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26.03.2021

Brut- und Aufzuchtzeit: Auf Tiere und Natur Rücksicht nehmen 

Das Landratsamt Böblingen weist darauf hin, dass auf die Tiere im Wald und auf dem Feld Rücksicht genommen werden muss und diese nicht unnötig gestört werden sollen.

Momentan sind bereits erste Wildbienen, Zitronenfalter, Erdkröten oder Mauereidechsen unterwegs. 

Bitte auf den Wegen bleiben...

Das Landratsamt Böblingen weist darauf hin, dass auf die Tiere im Wald und auf dem Feld Rücksicht genommen werden muss und diese nicht unnötig gestört werden sollen.

Momentan sind bereits erste Wildbienen, Zitronenfalter, Erdkröten oder Mauereidechsen unterwegs. Spaziergänger, Wanderer oder Radfahrer sollten daher immer auf den Wegen bleiben, um Wildtiere und bodenbrütende Vögel nicht aufzuschrecken.

...und landwirtschaftliche Flächen nicht betreten

Auch außerhalb des Waldes ist das Betreten der freien Landschaft geregelt. Landwirtschaftliche Flächen – dazu zählen auch Wiesen – dürfen mit der jetzt beginnenden sogenannten Aufwuchszeit nicht mehr betreten werden.

Während der sogenannten Brut- und Aufzuchtzeit zwischen März und Juli reagieren die Tiere deshalb besonders empfindlich auf Störungen, wie sie auch aus Freizeitaktivitäten entstehen.

Hundeführer tragen besondere Verantwortung

Insbesondere Hunde sollten im Zweifel an die Leine genommen werden. Jeder Hund hat von Natur aus einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdinstinkt, gegen den er sich schwer wehren kann.

In Baden-Württemberg gibt es keine allgemeine Leinenpflicht.

Jeder Hundeführer ist dafür verantwortlich, dass er auf seinen Hund jederzeit bestimmend einwirken kann. Wenn das nicht geht, müssen Hunde – aus Rücksicht auf wildlebende Tiere und andere Erholungssuchende – an die Leine genommen werden.

Radfahren & Reiten

Was Radfahren und Reiten im Wald angeht, so ist dies nur auf Wegen über zwei Meter Breite gestattet. Wer mit dem Rad abseits unterwegs sein möchte, darf dies nur auf Strecken, die explizit als Mountainbiketrails ausgewiesen sind.

Schutz auch für Fußgänger

Das Gesetz schützt damit nicht nur Wildtiere, Pflanzen und den Waldboden, sondern auch Fußgänger, die ebenfalls gern auf schmalen Wegen unterwegs sind.