Sanierung der Zuleitung zum Warmbronner See erfolgreich abgeschlossen
Nach starken Schäden sanierte die Stadt in Zusammenarbeit mit Fachfirmen den Zulauf zum Warmbronner See.
Neue Leitung gelegt
Die Stadt Leonberg hat die Zuleitung zum Warmbronner See erfolgreich saniert. Zuvor verstopften Geröll und große Steine aus dem Wald den Kanal stark. Nach der Räumung prüfte die Stadtentwässerung den Kanal mit einer Kamera und stellte schwere Schäden fest: Der Rohrdurchmesser wechselte von DN 600 auf DN 700, zudem hatte sich das Rohr unter einer Parkplatzüberfahrt stark verformt. Weil die örtlichen Gegebenheiten eine offene Baustelle nicht zuließen, musste die Stadt schnell handeln.
Die Fachleute entschieden sich für eine grabenlose Sanierung. So blieb die Umgebung weitgehend unberührt. Regen, Matsch und rutschige Wege sorgten für herausfordernde Bedingungen. Die Maßnahme aber zeigte, dass diese Bauweise auch unter solchen Gegebenheiten zuverlässig funktioniert.
Warmbronner See vorübergehend abgelassen
Damit die Arbeiten möglichst im Trockenen stattfinden konnten, senkte die Stadt den Wasserstand des Warmbronner Sees vorübergehend ab. Den Fisch- und Naturschutz berücksichtigte sie dabei besonders, damit keine Tiere zu Schaden kamen. Die entsprechenden Behörden und Vereine wurden schon frühzeitig eingebunden. Zudem wurde die Maßnahme durch einen Gewässerbiologen überwacht.
Vor dem Einbau bereiteten die Spezialisten den Kanal sorgfältig vor, entfernten Wurzeln und Ablagerungen und glätteten scharfe Kanten. Der städtische Forst schuf am See außerdem Platz für die Technik und richtete eine kleine Wasserpumpe ein.
Am Einbautag spannten die Fachleute eine Seilverbindung über den See, da am Auslauf kein Platz für Geräte war. Trotz Dauerregen verliefen Einbau und Aushärtung reibungslos. Der neue sogenannte Liner mit einer Länge von 75 Metern sichert nun dauerhaft die Zuleitung zum See.