Bauarbeiten an der Interimsschule Warmbronn werden fortgesetzt

Der Bau der Interimsschule in Warmbronn, der am 1. Dezember 2025 begonnen hatte, wird nach einer kurzen Winterpause fortgesetzt. Ziel ist es, die Interimsschule nach den Pfingstferien in Betrieb zu nehmen. 

Bild vergrößern: Rendering Interimsschule Warmbronn Bild: © Nixdorf Architekten GmbH
Modulbauweise der Interimsschule in Warmbronn.


Module werden geliefert

Derzeit laufen die letzten vorbereitenden Arbeiten, bevor die Module geliefert werden. Neben der Verlegung der Versorgungsleitungen, die später unter dem Gebäude verlaufen, werden auch die Höhenausgleichsplatten positioniert.

Ab Montag, 16. Februar, beginnt die Anlieferung und Montage der insgesamt 114 Module, die innerhalb von vier Wochen aufgebaut werden. Dabei ist eine präzise Planung unerlässlich, da das Rangieren der Lastwagen im Bauverlauf aus Platzgründen deutlich anspruchsvoller wird. Ab Mitte März beginnt der Innenausbau. Alle Projektbeteiligten arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Grundschülerinnen und Grundschüler nach den Pfingstferien umziehen können.

Um eine sichere und reibungslose Anlieferung der Module zu gewährleisten, ist die Mithilfe der Bevölkerung erforderlich. Die Bauarbeiten beginnen täglich ab etwa 7 Uhr. Die Stadtverwaltung bittet daher alle Eltern, ihre Kinder in der Lämmlestraße beim Friedhof abzusetzen und nach Schulende dort wieder abzuholen. Für Lehrkräfte sowie den Betrieb der Gaststätte des Sportvereins wurden gesonderte Regelungen getroffen. Am späten Nachmittag und abends ist der Zugang zu den Sportstätten ohne Einschränkungen möglich.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und Rücksichtnahme. 

Hintergrund zum Neubau

Die Interimsschule wird an der Büsnauer Straße, angrenzend an das Grundstück des bisherigen Schülerhorts "Baumhaus", errichtet. Der Rückbau des Horts ist fast abgeschlossen; das Gelände dient während der Interimszeit als Schulhof. Vorhandene Spielgeräte wie Schaukel, Tischtennisplatte, Sandkasten, Schuppen sowie der Baumbestand bleiben erhalten und können weiterhin genutzt werden. Für den dreigeschossigen Modulbau mit Holzverkleidung werden neben dem angrenzenden Fußweg auch Teile der Straße sowie eine Parkfläche mit 14 Stellplätzen in Anspruch genommen.

Hintergrund der Maßnahme ist eine Schadstoffuntersuchung aus dem Jahr 2023, die Handlungsbedarf an der bestehenden Warmbronner Grundschule ergeben hatte. Der Planungsprozess für den Neubau am selben Standort beginnt in Kürze. Die Module der Interimsschule wurden gekauft und sollen nach Inbetriebnahme der neuen Grundschule für andere Projekte weiterverwendet werden. Die Kosten für die Interimsmodule belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro.



03.02.2026