Rückblick auf einen erfolgreichen Mobilitätstag 2026

Der Belforter Platz ist anlässlich des Mobilitätstags am Samstag, 25. April, gut gefüllt. Vor dem Neuen Rathaus präsentieren sich die Fahrradbörse, das Referat für innovative Mobilität, der RadCheck von Radolino, Stadtmobil sowie der Albverein. 

Fahrradbörse und Infostände

Für die Fahrradbörse, welche von 11.15 bis 12.30 Uhr stattfand, waren zahlreiche Fahrräder ordentlich aufgereiht und wurden von interessierten Bürgerinnen und Bürgern begutachtet. Einige Räder fanden einen neuen zufriedenen Besitzer.

Seit mehr als 25 Jahren organisiert die Gruppe RadL der Lokalen Agenda die Fahrradbörse, eine Veranstaltung, die bei der Bürgerschaft seit jeher großen Anklang findet. Wer ein Fahrrad abgeben möchte, kann es hier unkompliziert zum Verkauf anbieten. In diesem Jahr wurden insgesamt 172 Fahrräder abgegeben. 67 davon fanden ein neues Zuhause, weitere 50 wurden an die Aktion „Fahrräder für Afrika“ gespendet.

Auch das Referat für innovative Mobilität war mit einem Stand vertreten und informierte über aktuelle Projekte der Stadtverwaltung. Auf einer großen Karte wurden geplante Radwege veranschaulicht, daneben standen Themen wie E-Mobilität und Carsharing im Fokus. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Austausch: Wird der Radverkehr weiter ausgebaut? Warum werden Projekte auf bestimmte Weise umgesetzt? Welche Vorhaben sind aktuell geplant? Diese und weitere Fragen beantworteten Jens Schneider, Matthias Hünerfeld und Nick Kalwig vor Ort. 

Kostenloser RadCheck

Großen Andrang verzeichnete auch der RadCheck von Radolino, der seit vielen Jahren fester Bestandteil ist. Vor Ort wurden Fahrräder kostenlos überprüft und kleinere Arbeiten wie das Aufpumpen von Reifen konnten direkt erledigt werden. Größere Reparaturen waren jedoch nicht vorgesehen.

Auch der Schwäbische Albverein war vertreten und stellte seine neue Fahrradabteilung vor, die das Angebot des Vereins künftig erweitern soll. Besonders wichtig ist dem Verein derzeit der Austausch mit aktiven Radfahrerinnen und Radfahrern, egal ob mit Mountainbike, Pedelec, sportlich oder mit der Familie unterwegs. Ziel ist es, die Vielfalt des Radfahrens besser kennenzulernen und stärker einzubinden.

Ergänzt wurde das Angebot durch einen weiteren Informationsstand von Stadtmobil, die Einblicke in verschiedene Aspekte moderner und nachhaltiger Mobilität gaben. Durch Carsharing wird der private Autobesitz reduziert und dadurch Platz in den Städten gespart. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge effizienter genutzt, da sie von vielen Personen geteilt werden. Carsharing kann so einen Beitrag zu weniger Verkehr, geringeren Emissionen und mehr nachhaltiger Mobilität leisten.

Organisiert wurde der Mobilitätstag vom Referat für innovative Mobilität. Jens Schneider, Matthias Hünerfeld und Nick Kalwig waren, sowohl mit dem Verlauf der Veranstaltung als auch mit der großen Zahl an Besucherinnen und Besuchern sehr zufrieden.

Der Mobilitätstag wurde gefördert von RadKULTUR.