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08.08.2022

Gute-Nacht-Geschichten gut besucht

An sechs Abenden lasen jeweils drei Ehrenamtliche Gute-Nacht-Geschichten im Pomeranzengarten vor. Die Traditionsveranstaltung wurde auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. 

Gute-Nacht-Geschichten 2022

© MARC GILARDONE

 

Sechs Leseabende im Pomeranzengarten

Der Pomeranzengarten ist ohnehin ein Publikumsmagnet für Einheimische und Touristen Leonbergs. In der Woche zwischen Sonntag, 31. Juli, und Freitag, 5. August, ist aber besonders viel los. Menschen sitzen zurückgelehnt in Klappstühlen, blättern durch Bücher oder schauen sich die neuen Souvenirartikel der Stadtverwaltung an einem Verkaufsstand genauer an. Das Amt für Kultur und Sport lud gemeinsam mit ehrenamtlichen Akteuren zu den traditionellen Gute-Nacht-Geschichten ein. Rund 500 Interessierte folgten dem Aufruf und machten sich an den sechs Abenden auf, um den manchmal spannenden, oder ruhigen, manchmal gefühlvollen oder historischen Geschichten zu lauschen. Die Gute-Nacht-Geschichten werden traditionell getragen von ehrenamtlichen Leserinnen und Lesern. Aber auch lokale Prominente wie etwa langjährige Gemeinderäte waren im Programm vertreten. 

Jeden Abend drei Geschichten

Am Eröffnungsabend lasen Nicole Bender und Peter Höfer gemeinsam aus "Little Women - Vier Schwestern halten zusammen" von Louisa May Alcott. Matthias Ansel las aus "Little Women - Vier Schwestern finden ihren Weg" von der gleichen Autorin. In die Nacht entließ Gitte Hutter mit dem Buch "Das Glück riecht nach Sommer" von Meike Werkmeister.

"Krieg / Stell dir vor, er wäre hier" von Janne Teller, las Harry Berndt am Montagabend. Helene Becker-Gindele stellte "Affenhitze" von Volker Klüpfel und Michael Kobr vor, bevor Rolf Breuer aus "Der Geschichtenbäcker" von Carsten Henn las.

Oberbürgermeister Martin Georg Cohn las am Dienstagabend aus "Kepler: Troubadour der Sterne" von Olaf Sailer über das Leben vom weltberühmten Astronomen, Johannes Kepler. Danach las Brigitte Spiess aus "Wie alles kam – Roman meiner Kindheit" von Paul Maar. Zum Abschluss nahm Gisela Schröder "Die Klatschmohnfrau" von Noëlle Châtelet in die Hand.

"Männer in Kamelhaar Mänteln" von Elke Heidenreich stellte am Mittwoch Carola Ulmer vor. Im Anschluss las Hedi Höschele aus "Löwen wecken" von Ayelet Gundar-Goshen. Die Lesung von Laura Groß beinhaltete „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von J.K. Rowling.

Den Donnerstagabend eröffnete Elke Staubach mit "Das achte Leben" von Nino Haratischwili. Jacqueline Sachse las aus "Das Windsor Komplott" von SJ Bennett und Elke Meller, ließ mit "Siddharta" von Hermann Hesse den Abend ausklingen.

Am Abschlussabend las Sabine Knapp aus "Mein Jahr in der Provence" von Peter Mayle. Anschließend stand die Lesung von Nicole Weis aus ihrem eigenen Buch "Elbe 511" auf dem Programm. Den Abschluss der Lesungen machte Sebastian Werbke mit "Die Enkelin" von Bernhard Schlink.

Seit mehr als 20 Jahren findet die einwöchige Sommerveranstaltung mittlerweile statt und ist bei den Leonbergerinnen und Leonbergern sehr beliebt. Für die Bewirtung sorgte wiederholt das Team des Domizils. Das Angebot des Büchertischs von Wittwer-Thalia, ehemals Buch Röhm, wurde gerne angenommen. Zur Veranstaltung gehört außerdem, dass Spenden für die Leseförderung der Stadtbücherei gesammelt werden. In diesem Jahr wurden insgesamt mehr als 800 Euro gespendet.