Interimsmodule für Grundschule Warmbronn kommen

Die Grundschule Warmbronn soll abgerissen und auf dem Schulberg neu gebaut werden. Damit die Schülerinnen und Schüler auch während der Arbeiten uneingeschränkt lernen können, wird eine Interimsschule nebenan entstehen. Der Gemeinderat hat entschieden, die Module in diesem Jahr anzuschaffen.  

Neubau der Grundschule Warmbronn

Im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2025 hat zunächst der Sozial- und Kultusausschuss, danach der Finanz- und Verwaltungsausschuss und schließlich der Gemeinderat über die Finanzierung der Interimslösung für die Grundschule Warmbronn entschieden.

Die Beschaffung der Module ist erforderlich, um während der Arbeiten am bestehenden Schulgebäude den Unterrichtsbetrieb sicherzustellen und die Anforderungen der Ganztagsschule zu erfüllen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Da im Haushalt 2025 jedoch eine Deckungslücke von 1,5 Millionen Euro bestand, entwickelte die Verwaltung eine Lösung: Zusätzliche Mittel aus dem Baugebiet „Hinter den Gärten“ werden umgeschichtet, wobei auch die Erschließungsbeiträge angepasst werden. 

Planungssicherheit durch Haushalt 2025

Diese zeitliche Verschiebung hat keine negativen Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Durch die Aufnahme der Maßnahme in den Haushalt 2025 wird gewährleistet, dass die Module rechtzeitig bereitstehen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu (wird am Mittwoch angepasst, ob mehrheitlich oder einstimmig).

Die Diskussionen um die Warmbronner Grundschule beschäftigen den Gemeinderat seit Jahren. Der Neubau der Schule war zwar formal bereits beschlossen, aber praktische Hürden – wie Abstandsregelungen zu umgebendem Wald – verzögerten den Projektstart. Das Thema wurde immer wieder neu aufgegriffen, und die Pläne für eine Interimslösung auf der Büsnauer Straße südlich der Tennishalle konkretisiert.

Anfang 2024 entschied sich der Gemeinderat klar für den Kauf der Module. Alternativ war die Miete geprüft worden, die jedoch aufgrund höherer Kosten verworfen wurde. 

Details der geplanten Interimsnutzung

Die Interimsschule wird etwa 180 Schülerinnen und Schüler beherbergen. Die Machbarkeitsstudie aus dem Frühjahr 2023 sieht eine Nutzung des Grundstücks des Schülerhorts „Baumhaus“ als Schulhoffläche vor. Dafür wird der Hort zurückgebaut und durch eine befestigte Fläche ersetzt. Gehweg, Straße und 14 Parkplätze entfallen temporär, während sechs Bäume gefällt und später ersetzt werden.

Der Zugang zu benachbarten Einrichtungen wie dem Jugendhaus und der Sporthalle bleibt gewährleistet. Außerdem ist ein außenliegender Aufzug vorgesehen, der flexibel installiert werden kann.

24.01.2025