Seiteninhalt

Leonbergs Masterplan zur Luftreinhaltung wird am 28. Juni vorgestellt 

Am Donnerstag, 28. Juni findet um 19 Uhr in der Stadthalle, Römerstraße 110 eine Vorstellung eines ersten Konzeptes für einen Aktionsplan zur nachhaltigen Mobilität (Masterplan Green City) und damit zur Verbesserung der Luftschadstoffsituation in Leonberg statt.

Die Bevölkerung ist zu dieser öffentlichen Veranstaltung herzlich eingeladen. 

Eine Reihe von Experten berichten über ihre Arbeit, im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch an Thementischen

Herr Oberbürgermeister Martin G. Kaufmann lädt die Bürgerschaft herzlich ein, sich vor Ort über dieses wichtige Thema zu informieren. Er hat hierzu eine Reihe von Experten zu den Themen Elektromobilität, Mobilitätsmanagement und Digitalisierung eingeladen, die über ihre Arbeit berichten. Schwerpunkte dieses Masterplans werden in den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr, E-Mobilität, Radverkehr, Mobilitätsmanagement und Digitalisierung des städtischen Verkehrs liegen.

Für die Bevölkerung besteht die Möglichkeit, sich nach der Bürgerinformation an drei Thementischen inhaltlich einzubringen, Fragen zu stellen und erste Maßnahmenvorschläge zu bewerten. Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

Masterplan dient als Grundlage zur Förderung weiterer Maßnahmen im Rahmen des bundesweiten Sofortprogramms "Saubere Luft in der Stadt 2017-2020"

Die Stadt Leonberg gehört deutschlandweit zu den rund 90 Kommunen mit Luftreinhalteproblemen. Trotz Halbierung der Schadstoffbelastung bei Stickoxiden seit Beginn des Messprogramms im Jahr 1998 liegt der gemessene Jahresmittelwert bei 43 μg/cbm Luft und damit weiterhin knapp über dem geltenden Grenzwert von 40 μg/cbm Luft. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung im Rahmen des kommunalen Dieselgipfels im September letzten Jahres ein Sofortprogramm "Saubere Luft in der Stadt 2017-2020" aufgelegt. Die Stadt Leonberg hat auf dieser Grundlage entsprechende Förderanträge gestellt, auch in Form von Planungskostenzuschüssen für die Erstellung eines Masterplans.

Bereits in der Juli-Sitzungsrunde wird sich der Gemeinderat mit der Thematik befassen, so dass der Masterplan anschließend fristgerecht beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden kann. Dort bilden die Anträge aller betroffenen Kommunen, bundesweit gebündelt, die Grundlage zur Förderung weiterer Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme.