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Lebendige Nachbarschaft über das Telefon unterstützen 

Wie lassen sich in der aktuellen Lage soziale Kontakte aufrechterhalten und was kann vor allem älteren oder allein Lebenden Sicherheit vermitteln? In Zusammenarbeit mit der Samariterstiftung ruft die Stadt im Rahmen des landesweiten Förderprogramms "Quartiersimpulse" die Initiative "Telefonkette" ins Leben.

Wie funktioniert die Telefonkette?

Im ersten Schritt werden aktuell Mitbürgerinnen und Mitbürger jeden Alters gesucht, die Interesse haben, Teil einer "Telefonkette" zu werden.

In kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen werden sich die Teilnehmenden täglich anrufen und über einander erkundigen. Wird ein Teilnehmender telefonisch nicht erreicht, gibt es vorab genannte Notfallpersonen.

"Dies soll vor allem älteren Menschen Sicherheit geben", heißt es aus dem Amt für Jugend, Familie und Schule. Und weiter: "Ziel ist es, mit dem Projekt auch in der aktuellen Ausnahmesituation das Gefühl von Nachbarschaft zu stärken und einen neuen Impuls im Alltag zu schaffen."

Wie werde ich Teil der Telefonkette?

Interessierte können sich bei Magdalena Heinrichs, Koordinatorin für Quartiersentwicklung bei der Samariterstiftung, telefonisch unter 07152 607 101 oder per E-Mail an leonberg@quartier.online melden. Sprechzeiten sind dienstags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

Auch kann über die Homepage der Stadt unter www.leonberg.de/quartiersimpulse eine E-Mail geschrieben werden, welche auch der städtischen Quartiersentwicklerin Undine Thiel zugeht.

Für das Telefonieren werden nur der Nachname und die Telefonnummer weitergegeben.

Hintergrund


Bereits zur Auftaktveranstaltung zur Quartiersentwicklung im Quartier Leonberg-Mitte Anfang März äußerten insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Workshops die Idee einer telefonischen Nachbarschaftsunterstützung.


Zur Quartiersentwicklung


Die Stadt Leonberg nimmt teil am Landesprogramm „Quartiersimpulse. Dafür hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Kooperationspartner Samariterstiftung bei der „Allianz für Beteiligung e.V.“ und dem fördergebenden Ministerium, dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg im vergangenen Jahr erfolgreich beworben und eine Förderzusage über 70.000 Euro erhalten. Das Programm richtet sich an Städte, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren durchführen möchten.

Aktuelle Informationen sind online unter www.leonberg.de/Quartiersimpulse abrufbar.