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16.12.2021

Gemeinderat macht Tempo bei der Digitalisierung an Schulen 

Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung des Jahres einen weiteren großen Schritt bei der Digitalisierung an Schulen gemacht. Die Stadträtinnen und Stadträte stimmten mehrheitlich für ein flächendeckendes WLAN-Netz in allen Schulen, die zur Trägerschaft der Stadtverwaltung Leonberg gehören. 

Tablets für Schulen in Leonberg werden aus dem Bundesförderprogramm "Digitalpakt Schule" finanziert.  (Foto: Pixabay)

Tablets für Schulen in Leonberg werden aus dem Bundesförderprogramm "Digitalpakt Schule" finanziert. (Foto: Pixabay)

 

Lange Lieferzeiten

Computerhersteller, Handyproduzenten, Anlagenbauer - und Leonberg. Dass sich die Stadtverwaltung in eine solche Liste einmal einreihen wird, konnte keiner ahnen.

Aber nicht nur die Wirtschaft leidet derzeit unter dem Mangel an Computerchips. Auch auf die Digitalisierung an Leonberger Schulen haben die Lieferschwierigkeiten Auswirkungen.

Warum? "Wir möchten alle Schulen in städtischer Trägerschaft so schnell wie möglich mit flächendeckendem WLAN ausstatten", sagt Mohamed Hegazy, Leiter des Amtes für Informations- und Kommunikationstechnik in der Leonberger Verwaltung. "Aber die Hardware ist derzeit nicht verfügbar. Die Hersteller rechnen mit einer Lieferfrist zwischen vier und sechs Monaten."

Dringender Bedarf an WLAN

Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, reichte Hegazy in enger Zusammenarbeit mit der für die Technik an Schulen zuständigen Mitarbeiterin, Birgit Schurr, noch kurzfristig in der letzten Sitzung des Gemeinderats, am 14. Dezember, einen Vorschlag zur Finanzierung des WLAN-Netzes ein.

Die Gemeinderätinnen und -räte stimmten dem Antrag zu und ermöglichen damit den Weg für einen weiteren Meilenstein hin zu einer vollumfänglichen digitalen Bildung.

In den Schulen werde dringend flächendeckendes WLAN benötigt, "um auch in der Corona-Zeit Fernlern-oder Hybridunterricht durchführen zu können. Es freut mich daher sehr, dass die Rätinnen und Räte unserem Vorschlag zugestimmt haben", sagt Birgit Schurr.

Gesamtbedarf noch zu klären

Das finanzielle Gesamtvolumen liegt bei rund 490.000 Euro. Ein Großteil wird über Fördermittel finanziert. Der städtische Anteil beträgt maximal 150.000 Euro.

"Der Gesamtbedarf an Hardware für alle Schulen sind etwa 40 Access-Switches und rund 360 WLAN Access-Points. Der konkrete Bedarf kann erst nach der Festlegung auf den Hersteller und nach abschließender WLAN-Ausleuchtung der Schulgebäude festgelegt werden", erklärt Amtsleiter Mohamed Hegazy.

Er freue sich jedoch sehr, dass "wir jetzt mit der Zustimmung des Gemeinderats einen sehr wichtigen Schritt machen und noch in diesem Jahr die Bestellung in Auftrag geben können. Gerade wegen der Lieferschwierigkeiten ist es wichtig, dass wir keine Zeit verloren haben und die Schülerinnen und Schüler schon bald überall auf WLAN zugreifen können."


 

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