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Beschlussvorschlag:

  1. Von der Erhöhung der Auftragssumme durch die Nachträge 8-10 mit einer Angebotssumme in Höhe von 55.111,01 € (brutto) des Gewerks Starkstromanlagen und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen an die Fa. Elektro- und Lichthaus Knapp GmbH, Dieselstr. 1, 71229 Leonberg wird Kenntnis genommen.

 

  1. Von der Erhöhung der Auftragssumme durch den Nachtrag 3 mit einer Angebotssumme in Höhe von 17.334,21 € (brutto) des Gewerks Rohbau an die Fa.  Flachs Bauunternehmung, Ludwigsburgerstr. 203, 70435 Stuttgart, wird Kenntnis genommen.

 

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Sachverhalt:

 

 

 

Sachverhalt mit der Stellungnahme der Verwaltung

Nachtragsangebote 8-10 im Gewerk Starkstromanlagen und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

 

Die Beauftragung des Gewerks Starkstromanlagen und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen erfolgte in Sitzungsvorlage 2019/009 zum

Angebotspreis von 599.045,65 € (brutto) an die Fa. Elektro- und Lichthaus Knapp GmbH.

 

Aufgrund der Nachträge 1-7 und diverser Massenminderungen hat sich die Auftragssumme um 684,66 € (brutto) auf aktuell 598.360,99 € (brutto) reduziert.

 

Im Zuge der weiteren Ausführungsplanung wurde festgestellt, dass Leistungen, aus

technischen Gründen zur Ausführung kommen müssen, die zum Zeitpunkt der

Ausschreibung noch nicht absehbar bzw. nicht berücksichtigt und deshalb nicht im Leistungsverzeichnis enthalten waren.

 

 

Nachtragsangebot 8:

 

Der Nachtrag in Höhe von 12.292,22 € (brutto) beinhaltet die Brandschutzumhausung für den Sicherheitsbeleuchtungsschrank.

Mit der Weiterführung des Brandschutzkonzepts wurden ergänzende Forderungen an die Sicherheitsbeleuchtung im Untergeschoss gestellt. Der geplante Aufstellungsort des Sicherheitsbeleuchtungsschranks in der Werkstatt im UG musste verworfen werden, da ein eigener Raum gemäß den Anforderungen an die Sicherheitsbeleuchtungsanlage notwendig wurde. Da die Schaffung eines eigenen Raums in der Feuerwiderstandsklasse F90 in den bestehenden Räumlichkeiten aufgrund der anderen Technikgewerke nur schwer umsetzbar und mit höheren Kosten verbunden gewesen wäre, wurde die Ausführung mit einer Brandschutzumhausung gewählt.

 

 

Nachtragsangebot 9:

 

Der Nachtrag in Höhe von 17.035,92 € (brutto) beinhaltet die Verlegung von Glasfaserkabeln und die zugehörigen passiven Einbaukomponenten, sowie Anpassungen in der Kameraüberwachung.

Durch die vollständigen Demontagen der Technischen Einrichtungen im Untergeschoss müssen alle Kabelstrecken erneuert werden. Bestehende Kabelstrecken von aussen in den Rohrgang können nur bedingt eingebunden werden. Aufgrund der neuen Kabelwege werden in vielen Teilen die zulässigen Längen für die Cat-Kupferleitungen überschritten und müssen als Glasfaserkabel ausgeführt werden. Glasfaserkabel waren in der Planung nicht enthalten und wurden dementsprechend in der Ausschreibung nicht berücksichtigt.

 

 

Nachtragsangebot 10:

 

Der Nachtrag in Höhe von 25.782,87 € (brutto) beinhaltet die ergänzenden Leistungen für den Überspannungsschutz der elektrischen und informationstechnischen Anlagen, u. A Verteiler, Netzwerkkomponenten EDV, Brandmelde- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen.

Dies betrifft insbesondere die Absicherung der Verkabelungen an den Eintritts- bzw. Austrittspunkten des Gebäudes um Spannungseinstreuungen in Folge eines Blitzschlags direkt ins Gebäude oder in unmittelbarer Nähe zu minimieren bzw. zu vermeiden.

 

Um Schäden am Gebäude und der Technik, ggf. verbunden mit längerfristigen Ausfallzeiten während des Betriebs, zu vermeiden, müssen entsprechende Überspannungsschutzableiter eingebaut werden.

In der Ausschreibung war nur der bisherige Ausbaustandard enthalten. Eine zwischenzeitlich durchgeführte Risikobewertung kommt zu dem Ergebnis, dass diese weitergehenden  Maßnahmen entsprechend dem Stand der Technik vorzunehmen sind.

 

 

Durch das Büro Peter Schnell Ingenieurbüro für Elektrotechnik GmbH & Co. KG wurde die Prüfung und Wertung der Angebote vorgenommen. Die Nachtragsangebote stellten sich unter Berücksichtigung aller technischen, wirtschaftlichen, gestalterischen und funktionsbedingten Gesichtspunkten als wirtschaftlich und annehmbar dar.

