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Die provisorische Umweltspur wurde ohne Überlegungen eingeführt

Das Ziel des Verkehrsversuchs ist es, den Verkehrsraum in der Leonberger Innenstadt neu aufzuteilen, an die Verkehrswende anzupassen und den Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Raum zu geben.

Aus der Mitte des Gemeinderates wurde beantragt, zunächst eine Verkehrssimulation (rein digital) und später einen Verkehrsversuch in der Realität durchzuführen. Es sollte überprüft werden, ob die City eine Reduktion von vier auf zwei Fahrbahnen verträgt.

Die für Autofahrende gesperrten Fahrbahnen wurden vorerst zu einer Umweltspur umfunktioniert, die nur Busse und Radfahrende nutzen dürfen.

Wie der Raum bei positivem Ergebnis des Verkehrsversuchs tatsächlich aufgeteilt wird, ist noch völlig offen. Das soll mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und anschließend im Gemeinderat entschieden werden.

Die Planungen zur "Stadt für Morgen" laufen seit Juni 2021. Das Teilprojekt Verkehrsversuch wurde seit September 2021 geplant. Die Grundlagen für den Verkehrsversuch lieferte eine sogenannte Verkehrszählung, die im Jahr 2020 und 2021 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Versuchs sollen in die Planungen für das Großprojekt „Stadt für Morgen“ einfließen.