Vegetationskonzept, Regenwasser- und Entwässerungskonzept

Zum Vegetationskonzept gehören klar definierte Ränder aus naturnahen Gehölzen und einzelnen Bäumen zu den Gebäuden hin und eine Baumallee in Richtung Bahnhofstraße. Die Gehölzränder schaffen eine Abstandszone zwischen Bebauung und Stadtgarten. Unter der Baumallee schaffen niedrige Gehölze und extensive Gräser- und Staudenblöcke einen Puffer zur Straße. Im Eingangsbereich ist eine intensivere „Schmuckpflanzung“ aus Stauden und Gräsern vorgesehen. Das „Trockenbächlein“ ist mit trockenresistenten Stauden und Gräsern bepflanzt. Allgemein werden zukunftsfähige, klimaresistente Vegetationstypen entwickelt, welche die Artenvielfalt fördern.

Das Regenwasser- und Entwässerungskonzept sieht eine Nutzung des anfallenden Regenwassers zur Bewässerung der Vegetation im Stadtgarten vor. Dazu ist vorgesehen, am Hochpunkt im Hangbereich eine Zisterne zu errichten. Diese wird durch das Oberflächenwasser aus dem Postareal gespeist und dient der Bewässerung des Stadtgartens. Die Entwässerung des Postareals wird vom Investor aus Platzgründen im Bereich des Stadtgartens realisiert. Sobald die Zisterne gefüllt ist, wird weiteres Oberflächenwasser aus dem Postareal in das unterhalb der Liegewiese umgesetzte Rigolensystem weitergeleitet und gedrosselt in den Regenwasserkanal der Bahnhofstraße abgeleitet.