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Standortentwicklung Neubau IMAX-Kino

Bestand innerhalb des Plangebiets

Im Plangebiet besteht seit dem Jahr 2016 das Multiplex-Kino "Traumpalast" mit 10 Kinosälen und ergänzenden gastronomischen Nutzungen sowie einer Betriebswohnung. Nördlich und östlich des Gebäudes waren ebenerdig die zugehörigen Parkplätze untergebracht. Der südliche Teil des Plangebiets wurde als öffentliche Grünfläche, teilweise als Retentionsfläche sowie entlang der Glems als Gewässerrandstreifen genutzt.

Erschließung

Die Verkehrserschließung des Gebietes erfolgt über die außerhalb des Plangebietes verlaufende, nördlich angrenzende Riedwiesenstraße. Von dieser halbkreisförmig angelegten Straße wird das Kinoareal mit den dort angelegten Stellplätzen und dem Parkhaus erschlossen.

Städtebauliches Konzept

Nachdem sich der Kinobetrieb des Multiplex-Kinos "Traumpalast" sehr positiv entwickelte, plante der Investor auf den nördlichen Stellplatzflächen die Erweiterung des Kinobetriebs durch die Errichtung eines IMAX-Kinos nebst ergänzender Gastronomie und Freizeiteinrichtungen wie Bowling und Billard. Lediglich die Parkplatzflächen mussten durch den Neubau des IMAX-Kino und eines Parkhauses baulich in Anspruch genommen.

Das bestehende Multiplex-Kino, das geplante IMAX-Kino sowie diverse gastronomische Angebote und weitere Freizeiteinrichtungen, die im Zusammenhang mit den Kinos stehen, wurden gem. § 11 Abs. 1 BauNVO planungsrechtlich als Sondergebiet festgesetzt. MultiplexKinos sind Kinokomplexe mit mehreren unterschiedlich großen Vorführsälen, Anlagen für Verwaltung und ergänzenden Nutzungen, die planungsrechtlich als eine Art von Vergnügungsstätte einzuordnen sind.

Durch das geplante IMAX-Kino soll die bestehende bauliche Lücke zwischen dem vorhandenen Kino und dem angrenzenden Gewerbegebiet geschlossen werden. Zudem soll das Gebäude zwischen den unterschiedlichen Höhen vom Kino mit rund 10 m Höhe einerseits und dem etwa 20 m hohen Gewerbebebau auf der anderen Seite vermitteln. Um dies zu erreichen, sieht die Planung des IMAX-Kinos ein zum Kino hin abfallendes Pultdach vor. Außerdem ist geplant, den neuen Kinokomplex über einen Steg mit dem bestehenden Kinogebäude zu verbinden.

Im Süden des Plangebietes befindet sich eine öffentliche Grünfläche, die im Osten als Retentionsfläche und entlang der Glems als Gewässerrandstreifen genutzt wird. Dieser Bereich soll - abgesehen von einer Vergrößerung des Retentionsbeckens und einer Ergänzungspflanzung - nicht verändert werden.

Für die Änderung des bestehenden Bebauungsplans wurden die notwendigen Fachgutachten erstellt.