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07.04.2021

Schnell ausgebaut: Testangebote in Leonberg 

Schnelltests und Selbsttests sind – neben Impfungen gegen das Coronavirus – von größter Bedeutung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. An Schulen und Kitas in Leonberg können mittlerweile flächendeckend Testangebote gemacht werden. Das Schnelltestzentrum Leonberg ist seit Anfang Februar in Betrieb und durchgehend gut besucht.

Nach und nach ergänzen weitere Teststellen das Angebot vor Ort. 

Dieser Schnelltest zeigt ein negatives Ergebnis

Dieser Schnelltest zeigt ein negatives Ergebnis  | © pixabay

 

Stellenwert von Tests

Schnelltests und Selbsttests sind – neben Impfungen gegen das Coronavirus – von größter Bedeutung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie.

An Schulen und Kitas in Leonberg können mittlerweile flächendeckend Testangebote gemacht werden. Das Schnelltestzentrum Leonberg ist seit Anfang Februar in Betrieb und durchgehend gut besucht.

Nach und nach ergänzen weitere Teststellen das Angebot vor Ort.

"Infektionsketten möglichst früh zu unterbrechen, und so viele weitere Ansteckungen zu vermeiden ist in der aktuellen Phase wichtiger denn je. In Leonberg konnten dank zahlreicher helfender Hände in sehr kurzer Zeit die Testmöglichkeiten in Kitas und Schulen umfassend aufgebaut werden", erläutert Oberbürgermeister Martin Georg Cohn. "Die geschaffenen Kapazitäten erlauben nicht nur das Testen von Personal an Schulen und Kitas, sondern ermöglichen vor allem auch ein regelmäßiges Testangebot für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen sowie der Grundschulen."

Regelmäßige Testangebote an Schulen

In den vergangenen Wochen konnten in den Leonberger Schulen 70 Lehrkräfte und Beschäftigte im Umgang mit Schnelltests geschult werden. Zudem wurden alle 15 Schulen in Leonberg im März mit insgesamt 18.900 Tests ausgestattet, die aus den Reserven des Landes zur Verfügung gestellt werden konnten.

Regelmäßige Testangebote, sowohl für Beschäftigte als auch für Schülerinnen und Schüler, meist zweimal wöchentlich, wurden so möglich.

Bis zu den Osterferien befanden sich rund 80% der Schülerinnen und Schüler im Präsenzbetrieb. Bei einer vollständigen Öffnung der Schulen werden etwa 9.700 Test pro Woche benötigt. Dieser Bedarf soll aus Lieferungen des Landes gedeckt werden. Bis zu deren Eintreffen stellt das Schnelltestzentrum Leonberg ein größeres Kontingent bereit, vom Landkreis kommen weitere 4.600 Testsets zur Überbrückung.

Testen in Kitas

Seit Ende Februar sind die Kindertageseinrichtungen im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in vollem Umfang geöffnet. Um hier ein umfassendes Testangebot zu schaffen, wurde der Großteil aller rund 500 Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere Beschäftigte in den Kindergärten vor Ort getestet und zur Selbsttestung angeleitet.

Alle Kitas in Leonberg können inzwischen ihr Personal eigenständig testen. Das Testen von Kita-Kindern wird indes fachlich kontrovers diskutiert und ist vom Land bislang nicht flächendeckend vorgesehen. Modellversuche zu Tests mit Kindern ab viereinhalb Jahren finden aktuell unter anderem in Heilbronn statt. Ein weiteres Modellprojekt des Landkreises Böblingen mit je einer Einrichtung aus allen 26 kreisangehörigen Kommunen startet in Kürze.

Nachfrage steigt stark

Für tagesaktuelle zusätzliche Sicherheit bei Kontakten sind Schnell- und Selbsttests ein probates Mittel. Entsprechend stark steigt die Nachfrage nach Testmöglichkeiten in der Bevölkerung.

"Ich begrüße das sehr", so Oberbürgermeister Cohn, "denn auf diese Weise kann jede und jeder Einzelne einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten. Den Aus- und Aufbau weiterer Testmöglichkeiten unterstützen wir daher, wo immer uns das möglich ist."


Verschiedene Testangebote

Im Schnelltestzentrum in der alten Post werden wöchentlich bis zu 1200 Personen getestet. Ein Team von acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringt sich hier täglich für zwei Stunden ein. Termine sind dort derzeit nur mit etwas Vorlauf zu bekommen.

Weitere Testmöglichkeiten werden von Arztpraxen, Apotheken, Pflegeheimen oder Pflegediensten sowie im Krankenhaus angeboten. Auch Firmen schaffen für ihre Beschäftigten nach und nach mehr Möglichkeiten zum Testen. Zunehmend stellen auch private Anbieter des Einzelhandels, Dienstleister und Gastronomen Testmöglichkeiten bereit. Termine können in vielen Fällen über das Internet vereinbart werden, manche Teststellen bieten auch telefonische Terminvereinbarung an.

Wer trotz der rasch zunehmenden Testmöglichkeiten keinen zeitlich passenden Termin reservieren kann, hat die Möglichkeit, einen im Handel erhältlichen Selbsttest durchzuführen.

Wenn der Test positiv ausfällt

Bei positivem Testergebnis begeben sich sowohl die Testperson als auch deren Haushaltsangehörige schnellstmöglich in Quarantäne und behalten diese bei, bis das Ergebnis des Schnelltests durch den Hausarzt mit einem PCR-Test überprüft wurde. Ist der PCR-Test positiv, meldet dies der Arzt an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt setzt sich daraufhin mit der getesteten Person in Verbindung. Ist der PCR-Test negativ, entfällt die Quarantäne. Es entstehen keine weiteren Folgen.

Auch bei einem positiven Selbsttest, der im häuslichen Umfeld durchgeführt wurde, begibt sich der oder die Getestete so lange in häusliche Isolation, bis ein PCR-Test das Testergebnis bestätigt oder widerlegt. 

Übersicht Teststellen

Fünf Schnelltestzentren stehen im Kreis Böblingen zur Verfügung, jeweils eines in Leonberg, Böblingen, Sindelfingen, Holzgerlingen und Herrenberg.

Insgesamt wurden bislang im Landkreis mehr als 40 weitere Schnellteststellen aufgebaut.

Eine Übersicht über Testmöglichkeiten im Landkreis findet sich auf der Internetseite des Landratsamts Böblingen unter www.lrabb.de/start/Aktuelles/schnelltestzentren.html. Entsprechende Informationen sind auch unter www.leonberg.de/testung verfügbar.


 

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