten Attraktion verwandle. Sie informiert, dem Verein gehe es nicht um einen Single-Trail, sondern darum, ein Wettbewerbsgelände zu errichten.

 

Herr Bürgermeister Brenner bittet darauf zu achten, dass man in der heutigen Sitzung nur über den 1. Schritt diskutieren möchte. Er ergänzt, die Verwaltung habe sich alle Aspekte angesehen und festgestellt, dass man sich damit keine Vorteile verspreche. In der Drucksache stünde, gemeinsam mit dem Verein habe man Alternativen geprüft. Den Vorschlag von Herrn Link habe man bislang nicht diskutiert.

Der Vorsitzende verliest, in der Vorlage stünde, dass für das Dreistufenkonzept die Voraussetzung gelte, den Schritt 1 zu Beginn umzusetzen. Zudem müsse er Frau Kogel leider recht geben. Man dürfe nicht erwarten, dass Stufe 2 und 3 ebenfalls umgesetzt werden können.

Herr Werbke erklärt, agiere man weiter in diesem Tempo, hätte man bereits eine andere Struktur.

Herr Kast präsentiert, es ist so gut wie unmöglich, dass dort überhaupt eine Strecke herunterführe. Er willige ein, sofern es bei dieser einen Strecke bleibe und man darauf achte, dass es nicht ausufere. Wenn das zutreffe, frage er sich, wer sich darum kümmere. Er befürchtet, jedoch, dass man eine Ausuferung nicht verhindern könne. Daher müsse man es bei einem Single-Trail belassen.

Frau Metz nimmt die Anregung auf und lobt die Anregung von Herrn Kast. Sie erklärt, zunächst habe man das Anliegen ablehnen wollen, jedoch seien die illegalen Trails ein schwerwiegendes Thema. Man möchte an den Punkt gelangen, dass weder die Herstellung noch die Haftung weiter in Händen der Stadt Leonberg liege. Sie schildert, wenn man die Idee umsetzen werde, müsse man den Verein miteinbeziehen. Eine gewisse Verantwortung müsse der Verein übernehmen. Sie erklärt, als freier Wähler lehne man die Schritte 2 und 3 grundsätzlich ab.

Frau Hutter erklärt, sie habe sich über die Folgekosten Gedanken gemacht. Sie erinnert, man müsse bei diesem Projekt realistisch vorgehen. Daher die Bitte von Frau Hutter, die Stadt Leonberg solle realistisch überlegen, ob man das stemmen könne.

 

Herr Korte erklärt, der Verein würde sich ebenfalls damit zufriedengeben, wenn man davon absehe, eine mehrspurige Fahrbahn anzulegen. Er erinnert, die Versicherungspflicht sei ein weiteres Problem. Sofern man die baulichen Maßnahmen anpasse, könne man davon absehen. Wenn man die Strecken als normalen „Wanderweg“ deklariere, müsse die Stadt Leonberg keine Verantwortung übernehmen.

 

Herr Albrecht bezweifelt, dass der Verein den Trail regelmäßig überwachen könne, um die gewünschten Vorlagen ordnungsgemäß einhalten zu können. Deshalb schlage er vor, dass Herr Kast sich gemeinsam mit Herrn Link den Wald anschaue, um eine neue Idee zu eruieren, welche mehr Spaß und Abwechslung bietet. Er befürchtet, dass nach 2 Jahren die Attraktivität abgenommen habe und man wieder an demselben Punkt angelange.

 

Herr Werbke ist hierbei anderer Meinung, er nennt diese Aussage unsinnig. Bezugnehmend hierzu möchte er gerne die Meinung von einem Sportwissenschaftler einholen.

 

Frau Schüller-Tietze stellt fest, der Verein Schwalbe möchte gerne die Trainingsstrecke haben. Die Trainingsstrecke habe aber den negativen Beigeschmack für die Stadt Leonberg, dass man Haftung und Verkehrssicherheit übernehmen müsse. Wenn jetzt von einem Single-Trail gesprochen werde, sei das ein ganz anderer Ansatz. Man müsse zuerst den Radfahrverein fragen, ob er so etwas überhaupt unterstützen und beaufsichtigen würde. Schließlich nutze der Verein diese Strecke am meisten.

 

Herr Pirzer führt aus, bezüglich dem Auftrag aus dem Ältestenrat habe die Stadt Leonberg mit dem Radfahrverein Schwalbe Kontakt aufgenommen und im Prinzip genau diese Frage gestellt. Er schildert, der Verein sei ursprünglich davon ausgegangen, dass dieser sich um eine Trainingsstrecke kümmere, welche er nutze. Das bedeute, der Verein wolle sich selbst um keinen Single-Trail kümmern, weil in der Drucksache etwas Anderes stünde. Daher müsse man nochmal auf den Verein zugehen und erfragen, wie man sich das angesichts der Planänderung vorstelle.

Der Vorsitzende fragt ob das bedeute, dass der Standort 1 gemäß Anlage 1 vom Wunsch nach dem diskutierten Single-Trail abweiche.

Frau Kogel erläutert, man möchte heute nicht davon sprechen. Zudem möchte sie alle neuen Informationen von heute zunächst in die Fraktion mitnehmen.

Der Vorsitzende schlägt vor, die Entscheidung in den Gemeinderat zu verschieben, weil man hierbei von einem ganz neuen Beschluss spreche. Er erklärt, man solle bis nächste Woche nochmals mit dem Verein gesprochen haben.

Herr Jeutter meint, ihn haben die Aussagen von Herrn Kast bezüglich des Artenschutzes überzeugt. Dies sei in keiner Weise zu widerlegen oder zu übergehen.

Der Vorsitzende zeigt auf, der Beschlussvorschlag beinhalte andere Vorstellungen, deswegen könne man heute nicht darüber abstimmen. Nun habe man die Möglichkeit, Standort 1 ohne Weiteres abzulehnen. Er erklärt, das wolle jedoch keiner, daher die konkrete Bitte an Herrn Pirzer, sich umgehend an den Verein zu wenden.

Herr Link ergänzt, wenn man das Gespräch mit dem Verein suche, müsse man die

Entscheidung standortunabhängig treffen.

 

Herr Dr. Strecker hätte gerne von Herrn Kast näher gewusst, in wie weit die Jahreszeiten für die Gefährdung verantwortlich seien. Er schlägt vor, besonders während der Brutzeit, auf die Lage aufmerksam zu machen.

 

Herr Kast informiert, man würde damit leider kaum etwas erreichen.

 

Frau Hutter hätte gerne näher gewusst, wo die Leute parken können.

 

Der Vorsitzende verdeutlicht, er möchte, dass die Leute mit dem Fahrrad erscheinen und schließt die Diskussion zum Tagesordnungspunkt damit ab.

 

Der Tagesordnungspunkt wird in eine Sitzung des Gemeinderates verwiesen.

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Anlagen zur Vorlage