3. Weniger Autoverkehr für mehr Aufenthaltsqualität
"Wir würden gerne weniger Auto fahren. Heute ist das aber nicht möglich, da es kaum gute Alternativangebot gibt. Das muss sich ändern."
Die Reduktion des innerstädtischen Autoverkehrs (MIV) ist ein zentrales Anliegender Bevölkerung. Die derzeit autooptimierten innerstädtischen Straßenräume sind der Hauptgrund für die unattraktive Aufenthaltsqualität in der Stadtmitte. Die Bürger*innen wünschen sich eine fundamentale Umgestaltung der öffentlichen Räume, die den Fuß-und Radverkehr priorisiert. Es sollen mehr Grün-und Schattenräume für die Menschen entstehen.
Ein gewisser Anteil an Autoverkehr wurde mittelfristig als notwendig erachtet und akzeptiert, es sollen aber verstärkt attraktive Alternativen zur Nutzung des Autos geschaffen werden und die Verkehrsarten des Umweltverbundes gegenüber dem MIV deutlich gestärkt werden. Für Interessenskonflikte gilt es Lösungen zu finden. Die in der Vergangenheit gesetzte Priorität des Autos soll dabei in den Hintergrund rücken.