27. Hölderlinhaus

Für den 18 jährigen Seminaristen Friedrich Hölderlin war Leonberg eine Stadt zum Träumen. Er schrieb: "Die Tage, die ich in Leonberg zubrachte, waren zu schön, als dass ich sie mir nicht noch oft wiederträumen sollte." Das Schönste, was je über diese Stadt gesagt wurde! Und all das hat mit diesem Haus zu tun. 1788 besuchte Hölderlin mehrmals seinen Freund Immanuel Nast und traf sich "zufällig" mit dessen hübscher Cousine Louise. Man tauschte Ringe, verlobte sich, schrieb Gedichte. Aber es ging nicht gut. Hölderlin löste die Verlobung wieder. Immanuel aber schuf hier eine Portraitzeichnung Hölderlins. Angesichts der wenigen zeitgenössischen Bildnisse des Dichters eine Leonberger Sensation.