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09.12.2021

Städtische Veranstaltungen müssen leider abgesagt werden 

Aufgrund verschärfter Corona-Regelungen, hoher Inzidenzen, voller Intensivstationen und der noch weitestgehend unerforschten Corona-Mutation Omikron müssen städtische Veranstaltungen schweren Herzens abgesagt werden.

Auch der Pferdemarkt Anfang Februar 2022 kann nicht stattfinden. 

Publikum

© pixabay

 

Angespannte pandemische Lage

Die Lage auf den Intensivstationen ist alarmierend und die Inzidenzen sind so hoch wie nie zuvor. Am Wochenende hat die Ministerpräsidentenkonferenz der Länderchefs daher weitere Einschränkungen für Geimpfte und Ungeimpfte beschlossen. In der aktuellen Alarmstufe II gilt für öffentliche Veranstaltungen nun die 2G+-Regel, auch Stadtfeste sind aktuell nicht mehr erlaubt.

Ein Versammlungs- und Böllerverbot wird an Silvester gelten, die 2G-Regel findet im Einzelhandel Anwendung, soweit er nicht der Grundversorgung dient. Für Ungeimpfte greifen empfindliche Kontaktbeschränkungen, und eine Impfpflicht soll unter anderem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken, Alten- nd Pflegeheimen eingeführt werden.

Sicherheit und Planbarkeit notwendig

Noch bis vor Kurzem war geplant, dass der Pferdemarkt im Februar 2022 stattfinden sollte. Alle Beteiligten und Organisatoren benötigen für ihre Vorbereitungen jedoch Sicherheit und Planbarkeit. Beides kann die Stadtverwaltung in der aktuellen Situation leider nicht mehr bieten.

Und auch abseits von Verordnungen und Gesetzen wäre es in der aktuellen Lage das falsche Signal, Großveranstaltungen wie den Pferdemarkt durchzuführen oder sich am Altjahrabend auf dem Marktplatz und dem Kirchplatz zu versammeln. Denn derzeit kämpfen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte auf den Intensivstationen täglich um viele Menschenleben.

Vor diesem Hintergrund muss der Pferdemarkt, genau wie Altjahrabendfeier und das traditionelle Neujahrskonzert in der Stadthalle, schweren Herzens abgesagt werden. Auch alle anderen städtischen Kulturveranstaltungen, etwa im Theater im Spitalhof oder in der Stadthalle Leonberg, die bis einschließlich Fasching geplant waren, werden abgesagt oder verlegt.

Ziel: Entlastung des Gesundheitssystems

"Zwar fällt es schwer, die Situation und die damit verbundenen notwendig starken Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zu akzeptieren. Ich hoffe und appelliere aber gerade jetzt an Jede und Jeden, dass wir durch das Einhalten der verschärften Regeln und Nutzen der Impfangebote gemeinsam und mit Nachdruck darauf hinarbeiten, so schnell wie möglich unser Gesundheitssystem zu entlasten. Nach Beratung im Gemeinderat kamen wir gemeinsam zu dem Entschluss, in dieser Frage eine konsequente Entscheidung zu treffen und diese städtischen Veranstaltungen nicht durchzuführen", sagt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn. "Wir wünschen uns, dass sich die Corona-Lage nach Fasching soweit entspannt hat, dass ein geordneter Veranstaltungsbetrieb wieder möglich ist."

Organisatorische Infos

Für Veranstaltungen, deren Kartenvorverkauf bereits begonnen hat, läuft derzeit die Suche nach Ersatzterminen. Gekaufte Karten behalten daher vorerst Ihre Gültigkeit.

Die Stadthalle verschiebt das Klassik-Abonnement um ein Jahr. Die ursprünglich im März geplante Sportlerehrung kann voraussichtlich in den Frühsommer verschoben werden.

Kartenkäuferinnen und -käufer aller abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen werden schnellstmöglich über die weiteren Schritte informiert. Die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen bitten, bis dahin von Anfragen abzusehen.


 

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