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16.02.2022

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium erstrahlt in neuem Glanz – innen und außen

Endlich ist es soweit. Die Fassadensanierung mit neu eingebauten Fenstern und modernen Jalousien im Albert-Schweizer-Gymnasium (ASG) ist abgeschlossen. Somit endet ein Projekt des Architekturbüros "Herrmann+Bosch Architekten", das im Sommer 2018 begonnen hat. Die Veränderung des wohl traditionsreichsten Gymnasiums der Gegend ist augenscheinlich, denn die moderne Außenfassade wurde nach den energetischen Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung saniert. 

Sanierung Albert-Schweizer-Gymnasium

© Herrmann+Bosch Architekten

 

Dabei blieb der Charakter des Gebäudes erhalten und das Gesamtensemble wurde deutlich aufgewertet. Die Außenwände wurden gedämmt und mit hinterlüfteten Fassadenplatten aus Faserzement verkleidet. Die Faserzementplatten unterscheiden sich jetzt in Farbe, Struktur und Verlegung. Vorhandene Ziegelmauerwerksschotten und -giebelwände blieben als gestaltprägende Elemente erhalten und wurden gereinigt, überarbeitet und von innen gedämmt. Im ganzen Schulhaus wurden neue Aluminiumfenster und -türen eingesetzt. Sämtliche Innenfensterbänke wurden ausgetauscht. Um die Flure heller und freundlicher zu gestalten, wurden teilweise die Brüstungen der Fensteröffnungen abgebrochen und durch hohe Fenstertürelemente ersetzt. Wer auch immer das Gebäude heute von außen sieht, ist überwältigt von der Modernität bei gleichzeitigem Erhalt der typischen Identität des Gymnasiums.

Über sechs Millionen Euro investiert

Die über sechs Millionen Euro, die die Stadt in die Sanierung investiert hat, haben sich augenscheinlich gelohnt. Hierzu ist federführend für die Stadt Leonberg insbesondere Christian Beutelspacher vom Gebäudemanagement der Stadt Leonberg zu nennen, der gemeinsam mit Kollegen seines Derzernats alle Schritte der Sanierung und Modernisierung akkurat betreut hat.

Die Erneuerung war dringend notwendig, da die Fenster und Markisen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums undicht beziehungsweise nicht mehr funktionstüchtig waren und seit dem Bau zwischen den Jahren 1956 und 1964 keine wesentlichen Sanierungsmaßnahmen an den Fassaden mehr durchgeführt wurden. Für die Planungsleistungen dieser Maßnahme wurde aufgrund des Auftragsvolumens ein Verfahren auf der Grundlage der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge durchgeführt. Das Architekturbüro Herrmann+Bosch Architekten GbR ging als das geeignetste Büro zur Planung und Umsetzung des Projektes hervor.

Moderner Haupteingang und neue Yoga-Räume

So freuen sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer gerade in der aktuellen Lage, dass die Klassenräume über die Fensteröffnungen natürlich be- und entlüftet werden können. Außerdem wurde im Zuge der Sanierung der gesamte Haupteingangsbereich modernisiert und farbig ansprechend gestaltet.Die Modernisierung des ASG scheint die Lehrerinnen und Lehrer ebenfalls inspiriert zu haben, räumlich innovative Wege zu gehen, denn in einem Klassenzimmer entstand Anfang des Schuljahres eine neue Wohlfühloase, ein eigens eingerichteter Yoga-Raum, der seitdem rege genutzt wird. Die Gestaltung des Raumes wurde nach einer Idee von Katharina Bux, Leiterin der Yoga-Arbeitsgemeinschaft, in Angriff genommen.

Schülerinnen und Schüler pflegen modernisierte Innenraumbepflanzung sowie Gartenbeete

Nicht weit vom Yoga-Raum wurde die Innenraumbepflanzung im Atrium fachmännisch erneuert und regelmäßig von Schülerinnen und Schülern der Garten-Arbeitsgemeinschaft gepflegt. Nach gründlicher Säuberung vom Bauabfall wurde auch der Schulgarten neugestaltet. Unter der Leitung von Viola Braun und Sascha Juhas wurde das schöne Wetter im vergangenen Herbst genutzt, um mit Schülerinnen und Schülern der Garten-Arbeitsgemeinschaft weiträumige Beete einzurichten.

Gestaltung des Schulhofs – ein Gemeinschaftsprojekt

Schließlich inspirierte das wiederum den Koop-Kreis der Schule: Dieses Gremium unter der Leitung von Abteilungsleiterin Christina Michael, das aus Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern besteht, rückte die Schulhofgestaltung in den Fokus der gemeinsamen Arbeit. Die modernen und innovativen Ideen werden gerade auf die Umsetzbarkeit hin überprüft.

Ein neues Aquarium für den Biologieunterricht

In einem Fachraum der Biologie gibt es etwas Neues: In einem neuen großen Aquarium ist ein Teil einer südamerikanischen Flusslandschaft zu bestaunen. Mit der freundlichen Unterstützung des Freundeskreises des ASG sowie von Fishtopia.de konnte das 600 Liter große Becken installiert werden. In den kommenden Wochen wurde das Ökosystem im Modellformat nach und nach mit über 50 Fischen besetzt. Ein Schulaquarium ermöglicht verschiedensten Klassenstufen einen Einblick in die Biologie von Fischen, Wirbellosen und Pflanzen und schafft die Möglichkeit zum Lernen am lebenden Objekt.

Somit erfreut sich die Schulgemeinschaft eines neuen Glanzes, innen und außen, den Schulleiterin Sandra Heyn treffend folgendermaßen beschrieb: "An unserer Schule tut sich eine Menge, das merkt man an allen Ecken und Enden. Dies wird immer mehr für alle sichtbar."

 

 

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