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29.03.2022

Im Leobad wird der Saisonstart mit Hochdruck vorbereitet 

Damit die Tore des Leobads im Mai wieder öffnen können, werden bereits im März die Becken gesäubert. Sind Laub und Schlamm entfernt, löst im Sommerhalbjahr das Leobad das Hallenbad ab. 

Die Becken werden mit Hochdruckreinigern abgespritzt und von Laub befreit.

Die Becken werden mit Hochdruckreinigern abgespritzt und von Laub befreit.  | © Leila Fendrich

 

Die Sonne scheint an diesem Dienstagmorgen. Doch das Thermometer zeigt nur zwei Grad. "Wir waren schockiert als wir heute Morgen hier ankamen", sagt Patrick Hilpert, während sein Kollege im Spaßbecken des Leobads steht und Eisplatten mit dem Hochdruckreiniger aufbricht. Ein Tag nach Frühlingsanfang war die Nacht in Leonberg so kalt, dass das Wasser, das sich am Boden des Beckens gesammelt hat, gefroren ist. Der Technische Leiter der Bäder lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. "Diese Arbeit ist nicht vorauszuplanen, deshalb fangen wir schon im März damit an. Normalerweise würde das Wasser von selbst ablaufen. Aber natürlich nicht, wenn es gefroren ist."

Etwa eine Woche ist das Technik-Team der Bäderbetriebe damit beschäftigt, das Wasser im Spaß- und Erlebnisbecken des Leobads abzulassen, das Laub abzuschöpfen, das Becken abzuspritzen und die Stahlwände mit einem Reinigungsmittel abzuschrubben. Auch die Abflussrohre müssen daraufhin gereinigt werden. Dann kann das frische Wasser in die Becken eingelassen werden. 

Bäume auf dem Gelände erschweren die Arbeit 

"Die Bäume hier im Leobad werden immer größer, deshalb gibt es auch von Jahr zu Jahr mehr Laub, das der Wind in die Becken bläst", weiß Hilpert. Ließe man das Wasser schon im Herbst ab, fehle das Gegengewicht zum Grundwasser, das von unten gegen die Anlage drückt.

Patrick Hilpert ist Elektromeister und seit mittlerweile 20 Jahren bei den Bäderbetrieben in Leonberg tätig. Seine Arbeit endet nicht nach dem Saisonstart. Mit seinem Team ist er das ganze Jahr tätig – meist im Hinter- beziehungsweise Untergrund. Im Keller befinden sich die Filteranlagen. Dicke, schwarze Rohre kommen aus der Decke und führen in einen großen, dunkelgrünen Tank. Durch eine Luke sieht man Sand. "Innerhalb von anderthalb Stunden wird das ganze Wasser aus dem Becken einmal gefiltert. Im Sand bleibt der Schmutz hängen und das gereinigte Wasser wird anschließend zur Desinfektion mit Chlor versetzt und zurück ins Becken geleitet", sagt Hilpert. Sechs dieser großen Anlagen filtern allein die 1,5 Millionen Liter Wasser aus dem Spaßbecken. An einer Messstation überprüfen Hilpert und seine zwei Mitarbeiter mehrmals täglich die Wasserqualität, sobald die Badesaison im Leobad wieder startet. 

Leobad öffnet im Mai

Im Mai soll es losgehen, bis dahin ist noch das Hallenbad geöffnet. Auch hier hat Patrick Hilpert die Technik im Griff. Im Leobad mache die Arbeit etwas mehr Spaß, gibt er in die Sonne blinzelnd zu. "An der frischen Luft zu arbeiten ist toll, vor allem bei so schönem Wetter wie heute."

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