 

Da der Bauablauf dies erforderlich gemacht hat und die Leistungen in jedem Fall hätten durchgeführt werden müssen, werden bzw. wurden die Leistungen durch die Firma bereits ausgeführt, da es ansonsten zu einem Baustopp mit terminlichen und finanziellen Folgen gekommen wäre.

 

 

Kostensituation:

Durch die Nachtragsangebote 8-10 erhöht sich die aktuelle Auftragssumme (inkl.

Massenmehrungen / -Minderungen) in Höhe von 598.360,99 € (brutto) auf 653.472,00 €

(brutto).

 

      Neue

Gewerk   Kostenberechnung Auftragssumme  -Mehr-/ +Minderkosten

 

Starkstromanlagen

und Fernmeldet. Anlagen   565.666,50 €           653.472,00 €            - 87.805,50 €

 

 

Nachtragsangebot 3 im Gewerk Rohbau

 

Die Beauftragung des Gewerks Rohbauarbeiten erfolgte in der Sitzungsvorlage 2019/009 zum Angebotspreis von 1.266.093,50 € (brutto) an die Fa. Flachs Bauunternehmung.

Mit der Sitzungsvorlage 2019/080 wurde von diversen Massenmehrungen und –minderungen Kenntnis genommen und mit der Sitzungsvorlage 2019/291 wurde der Nachtrag 2 im Gewerk Rohbau genehmigt.

 

Im Zuge der weiteren Ausführungsplanung wurde festgestellt, dass Leistungen, aus

technischen Gründen zur Ausführung kommen müssen, die zum Zeitpunkt der

Ausschreibung noch nicht absehbar und deshalb nicht im Leistungsverzeichnis enthalten waren.

 

 

Nachtragsangebot 3:

 

Der Nachtrag in Höhe von 17.334,21 € (brutto) beinhaltet diverse Vormauerungsarbeiten.  

Im Bestand handelte es sich um ein 2-schaliges Mauerwerk. Zum Zeitpunkt der Planung und Rohbauausschreibung wurde davon ausgegangen, die vorhandenen Installationsschlitze und den Wandhohlraum für die Neuverrohrung nutzen zu können. Im Zuge des Abbruchs und des Technikrückbaus stellte sich heraus, dass das Mauerwerk nicht erhalten und weiterverwendet werden konnte, da es nicht mehr tragfähig war und daher abgerissen und neu erstellt werden musste.

 

Durch das Büro ARGE Leobad wurde die Prüfung und Wertung des Angebots vorgenommen. Das Nachtragsangebot stellt sich unter Berücksichtigung aller technischen, wirtschaftlichen, gestalterischen und funktionsbedingten Gesichtspunkten als wirtschaftlich und annehmbar dar.

 

Da der Bauablauf dies erforderlich gemacht hat und die Leistungen in jedem Fall hätten durchgeführt werden müssen, werden bzw. wurden die Leistungen durch die Firma bereits ausgeführt, da es ansonsten zu einem Baustopp mit terminlichen und finanziellen Folgen gekommen wäre.

 

 

Kostensituation:

Durch das Nachtragsangebot 3 erhöht sich die aktuelle Auftragssumme (inkl.

Massenmehrungen / -Minderungen und Nachträgen) in Höhe von 1.344.652,44 € (brutto) auf 1.361.986,65 € (brutto).

 

      Neue

Gewerk   Kostenberechnung Auftragssumme  -Mehr-/ +Minderkosten

 

Rohbauarbeiten        998.886 €        1.361.986,65 €          - 361.100,65 €

 

 

Kostenfortschreibung:

Die aktuelle Kostenfortschreibung ist in Anlage 1 dargestellt.

 

Aufgrund der bisher getätigten Vergaben und der vorliegenden Nachträge und Mehrmassen

werden die ursprünglich genehmigten Gesamtkosten, laut aktuellem Stand März 2020, um ca. 452.000 € (brutto) unterschritten. Dies bedeutet eine Unterschreitung von ca. 2,7%.

 

 

 

 

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Finanz. Auswirkung:

JA

x

 

 

NEIN

 

 

Kontierung

Jahr

verfügbares Budget

Finanzbedarf

Bemerkung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 4240 003 7 002

 

 

 

 

 

2017

100.000

100.000

Finanzbedarf entspricht den Auszahlungen

 

2018

3.594.932

1.280.700

Finanzbedarf entspricht den Auszahlungen

 

2019

4.900.000

4.719.498

Finanzbedarf entspricht den Auszahlungen

 

2020

8.396.000

8.396.000

Der Finanzbedarf ist im

HH-Plan 2020

veranschlagt

 

2021

500.000

500.000

Der Finanzbedarf ist im

HH-Plan 2020

veranschlagt

 

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Anlagen:

1
(wie Dokument)
295,1 kB