Winterschnitt an Hecken und Sträuchern in Leonberg

In den kommenden Wintermonaten werden in Leonberg turnusmäßige Winterschnittarbeiten an Hecken und Sträuchern durchgeführt. Die regelmäßige Pflege der öffentlichen Grünflächen ist ein wichtiger Beitrag zu einem gepflegten Stadtbild, zur Verkehrssicherheit und zur nachhaltigen Entwicklung der städtischen Grünanlagen. 

Wo die Arbeiten stattfinden

Die Arbeiten finden von Oktober bis Februar überwiegend im Silberberg, in der Berliner Straße, an der Alten Autobahntrasse, rund um die Stadthalle, in der Kernstadt, in den Stadtteilen Ramtel und Ezach sowie am Neuen Friedhof in Höfingen statt. Während der Maßnahmen ist mit kurzfristigen Einschränkungen zu rechnen. 

Sicherheit auf Wegen und Straßen

Ein wichtiger Grund für den Winterschnitt ist die Verkehrssicherheit und die uneingeschränkte Nutzung öffentlicher Wege und Flächen. Überhängende Äste und breit gewachsene Hecken können Geh- und Radwege einengen, die Sicht an Kreuzungen und Einmündungen beeinträchtigen oder Verkehrszeichen verdecken. Der fachgerechte Rückschnitt hält die nötigen Sichtfelder frei und ermöglicht die sichere Nutzung des öffentlichen Raums.

Zudem verhindert die regelmäßige Pflege, dass sich Gehölze übermäßig ausbreiten. So sollen Grünanlagen dauerhaft in einem gepflegten Zustand bleiben. 

Warum im Winter?

Der Winter ist für viele Gehölze ein geeigneter Zeitraum für den Pflegeschnitt, da sich die Pflanzen überwiegend in der Vegetationsruhe befinden – das heißt, sie reduzieren ihr Wachstum, um Energie zu sparen. Ohne dichtes Laub lassen sich Wuchsform, Zustand und notwendige Schnittmaßnahmen besser beurteilen. Beim gezielten Rückschnitt entfernen die Mitarbeitenden überalterte, abgestorbene oder störende Triebe. So fördern sie einen gesunden und kräftigen Neuaustrieb im Frühjahr. 

Rücksicht auf Natur und Umwelt

Die Arbeiten erfolgen möglichst schonend. Die geltenden Bestimmungen des Natur- und Artenschutzes werden berücksichtigt.  Vor Beginn kontrollieren die Mitarbeitenden die Gehölze auf mögliche geschützte Lebensstätten – beispielsweise Nester – und treffen erforderliche Schutzmaßnahmen. Die Untere Naturschutzbehörde und die Naturschutzverbände sind über die Arbeiten informiert.

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für mögliche kurzfristige Einschränkungen während der Durchführung der Arbeiten.